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der Islam - eine unbekannte Religion

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von naturverbunden, 22. Januar 2019.

  1. naturverbunden

    naturverbunden Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2018
    Beiträge:
    312
    Ort:
    Wien
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    Ich starte ein neues Thema über den Islam, weil ich finde, dass hier im Forum so gut wie nie über den Islam geschrieben wird. Ich persönlich würde nie Muslim werden wollen, aber ich finde es trotzdem gut, wenn man sich neutral mit fremden Religionen beschäftigt.

    Was wissen wir eigentlich über den Islam?
    Wie wird der Islam gelebt?
    Welche Rolle spielt der Islam im Alltag von Muslime?
     
  2. *Eva*

    *Eva* Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. März 2018
    Beiträge:
    27.338
    Ort:
    Niederösterreich
    Ich lebe mit 2 Muslimen unter einem Dach.;)
     
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  3. Juked95

    Juked95 Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    23
    Vielleicht Mal eine Geschichte von meinem Leben:
    Ich selbst wurde als Moslem geboren und mir wurde von klein auf alles beigebracht.. ich musste zur moschee als ich so um die 8 Jahre alt war und dort wurde mir halt gelerht wie ich mit meinen Mitmenschen umzugehen habe außerdem wie man den Koran liest und wie man richtig betet.

    Als kind hatte mir das ganze richtig Spaß gemacht da es wie eine zweite kleine gemeinschaftliche schule war mit anderen freunden und Lehrern.

    Irgendwann kam dann der wahre schulstress hinzu und ich ging da erstmal nicht mehr hin.

    Ab 14 jahre fing ich dann an 5 Mal am tag zu beten.
    Mein glaube war stark verankert und ich konnte es wirklich nicht verstehen wieso es Menschen gibt die nicht an Gott glauben.

    Irgendwann gab mein älterer Bruder dann meinen Eltern zu nicht mehr an Gott zu glauben und die religion verlassen zu haben.

    Mein vater sah das jetzt nicht so kritisch an aber meine Mutter war am Boden zerstört und ich war auch sauer auf ihn.

    Das Problem mit dieser Religion ist, dass man sich eine sehr starke Beziehung aufbaut und wenn dann jemand mit einem Argument kommt, fühlt man sich persönlich sofort angegriffen.

    Auch ich war dann ziemlich sauer auf meinen bruder und habe jahrelang nicht mehr mit ihm gesprochen.

    Ich wollte nicht einmal wissen warum er die Religion verlassen habe, aus Angst sie dann selbst auch zu verlassen.

    Wenn man den Islam infrage stellt oder irgendetwas hinterfragen will, kommt man sozusagen direkt ins Höllenfeuer.

    Aber nach einiger Zeit wurde ich immer skeptischer über die fragwürdigen Verse im Koran sodass ich anfing die religion wenigstens etwas in frage zu stellen.

    Nach monatelangem Forschen und überlegen (mit sehr viel Angst vor der Hölle als Bestrafung) habe ich dann die Religion verlassen ohne meinen Eltern etwas darüber zu erzählen.. plötzlich fühlte ich mich schuldig meinen bruder so behandelt zu haben.

    Mein ganzes Weltbild war verändert.. ein Strenggläubiger moslem wurde zum ungläubigen? Ja, ich konnte es selbst kaum glauben.

    Ich fühlte mich befreit.. endlich konnte ich z.B frauen auch die hand zur Begrüßung geben, mit ihnen ganz normal reden ohne Angst zu haben in die Hölle geschmissen zu werden und vorallem eine Beziehung haben.

    Das hört sich vielleicht etwas dahergeholt an aber so lauft es in wahrscheinlich 50% der muslimischen Haushalte ab.

    Wenn man in diese Religion geboren wird und einen Ausweg sucht, dann muss man sich mit Psychologie befassen und verstehen wie das menschliche Gehirn funktioniert. Ansonsten wird man wahrscheinlich für immer in dieser Egofalle gefangen sein.

    Für mich war es auch nicht leicht mich aus diesen Ketten zu sprengen aber ich bin ein beweis dafür dass es möglich ist..
     
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  4. *Eva*

    *Eva* Sehr aktives Mitglied

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    @Juked95 , in welchem Land bist du aufgewachsen?
     
  5. Juked95

    Juked95 Mitglied

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    9. Januar 2019
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    23
    Geboren und aufgewachsen in Deutschland (zum Glück)
     
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  6. *Eva*

    *Eva* Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Niederösterreich
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    In muslimischen Ländern ist es fast unmöglich, der Religion offiziell den Rücken zu kehren.
    Das war bei uns im ländlichen Raum noch in meiner Jugend bei den Katholen übrigens auch nicht leicht.
     
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  7. starman

    starman Sehr aktives Mitglied

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    5.685
    Ort:
    Meine Hochachtung, da war nicht einfach.......
    Man muß bedenken im Islam bestimmt die Religion bis ins kleinste Detail das Leben der Gläubigen. Ein Verlassen oder auch Konvertieren wird in einigen Gesellschaften mit dem Tod betraft. Meistens geht auch ein völliger Verlust des privaten Umfeldes (Familie) einher. Sich davon zu lösen erfordert Mut und große Stärke, denn das Bild der Welt steht dann quasi auf dem Kopf. Selbstverantwortung statt strikte Verhaltensregeln zu befolgen, den Stellenwert der Frau zu überdenken und ändern und Vieles mehr..... ein Tabula rasa.
    Ich wünsch Dir alles Gute für Deinen weiteren Lebensweg und lass Dich nicht von einem anderen Glaubenskonstrukt einfangen, das die Freiheit deiner Gedanken und Deines Handelns einschränken will.

    LG
     
  8. Juked95

    Juked95 Mitglied

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    9. Januar 2019
    Beiträge:
    23
    Ja weil sich in muslimischen Ländern schnell alles herumspricht und dann wird keiner mehr dein rücken decken sondern eher deine Anwesenheit vermeiden.

    Du kommst wahrscheinlich noch aus der Zeit wo Religion ein wichtiger Bestandteil Deutschlands Familien war.. heutzutage hat keiner ein problem damit wenn ein bekannter die Religion verlässt (soweit ich mitbekommen habe)
     
  9. *Eva*

    *Eva* Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Niederösterreich
    Ich komme aus Ö.
    Ein lediges Kind z. B. War früher ein riesen Problem.
     
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  10. Juked95

    Juked95 Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2019
    Beiträge:
    23
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    Ja genau so ist es.. man könnte sagen dass fast jede Sekunde deines Lebens vom Islam gesteuert wird.
    Und wehe du wagst es hinauszudenken ^^
    Die ständige Angst bestraft zu werden ist hier wohl das größte Hindernis überhaupt Mal irgendwas zu hinterfragen.
    Ich bin aber froh in Deutschland aufgewachsen zu sein, womit ich eigentlich nicht viel zu befürchten habe außer den Familienzusammenhalt vielleicht.
     
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