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Der Gesellschaft helfen.... an der Substanz.

Dieses Thema im Forum "Esoterik als Beruf" wurde erstellt von Wortdoktor, 5. Oktober 2021.

  1. Wortdoktor

    Wortdoktor Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Oktober 2013
    Beiträge:
    2.010
    Ort:
    Auf dem Rummelplatz
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    Hallo,

    ich träume immer davon, der Gesellschaft zu helfen,
    sich aus den Mustern der Vergangenheit zu befreien.
    Oftmals spüre ich, wie das Leben im Rausch der Vergangenheit eingeschränkt wirkt.
    Die Gesellschaft lebt im Rausch der Arbeit, und wirkt doktriniert von Vorurteilen.
    Und die Angst ist die Oberfläche.
    Die Gesellschaft muss in meinen Augen noch viel lernen.
    Ich habe immer eine differenzierte Sicht auf die Gesellschaft.
    Ich würde gerne helfen, die Vorurteile und Angstgefühle abzubauen und zu ersetzen durch positive Begegnungen.

    Die Menschen sollen positiv Erinnert werden, wer sie wirklich sind.
    Ich würde gerne dem System auf die Sprünge helfen, das Wir Angst und Vorurteile halbieren denn halbes Leid ist geteiltes Leid. Das Leben auch Leiden ist, stimmt ja, aber Leben ist nicht nur Leid.
    Die Gesellschaft muss nur den Kopf auf der Arbeit hinhalten, aber die Freizeitmomente nehmen immer mehr ab. Von Lebensqualität bleibt da nicht mehr viel.
    Ich würde gerne das Leben in Ausgleich bringen, zwischen Freizeitmomenten und Arbeit.

    Die Seele als Gesundheitsobjekt braucht Arbeit als Teil des Projekts; darf aber nicht krank machen.
    Wenn eine Gesellschaft krank ist, dann muss man daran was ändern.
    Wenn sich die Menschen krank arbeiten, dann stimmt was nicht .
    Wir brauchen Arbeit als sozialen Kontext, aber nicht, um andere krank zu arbeiten.
    Die Arbeit soll als Teil der Teilhabe gelten, und nicht als "Krankheitsbeschäftigung".
    Die Gesellschaft kann viel schöner anfühlen, wenn wir alle im Einklang mit unserer Arbeit wären und nicht irgendein Job machen, wo wir uns nicht wohl fühlen.

    Ich habe eine Vision: Wie können wir die Gesellschaft so gestalten, dass wir auch unsere Freizeit voll entfalten können? Und die Arbeit nicht mehr unser Sein dominiert? Arbeit ist wichtig, keine Frage, aber Leben ist doch keine Diktation. Oder doch?
    Die Freie Zeit ist dafür da, um persönliche Momente zu erzeugen. Arbeit wirkt eher wie gezwungene Begegnungen. Wie können wir die Menschlichkeit wieder ehrenhafter entfalten ohne der Respektlosigkeit des menschlichen Alltags?

    Der Alltag ist weitaus mehr als Nur Arbeit. Die Liebe in uns Menschen ernährt uns.
    Doch leider geht die heute sehr schnell unter.
    Deswegen müssen wir darauf aufbauen, was wir in der Gesellschaft sein wollen.
    Es darf nicht von aussen aufgezwungen werden.

    Liebe Grüße,
    Wortdoktor.
     
  2. **Mina**

    **Mina** Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2018
    Beiträge:
    2.134
    Ich sehe das Grundproblem darin, dass den wenigstens die Arbeit richtig Spaß macht. Und das liegt mMn teilweise an fehlender Motivation, und das wiederum an fehlender Wertschätzung der jeweiligen Arbeit. So sehr, wie beispielsweise Supermarktmitarbeiter während der Lockdowns anfangs "beklatscht" wurden, sollten sie es eigentlich immer werden, auch seitens der Filialleitung, denn ohne Supermarkt erst mal keine Ware.

    Dasselbe zB für Reinigungsarbeiten. Ich las mal sinngemäß, dass Reinungspersonal die verkannten Lebensretter sind (dem stimme ich absolut zu), denn sie machen eine Arbeit, die kaum jemand machen möchte, und ohne die Bakterien und Co. uns längst überrannt hätten. Zum Beispiel im OP-Saal: Da schrieb ein Autor mal sinngemäß, die Chirurgen heilen den Patienten und das Reinungspersonal davor und danach rettet ihm das Leben.

    Zumal in unserer hiesigen Leistungsgesellschaft, und in Österreich offenbar noch viel mehr als in Deutschland (wegen der K&K-Zeit noch) eine gewisse Titelverliebtheit herrscht, und da lernt und rackert man sich quasi zu Tode, um es noch ein bisschen höher zu schaffen. Was zur Folge hat, dass unsere Unis überlaufen sind, während das Handwerk händeringend nach Nachwuchs sucht. - Wertschätzung an der falschen Stelle eben.

    Ich hab selbst mal kurz in einer Drogerie/Einzelhandel gearbeitet. Ob man den Job als sinnlos oder sinnvoll empfand, ob man ihn als spannende Aufgabe oder Qual empfand, hing einfach davon ab, ob der Chef wertschätzend war, Wert auf Wissen und Schulungen legte, oder ob man nur als "Maschine" zu funktionieren hatte; genauso, ob die Kunden das Wissen schätzten, gerne kamen, oder man den Kunden nur als nerviges Etwas im Weg rumstand.

    Ich glaube, das in unserer Gesellschaft generell fehlende Wertschätzung das Problem ist. Egal, ob im Beruf oder in der Freizeit. Wobei es im Beruf noch schlimmer zu sein scheint, jedenfalls in manchen Berufen.

    LG
    Mina
     
    Iphigenie gefällt das.
  3. Sarafine

    Sarafine Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Februar 2021
    Beiträge:
    98
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    Hi @Wortdoktor,

    zur Zeit kann ich nicht
    so ausführlich mitdiskutieren;
    hab aber heute morgen in einen Gottesdienst hineingehört,
    der, wie ich finde ziemlich gut zu deinem Thema passt.

    Link :
    insbesondere ab Minute 18 bis 25'15
    https://ondemand-mp3.dradio.de/file...aus_neuoetting_dlf_20211010_1005_8a73197f.mp3

    p.s. ist zwar ein katholischer Gottesdienst; aber aus meiner Sicht egal; wenn die Botschaft Sinn macht .
     
    Ursprung84 und **Mina** gefällt das.
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