Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

Das Römische Reich, die Stadt des Lichts?

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von Terrageist, 20. August 2019.

  1. Terrageist

    Terrageist Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juli 2019
    Beiträge:
    3.724
    Werbung:
    Das Römische Reich beherrschte scheinbar oder angeblich früher beinahe die gesamte Welt oder eher das was als bekannt galt.

    Überall ist Rom, selbst hier wo ich lebe, in NordrheinWestphalen gibt es am Rhein die altehrwürdige Römerstadt Xanten, die wohl noch beinahe so aussieht wie damals, mit einer Stadtmauer und wichtigen Bauten, und doch ist dort florierendes Leben, meine Schwägerin hat dort gelebt mit ihrer Familie.

    Der Ort ist voller Kirchen, irgendwo läutet immer irgendeine Kirchenglocke …...



    Ich dachte kürzlich darüber nach, wie es sein kann beispielsweise, dass eine Religion aus dem fernen Osten, dort wo Wüste und Kamele regieren, in Europa und hier in unseren eher kalten Regionen Fuß fassen konnte.

    Dass Menschen sich nicht wundern, wenn sie angeblich in weißer kalter Weihnacht sich Bilder vorstellen von Menschen, die mit Umhängen durch die Wüste wandern.

    Von Menschen mit Turban, die zum führenden Stern aufschauen, um dann schließlich ein Kind in einem Kuh- oder Eselsstall vorzufinden, von dem man glaubt, dass es heilig sei.



    Naja, wenn es hier beim Supermarkt um die Ecke stattfinden würde, Jesus draußen in einem Einkaufskorb, schön zugedeckt gegen den Schnee und um die Ecke kommen ein paar Straßenbahnfahrer -schaffner, weil sie hier von einem Wunder hörten.





    Als Jesus geboren war, und ein kleines Kind, ging wohl die Runde, dass ein neuer König geboren sei, und der damalige Herodes = hebräischer Herrscher? ließ alle kleinen Kinder töten, um sicher zu gehen, dass ihm niemand das Erbe streitig machte.

    Während des Lebens von Jesus , das wohl nicht viel länger als 30 Jahre währte, muss ja in diesen Landen ein Regierungswechsel stattgefunden haben, bzw. ein Staatsregimentswechsel.

    Jetzt waren es auf einmal die Römer, die herrschten, denn sie nahmen nach der Geschichte Jesus gefangen und kreuzigten ihn.

    Es waren dann auch die Römer, die direkt nach seinem Tod eine neue Religion ausriefen, wobei sie sich nicht nur des Christentums bemächtigten bzw. es überhaupt erst namentlich ausriefen, sondern auch , vielleicht war es die „Thora“ = das heilige Buch der Hebräer, sie nahmen es mitsamt der Geschichten und der ganzen Ahnenchronik eines Volkes die darin stand und machten es zur Grundlage ihres so ernannten und gegründeten „Christentums“.



    Wobei sie ja dann wohl, will man es glauben, augenblicklich ihre eigene Vielgötterei, die da waren „Jupiter“ und Konsorten, an die Seite schoben.

    Was ihnen wohl von Vorteil schien am hebräischen Glauben, war die Verquickung von Politik und Religion = der irdische König war auch zugleich so etwas wie Stellvertreter Gottes.



    Jetzt fragt man sich, wie kommt dieser Glaube hier in unsere Breitengrade, in die nordische Kaltfront?, es war Rom das die Verbindung herstellte, Rom hatte (scheinbar, so wird’s gesagt) alles unter Kontrolle und brachte daher seine Glaubensidee bzw. -vorschriften überall hin.



    Und noch heute, man staune regiert Rom auf seine Weise, scheinbar mehr im Inneren, getarnt als Vatikan, und ich habe gehört, kenne mich ja mit Politik eigentlich nicht aus, dass auch heute noch in diversen Ländern das römische Recht gilt, ohne dass die Menschen es überhaupt wissen.



    Evtl. viel „weltlicher“ als ein getarnter Kirchenvatikan.



    Nun, vielleicht ist auch alles ganz anders, wollte die Gedanken nur mal äußern.



    Bei einem anderen Thema fiel mir kürzlich etwas auf und kam mir in den Sinn,

    Jesus sagte beim Abschieds-Abendmahl zu seinen Jüngern, „Schützt mein Fleisch und mein Blut“,

    womit er seine Familie meinte, seine Frau, seine Tochter und seine Mutter.

    Es wird gesagt, Petrus habe ihn dreimal verleugnet, ja ich denke schon dass er verleugnete, und er nahm den Posten als ersten Papst an. Denn er musste die Wahrheit schützen,

    man hätte sein „Fleisch und Blut“ mit Sicherheit damals umgebracht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. August 2019
    Mahabad gefällt das.
  2. Terrageist

    Terrageist Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juli 2019
    Beiträge:
    3.724



    Okay, man muss es sich auf Youtube ansehen.

    Das Lied geht mir die letzten Tage immer im Kopf um. :D :)
     
  3. Terrageist

    Terrageist Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juli 2019
    Beiträge:
    3.724
    Jetzt über Ostern liefen einige interessante Filme, und ich habe überlegt, dass ich das mal hier dranhängen werde.

    Es geht vielleicht nicht immer nur um Rom, sondern auch ebenso in alten biblischen Geschichten zum Beispiel um Ägypten.

    Da lief mal wieder der riesige Monumentalfilm von 1956 "Die zehn Gebote", ein Film von über drei Stunden, enorm
    prosaisch und spannend dargestellt. Die Geschichte von Moses, als er von seiner hebräischen Mutter ausgesetzt in einen Fluss,
    von einer ägyptischen Prinzessin gefunden und aufgenommen wird (als kleines Baby), und später dann die ganze Geschichte
    als er zum Führer des israelischen Volkes wird und es aus der Sklaverei bringt.

    Imgrunde kam erst die Befreiung von äußeren Sklavenhaltern, aber dann musste noch eine eigene innere "Befreiung" erfolgen,
    das Volk drehte durch und verlor sich fast, innerhalb der Wüste. Das letztendliche Finden der neuen Heimat soll auch
    40 Jahre gedauert haben.

    Nun, die Tage jetzt, seit Karfreitag läuft eine neue Serie (von 2019) mit dem Titel "Der Name der Rose". Morgen kommen
    die letzten beiden Teile von insgesammt 8 auf Servus TV.
    Das ist wirklich enorm fesselnd, dunkel und von schwerer Energie und Dichte. Man möchte nicht dazwischen sein,
    aber zugucken ist interessant.
    Inquisition, verschiedene Orden, die auch gar nicht alle mit dem Papst übereinstimmen, vermischt mit Kriegen, Armutsgelübden,
    die widerum auf anderer Seite als Ketzerei angeklagt werden.
    Dunkel, in den Schneealpen stattfindend, kalt und triefend alles irgendwie. Aber auch der Durst nach Wissen, nach Wahrheit,
    nach Liebe und Erotik, das Verstehenwollen des Lebens.

    Also gut, ich setze einfach mal die beiden Youtubes hier rein, ein neues mit der (Sänger)Gruppe Dschingis Khan und ihr Lied von Rom.

    Und der Trailer zu dem Film / Serie "Der Name der Rose".





     
  4. Terrageist

    Terrageist Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juli 2019
    Beiträge:
    3.724
    Ich habe den Eindruck, dass der Film, diese neue Serie "Der Name der Rose" so etwas wie ein Einweihungsweg oder das Erwachsenwerden eines jungen Mannes unter anderem darstellt bzw. ausdrückt.
    Er ist in ganz jungem Alter in die Kriege seines Vaters verwickelt und sucht nach geistiger Freiheit und Wahrheit. Er findet / begegnet einem Mönch und folgt ihm als Novize in ein einsam in den Bergen gelegenes Kloster. Aber dort begegnet ihm genauso alte ungeklärte Gefühle, Schrecken, Dichte, Grausen.
    Bei alldem ist da die geheimnisvolle Bibliothek, zu der eigentlich keiner Zutritt hat und die so ähnlich wie ein erschreckendes Labyrinth erscheint.
    Dann geschehen diese ganze Morde und es ist so, als ginge es vordergründig um dessen Aufklärung, in die dann vor allem der reisende Mönch und sein junger Novize intensiv eingebunden sind.
    Ein fleißiger Inquisitor gesellt sich auch noch dazu und beginnt, zu verteufeln und Schmerz und Schrecken zu verbreiten.

    Der junge Novize trifft ein junges Mädchen im Wald und geht mit ihr eine enge Beziehung ein.

    Er möchte so gern die Welt verbinden mit den geistigen Wahrheiten und dem ursprünglichen Gefühl der romantischen Verbundenheit.

    Nun, am Ende ist sie frei (war kurzzeitig als Hexe in Gefahr, verbrannt zu werden), und er zieht, froh darüber, seiner Wege.


    Ich habe mich gefragt, was Ägypter und Römer in den alten Geschichten gemeinsam haben.
    Wenn ich mir das so anschaue, gefühlsmäßig, dann würde ich den alten Ägyptern eher eine Art "Gott-Sein" unterstellen, bzw. waren die Pharaonen
    wohl zumindest gottgleich oder gottähnlich.

    "ROM" aber ist als Begriff so etwas wie eine menschliche Hochburg, zu seiner Zeit sehr erfolgreich und durchsetzungsstark, eine Stadt, ein Reich, dass beinahe alles
    beherrschte auf eine aber eher menschliche militärisch anmutende Art.
    "Stadt des Lichts" ist ein Ausdruck, den ich in einem Film über Rom gehört habe, Rom wurde so bezeichnet, als die ganz große Macht, der man sich untertan gab,
    vor allem , wenn da ein Feldherr oder Ähnliches so etwas wie die Gipfel seiner menschlichen höchsten Würde erreichen wollte.
    Dafür stand Rom. Schmutzig, dreckig, heilig, elendig, aber halt immer erdig bzw. irdisch,
    während solcherlei bekannte heilige Städte wie Jerusalem eher anmuten wie im Himmel ansässig.

    Rom war daher zwar wohl so etwas wie Stadt des Lichts, aber eben auch die wie ich meine, eher männliche Seite ausdrückend. In seiner Art brutal, bestimmend, alles unterwerfend.

    Heute ist Rom still, aber über den Vatikan immer noch gewaltig Macht ausübend, weit über Irdisches hinausgehend, das Jenseits und vermeintlich die Seelen betreffend, für die die es glauben, und das sind wohl so Einige.

    Ich weiß, irgendwie ein merkwürdiges Thema, aber ich habe das Gefühl, dass es "ausarbeitungswürdig" ist. :)

    Wie auch immer, schau ich mal, ob ich das Lied "Die Glocken von Rom" finde.


     
  5. kleinelady86

    kleinelady86 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. November 2018
    Beiträge:
    4.834
    Ort:
    Im Osten daheim in der Welt zu hause
    Unter den Häusern von New York liegen Ruinen die unseren Burgen und Häuser aus einer Zeit die lange her ist exat ähneln, das was an den angeblich" ersten Bauten" übrig ist, hat viele geschosse unter der Erde so wie auch die unzähligen bauten in Europa, wo man noch zu gut Erkennen kann das Fenster und Türen vorhanden waren, die sich weit unter der Erde befinden...

    Meiner Meinung nach Wissen wir von unserer Geschichte sehr wenig ,vieles ist an Vorstellungen gebunden oder Aufzeichnungen die wir versuchen zu verstehen, aber ich glaube das viel Wissen seiner Zeit verloren ging.

    Wir wissen nicht was zu der Zeit Jesus hier alles vorging, der Konflikt scheint größer als wir meinen zu wissen.

    Interessant sind die Symbole der ersten Christen, wenn man die Bedeutung dieser kennt , nicht wie es uns die Kirche erzählt sondern, die Bedeutung die zu damaliger Zeit diese Symbole so hatten.
     
    flimm, Mahabad und Terrageist gefällt das.
  6. Siriuskind

    Siriuskind Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2009
    Beiträge:
    39.981
    Ort:
    Niedersachsen
    Werbung:

    Die Römer waren nicht plötzlich zur Zeit von Herodes da, sondern schon vorher, Herodes ist ein hebräischer Herrscher unter römischer Kontrolle gewesen. Von daher fand zur Zeit Jesu kein Regimewechsel statt.

    Und die Römer nahmen nicht sofort das Christentum an, sondern erst mehr als 100 Jahre später, das Christentum verbreitete sich erst über Griechenland (als erste nichtjüdische „christliche“ Gemeinden), kam zwar recht schnell nach Rom, denn Paulus muss wohl in Rom gewesen sein und konnte dort auch christliche Gemeinden bilden, aber die ersten Christen in Rom wurden verfolgt und massenweise ermordet. Bis sich das Christentum in Rom festigen konnte und die alten Götter vertrieb, das dauerte.
     
  7. Siriuskind

    Siriuskind Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2009
    Beiträge:
    39.981
    Ort:
    Niedersachsen

    Das Symbol der ersten Christen war der Fisch. Das Kreuz kam erst viel später.
     
  8. starman

    starman Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2014
    Beiträge:
    5.685
    Ort:
    Na ja wenn man mehr die Phantasie als die reale Geschichte walten lässt , sicher
    @Siriuskind hat da ja schon "Einiges" richtig gestellt und unter den Häusern von New York liegt die Ubahn und sonst nix und die Glocken von Rom verursachen in dieser Form............. no Comment.
    LG
     
    Mahabad, Terrageist und Siriuskind gefällt das.
  9. Terrageist

    Terrageist Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juli 2019
    Beiträge:
    3.724
    Hallo :), freut mich ja, dass Dieses hier auch mal Beachtung findet .. :D

    Danke erstmal für die Antworten.

    Mit ist klar, dass ich das wahrscheinlich nicht alles felsenfest chronologisch geschildert habe.
    Es muss aber auch klar sein, dass "Geschichte" eben nicht unbedingt so festgelegt ist, wie wir evtl. immer "glauben".

    Und ich habe hier und da Hinweise gefunden, dass mehr oder weniger auch heute noch nach römischem Recht bei uns verfahren wird.
    Da Dieses nur schwer greifbar ist, habe ich ansich nur versucht, in die Berührung davon zu kommen. :)

    Auch Dinge wie "die Glocken von Rom" sind eher mystisch bzw. auch psychisch oder metaphysisch , zumindest in den Verbindungen gedacht und gemeint..

    Hinter alldem steckt wohl noch Tieferes,
    auch der Begriff, Rom, Stadt des Lichts, hat eine ursächliche Bedeutung,
    wie auch der Satz:

    Alle Wege führen nach Rom
     
    Mahabad und Siriuskind gefällt das.
  10. Siriuskind

    Siriuskind Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2009
    Beiträge:
    39.981
    Ort:
    Niedersachsen
    Werbung:

    Naja, dass römisches Recht noch lange weiter existierte, habe ich damit ja nicht ausgeschlossen, das römische Reich an sich endete erst so um 400 nach Christus, auch wenn es da schon christlich war. Und durch die Kirche und den Papst blieb von Rom noch lange etwas übrig, zum Beispiel wurden Herrscher von Deutschland im frühen Mittelalter in Rom zum römisch-deutschen Herrscher gekrönt und das wurde als Tradition später noch so fortgesetzt.
    Und die römische Geschichtsschreibung, aber auch von anderen Völkern zeigt schon ziemlich glaubhaft, was damals geschehen war. Dass vielleicht nicht alles so war, ist durchaus möglich, aber, so wie Du geschrieben hast, dass zu Jesus Zeiten die Römer plötzlich wie aus heiterem Himmel in Judäa und Galiläa herrschten, ist nun mal nicht so. Julius Cäsar !starb! 50 Jahre, bevor Jesus geboren wurde und er hatte durch seine Eroberungen eben Judäa, Galiläa und dann weiter noch Ägypten unter seine Herrschaft gebracht. Deshalb war Herodes nur ein Vasall des römischen Reiches, der brav seine Steuern zu zahlen hatte. Und weil viele Leute dort die Römer hassten, gab es eine Untergrundorganisation, mit anderen Worten Terroristen (für die Römer), die gegen die Römer kämpfte. So lichtvoll ist Rom nicht gewesen, sondern zu Cäsars Zeiten und auch später schon recht brutal und auch verkommen und abartig.
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen

  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden