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Das Jesuskonzept

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von topeye, 4. Juli 2019.

  1. topeye

    topeye Sehr aktives Mitglied

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    17. Januar 2011
    Beiträge:
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    Wenn man dem Film "Zeitgeist" Glauben schenkt, so sieht es ganz danach aus, als ob die Jesusgeschichte aus vorangehenden Geschichten ägyptischer Herkunft zusammengesetzt wurde, um Kirchensteuerzahler bei der Stange zu halten - das Volk geschlossen hinter sich zu haben.
    Es sind zu viele Parallelen in Namen und Laufbahnen der "Akteure" zu erkennen, als dass man zum Schluss kommen könnte, dass es sich bei Jesus tatsächlich um eine neue wahre, "eigenständige" Geschichte handelt.

    Eigentlich finde ich ja solche "Entzauberungen" nicht erfreulich, doch interessiert mich schon, was nun wirklich wahr ist...
     
    Leopold o7 gefällt das.
  2. topeye

    topeye Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    15.988
    Ganz unabhängig davon glaube ich nicht, dass es tatsächlich Propheten gibt, aber wenn genug Menschen an einen Propheten glauben, sind sie dazu fähig, die vermeindlichen Prophezeiungen zu bewahrheiten. Das geschieht unbewusst auf psychologischer Ebene. Andere "telepatische" Verflechtungen schliesse ich dabei nicht aus.
    Das soll heissen die Augen offen zu halten, Bodenkontakt zu wahren und sich nicht an Fäden zu hängen!
     
    FuncaHannover gefällt das.
  3. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

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    jede Zeit, jedes Volk, jede Kultur hat eben ihre eigenen Worte und Bilder.
    der Eiche ists egal, wie sie genannt wird. wer hat ihr all ihre Namen gegeben?
    daß es verschiedene Namen für sie gibt, macht sie aber nicht unwirklich.

    was ich nicht verstehe ist, wenn jemand sich doch so überhaupt nicht für
    Eisenbahnen begeistern kann, sondern die sogar total blöd findet, warum
    redet er dann immer wieder von ihnen und kriegt garnicht genug davon?
     
  4. topeye

    topeye Sehr aktives Mitglied

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    15.988
    könnte ja sein, dass es für alle Insassen von Interesse ist, dass die Eisenbahn auf den Abgrund zu fährt.
     
    *Eva* gefällt das.
  5. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

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    Kassel, Berlin
    oh ja, es ist ganz ganz böse, wenn man Menschen etwas vorstellt,
    was ihnen Halt geben kann und ihr Zusammenleben besser macht.
    da muß man fies dagegenstänkern, damit sich das bloß nicht hält.
     
    sikrit68 gefällt das.
  6. topeye

    topeye Sehr aktives Mitglied

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    ...danke für den kurzen Zwischenstopp.
    ...ich bin dann mal raus...wünsche gute Fahrt! :winken5:
     
  7. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    11.853
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Es ist zwar so, dass wir alle über die gleichen Fähigkeiten verfügen – es ist nur die Frage, wie sehr diese ausgeprägt sind. Eine dieser Fähigkeiten ist das vorausschauende Denken, das im Wesentlichen von der kreativen Fantasie abhängig ist. Wenn man sich nun einmal die Themen der Propheten aus dem alten Testament anschaut, wird sehr schnell der reale Hintergrund ihrer Prophezeiungen erkennbar. Wie die jüdische Geschichte zeigt, waren die Mahnungen Jesajas, Michas, Jeremias und all den anderen schon berechtigt. Ja und wenn man einmal genauer hinschaut, haben manche Mahnungen heute noch ihre Berechtigung.

    Schon der Prophet Amos prangerte die sozialen Ungerechtigkeiten im Nordreich Israel an, die auch der Abkehr von den Gesetzen Gottes gleichkamen. Etwas, das auch bei Jesus eine gewisse Rolle spielte und selbst heute noch ihre Gültigkeit hat. Ich denke schon, dass es noch immer der Propheten bedarf, die uns den Spiegel vorhalten und immer wieder an die Menschlichkeit und an das Gute erinnern.

    Ich denke nicht, dass die Lehre Jesus wesentlich von der ägyptischen Gedankenwelt geprägt war. Die Einflüsse waren zu deutlich mit den Propheten des Alten Testaments und den persischen Einflüssen in Mesopotamien verbunden (Lehre Zarathustras). Ich erinnere daran, dass die Perser die jüdischen Exilanten aus der Gefangenschaft befreit hatten.

    Entscheiden für das Wirken Jesus dürfte unzweifelhaft die Bewegung der damaligen Täufer entlang des Jordans bis nach Syrien gewesen sein. Eine Bewegung, aus dessen gedanklichen Dunstkreis wohl Johannes der Täufer und seine Anhänger gekommen waren. Wenn man so will, hatte also Johannes eine jüdische Täuferbewegung gegründet. Ich möchte daran erinnern, dass auch Jesus zunächst dieser Bewegung angehörte, bis er nach der Festnahme Johannes selbst mit seinem Wirken begann. Jesus hatte also nicht etwas Neues begründet, das würde auch den Evangelien widersprechen:

    Lukas 11[1] Und es begab sich, dass er war an einem Ort, und betete. Und da er aufgehört hatte, sprach seiner Jünger einer zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte. [2] Und er sprach zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht:
    Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden und im Himmel. [3] Gib uns unser täglich Brot [4] Und vergib unsere Sünden, denn auch wir vergeben allen, die uns schuldig sind. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel.


    Merlin
     
  8. topeye

    topeye Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Januar 2011
    Beiträge:
    15.988
    Der Meinung bin ich auch. Leider ist so ein Apell an die Menschlichkeit hier nicht immer willkommen, oder findest Du es einen Akt der Menschlichkeit, Konsumenten weicher Drogen zusammen mit solchen die harte Drogen konsumieren in eine Ecke zu drängen, wo diese sich dann miteinander solidarisieren, es bleibt ihnen ja nichts anderes übrig?!
    Was dann passiert ist, dass jener mit harten Drogen einen auf Kumpel macht mit dem der eigentlich nur ein weiche, d.h. eine weit weichere Droge als Alkohol konsumiert und ihn dazu verführt, zu härterem Stoff zu greifen. Der der verführt wird denkt sich vielleicht, ich werde von der Gesellschaft ja sowieso schon verstossen und kriminalisiert...ach was solls...illegal legal scheissegal...her mit dem Zeugs.
    Das ist fatal und Ursache dafür ist ein zwar gut gemeintes, aber zu wenig differenziertes Gesetz, das hier dennoch viele aufrecht erhalten wollen.

    Themawechsel:
    (weil anderes hier unerwünscht)
    Wenn Propheten nur einen Spiegel vorhalten und an das Gute erinnern ist das ok (versuchte ich eben auch gerade),
    aber wenn schlechte Prophezeiungen gemacht werden und zu viele Menschen daran glauben besteht, wie im zweiten Beitrag beschrieben, die Gefahr, dass es bewahrheitet wird, denn alles was man sich vorstellt, ist bestrebt sich zu verwirklichen (den Satz habe ich aus einem Buch über Hypnose) Das sind funktionierende Mechanismen, die unser Unterbewusstsein ins rollen bringt und bei entsprechenden Suggestionen durchaus gewisse Gefahren in sich bergen.
    Es gibt meiner Meinung nach in der Bibel (und auch in andern ernst genommenen Büchern) zu viele "Räubergeschichtchen" die genau dieses Gefährliche was ich eben beschrieb begünstigen könnten.
    Viele werden jetzt sagen ist schon klar, dessen bin ich mir bewusst, jedoch kann man nichts lesen, ohne dass es in den Kopf geht. Denk jetzt bitte nicht an einen rosaroten Elefanten*. Vermutlich hast Du jetzt, obwohl ich sagte, dass Du es nicht tun sollst, an einen rosaroten Elefanten gedacht und so ist es auch mit den negativen Suggestionen in der Bibel, man kann nicht verhindern, dass sie ins Unterbewusstsein gelangen und dort womöglich, ohne dass wir es merken oder etwas dagegen tun könnten, negatives in Gang bringen.
    Es ist sogar so, dass vermehrt negatives im Unterbewusstsein alleine unbeaufsichtigt zurück gelassen wird, weil wir uns ja lieber vorrangig mit dem Positiven im Bewusstsein abgeben.
    Wir müssen also aufpassen, dass diese "Mülldeponie" des Unterbewusstseins nicht plötzlich auf uns rückwirkt!

    *der Spruch mit dem rosaroten Elefanten ist von Daniele Ganser geklaut...danke vielmals ; )
     
    *Eva* gefällt das.
  9. Cupido

    Cupido Guest

    Mal kurz bei Wikipedia geguckt:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitgeist_(Film)

    und frage mich wie man die ganzen Fehler und Ungenauigkeiten nur übersehen konnte, wie:
    • 12 statt 11 Brüder Josephs,
    • der 25. Dezember sei bereits im Urchristentum als Geburtstag Jesu Christi genannt,
    • zwischen dem 22. und 25. Dezember ändere sich der Sonnenstand nicht.
    • Ra, nicht Horus, war der ägyptische Sonnengott.
    • Isis, die Mutter des Horus in der ägyptischen Mythologie, war nach den Quellen keine Jungfrau.
    • Auch die Mütter von Krishna, Dionysus und Attis waren nach den Quellen keine Jungfrauen.
    • Anubis als „Täufer“ sei unbelegt.
    • Horus werde nicht gekreuzigt, ja nicht einmal getötet.
    • Alle Ereignisse der Isis-Osiris-Horus-Geschichten werden von den Quellen in der „Traumzeit“, also vorgeschichtlicher, mythologischer Zeit situiert.
    • Der 25. Dezember ist kein Datum des ägyptischen Kalenders und weder als Geburtstag Jesu Christi noch des Mithras noch des Dionysos überliefert.
     
  10. topeye

    topeye Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Es ist schon verblüffend, wie Maria als Jungfrau ein Kind bekommen konnte l1c06qw2qhb.gif
     
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