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Das Denken wird vollkommen erstsetzt durch die Wahrnehmung (Neujahrsbotschaft Kurt Tepperwein 2020)

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Neutrino, 4. Januar 2020.

  1. Neutrino

    Neutrino Sehr aktives Mitglied

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    …. und mit dem Denken verschwindet das Ich, dass es ohnehin nie gegeben hat, das aber meinte, alles regeln zu müssen, ohne es zu können. Und Plötzlich ist alles ganz einfach, wenn auch ganz anders. Erst damit sind Sie bei sich selbst angekommen und leben so, wie Sie von der Schöpfung gemeint sind. Und alles das geschieht nicht irgendwann in der Zukunft, sondern in diesem Jahr. Die Entwicklung wird immer schneller und mancher kommt dann einfach nicht mehr mit oder lernt sich anzupassen.


    alles was Sie erleben, müssen Sie verursachen. Ohne die entsprechende Ursache, kann es nicht geschehen. Mit der entsprechenden Ursache ist es unvermeidlich.

    *********

    Das sind zwei Statements aus Kurt Trepperweins Neujahrsbotschaft, die ich gerne zu einander in Beziehung setzten möchte.



    Wie versteht ihr das? Wer ist in dieser Perspektive der Verursacher von was? Das Ego oder das so genannte Höhere Selbst? Wie stehen "Denken und Wahrnehmung" in Relation zueinander? Was unterscheidet das Denken von der Wahrnehmung, wenn die Wahrnehmung dem gleicht, was man irgendwann, irgendwie durch Denken bzw."Sosein" verursacht? Ein weiteres seiner Statements lautet eingangs: "Ihr SOSEIN von heute ist ihre Realität von morgen. Ihre Realität ist ein genauster Spiegel ihres Soseins... "




    Hier solls allerdings weniger um eine Rechthaber- und/oder Fraktionendiskussion gehen (bleibt erfahrungsgemäß kaum aus, aber wir können uns ja immer wieder besinnen), hier solls vielmehr um Erfahrungsaustausch, persönliches Verständnis, Anwendbarkeit und Grenzen usw... gehen, im weitesten Sinne also eine Erörterung der (möglichen) Bedeutung.
     
  2. Matangi

    Matangi Sehr aktives Mitglied

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    Der gute alte Tepperwein...wusste gar nicht, dass es den noch gibt...der hat wohl auch schon ganz schön viele Wandlungen durch, wie es scheint...;)

    Zum Thema, hm...Etwas oder jemand wahrnehmen, unmittelbar, ist das eine, was ich über dieses Etwas oder diesen Jemand denke, wie ich interpretiere, bewerte, das andere...und zweiteres sagt tatsächlich mehr über mich, meinen Geistesinhalt-und Zustand aus als über die Sache oder andere Person selbst...
     
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  3. .:K9:.

    .:K9:. Guest

    Er spricht sicher wesentliche Themen an, welche die Welt revolutionieren. Es auf auf das Jahr 2020 zu terminieren ist fragwürdig. Ich hatte 2014 bereits den Eindruck, das es politisch und wirtschaftlich zeitnah schwierig wird, tja, falsch gedacht :D . Ich halte 2020 auch für spannend, aber vielleicht täusche ich mich wieder, chrchr. Natürlich wird die KI massive Veränderungen bringen, da sehen die meisten aber eine Zeitspanne von bis 15 Jahren.
    Interessanterweise spricht er vom SOSEIN, schiebt dann aber immer wieder Verhaltensweisen vom Ego in den Fordergrund, das ist widersprüchlich. So funktioniert es nicht, nur in aller Konsequenz des ersteren. Radikal konsequent wäre es, das es keinen Zusammenhang zwischen „Ursache und Wirkung“ gibt, denn wer verknüpft die Dinge? Derjenige, den es nicht gibt.
     
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  4. Marcellina

    Marcellina Guest

    das Denken wird ersetzt durch ... was auch immer (Wahrnehmung - immerwährend! - würde ich nicht sagen, eher durch Begierden, ProfilDesign...)... seit Jahren, ja seit Jahrzehnten... wobei, wenn ich die Geschichte reflektiere, dann hörte das Denken sukzessive mit dem Ende der Aufklärung auf, also so um 1789.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 4. Januar 2020
  5. Matangi

    Matangi Sehr aktives Mitglied

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    Was ich grad interessant finde, ist, dass sich dieses Thema, nämlich Denken/Verstand vs Wahrnehmung mit Hilfe einen völlig bewussten/erwachten Solarplexusses, der in diesem Fall das Emotionalzentrum meint, auch in einer Prophezeiung wiederfindet, die sich um das Jahr 2027 rankt...esoterisch eher randständig, sie kommt von Ra Uru Hu, dem Begründer des Human Design Systems...also, wenns der Tepperwein Kurtl jetzt auch schon sagt...schmunzel*

    Dass das heuer noch was wird, zu 100 Prozent, wage ich aber auch zu bezweifeln!

    Und ich persönlich denk ja ganz gern, so ganz ohne Denken...hm...da tät mir schon was fehlen, glaub ich...hat ja auch einen Nutzen...das Denken...:unsure::cool:
     
  6. magnolia

    magnolia Sehr aktives Mitglied

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    Neue Erkenntnisse kommen wenn sie kommen und nicht weil grad Jahreswechsel ist. Ich kann eine "Botschaft" nicht ernst nehmen, wenn sie medienkompatibel zum passenden Zeitpunkt rausgepresst wird.
     
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  7. Neutrino

    Neutrino Sehr aktives Mitglied

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    Ja, danke K9, das sind diese Widersprüche die ich nicht verstehe bzw. zu verstehen versuche.

    Da ist also ein ICH, welches eine Illusion sein soll und welches durch das Denken verursacht sein soll, denn mit dem Verschwinden des Denkens hin zur Wahrnehmung verschwindet auch dieses Ich.

    Soweit ok, könnte mir vorstellen, dass wir alle die ein oder andere Erfahrung in diese Richtung machen, es gibt "ICH-befreite Wahrnehmung". Das heisst, die wahrgenommene Information wird nicht "bewertet, in ein Raster koordiniert, durch Erfahrungswerte gefärbt" usw...

    Bei dieser Art von Wahrnehmung, die oft ganz unverhofft passiert, handelt es sich zB um:

    - einfaches vor sich hinstarren bei Gedankenleere (kann zB. bei immer gleicher Tätigkeit über lange Strecken, bei Erschöpfung, bei Müdigkeit usw.... vorkommen)
    -Schock/Trauma/Schreck
    - Erleuchtungs- und Erwachenszustände, die während ihrer Dauer das Trennungsbewusstsein aufheben bzw. ein Einheitsgefühl verwirklichen - woraus wir dann eine Höhere Realität und eine niedere des Normalo-Bewusstseins "stricken". Wobei es dann immer gilt, dieses Höhere Ideal zu erreichen.


    So, und jetzt kommt die weitere Ansage, dass dieses Ich "alles meinte zu regeln, wozu es aber nie in der Lage war" und wenn dieses wegfällt, lebt man so, wie die Schöpfung einen selbst gemeint habe. Dieses ICH war also von der Schöpfung nie gemeint, bzw. mit Ego war man von der Schöpfung nie gemeint, gewollt?

    Zudem sei dieses Ich ja Illusion und hat nie irgendwas bewirkt, irgendwas geregelt? Wer oder was ist dann der Verursacher einer Ursache? Und ganz genau, WER verknüpft denn die Dinge? Eben derjenige, den es nicht gibt. Der ist es doch, der das alles wieder bewertet, kategorisiert und in Soll- und HabenTüten steckt.

    Indem sogenannten Bewusstsein ohne "Denken" bei blosser Wahrnehmung fallen wir ja in die Akausalität. Ursache und Wirkung sind aber "Berechnungen der Kausalitätsebene", dieses Ursache-Wirkungthema kann immer nur "egoistisch", also innerhalb der begrenzten Egoverhaftung stattfinden.

    Wie soll unter dieser Lehre SOSEIN funktionieren? Jemand ne Idee?
     
  8. Neutrino

    Neutrino Sehr aktives Mitglied

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    13.153
    Ohne Denken würde in diesem Sinne Leben ja gar nicht stattfinden können.
     
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  9. Matangi

    Matangi Sehr aktives Mitglied

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    SOSEIN: Vielleicht dann wie bei den Taoisten, das was unter Wu Wei verstanden wird, absichtsloses Handeln, spontan, der Situation geschuldet, immer neu, ohne Konzepte,ohne sich mit dem Ego gegen den Lauf des Tao zu stemmen.

    Aber dass wir so nicht gewollt waren, glaube ich nicht, ich denke alles was ist, soll und muss auch sein, aber es bleibt nicht so, es verändert sich, vllt sind wir so in Zukunft nicht mehr gewollt.

    Das beschreibt auch diese schräge Prophezeiung, die ich vorher erwähnt habe, das Ego, der überaktive Verstand hätte den Sinn gehabt, die menschliche Gemeinschaft dorthin zu bringen, wo sie jetzt ist, mit allen Errungenschaften und Erfahrungen, aber es käme eben eine neue Ära und eine Genmutation, eine neue menschliche Spezies. Homo Sapiens sei demnach nicht das Ende des Lieds. Ich weiß nicht, was da dran ist, ob es Unsinn ist, oder nicht; aber dass der heutige Mensch genetisch auf immer gleich bleiben wird, obwohl er das ja auch nicht immer war, ist mehr als fraglich.
     
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  10. Neutrino

    Neutrino Sehr aktives Mitglied

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    Radikaler Konstruktivismus – Wikipedia
    https://de.wikipedia.org/wiki/Radikaler_Konstruktivismus

    Der Radikale Konstruktivismus ist eine Position der Erkenntnistheorie, die sich deutlich von anderen Konstruktivismen unterscheidet. Eine der Grundannahmen des radikalen Konstruktivismus ist, dass die persönliche Wahrnehmung nicht das Abbild einer Realität produzieren kann, welche unabhängig vom Individuum besteht, sondern dass Realität für jedes Individuum immer nur eine Konstruktion seiner eigenen Sinnesreize und seiner Gedächtnisleistung bedeutet.
    Deshalb ist Objektivität im Sinne einer Übereinstimmung von wahrgenommenem (konstruiertem) Bild und Realität unmöglich; jede Wahrnehmung ist vollständig subjektiv. Darin besteht die Radikalität (Kompromisslosigkeit) des radikalen Konstruktivismus.

    Wikipedia · Text unterliegt der CC-BY-SA-Lizenz


    Wenn das Denken durch einfache Wahrnehmung ersetzt wird, Wahrnehmung aber ohnehin immer nur subjektiv bleibt, geht's darum, das Subjektive nicht mehr an ein begrenztes Ich zu knüpfen? Sprich um Objektivität?
     
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