Das Böse

Warum (esoterische, bedingungslose) Liebe böse wird:

Ich glaube, ich kann das jetzt in Worte fassen, was mir an dieser "bedingungslosen" Liebe so sauer aufstößt.

Liebe an sich bedingt eine Interaktion. Wenn Liebe erwidert wird, ein Prozess des sich Austauschens ist, ist das beflügelnd und schön.

Wenn Liebe einseitig ist, bleibt, wird sie schmerzhaft, die Erwartung an den anderen wird nicht erfüllt. Man leidet.

Fordert intensiver, und kann damit den anderen irgendwann zumindest dem Schein nach "überzeugen", oder resigniert irgendwann. Beide Lösungen erzeugen letztlich Enttäuschung, Leid, weil keine Balance, keine wirkliche Resonanz, kein Gleichklang erreicht wird.

Bedingungslose Liebe ist noch etwas verschärfter.
Das grundsätzliche Problem daran, als Mensch bedingungslos zu lieben, besteht darin, dass es in gewisser Weise eine Art Gott spielen ist. Will darauf hier nicht wieder mal weiter eingehen, das muss wohl jeder mit sich ausmachen.

Bedingungslos Lieben heißt aber, den, jeden anderen genau so (an-)zu-nehmen, wie er ist. Wie, wo, egal was er gerade ist, tut.
Ist ein Zustand völliger Akzeptanz. Und sie ist anscheinend nicht an andere weitergebbar. Dann wird sie was anderes. Das ist eine unteilbare, eigene Wahl. Als Forderung an wen anderen eigentlich absurd.

Dann nämlich geschieht etwas Eigenartiges. Dieser eigene, innere Zustand verwandelt sich völlig, wenn er ins Außen getragen wird.
In etwas, wie ein Ticket zunächst die ganze Potentialität der Nutzung beinhaltet, allerdings, wenn es einmal entwertet ist, wertlos wird.

Bedingungslose Liebe als eigener, innerer Zustand ist das Lächeln der Mona Lisa. Stilles, friedvolles, lächelndes Schweigen. Buddhas Lächeln. Es ist was es ist.

In dem Moment, wo ich das in Worte packe, darüber spreche, oder sogar jemandem sage, ich liebe dich bedingungslos, verwandelt sich die Qualität. Kippt völlig.

Aus der "göttlichen" Schönheit wird eine Verzerrung. Denn was geschieht dabei?

Ich konfrontiere den, die anderen mit einer Erwartungshaltung, nämlich auch bedingungslos zu lieben, die derjenige in dieser Form, egal was er tut, niemals wird erfüllen können. ich konfrontiere den anderen also in Wirklichkeit nicht mit Liebe, schon gar nicht mit bedingungsloser, sondern mit seinem eigenen Scheitern. Seiner Kleinheit, Ohnmacht, Unfähigkeit. Und der Spiegel tut mitunter, gerade wenn er noch auf eigene Wunden trifft, ziemlich weh.

Wenn es verletzt, ist es keine Liebe. Ähm?
Liebe ist immer Freiheit. Ähm?

Viele werden etwas ähnliches schon von "normaler" Liebe her kennen.
"Ich liebe dich" zu sagen oder gesagt zu bekommen, kann in einer bestimmten Situation, einem stimmigen Kontext ein wunderschönes Erlebnis sein.
In einer nur ein wenig anders gearteten Situation kann es dermaßen viel Druck aufbauen, dass das Gegenüber auch durchaus schreiend davonlaufen möchte, um diesem Druck, den die Erwartungshaltung darin (das versteckte, "also liebe du mich mindestens genau so.") zu entgehen.

Das ist diese Nähe von Gut und Böse, über die ich gestern schrieb. Eine davon.
Man kann es auch anders sagen, die "Heiligkeit" des Seinszustandes wird durch die Veräußerung, durch die Magie der Worte letztlich doch wieder "unheilig, Unheil". Wird von einer, auch höheren Schwingungsebene in diese Realität heruntergezogen, in der diese Liebe so anscheinend schwer existieren kann.

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. So wie's aussieht, hierbei besonders.

Liebt, von mir aus, wenn ihr euch drübertraut, auch bedingungslos.
Aber, dann tut es einfach. Seid Liebe, und nicht die Worte darüber.

Ist schwer genug.
 
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Wozu?
Es IST alles an seinem Platz.
Wozu eine neue Ordnung, wenn doch alles in Gottes Ordnung ist?
Wozu EINS werden, wenn ich, wenn wir EINS SIND?

Empfindest du an deinem eigenen materiellen Körper was das Gegenüber an seinem eigenen materiellen Körper empfindet?
Empfindest du dies bei Allen Lebewesen die dir begegnen?

*g constantin
 
Empfindest du an deinem eigenen materiellen Körper was das Gegenüber an seinem eigenen materiellen Körper empfindet?
Empfindest du dies bei Allen Lebewesen die dir begegnen?

Nein. Darum geht es auch nicht. Wenn das so wäre, wäre das hier ein noch größerer Alptraum, für alle. Wenn jeder alle Empfindungen aller "erleben", empfinden müsste. Es wäre nicht zu ertragen.

Wer würde, könnte das ertragen? Alle würden sofort wahnsinnig werden. Vor so viel, duch so viel beinharte Wirklichkeit.

Aber, wenn z.B. ein Kind sieht, erlebt, wie ein anderes Kind, es selbst geschlagen wird, wenn es sieht, erlebt, wie ein Tier getötet wird, tut es der Seele, tut es in der Seele weh.

Die Seele fühlt, dass was daran "verkehrt" ist. So nicht sein sollte.

Dass das dem was du von mir zitiert hast, anscheinend widerspricht, kannst du wahrnehmen, dir deine Gedanken dazu machen.

Es ist ja auch keine absolute, alles andere ausschließende Wahrheit.
So wie ein Regenbogen eben nicht nur aus rot besteht, oder blau, oder gelb, oder grün.
 
Würde ich sogar. Wenn mich was anderes mehr verstehen lässt als das Vorige. Habe ich ja schon desöfteren.

Wenn ich mir meiner "Wahrheiten" sicher wäre, würde ich hier kaum schreiben. Wozu denn? Dann könnte ich ja was damit tun. Mein Problem ist, dass jedes "Tun" im Moment das Verkehrte sein kann. Weil ich die Folgen nicht abschätzen kann. Und egal, was, sogar das Schreiben hier, erzeugt letzlich mehr Fehler, Irrtümer als was Gutes. Was seltsam ist. Sollte so nicht sein.



Es gibt einen Gott, der wächst, wachsen kann. Dieser ist aber nicht GOTT.
Ich bin eher vorsichtig damit, beide völlig gleichzusetzen.

Wenn du mehr als eine höchste Ebene für dich empfindest, wird es natürlich schwer für dich. Dann bist du selbst ja auch nicht EINS, das sich mit EINS verbinden kann, um EINS zu werden.

Zweifel lassen sich aus meiner Sicht mit mehr TRAUEN in sich selbst und das GANZE auflösen. Indem alles zugelassen wird, egal ob es im Moment verstanden wird oder nicht. Der Sinn und Übersinn, zeigt sich oft erst viel später, im Laufe der eigenen Entwicklung

Nun der Spruch der Woche: Zurückziehen, leeren, Verstand ruhigstellen, HERZ bewusst öffnen, alles annehmen was da kommt, darauf trauen, dass die Schöpfung ein Akt der LIEBE ist, sich selbst BEDINGUNGSLOS LIEBEN..... Tage, Wochen, Monate, Jahre, bis sich die Wunder einstellen, die keine sind, und ganz selbstverständlich zum Leben gehören, wie das Atmen. Du hast alle Zeit dazu. Was kann für dich wichtiger sein, als du selbst????

LIEBE ist, nicht alles zu hinterfragen. Zu trauen, dass es für mich und jedes andere Leben einen Weg gibt, der, wenn ich ihm im HERZEN ohne Widerstand folge, mich in das BESTE fliessen lässt, was es für mich und das GANZE nur geben kann.

Schönen Tag dir
Paulus
 
Wer als Mensch das Gute und das Böse in "" auflöst ist nicht mehr menschlich.
Das heisst man verstösst gegen das Mensch sein und wird gleichgültig, bzw. weil dann eh alles das Selbe ist. Ein gefährlicher Trugschluss meines Erachtens.

verwechselst du dabei nicht mit Alles ist gleichgültig, mit Empfindungslosigkeit-mir scheißegal Einstellung, Verdrängung von Emotionen?

Auch wenn der Mensch weiss, dass Gott nicht dual ist, kann er nicht auf dieser Ebene sein wie Gott. Ein jeder Mensch wirkt auch dual auf das Umfeld auch wenn er angeblich noch so ein guter Mensch ist, was wiederum Reaktionen auslöst, bzw. das Umfeld beeinflusst.
Meines Erachtens ist das Ziel nicht das entrinnen der Dualität sondern vielmehr ein bewusstes führen seines Lebens.
Der Mensch hat zwei Varianten, ... .
Wählen sich für das Positive oder für das Negative zu enscheiden und sein Leben danach zu führen.
lg
Cyrill

hier in diesen deinen Zeilen, deinem Denken und Empfinden wird "Gott" das wir Alle sind, immer noch als ein Bewußtsein außerhalb des eigenen Bewußtseins empfunden.
Heißt alles was dir begegnet wird von deinem Bewußtsein als getrennt von deinem Bewußtsein empfunden.

*g constantin
 
Bestimmt nicht, das ist wiederum eine Aussage die man so nicht stehen lassen kann, das Duale ist das Schicksal des Menschen und somit auch das Göttliche in Ihm. Der Mensch ist hier zur Reifeprüfung und muss sich entscheiden zwischen verschiedenen Dingen. Er kann ein Leben mit Gott führen oder ein Leben von Gott abgewandt, schlussendlich ist es aber die Entscheidung des Individiums selber. Die Prägung der Seele ist das worauf man hören sollte und die sagt eindeutig, man soll sich an das Gute halten, bzw. darauf achten, dass man sich so verhält wie es von Gott vorgesehen ist. Das heisst, man soll sich im Positiven bewegen. Das Positive wirkt dann als + für die Seelenreife.
lg
Cyrill

das duale Bewußtsein kann diese Aussage auch nicht vollkommen nachvollziehen, weil es ja noch in Unterscheidungen lebt, also denkt und empfindet, und glaubt sich entscheiden zu müssen ZWISCHEN.

*g constantin
 
Um diese Fragen, Aspekte gings mit eigentlich. Wer weiß die Antwort wirklich?
Wie kriegen wir das raus?

Hast du versucht Selbst Antworten darauf zu finden?

Antworten darauf hat das Bewußtsein das zu verStEHEN fähig ist, weshalb das menschliche Bewußtsein noch in Unterscheidungen lebt, das natürlich und zur Bewußtwerdung des Bewußtseins, dazu gehört.

*g constantin
 
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Schlussendlich ist es unter anderem ein Ziel des Menschen sich mit dem universellen Geist (heiliger Geist) zu verbinden, so dass man sich verbunden fühlt mit dem Universellen (Gottbestandteil) was wiederum zur Folge hat, dass Menschen die verbunden sind Einsichten erhalten um das Wesen Mensch. Das Wesen Mensch kann hier in dieser Ebene wachsen indem Erfahrungen gesammelt werden und somit versucht sich vorzubereiten für die nächste Ebene. Die Inkarnation dient dazu, dass man bewusst die Seele wachsen und reifen lässt, damit man ausgeglichener ist und weniger gottabgewandt ist wenn die Schwingung (Licht) durch Erfahrung der Seele und Gotteswille erhöht wird. Um Licht zu sein, muss man es zuerst lernen damit umzugehen und das kann man nur, wenn man nach dem Wille Gottes funktioniert. Dieser ist wiederum definiert durch das was man Seele nennt.
Die Schnittstelle Seele Geist muss zuerst einmal gefunden werden und dann wiederum muss der Geist sich der Seele anpassen. Da aber der Geist bzw. oft gesondert von der Seele agiert, gibt es heben genau hier eine Konfliktsituation. Denn der Geist ist näher dem Körper orientiert als der Körper der Seele orentiert ist. Dh. Geist und Körper müssen sich wieder abgleichen, ... Schlussendlich muss man eins sein mit der Seele, dann hat man einen wachsenden Zustand erreicht.
lg
Cyrill

Verbunden ist das Bewußtsein schon immer mit anderen Bewußtseinen, doch es ist dem Bewußtsein noch unbewußt da es sich durch den materiellen Körper getrennt empfindet.

Hlg. Geist ist eine Erfindung vom menschlichen Bewußtsein.

Das Körper-Geist-Seele Konzept versucht zu klären....was es mit seinem dualen Bewußtsein verstanden hat, was es sich vorstellen kann, glaubt zu wissen, wie es sein könnte...noch nicht wirklich wissen kann wie es wirklich ist.

*g constantin
 
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