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Das Auge des Horus ?

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von chocolade, 20. Januar 2018.

  1. chocolade

    chocolade Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2012
    Beiträge:
    3.543
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    Ein sehr luzider, klarer Traum, aber inhaltlich nicht gesteuert, das Geschehen entfaltete sich völlig frei.

    Kann mir jemand was zum Horus-Symbol sagen ?
    Handelt es sich um ägyptische Magie ?



    Erste Szene.
    Ich gebe dir eine entspannende Rückenmassage, dein Rücken ist sehr verspannt wie ein Panzer und ich frage dich ob du Feinde hast weil da ein sehr starkes Misstrauen zu sein scheint.
    ???
    Dann streiche ich mit den Händen mehrfach verschiedene Energielinien, Dreiecksform für den unteren Rücken und ein mit der Spitze nach unten stehendes Viereck im oberen Rückenbereich, in dieses male ich ein Auge des Horus als Schutzsymbol auf das hintere Herzchakra.
    ???
    Du bittest mich dein linkes Bein zu massieren weil du dort Schmerzen hast und ich fange an, sage aber kurze Zeit später dass die Ursache des Schmerzes woanders liegen muss.
    Meine Hände finden eine alte Narbe in der Aura, im unteren hinteren Rückenbereich, die von einer tödlichen Stichverletzung kommen muss.
    ???
    Da du mir zu meinen Fragen nichts sagen kannst fange ich an nachzuforschen.
    Es scheint scheint sich um religiösen Fanatismus in Verbindung mit Neid deines Gegners zu handeln.
    Die Einzelheiten der Situation sind nicht völlig klar.
    Erst trägst du die Kutte eines Geheimbundes, dann bist du in einer Position gesellschaftlicher Macht. (vermutlich ägyptische Epoche)
    Du hast deine Macht in jenem Leben positiv und weise benutzt, warst deshalb dem Angriff gegenüber unvorbereitet.
    ???
    Macht ist ein Thema, welches dich von nun an (oder auch schon vorher ?) immer begleiten wird, zeitweise lässt sie dich deine Position sehr hart und starr ausfüllen.
    Die Auranarbe bekommt nun eine Art von Energiebehandlung mit verschiedenfarbiger Energie und Energie wird von deinem Herzen in die Wunde geleitet. Es entsteht aber von Anfang an der Eindruck dass du diese Heilung innerlich selbst vollziehen musst, indem du aus deinem Herzen heraus Vergebung in die Wunde leitest.
    ???
    Zum Schluss sehe ich verschiedene deiner Inkarnationen ineinander überfliessen, eine Szene, die von sehr viel ruhiger, liebender, hoffnungsvoller Energie begleitet ist.
     
  2. Uranie

    Uranie Guest

    Das Auge des Horus

    [​IMG]

    Das Auge des Horus .....
    Schutzsymbol im alten Ägypten -
    das Symbol für die "Seher" und die Hellsichtigen
    Symbol für die Sternenkundigen im alten Ägypten
    Astrologische Entsprechung Uranus
     
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  3. Tolkien

    Tolkien Sehr aktives Mitglied

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    Wer ist hier denn das "du"? Und wo spielt sich das Ganze ab?
     
  4. chocolade

    chocolade Sehr aktives Mitglied

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    Das "Du" in dem Fall ist jemand aus diesem Leben, der im Traum in dem bis dato unbekannten Kontext eines früheren Lebens auftaucht.
    Wo sich das abspielt lässt sich über das Auge des Horus erraten.
    Warum dieser Traum auftrat ist schwieriger zu beantworten.
    Auch warum man im Traum aus dem Stehgreif etwas macht, das vermuteterweise in Richtung eines magischen ägyptischen (Heil-)Rituals geht ist knifflig.

    Möglicherweise haben einige von uns recht illustre frühere Leben gehabt.
    Es besteht also wohl die Möglichkeit bewusst oder unbewusst auf diese Erfahrungen zuzugreifen oder vielleicht hat man da grad Zugriff auf das kollektive Bewusstsein und das hat individuell nicht viel zu sagen.

    Sich die Frage zu stellen inwieweit ist das real oder mehr symbolisch zu betrachten scheint legitim.

    Ich hatte gehofft jemanden zu finden, der sich schon mit ägyptischer Magie auskennt.
    Gegoogelt hatte ich das Auge des Horus schon, es gibt da leider mehr die geschichtliche Variante und weniger die angewandte Form.
    Über ägyptische Heilkunst ist wahrscheinlich recht wenig in unseren Kuturkreis rein überliefert, obwohl sich diverse Techniken natürlich kulturübergreifend auch ähneln.

    Traumheilung selber ist auch sehr alt, aber dann weniger in spontaner Form, sondern nach speziellen Kriterien und Ritualen ausgeführt, findet sie heute weniger Interesse weil zu wenig kontrollierbar und auch mit Gefahren verbunden.
     
  5. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Das ist nicht ganz richtig, das Ganze nennt sich heute Tiefenanalyse, mit der sich schon Freud und im Besonderen C. G. Jung beschäftigt hatten. Gerad bei der Hypnose wird auf dieser Basis der Traumbilder recht erfolgreich praktiziert.

    Merlin
     
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  6. chocolade

    chocolade Sehr aktives Mitglied

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    Ah, ich meinte eher die Traumheilung auf religiöser Basis für die es spezielle Heilungstempel gab und lange Vorbereitungszeit durch Fasten, Gebet und so weiter, im Traum gab es dann zum Beispiel Begegnungen mit damals in der jeweiligen Kultur gängigen Göttern.
    Ja, stimmt, Jung hat sich intensiv damit beschäftigt, angewendet wird es auf diese Art die ich meine heute höchsten im Schamanismus, ob gezielt oder spontan.
    Ich meine ja nicht die Analyse, die zwar nicht uninteressant, aber an und für sich noch nicht heilsam ist.

    Es geht mir um die Frage der Heilungsmöglichkeit in interaktiven/luziden Träumen und warum sich das inhaltlich und zeitgeschichtlich so überlappt ?
     
  7. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Liebe Chocolade,

    um die Heilung geht es ja auch bei der Tiefentherapie und da spielt es im Prinzip keine Rolle mit welchem Hintergrund das eingebunden wird. Was Du in in Deinem ersten Beitrag beschreibst, ist auch in ähnlicher Weise der Weg, der bei den Therapien der Hypnose beschritten wird.

    Je tiefer solche Reisen angelegt werden, je nachhaltiger wird dann auch das Ergebnis. Ja und früher kannte man diese Mechanismen, die als Rituale miteinander verwoben wurden. Durch das Tun verankern sich Botschaften nachhaltiger in unserer Erinnerung und somit in unserer Seele. So werden die Bilder in unserer Träumen zu Erinnerungen, an denen sich unsere Seele ausrichten kann.

    Vor einiger Zeit hatte ich dazu einmal einen Beitrag eingestellt, den ich nochmals anfügen möchte. Eventuell trägt er dazu bei, meine Gedanken zu diesem Thema etwas deutlicher zu machen:

    ... die Tage kam in 3SAT eine interessante Dokumentation, die sich ernsthaft mit Heilmethoden jenseits der Schulmedizin befassten. Dabei wurden alternative Ansätze mit Hypnose 1, Händedruck 2 und Meditation 3 vorgestellt.



    1 von 00:00-09:43 (Morbus Crohn)
    2 von 09:43-19:00 (Kreuzbandriss)
    3 von 27:23-32:28 (Selbstheilungskräfte/Tumor)

    Ich würde das nicht als Magie bezeichnen, sondern als einen Zauber (das Berühren und Bewegen der Seele).



    Merlin
     
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  8. chocolade

    chocolade Sehr aktives Mitglied

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    Oh, danke, dieser eine Satz bringt mir gerade die notwendige Erleuchtung worum es in dem Traum eigentlich geht.

    Dieser Mensch, von dem ich da geträumt habe ist ein sehr, sehr religiöser Mensch, ich würde ihn sogar als die geborene Priesterseele bezeichnen, eine Seelenprägung, die sich von Inkarnation zu Inkarnation zieht, der er auch nicht entkommen kann.
    Nur leider hat er aufgrund seines Glaubens immer wieder, wieder und wieder den Tod gefunden, also erstochen, erhängt, geköpft, alles dabei.
    "Sein Gott" hat ihn immer wieder im Stich gelassen obwohl er immer redlich bemüht war alles richtig zu machen.
    Deshalb ist eine sehr tiefe Kluft zwischen ihm und Gott entstanden, das Vertrauen ist futsch.
    Also hat er wieder nach den ganz alten Methoden gegriffen, die man damals Magie nannte, heute sind es die verschiedenen alternativen Heilformen, die eigentlich auch nichts anderes sind als Magie.
    Was sie gemeinsam haben ist dass sie Gott mehr und mehr ausklammern, man glaubt Dinge eher in die eigene Hand nehmen zu müssen weil selbst intensives Gebet über Jahrzehnte hinweg und das Leben nach strengen religïosen Regeln nicht das Ergebnis oder die Kontrolle über das Leben gebracht haben, die man wollte, sprich- man ist genauso wie nichtreligïose/nichtspirituelle Menschen mit den gleichen Herausforderungen des Lebens konfrontiert: Tod, Krankheit, Beziehungsscheitern, Misserfolge im Arbeitsleben.

    Es geht also rein um den ewigen Konflikt zischen eigener Macht/Ohnmacht und der projizierten Allmacht Gottes/Vertrauen/Misstrauen in Gott.
    Es ist also eine Entscheidung zwischen beiden Polen zu treffen und diese Entscheidung konsequent einzuhalten.

    Und jetzt wo ich das so schreibe, sehe ich dass es eigentlich nicht nur ihn betrifft, sondern mich selber auf die gleiche Art und viele andere.
    Ich musste letztes Frühjahr eine Entscheidung treffen ob ich den Weg der Magie wähle oder den christlichen Weg.
    Bei dieser Fragestellung war keine Beurteilung impliziert dass ein Weg besser als der andere wäre, sondern sie standen gleichwertig nebeneinander.
    Es ging nur darum dass beide Wege nicht miteinander kompatibel sind.
    Ich hatte dann zwar meine Entscheidung für das Christentum getroffen, aber irgendwie nur halbherzig, also unter Vorbehalt dass es funktioniert gerne, aber alle Hintertürchen offenhalten.
    Frei nach dem Motto Gott, also ich vertrau dir schon irgendwie, aber nur wenn du alles machst was ich will.:ROFLMAO:

    Und nein, das hat nicht funktioniert, weil es ein unglaublich schwerer Weg ist.
    Mit der Macht der Magie zu spielen wäre die einfachere Entscheidung.
    Mal schauen.
     
  9. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Liebe Chocolade,

    es war zu einer Zeit, in der ich auch noch nicht so recht wusste, wo meine spirituelle Heimat zu finden sei. Immer, wenn ich glaubte, angekommen zu sein, sah ich ein neues Licht, das es zu erkunden gab. Über Strecken war ich dann oft ratlos, wohin das führen sollte.

    Bei einer Meditation zu diesem Thema sah ich einmal, wie ein Wanderer aus der Vergangenheit auf einem Weg wandelte. Alles war in das Dunkel des Nicht-Verstehens gehüllt, nur der Weg und der Wanderer strahlten in ockerfarbenem Licht.

    Als er an eine Wegegabel kam, setzte er sich unter einen Baum und dachte darüber nach, welche Richtung er nun einschlagen sollte. Plötzlich sah ich in dem Wanderer Merlin auf seinem Weg durch die Zeiten. Aber schon im nächsten Augenblick wurde mir klar, dass ich nicht auf Merlin blickte, sondern auf mich selbst.

    Wie mit einer Eingebung wurde mir bewusst, dass nicht das Ziel für mich entscheidend war, sondern der Weg. Es galt also nicht anzukommen, sondern die Welt zu erkunden. Nicht umsonst waren die Handwerksburschen drei Jahre und ein Tag ohne besonderes Ziel auf der Wanderschaft, um für ihr Handwerk und das Leben etwas zu erlernen. Das erinnerte mich auch an eine Lebensmaxime der alten Mönche: "Age, quod agis!“, oder auch "Tu, was du tust!"

    Nachdem mir das alles bewusst wurde, empfand ich es als Befreiung von der sinnlosen Jagd nach einer Fata Morgana. Seit diesem Tag verstehe ich mich als einen Handwerksburschen auf dem Weg durch die spirituelle Welt. Zugegeben der Gedanke vom Weg und den Zielen ist nicht neu, aber in der Schlichtheit liegt bekanntlich die größte Kraft.

    Was hatte ich für kostbare Zeit und Kraft vergeudet, nur um nach dem Sinn meines Tuns zu suchen? Grenzen meiner Gedanken öffneten sich und erst da wurde mir die Fülle klar, aus der man schöpfen kann. Es fielen auch meine Erwartungen von mir ab, die uns bekanntlich beim Glücklichsein im Wege steht. Sich einfach über ein gutes Werk zu freuen, dass man eben erst getan hat und es sich nicht gleich wieder mit der Frage nach dem Sinn vermiesen.

    Eventuell möchtest Du Dich nun auch drei Jahre und ein Tag auf die Wanderschaft durch die spirituellen Welten machen, um für Dein Handwerk und Dein leben etwas zu lernen? Du wirst auf diesem Weg durch die Zeiten vielen anderen Wanderern begegnen, die Dich auch gelegentlich ein gutes Stück begleiten. Wenn Du zurückschaust, wirst Du viele sehen, die auch den gleichen Weg gehen und in der Ferne wirst Du jene sehen, die ihn schon gegangen sind.

    Du siehst, wie uns alle diese transzendenten Begleiter in den Träumen begegnen und uns ein Stück des Weges begleiten können. Mich haben sie jedenfalls schon zu mancher guten Einsicht geführt.

    Nun ja, mit den Wesenszügen Gottes kann ich mich auch nicht anfreunden, da gibt zu viele Dinge, die sich mit meinen Prinzipien einfach nicht vereinbaren lassen. Wie bei unseren realen Freunden sollte man seiner Seele auch nicht die transzendenten aufzwingen. In unseren Träumen und Visionen können wir den Begleitern begegnen, die auch unsere Seele berühren.

    Vor längerer Zeit hatte ich einmal in einem Thread ein praktisches Beispiel für eine Reise in die Anderswelt zu unseren transzendenten Begleitern eingestellt. Eventuell findest Du da auch ein paar Anregungen für eine Reise zu den Zauberern des Horus:

    https://www.esoterikforum.at/threads/vom-sinnlichen-draht-in-die-anderswelt.155533/



    Merlin
     
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