Ich meine auch, ohne funktionierende Wirtschaft wird es auch kein Gesundheits- und Sozialsystem mehr geben.
und ohne Gesundheitssystem wird es gar nichts mehr geben, Wirtschaft und Sozial kannst du mit Geld lange am leben halten, bzw hinterher wieder beleben unterstützen.
Deutschland könnte mit den jetzigen Beschlüssen hierzu ohne weiteres 11 Wochen so weiter, dann müsste man wieder Geld reinstecken, und das wäre möglich.
Du kannst dir aber mit dem Geld keine Ärzte kaufen oder Pfleger die es nicht gibt, wirt haben jetzt alle rausgeholt was wir haben, Menschen die eigentlich im Ruhestand waren, Reservisten von der Bundeswehr, Medizinstudenten die komplett Unerfahren sind, und auch Pflegepersonal aus der Lehre,Mütter und Väter die eigentlich in Elternzeit waren , Frauen die vor 6 Wochen entbunden haben, wir rüsten uns ,fürs schlimmste Szenario, aber das kann auch kein Dauerzustand sein, diese Menschen können nicht immer am limit Arbeiten nur damit die Wirtschaft irgendwo weiterläuft läuft, was meinst du , wie lange es dauert bis diese mit den Nerven am Ende sind ?
Falls das Gesundheitsystem bricht oder nur am absoluten Limit für Notfälle funktioniert, dann werden die Menschen unsicher sein, Angst haben keinen Platz im KH zu bekommen wenn ihnen etwas passiert.
Privatpatienten werden bevorzugt, die Kaufkraft wird extrem und dauerhaft sinken, da viele sich Privatversichern werden um sich bessere Chancen für den Fall der Fälle zu garantieren.Das würde viele Wirtschaftszweige komplett zerstören , gerade die, die jetzt stark betroffen sind.
Ein Coronaausbruch in einer Firma würde selbst ohne Quarantäne dazu führen das viele Mitarbeiter für eine längere Zeit ausfallen, denn du bist da selbst bei leichten Beschwerden die wie Grippe sind, für einige Wochen krankgeschrieben.
Auch wenn du jung und tatkräftig warst, was meinst wie das so läuft mit halber Besetzung?Die Menschen wären auf dauer verunsichert und unglücklich, Moral wäre dahin.
Geburtenrate wäre ebenfalls im Keller.
Das sind alles Dinge die man mitbeachten sollte , wenn man darüber spricht das die Wirtschaft vor dem Gesundheitssystem steht, eine Laufende Wirtschaft ersetzt keine Ärzte.
Daher ist der Schritt jetzt der Sinnvollste den es gibt, man muss schauen was das Virus jetzt mit all den Eindämmungen mit dem Gesundheitswesen anrichtet, wie viel kranke insgesamt dieses noch verträgt, was man tun muss, besser gesagt wie viele Kranke man sich erlauben kann, damit es normal läuft, ohne Menschen aus dem Ruhestand, ohne das man beschließt das nur Notfälle behandelt werden können, es muss alles wieder normal fahren,
und wenn wir Kapazitäten für alle Patienten haben dann kann schauen wo man hoch fährt , was Sinn macht was nicht usw.
In Deutschland wird man auf Grund der derzeit Rund 55000 infizierten zwischen 14-59 Jahren 2/3 davon 35-59 Jahre alt sehr gut sehen, wie stark die infizierten das Gesundheitssystem belasten , wie lange letztendlich die Genesung dauert, wie viele davon sterben.
Das ist ja gerade , die Gruppe die du ansprichst.
Bei uns sind weder Kinder, noch Alte Menschen die Hauptgruppe.Was die Sache besonders interessant macht im hinblick auf Lockerungen, sollte das Gesundheitsystem da stark ausgelastet sein, dann wäre es wohl keine so tolle Idee diese Altersgruppe in den Alltag zu lassen, würde dann ja schnell wieder zum rasanten Anstieg der Fälle führen.
Naja in 2 Wochen wird man mehr wissen, persönlich hoffe ich ja das auf Grund des Alters der meist infizierten keine allzuschlimmen Zustände auf uns zukommen und das wir da mit einem blauen Auge rauskommen.