Aufnahme von Oberton Gesang wer hat Erfahrung?

Dieses Thema im Forum "Schamanismus" wurde erstellt von AndreasUdoWehrle, 9. August 2019.

  1. AndreasUdoWehrle

    AndreasUdoWehrle Mitglied

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    Hallo ich singe seit drei Jahren im Chor Zweiter Bass
    Seit drei Monaten übe ich Oberton Singen
    Es läuft gut bitte keine Tipps über die Technik des Singen´s
    Ich versuche nun mit dem Korg 888 Digital Mischpult aufzunehmen.

    Habe ein Gesangs Migro von Shure
    bin mit den Aufnahmen nicht zu frieden und teste nun in Holraume (Hand, Eimer, Vase) oder durch Röhren zu singen.
    Hall kilt den Oberton, Echo ist nicht schlecht , Harmonizer geht gar nicht.Soweit meine Erfahrung.
    Wer hat schon Erfahrung damit und hat vielleicht ein paar Tipps
    Liebe Grüsse
    PaBaJ Shaman of modern Times
     
  2. Oberon LeFae

    Oberon LeFae Sehr aktives Mitglied

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    Hi ho!

    Ich bin zwar "nur" Musiker und mach a ganz kleines bissal mit Homerecording rum, aber ich versuch mal ´ne Antwort. Du schreibst ja, dass es mit den Obertönen an sich Probleme gibt, und ich vermute mal, dass der Frequenzbereich, in dem die liegen, entweder nicht gut aufgenommen oder verarbeitet wird. Erfahrungsgemäß wirst du das gesamte Equipment durchchecken müssen, es kann sein, dass das Mikro schon die hohen Frequenzen kappt (es gibt ja z.B. Gesangsmikros oder Mikros für die Basstrommel eines Schlagzeugs), dass die Kabel Mist sind oder dass auch das Mischpult es nicht richtig verarbeitet. Es hilft, in die Gebrauchsanweisungen zu gucken, da stehen auch die technischen Daten wie z.B. der Frequenzgang drin. Gerade bei Mikros sind die Unterschiede echt frappierend. Früher habe ich ein scheißbilliges Mikro für alles verwendet, das klang dann auch entsprechend dumpf. Jetzt verwende ich auch eines von Shure - kein Vergleich!
    Ansonsten würde ich auch mal einen Equalizer probieren, die gibts ja auch als Effektgeräte, die man dazwischen schalten kann. Da dann die oberen Mitten/Höhen anheben. Hall verwässert, evtl. kannst du ja auch einen Treble Booster reinhauen, das ist zwar eher für Gitarristen, die den Verstärker etwas "ankitzeln", aber auch da wird der Ton brillianter und kräftiger.
     
  3. AndreasUdoWehrle

    AndreasUdoWehrle Mitglied

    Registriert seit:
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    Kandern
    DANKE
    Ich weiß du meinst es gut!
    Es gibt viel zum durchtesten eine lange Röhre kommt ganz gut zb.
    Auch ich denke das das Micro eine wichtige rolle spielt, werde wohl mal in einige ausprobieren müssen, deshalb hoffe ich hier auf Erfahrungsberichte, welche Micros.
    LG PaBaJ
    ps Gebrauchsanweisung! Was ist das?o_O
     
  4. Oberon LeFae

    Oberon LeFae Sehr aktives Mitglied

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    2.311
    Das, was mit so Geräten mitgeliefert wird.
     
  5. Holztiger

    Holztiger Guest

    Ich empfehle eine Homerecordinglösung über den PC; eine Schnittstelle wie das Scarlett Focusrite, das Shure 58 ist ein Livemikro, verwend ich selber mit gutem Ergebnis.
    Kondensatormic. wäre allerdings eine noch feinere Lösung, gibts auch schon günstiger als man denkt, muß aber nicht sein...

    Wie schon erwähnt sind auch gescheite Verkabelung etc. wichtig...da darf man nicht sparen, kommt aber unter 1000€ ganz gut weg...ein solches Tonstudio für zuhause hätte in den 80iger Jahren noch locker 100.000€ gekostet.

    Als Software dann die Qual der Wahl... Audacity, Logic, Reaper, Pro Tools, Ardour,...die Liste ist lang...

    Hall und andere Effekte lassen sich da ansteuern...bzw. live manipulieren.

    Mein Obertongersang ist ok aber nicht weltberauschend...mit Effekten bekomm ich das so hin, daß man meint da sitzt ein Lama, der sein ganzes Leben lang nichts anderes gemacht hat. Hierzu muß man nur die Oktavwellenbereiche etwas anheben und die Wellenberge dazwischen etwas absenken...das ist eine tontechnische Spielerei, die man durch viel ausprobieren lernen kann, oder aber, wie bei allem anderen auch...wäre ein Tonstudio Einsteiger-Kurs anzuraten...das kommt wie bei so vielem anderen auch ganz auf die Vorkenntnisse an...

    Mischpult ist nicht unbedingt empfehlenswert und dient eher dazu, um etwas völlig clean mehrspurig aufzunehmen...
    Soll der Sound wirklich gut werden, kommst du um die PC-Nachbearbeitung nicht drumherum, abgesehen davon, daß du weitere Instrumente etc. hinzufügen kannst und das Ganze zu einem Endprodukt abmischen kannst.

    LG Tiger
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12. August 2019
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  6. Etrazeba

    Etrazeba Guest

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    -Der TE hat bereits ein recht gut ausgestattetes Tonstudio
    -Das Korg D888 ist Interfacetauglich

    @AndreasUdoWehrle

    vom klangtherapeutischen betrachtet:
    Du hast ja so ziemlich alles an (analog???) Equipment.
    Ein Freund der bei M. ein Klangstudio hat, meint, " hole Dir ein halbwegs gescheites " Kondensatormikrofon zB



    oder ein Rode nach Vorzug. Dazu ein abgeschirmtes XLR Kabel (Cordial).
    *Obertongesang am besten in einem natürlichen Klangraum aufnehmen, der zu Obertoncharakteristik neigt, oder akustisch darauf konzipiert ist. Kellergewölbe, Kirchen, Teile von Ruinen. usw.
    *Ober-ton braucht Über-Raum als Eselsbrücke.

    mögliche Effekte:
    *Delay (TAP-bar) um auch rhythmisch singen zu können
    *Reverb
    *evtl. um 1 Oktave tiefer gepitchten Obertongesang darunterlegen, um mehr Tiefe zu bekommen
    *Equalizereinstellungen sind abhängig von Deiner Stimme, das weisst Du sicher selbst.
    *Ein Bordunton dazu als sozusagen "Dauerbrummen" lässt Teile der Stimmtaschen beim Singen besser vibrieren, vorausgesetzt Du nimmst dichte Kopfhörer bei der Aufnahme.

    *Damit solltest Du brauchbare Ergebnisse hinbekommen.



    Bei Interesse kann ich per PN ne Mailadresse des Freundes zukommen lassen, der kann Dir mehr sagen.
     
    AndreasUdoWehrle gefällt das.
  7. AndreasUdoWehrle

    AndreasUdoWehrle Mitglied

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    da bin ich beruhikt
    Da bin ich aber beruhigt
    dachte schon es ist ein Shamanisches Zauberwort
    und hier brennt gleich die Bude o_O:LOL:
     
  8. AndreasUdoWehrle

    AndreasUdoWehrle Mitglied

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    Danke Holztiger für deine Hilfe!!!

    PC und Laptop ist nicht mein Ding.

    Werde ich mal Testen kann man ja leihen.

    Ja Hall hört sich auch echt toll an, nur den Oberton höre ich dann nicht mehr so gut.
    Habs mit Echo versucht, war ganz interessant.

    Das ist bei mir gerade andersrum, mit Effekten nur Matsch, ohne dröhnt mir der Oberton manchmal richtig um die Ohren (zur zeit singe ich einfach in meine Hände, um den Schall zu reflektieren)
    Interessant finde ich das dann oft meine drei Katzen bei mir liegen und Schnurren.
     
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  9. AndreasUdoWehrle

    AndreasUdoWehrle Mitglied

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    Danke Etrazeba werde es berücksichtigen!

    Ja ich bin Analog Freak, Einsen und Nullen werden es früh genug!
    Meins Synthesizer sind überwiegend Analog, mit meiner Stimme abreite ich erst seit kurzem.

    Danke Etrazeba werde es berücksichtigen!

    Ja ich bin Analog Freak, Einsen und Nullen werden es früh genug!
    Meins Synthesizer sind überwiegend Analog, mit meiner Stimme abreite ich erst seit kurzem.

    Danke werde ich testen,
    Kirche ist sicher gut, hab da eine sehr alte Kapelle hier, in der ich gerne Bette, weil ich sie mit meiner Stimme zu schwingen bringen kann. Leiter ist sie nicht gerade in der Nähe.


    Danke Etrazeba werde es berücksichtigen!

    Ja ich bin Analog Freak, Einsen und Nullen werden es früh genug!
    Meins Synthesizer sind überwiegend Analog, mit meiner Stimme abreite ich erst seit kurzem.


    Sorry wie meinst du das, mit meiner Stimme?
    Zweistimmig singen geht zwar schon, habe aber die Tonhöhen noch nicht im Griff.
    Ich füge meinem Singen gerne einen tiefen Analogen Synthesizer ton dazu, das kommt richtig Fett.
     
  10. Etrazeba

    Etrazeba Guest

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    Genau das ist ein Bordunton :)
    Zweistimmig singen musst Du ja garnicht.
     
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