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Auf den Hund gekommen und für die Katz' - modernes "heiliges" Leben

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Samana Johann, 25. Mai 2021.

  1. Samana Johann

    Samana Johann Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2019
    Beiträge:
    1.748
    Ort:
    Kampuchea, Aural
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    So mancher einer findet Daseinbereiche als "besonderes Tier" ja auch bewußt als etwas erstrebenswertes, so sie sich ja allerlei Tugend und Wohl in Tiere hineindenken, doch wenigen wird wohl klar sein was ein Leben als kastriertes Lustobjekt bedeutet.

    Wenn jemand etwas Großzügigkeit entwickelt hat, doch in allen anderen Tugenden nicht weiterentwickelt, mag einer das "Glück" haben, nicht als gewöhnliches Tier, Hungriger Geist, oder in Höllenbereichen wiederaufzukommen, sondern hat für die Hauskatz' getan und bloß auf den Haushund gekommen. Klar, glückliche Hausratte, unkastriert, mag auch in eines erlangbaren Rahmen fallen.
     
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  2. heugelischeEnte

    heugelischeEnte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    7.659
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    Sommerzeit
    Hund?
    Katz??

    "Diktiert" wird immerhin das ach so psychologische Lamm???
     
  3. Loirut

    Loirut Aktives Mitglied

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    Beiträge:
    399
    Bin mir nicht ganz sicher ob ich Dich hier richtig verstehe Samana Johann
    Doch wäre es nicht schlimmer, alle(viele) Tugenden entwickeln zu "dürfen" um dann festzustellen, dass man "Allen(anderen- die sie nicht haben)" nicht helfen kann-
    an einem Ort wo sie die Tugenden erlernen "können/dürfen"- neuanzufangen?
    (ich wollte jetzt nicht über die Menschen abwertend reden, die "aus dem "Wolf und Fuchs" - einen hilflosen Chihuahua gemacht haben:))
     
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  4. Samana Johann

    Samana Johann Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    Kampuchea, Aural
    Wenn diese Eingabe auf die Frage abzielt, ob einer, eine tierische Existenz erlangt, irgend welche Pfade oder Früchte in richtung Ungebundenheit erlangen kann: Nein, solches ist nicht möglich.

    Und dennoch, auf den zweiten Aspekt der Eingabe eingehend, ist zum Beispiel Haustiere in gute "Rituale" einbinden, sehr hilfreich. Was gewohnt, wenn einmal bessere Situation erlangt, erleichtert zugang.

    Hier, aus dem Dorf, zum Beispiel, ist da ein "gesegneter" Hund, der es liebt mit seinen früheren Dhamma-Brüdern den Uposatha einzuhalten. Im Bezug auf Einhaltung der Ausübung, wenn auch nicht wissend was tuend, hat er allen Dorfbewohnern derzeit viel voraus. Sozusagen der einzige "Buddhist" der Bewohner hier, der sich an acht Tugendregeln am Uposatha hält.

    So ist es gut, wen auch nicht haltend, oder ziehend, Tieren Zugang zu lassen.

    Und den dritten Aspekt der Eingabe ansprechend: natürlich gilt dies nicht nur für körperliche Haustiere, und klar sind da sehr viele menschliche Wesen, die der Erhabene Buddha "Tiergleiche Menschen" nannte. Auch für diese, sich kaum in Trübungen von Tieren unterscheidend, und Völlige Sklaven der Sinne, kann wenig wachstum erwartet werden. Sie weder haltend noch ziehend, sperrt man sie nicht aus aus was gut und hilfreich ist.

    So ist es auch, daß jene Tendenzen, gesegnete tierische Geister, nicht über Ausübung in Riten und Ritualen, Ausübungen über Körper und Sprache hinausgehen tut.

    Das Nichtausschließen und mit Notwendigkeiten versorgen, in einer Beziehung, ist Sache von Tugend. Nicht in Beziehung, eine Sache von Mitgefühl, wenn man geben vermag, jetzt keine Pflicht.

    Aif den vierten Aspekt, Bezug, der Eingabe eingehend: Selbstverständlich findet Gleichgeneigtes immer wieder zusammen. Etwas, daß Haustierliebhabern zu denken geben sollte. Gleiche Tugendend und Neigungen finden stets immer wieder zusammen, kommen in Beziehung, und nur schwer verläßt da einer zu Besserem. Etwas Stoff dazu: Association with pets - Associated rebith?

    Nun auf vier Aspekte, ersehbar mögliche Fragen hinter der Eingabe eingegangen, vertraut meinereiner, denn Umfang deren passend angegaßt und etwas geklärt zu haben, guter Haushälter.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Mai 2021
  5. Loirut

    Loirut Aktives Mitglied

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    Beiträge:
    399
    Ja, ist passend angegaßt und für mich fast geklärt .Danke

    Bei dem Satzt drifte ich wahrscheinlich ab:
    Also sollten "wir" den Tieren aus Mitgefühl beistehen und den Menschen wegen der Pflicht.?!
    (vorausgesetzt wir besitzen Pflicht und MitGefühl und natürlich je nach dem, wie weit wir da unsere Beziehung zu Mensch und Tier ausgeweitet glauben zu haben)
    Oder hab ich das falsch verstanden?
     
  6. Samana Johann

    Samana Johann Sehr aktives Mitglied

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    Mit was/wem immer einer in Beziehung, von diesem bezieht, in Austausch und Gesellschaft steht, Gegebenes entpfängt, annimmt: Handel ehrlich und gerecht zu betreiben, rechter Tausch und Geben darin, wovon Beziehend, ist eine Sache der Tugend, des Nichtverletzens und erhalten guter Beziehung.
    Das Geben außerhalb seines Bezugs, ist Sache von Großzügigkeit, mag aus streben nach anderer Beziehung oder manchmal aus Mitgefühl sein.

    Was "soll" betrifft, guter Haushälter, so ist dieses immer mit Bedingtheit betrachtet. Für das Erlangen von Ungebundenheit, für Wege aufwärts: Stets nur Gaben (außerhalb von Beziehungen die man bestrebt) zu den fünf passenden Anläßen, und jedes Lebewesen ist passend gegeben, was die vier ersten Zeiten betrifft.

    Was Mitgefühl gegenüber allen Wesen betrifft, so ist festhalten an den Gepflogenheiten der Noblen Ausdruck von Mitgefühl und Geschenk für alle.

    Einer der sich um den Pfad bemuht, daß überwinden von Leiden, Beziehung und Verbindlichkeit, solch einer wirkt wahrlich in höchster fühlender Weise.

    Einer der tatsächlich vermag zu geben, Person des Mitgefühls, über Pflichen hinaus, wird Bhagatato, "Freiheitlicher", Freigiebiger, oder Arahat genannt.

    Zum Abschluß, im Bezug zu geschickter Hingabe:

    Umgang den man pflegen sollte

    "Bhikkhus, diese drei Personen sind in der Welt zu finden. Welche drei? Bhikkhus, da ist die Person, mit der man keinen Umgang pflegen sollte, da ist die Person, mit der man Umgang pflegen sollte und da ist die Person, die man würdigen und ehren sollte und Umgang pflegen sollte.

    "Bhikkhus, wer ist eine Person, mit der man keinen Umgang pflegen sollte? Bhikkhus, da ist eine bestimmte Person unter dem Nenner (Gleichwert) in Tugend, Konzentration und Weisheit. Mit solch einer sollte man keinen Umgang pflegen, es sei den aus Anteilnahme und Mitgefühl.

    "Bhikkhus, wer ist eine Person, mit der man Umgang pflegen sollte? Bhikkhus, da ist eine bestimmte Person auf einem Nenner in Tugend, Konzentration und Weisheit. Mit solch einer sollte man Umgang pflegen. Was ist der Grund dafür? Jene auf einem Nenner in Tugend, sprechen über Tugend, jene auf einem Nenner in Konzentration, sprechen über Konzentration, jene auf einem Nenner in Weisheit, sprechen über Weisheit. Für diese wird es zu einem angenehmen Beständigkeit, deshalb sollte man mit diesen Umgang pflegen.

    "Bhikkhus, wer ist eine Person, die man würdigen, ehren und mit der man Umgang pflegen sollte? Bhikkhus, da ist eine bestimmte Person weit erhaben in Tugend, Konzentration und Weisheit. Solch eine sollte gewürdigt, verehrt und mit ihr Umgang gepflogen werden. Was ist der Grund dafür? Ich werde Tugend vervollständigen, die noch nicht vollständig ist, werde befriedet sein, meine Tugend dort und da vervollständigt zu sehen. Ich werde Konzentration vervollständigen, die noch nicht vollständig ist, werde befriedet sein, meine Konzentration dort und da zu sehen. Ich werde Weisheit vervollständigen, die noch nicht vollständig ist und werde weise sehen, ob sie vollständig ist. Deshalb, Bhikkhus, sollte solch eine Person, gewürdigt, verehrt und mit ihr Umgang gepflogen werden. Diese drei Personen sind in der Welt zu finden."

    "Umgang mit Niedrigeren pflegend, führt zur Verschlechterung,
    Umgang mit Gleichen zu pflegen, führt zu keiner Verschlechterung,
    Deshalb neige dich zu den Erhabeneren,
    Schnell da ist das Wachstum."
    Sozialisieren, mit wem und warum

    Und auch etwas in Wort zum Thema: Sozialisieren - សង្គម [Sangama]
     
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