An Gott glauben oder Gott lieben?

Du akzeptierst also einen Mord wenn er z.B. durch Gift geschehen ist, aber nicht wenn das Opfer durch einen Stich ins Herz gestorben ist? Für das Opfer ist es doch völlig gleich wie, sondern nur dass
er gestorben ist. richtig?

Nur nebenbei: das Zitat, auf das Du Dich beziehst, kam von mir :-)

Aber nun zur Klarstellung, da hatte ich mich missverständlich ausgedrückt: Es macht einen Unterschied, auch für den Gestorbenen, wie er starb. Traumata wirken bis lange nach dem Tod noch nach, man kann sie sogar in eine andere Inkarnation mitnehmen, um sie dann zu verarbeiten.
Ich dachte nicht an Menschen allein, mir standen sofort auch Tiere und Pflanzen vor Augen - denn ich kann nicht leben, ohne sie zu töten - da hat @Desperado recht :-)

Wenn ich Fleisch esse, kann es wichtig für mich sein, wie das Tier starb, muss nicht - kann sich nicht jeder leisten.
"Du sollst nicht töten" kann ja nur eingeschränkt gelten - es muss auf Menschen gemünzt gewesen sein.
Tiere und Pflanzen waren da nicht gemeint.

Wenn ich Fleisch esse, und das Essen zuvor segne - das ist gut, finde ich.
Hamburger "reinschlotzen" aus reiner Gier, und weil es billig ist, ist etwas anderes.
 
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Ein Threadtitel hier hat mich zum Nachdenken gebracht. "Schlüsselworte darin lauten:
"............. an Gott glauben ......"

Diese beiden Worte "Gott" und "Glauben" scheinen engsten zusammen zu gheören, sie sind fast nicht voneinander zu trennen.
An Gott wird "geglaubt" (oder auch nicht).
Auf die Idee, ihn/es zu lieben (und das natürlicherweise auch so zu nennen), oder auch nicht, kommen wir nicht.
Woran liegt das? Legen wir zu wenig Wert auf das Lieben? Hat das Lieben in der Religion weniger Stellenwert? Oder "liebt" man keinen Gott? "Gehört" sich das irgendwie nicht?

Auch an Jesus wird "geglaubt" (man glaube, es ga ihn - man glaubt, dass er für die Sünden derer, die mit ihm eng verbunden sind, gestorben ist) - aber: liebt man ihn? Ich höre/lese das nicht.

Er hat uns, wie eine Mutter ihren Kindern, alles zur Verfügung gestellt, damit wir in sciherheit aufwachsen, genügend Nahrung haben, jederzeit. Wir streiten und hauen uns, nehmen uns gegenseitig was weg - wie Kinder das nun mal tun. Auch das hat "Raum". Verdient "Gott" nicht dafür geliebt zu werden?
Warum lieben wir ihn/sie/es dann nicht?
Ist "Liebe" kein Kriterium?

Glauben ist doch für jemanden nötig, der nicht weiss, nicht hört, nicht fühlt. Die meisten hier Sehen/Hören/Fühlen/Wissen aber - teilweise sehr Unterschiedliches, auch schon Widerstreitendes, aber trotzdem.
Warum dann scheint glauben im Zusammenhang mit "Gott" wichtiger zu sein als Lieben?

Und: wäre es Zeit, das zu ändern?


ich führe eine echte Liebesbeziehung zum Vater.

wäre diese beziehung nicht wirklich echt, könnte ich gar nicht auf eine andere partnerschaft verzichten, soviel ist klar, denn ich würde immer nach etwas suchen

ich bekunde meine liebe zumVater mehrer male am Tag....aber dem Vater in erster Linie und dann da, wo es auch verstanden wird, wenn ich der hausfrau auf der Hunderunde fröhlich jauchzend was von einer Liebesbeziehung zu Gott erzählen würde...*hust* ich denke wir wissen alle wie das ankommt, ich spreng den rahmen schon genug...alles zu seiner zeit

und werde auch zurück geliebt...deswegen glaube ich nicht sondern >weiß

ist auch nur eine unterstellung vollkommen blinder und tauber menschen, man hätte Gott noch nicht bewiesen und das man nur an ihn glauben würde ohne zu wissen und ich sprech da auch aus eigener erfahrung

^^
denn um nochmal zu erwähnen , jeder atmet Vater die ganze zeit ein, er ist überall um uns herum und spricht auch mit jedem, nur hören ihn wenige...noch
 
Desperado
Die Frage ist nicht, ob man tötet (Tiere, Menschen) - sondern wie.
Das ist nicht von mir, das hast du manipuliert und mir unterschoben. So auch das, was du daraus schlussfolgerst und auch das mir weiter unterstellst. - Auch Manipulation und Unterstellung sind ein Töten!

Das glaube ich dir garnicht.
Doch, auch du tötest! Du verdrängst das nur und denkst nicht objektiv darüber nach.
 
das trifft sich gut, denn das sind keine Gebote die man einhalten soll, sondern Hinweise, die man lebt wenn man sich mit Gott verbindet, resp. sich führen lässt.
Kaum ein Mensch befolgt Gebote, da wehrt sich etwas natürliches in ihm, die Selbstbestimmung.
Der angebliche Christ ist so extrem verlogen, dass er nicht zugeben kann, die Gebote nicht einhalten zu können. Wenn man sie als "Hinweise" abschwächt, sind sie aber keine Gebote mehr.
Der "Christ" hat kein richtiges Verständnis gewonnen und sieht die Gebote wie weltliche Gesetze an.
Ich finde, der Hinweis eines natürlichen Wehrens als oder zur Selbstbestimmung kann in die richtige Richtung führen.
 
schön das viele immer über andere besser bescheid wissen, als über sich selbst...die christen, die amerikaner, die die der die das...

als hätte sich damit eine deutung ergeben, die auf alle mitglieder einer Gruppe zutreffen würden, mal bisschen konkreter bleiben und nicht immer alles so lau in den wind pusten

sie kennen ja den anderen janz genau so "scheint" es, aber vom echten wesen nicht ein millimeter ahnung
 
Das ist nicht von mir, das hast du manipuliert und mir unterschoben. So auch das, was du daraus schlussfolgerst und auch das mir weiter unterstellst. - Auch Manipulation und Unterstellung sind ein Töten!


Ich muss mich entschuldigen, dieser Satz war wirklich nicht von dir. Ich werde nächstens mehr aufpassen.
in Liebe Gida
 
Hallo Leute!

Es existieren unterschiedliche Menschen!
Glücklicherweise.

Die einen lieben die Reinheit, die Gott besitzt.
Die anderen lieben die, die Gott lieben.
Und die sind halt manchmal ein wenig dreckig. Müssen sich anstrengen, dass sie trotzdem von anderen Menschen geliebt werden...

Und die, die die lieben, die Gott lieben, müssen sich halt manchmal auch ein bisschen anstrengen, rein zu werden...
 
Und ich frag mich immer noch, wie man auf Geheiß lieben kann.... :dontknow:

so lese ich das gar nicht. ich lese es vielmehr so, daß Gott zu lieben usw
praktisch der einzige Weg ist, den man als Mensch gehen kann - wenn man
ein innerlich (!) zufriedenstellendes Leben führen will. und nur als ein
solcher Mensch kann es in der Gemeinschaft der Menschen funktionieren.
und nur als solche Menschen können wir für die Natur verträglich leben.

der andere Weg, eben der ohne die Liebe zu Gott usw, der führt ins Verderben.
das ist keine doofe Drohung, sondern wir sehen ja, daß es so ist. von daher
betont dieses "du sollst" die Dringlichkeit bzw die ganz praktische Überlebens-
notwendigkeit für uns Menschen als Individuum und auch auf lange Sicht hin.

na wenn das nix is! da darf dann wohl auch mal ein "du sollst" sein. wichtig
genug isses dafür wohl. es betont die Wichtigkeit unserer Haltung, unseres
Seins und unseres Tuns, und daß es mit (wie es üblich war) nem Tieropfer ab
und an eben nicht getan ist, sondern daß es um viel mehr geht.

es ist ein dringender Appell und eine Aufklärung zugleich, und enthält meinem
Empfinden nach nicht nur Strenge, sondern eben auch eine unsägliche Liebe.

wer einem wurscht ist, den läßt man in sein Unglück rennen. aber wen man liebt,
dem sagt man schonmal deutlich "bei aller Liebe, aber so wird das nix, mach ma
lieber so." als Empfänger dieser Botschaft, also wenn man den ersten Trotz über-
wunden hat, wird man dann bald erkennen, daß diese Person aus Liebe handelt,
und allein dadurch wird ja dann auch die eigene Liebe für sie (hier also für Gott)
in einem wachsen.

weiß nich, ob ich das soweit einigermaßen rüberbringen konnte. würd mich freuen.
 
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so lese ich das gar nicht. ich lese es vielmehr so, daß Gott zu lieben usw
praktisch der einzige Weg ist, den man als Mensch gehen kann - wenn man
ein innerlich (!) zufriedenstellendes Leben führen will. und nur als ein
solcher Mensch kann es in der Gemeinschaft der Menschen funktionieren.
und nur als solche Menschen können wir für die Natur verträglich leben.

der andere Weg, eben der ohne die Liebe zu Gott usw, der führt ins Verderben.
das ist keine doofe Drohung, sondern wir sehen ja, daß es so ist. von daher
betont dieses "du sollst" die Dringlichkeit bzw die ganz praktische Überlebens-
notwendigkeit für uns Menschen als Individuum und auch auf lange Sicht hin.

na wenn das nix is! da darf dann wohl auch mal ein "du sollst" sein. wichtig
genug isses dafür wohl. es betont die Wichtigkeit unserer Haltung, unseres
Seins und unseres Tuns, und daß es mit (wie es üblich war) nem Tieropfer ab
und an eben nicht getan ist, sondern daß es um viel mehr geht.

es ist ein dringender Appell und eine Aufklärung zugleich, und enthält meinem
Empfinden nach nicht nur Strenge, sondern eben auch eine unsägliche Liebe.

wer einem wurscht ist, den läßt man in sein Unglück rennen. aber wen man liebt,
dem sagt man schonmal deutlich "bei aller Liebe, aber so wird das nix, mach ma
lieber so." als Empfänger dieser Botschaft, also wenn man den ersten Trotz über-
wunden hat, wird man dann bald erkennen, daß diese Person aus Liebe handelt,
und allein dadurch wird ja dann auch die eigene Liebe für sie (hier also für Gott)
in einem wachsen.

weiß nich, ob ich das soweit einigermaßen rüberbringen konnte. würd mich freuen.

ok, dann bin ich böse

muss aus Alternativlosigkeit den Rest meines Leben dennoch als "Guter" leben
und weil ich noch ein wenig Angst habe, gegen die Guten mit ihren Ratschlägen zu leben
 
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