Affirmationen

Kindern kann man es durchaus 'einreden' - mit Worten, aber vor allem dadurch, welchen Wert man dem Kind bemisst. Wird ihm nicht zugehört; wird alles, was es macht, schlecht geredet; werden Leistungen verlangt, die nicht erbringen kann und echte Begabungen nicht wert geschätzt; muss es funktionieren entgegen seiner eigenen Bedürfnisse - das wirkt lange nach.

Ja, aber wir wollen mal nicht davon ausgehen, dass Eltern ihren Kindern absichtlich das Selbstvertrauen zerstören wollen und ihren Wert schlecht reden.

Dass es sowas gibt, ist schon klar. Aber es ist nicht die Regel.

Wie meinst Du das?

Dass man versuchen soll, kleine Erfolge zu erzielen. Eine Negativspirale durchbrich man, indem man ihr etwas positives entgegensetzt.
Nur muss man dafür eben ein bisschen mehr tun, als sich vor den Spiegel zu stellen und dem Spiegelbild zu sagen, wie toll und selbstbewusst es nicht ist.
So hab ich das gemeint.
 
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Ach Felicia, wir drehen uns im Kreis

Deine Ablehnung gegen alternative Heilmethoden und deine ewig gleichen halbgaren Argumente dagegen sollen dir gelassen werden.
Ich finde dich ermüdend. :sleep3:
Und ich sage extra „ich finde dich ermüdend“ und nicht: du bist ermüdend.
Denn das ist das, was du machst, deine Meinung als eine feststehende Größe zu behaupten , aber das ist sie nicht.

Caanis, du unterstelltest mir mit deiner "Frage" Geringschätzung gegenüber Betroffenen. Was schlicht falsch ist - mir tun Betroffene ehrlich leid. Ich halte sie nämlich nicht für blöd. Tatsächlich finde ich es absolut verständlich, dass man sich Zeiten der Not an jeden Strohhalm klammert.

Halbgar ist allerdings nicht einmal das, was diverse Alternativen verheißen, die man eher als roh bezeichnen müsste.
 
Noch ein interessanter Gedanke kam mir:
Entsteht eine Affirmation den nicht aus einem Vakuum??
Also ohne Hintergrund?

Eine Affirmation müsste demnach lauten:
z.B.:
Die WHO hat festgestellt, dass Zucker mir schadet - ich esse ab jetzt weniger Zucker!?

So ähnlich wie hinter einem Zitat, Liedtext usw... Menschen stehen, die ihre Erfahrungen weitergeben oder jeder Drucker auch einen passenden Driver im Betriebssystem brauchen!

Übrigens; nein, eigentlich nicht. Ich denke, ein gute Affirmation entsteht aus etwas, das schon da ist und dann positiv verstärkt werden will. Es muss also schon ein Gefühl, vielleicht eine Erinnerung oder aber eine Vorstellung davon existieren, was erreicht werden will.
 
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Ja, aber wir wollen mal nicht davon ausgehen, dass Eltern ihren Kindern absichtlich das Selbstvertrauen zerstören wollen und ihren Wert schlecht reden.
Von absichtlich kann in den meisten "Fällen" (ich hasse das Wort) keine Rede sein. Oft werden nur eigene Erfahrungen und Selbstbilder weiter gegeben.
Dass man versuchen soll, kleine Erfolge zu erzielen. Eine Negativspirale durchbrich man, indem man ihr etwas positives entgegensetzt.
Nur muss man dafür eben ein bisschen mehr tun, als sich vor den Spiegel zu stellen und dem Spiegelbild zu sagen, wie toll und selbstbewusst es nicht ist.
So hab ich das gemeint.
Da stimme ich Dir vollkommen zu.
 
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