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Ab wann ist man wirklich "behindert"?

Dieses Thema im Forum "Sensitivität und Empathie" wurde erstellt von Wortdoktor, 29. August 2019.

  1. Wortdoktor

    Wortdoktor Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Oktober 2013
    Beiträge:
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    Hallo zusammen,

    ich habe da ein Anliegen. Und zwar würde ich gern EUCH als User mal fragen, ab wann würdet ihr Einen Menschen als seelisch-körperlich oder geistig behindert betrachten respektive bewerten? Ich hab immer den Eindruck, als wenn die Ungläubigen mich immer als "Behindert" einstufen, und mich kategorisch wegschalten wollen. Ich hab immer das Gefühl, als wenn die Mehrheit der Menschen mit mir nichts zu tun haben will, weil ich für sie Andersgläubig bin. Dabei glaube ich genauso wie sie an die Wahrheit des Lebens und nicht an irgendwas anderes. Ich möchte nur, dass meine Wahrheit genauso akzeptiert wird , wie ich gegenüber deine Wahrheit akzeptiere. Ich denke häufig, dass die Menschen mich als Belastung wahrnehmen, und sich lieber mir abwenden, weil ich so unerträglich bin.

    Ich habe immer Gedanken, dass ich , wenn ich am Lachen bin, meine "Kranke" Seite zeigen muss, die wiederspiegelt, dass ich eben doch einen Chromosomenschaden habe und mir das Y? Chromosom fehlt. Deswegen sehe ich mich aber nicht als minderwertig oder gestört an. Weil ich kann größtenteils ein ganz normales Leben gestalten oder mich mit Menschen unterhalten und mit ihnen eine schöne Zeit haben. Wie kann ich den Menschen, die sich mir gestresst von mir zeigen, ein anderes Bild von mir rüber bringen? Ich denke immer, mein 1. Eindruck ist "hängen geblieben" und deswegen assoziieren die Menschen wohl mich immer als "behindert". Auch wenn das hart ist, deswegen bin ich momentan wieder alleine. Ich glaube an die eigene Wahrheit, weil die Wahrheit zählt bei jedem Menschen.

    Komischerweise sehe ich mich selbst nicht als behindert an. Oder höchstens max. 20 Prozent . Ich habe den Chromosomenfehler, aber deswegen bin ich doch kein schlechter Mensch , nur weil ich das Leben in meinem eigenen Rhytmus wahr nehme. Ich denke immer, das System verlangt von mir, dass ich mit der Geschwindigkeit gehe und so perfekt lebe wie die anderen Menschen......

    Was sagt ihr dazu? Ich denke, die Menschen stört es, dass es mich gibt, und deswegen wollen sie nicht, dass ich mich geistig weiter entwickle. Und das beschäftigt mich die ganze Zeit.

    Ab wann ist man gesellschaftstechnisch betrachtet ein "behinderter Mensch"?

    Viele liebe Grüße
    Wortdoktor
     
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  2. Kiona_

    Kiona_ Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Wortdoktor,

    erst einmal sollte man wohl das Wort behindert hier raus streichen.
    Denn es sind doch immer nur gewisse Faktoren die einen beeinträchtigen, aber sicherlich nicht zwangsläufig auch an etwas (be) hindern müssen. ;)

    Menschen, die Dich gleich in einer ihrer Schubladen und das auf Grund einer Andersartigkeit stecken, das Wortdoktor sind die wahren Verlierer, denn sie behindern sich selbst, indem sie mit ihrem Bewusstsein an der Vielfältigkeit des Lebens, des Sein und Daseins vorbei rauschen.

    Sei einfach Du selbst und zeige Dich wie Du bist. Der Sinn liegt nicht darin, anderen ein Bild von Dir zu übermitteln, was Ihnen passt, womit sie was anfangen können oder auch ihnen eher entgegen kommend sein könnte. Der Sinn und Zweck im Umgang mit Dir, liegt in der Herausforderung all jener, denen es noch an Akzeptanz und Toleranz fehlt und an dessen Bewusstseinserweiterung es noch erheblich hapert.

    Nicht Du stagnierst in Deiner Weiterentwicklung, sondern genau diese, welche so dumme Sachen denken, sowie danach handeln.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. August 2019
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  3. Wortdoktor

    Wortdoktor Sehr aktives Mitglied

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    Gelassenheit ist die angenehmste Form des Selbstbewusstseins. Kann Ausgelassenheit diese noch steigern?

    Ich hab immer das Gefühl, dass ich VIEEELL zu esoterisch bin für die Gesellschaft. Die Menschen können mit mir nix anfangen. Und deswegen wissen sie nicht wie sie mich behandeln sollen. Dabei würd ich hier immer sagen: Wie ein normaler Mensch soll man andere Menschen behandeln. Denn das zeugt wiederum von der eignen Reife und Stärke, von der ja in der Gesellschaft immer die Rede ist.

    Ich denke immer, in der Gesellschaft gibt es viel Negativität, und ich ernähre mich von der Positiven Seite. Ich möchte keinen Stress erzeugen, nur weil ich nicht wie die Mehrheit bin. Ich vertrete dennoch die Werte der Mehrheit, weil ich auch nur ein normaler Mensch sein will.

    :)
     
  4. Kiona_

    Kiona_ Sehr aktives Mitglied

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    Wie bei so vielen Dingen macht es letztendlich wohl immer die Waage. ;)
     
    flimm und Wortdoktor gefällt das.
  5. Wortdoktor

    Wortdoktor Sehr aktives Mitglied

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    Aber Gerechtigkeit gibt es im Leben doch nicht. Deswegen ist die Waage immer im Ungleichgewicht.
     
    Sadirella gefällt das.
  6. Kiona_

    Kiona_ Sehr aktives Mitglied

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    Es kommt darauf an, was Du in die Waagschalen legst oder auch legen willst. Von daher wird eine Gerechtigkeit nicht nur Deinem ganz eigenen Urteil unterliegen, sondern sich auch nach Deinen ganz eigenen Gefühl ausrichten.
     
    flimm gefällt das.
  7. Wortdoktor

    Wortdoktor Sehr aktives Mitglied

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    Ich habe oft das Gefühl, als wenn ich im Leben immer zwischen zwei Seiten stehe.
    Ich ordne mich ungern einer Seite zu, weil politisch ehrlich gesagt eher nicht so interessiert bin.
    Ich weiß nicht, wie ich den Menschen klar machen soll, dass ich eigentlich ein ganz schelmischer Zeitgenosse bin und kein hämischer Zeitgenosse. Ich habe oft den Eindruck, als wenn die Menschen meine Außenwahrnehmung missverstehen. Ich spüre, wie sie immer mich ablehnen und nichts mit mir zu tun haben wollen, weil ich so anders lache. Und das fällt negativ auf, wenn ich am Lachen bin. Und das stört die normalen Menschen. Doch ich mach das ja nicht absichtlich um andere zu verärgern. Oder sauer zu machen. Ich will einfach nur lachen, und mich mitteilen.
     
  8. Kiona_

    Kiona_ Sehr aktives Mitglied

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    @Wortdoktor, das Problem wird darin liegen, dass man immer auf die ein oder auch andere Art und Weise das Gefühl haben kann, dass man im Leben zwischen zwei Seiten steht. Dabei ist das Leben an sich noch nicht einmal nur auf Zwei beschränkt, denn genauso gibt es auch noch ein Dazwischen. ;)

    Du ordnest Dich ungern einer politischen Seite zu, weil Dich das nicht so interessiert. Aber ordnest Du Dich nicht selbst anderen unter, indem Du diesen unbedingt klar machen willst, wie Du wirklich bist? - Warum? Ist es denn so wichtig oder auch von einer so tragenden Bedeutung, wenn gerade diese, die vorverurteilen, Dich ablehnen - ohne Dich wirklich zu kennen, Dich auf Grund dessen einfach nur missverstehen müssen? Was interessiert es Dich, was gerade diese von Dir denken könnten, deren eigene Denkweise doch sehr beschränkt zu sein scheint?

    Dein Lachen kann nur die Menschen stören, nur die verärgern, die mit ihren eigenen negativen Verhalten schon selbst völlig ausgelastet wären, wenn sie es denn selbst auch wahr nehmen könnten und an sich arbeiten würden.

    Lache und weine mit den Menschen, die es auch Wert sind. :)
     
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  9. Kiona_

    Kiona_ Sehr aktives Mitglied

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    805
    Die Zeit rennt, ich muss ins Bett. Noch ein paar abschließende Worte.

    Art. 1 unseres Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“

    Auf der einen Seite stehen die Grundrechte und Rechtsansprüche, aber es gibt auch noch eine weitere Seite die für die Menschenwürde, an sich steht. Dabei geht es um den Wert der allen Menschen oder auch jegliches menschliche Leben in all seinen Formen und Facettenreichtum gleichermaßen zugesprochen werden sollte.

    Du solltest Dir selbst viel mehr Wert sein, sodass Du auf genau diese Menschen verzichten kannst, die doch unter aller Würde sind und demnach auch ihre Mitmenschen behandeln.

    Beeinträchtigungen hin oder her, auch Du bist wertvoll Wortdoktor. :)
     
    starman gefällt das.
  10. Samana Johann

    Samana Johann Sehr aktives Mitglied

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    Kampuchea, Aural
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    Nicht ist es, das da keine Ver-hinderten sind.

    Was einen "Behinderten" betrifft, so ist da eine Reihe von Dingen die einem zu einen Ver-hinderten, einem der nicht für Gutes so schnell weiter kommen mag, machen, gemacht haben: Vasala Sutta: Lehrrede über Ausgestoßene
     
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