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  1. [​IMG]

    Sitze aufrecht und reiche mir die Hände.
    Schließe deine Augen,
    atme ruhig und gleichmäßig.
    Mit jedem Atemzug wirst du ruhiger,
    entspannter

    Siehe ich bin der Kanal
    aus den aquamarinblauen Weiten des Alls
    sammle ich die Kräfte
    um sie in einem silberheller strahl,
    von mir zu dir, fließen zu lassen.

    Langsam kreisende, sanfte Schwingungen
    bringen deine Kehle zum klingen
    sie singen das Lied der Schöpfung.

    Lausche ihren verborgenen Stimmen.
    Sie tragen den Klang des Schöpferwortes zu dir.
    Höre , wie sie ihre eigene Botschaft verkünden.

    Lausche der Symphonie des Seins
    in das sich dein Lied einfügt.
    Du bist die Geige die der Schöpfer spielt
    und die Resonanz dieser Schwingungen
    verbinden deinen Geist und dein Gefühl
    zu einer sich ergänzenden Kaft,
    die eine Brücke baut
    zwischen deinen Gedanken und deinen Gefühlen
    zwischen Impulsen und Reaktionen,
    die deine Empfindungen für Raum und Form steigern .
    Auf dass du erkennen kannst
    wie der Äther sich verdichtet
    und so die Elemente der Schöpfung formt.

    Helles durchsichtiges schimmerndes Himmelsblau
    das sich im klaren Wasser deines Seelensees spiegelt,
    und im Klingen deiner Gedankenwellen wiederhallt.
    Der Aquamarin deiner Seele mit dem du die Weite der Unendlichkeit fühlst
    und die Reinheit und Freiheit deines Ichs erfährst.
    Um zu nehmen und zu geben,
    um zu vermitteln und nach außen zu tragen.
    Weisheit und Erkenntnisse auszutauschen ,
    das Wissen in Wahrheit und aufrechter Haltung gefestigt
    mit klaren Worten weiterzugeben.

    Du bist alleine, aber der See deiner Seele
    ist voll voll bis an den Rand,
    damit du daraus schöpfst um dich zu stärken……….

    Verweile noch eine Weile am Gestade deines Seelensees.
    Trinke von seinem klaren blauen Wasser.
    Bade in dem durchsichtigen Schleier des Äthernebels
    der dich umgibt, einhüllt und dich bedeckt
    um erfrischt wieder in Dein Leben zurück zu kehren

    Nun zähle 54321
    Öffne deine Augen und lasse deine Empfindungen nachklingen
    Leopold o7 gefällt das.
  2. [​IMG]



    Siehe ich ich reiche Dir meine Hände
    Und baue eine Brücke,
    eine Brücke von meinem Herzen zu Deinem Herzen.

    Ich webe mit silberhellen Seidenfäden,
    aus dem Gespinst meiner Gedanken
    mit dem Morgentau meiner Seele
    baue ich sie, diese Brücke.

    Leicht und filigran doch fest und stabil
    durch die Kraft meiner Liebe
    verbindet sie dich und mich
    spannt sich in hohen Bogen über den Abgrund der uns trennt.

    Ich bin der Kanal
    durch mich laufen die Kräfte,
    geboren aus dem göttlichen Licht hinter den Schleiern der Unendlichkeit .

    Es erfüllt das Universum, die Sterne, die Planeten, die Erde.
    Die Energie des Lebens die alles durchdringt.
    Aus dem Inneren der Mutter Erde steigt sie,
    in feurigem Rot, in mir empor,
    aus den Weiten des Alls
    durchdringt sie, in blendendem Weiß,
    mein Sein,
    sammelt sich in meinem Herzen
    und transformiert zu einem sanften lieblichen Schein

    füllt mein Herz für Dich mit Liebe
    wie einen Becher der überquillt
    und doch sich nie leert.

    Und das Licht bahnt sich seinen Weg über die Brücke
    von mir zu Dir.
    Siehe wie sich die Brücke verwandelt,
    Tropfen aus Energie bedecken sie und glitzern diamantengleich,
    lassen sie in den Farben des Regenbogens erstrahlen.

    Höre die zarte Musik
    jede Farbe singt,
    schwingt in den Farben des Lichtes,
    das Lied der Schöpfung und der Liebe,
    die Dich und mich vereint.

    Fühle wie sich das Licht in deinem Herzen sammelt
    es füllt und überquellen lässt,
    wie es deinen Körper durchdringt und jede einzelne Zelle erleuchtet,
    sie heilt und in Harmonie mit den Anderen schwingen lässt.

    Spüre, wie es aufsteigt, wie es reinigt, dich kräftigt
    um sich dann, über den Scheitel,
    einem funkelnden Springbrunnen gleich
    über dich zu ergießen.
    Dich einzuhüllen in einen Nebel aus leuchtender Energie
    der sich ausbreitet, sich verströmt und dich verbindet,
    mit allem was ist.

    Lass dich umhüllen und umschmeicheln
    und fühle den unermesslichen Strom der Liebe.

    langsam versiegt die Energie,
    langsam löst sich das Gewebe der Brücke auf
    und vergeht in einem letzen Strahlen.

    langsam öffnen wir unsere Augen
    und blicken uns an,
    lösen unsere Hände.

    und wir wissen

    (Reiki- Med)
    Leopold o7 gefällt das.
  3. solarplexus.png

    Sitze aufrecht und gerade,
    deine Füsse berühren den Boden.
    Stelle dir nun eine goldene Schnur vor,
    die dich von deiner Wirbelsäule ausgehend
    mit dem Mittelpunkt der Erde und dem Zentrum des Universums verbindet.

    Lass deinen Atem ruhig und gleichmäßig fliessen.
    Ein und aus - ein und aus…………….
    alle Nöte und Sorgen des Alltags verblassen
    und du richtest deinen Blick nach innen.
    Immer tiefer gleitest du in einen Zustand völliger Entspannung.

    Visualisiere ein großes Tor aus Stein
    dessen Türen sich vor dir öffnen
    und ein Leuchten hervordringen lässt.

    Du gehst auf dieses Tor zu und hindurch,
    tritts hinaus in das volle Licht der Sonne,
    deren goldene Strahlen die Landschaft vor dir erleuchten
    dich umschmeicheln, dich wärmen, dich nähren.

    Vor dir erscheint ein schmaler Weg,
    du gehst ihn entlang.
    Die Sonne scheint, es ist warm und du fühlst dich wohl.

    Du schaust dich um und siehst,
    links vom Weg, Kornfelder deren reife Halme sich vor der Sonne beugen
    und den Duft von frisch gebackenem Brot verströmen.
    Rechst von dir ein blühendes Rapsfeld,
    eingefangene leuchtende Energie,
    die gespeicherte Kraft der Sonne…………..
    und über Allem schwebt der Duft
    von Bergamotte , Rosmarin und Lavendel.

    Sanfte Schwingungen
    die dich stärken, die dich erfrischen, die dich beleben,
    durchdringen dein Bewusstsein,
    das sich entfaltet wie eine Blume
    deren Blüte sich öffnet um sich der Sonne zuzuwenden.

    Sonnenblumen säumen deinen Weg.
    leuchtende Mandalas,
    bewegte Kreise, spiralförmiger Lichter inmitten der Blüten,
    die in sanfter Schönheit und doch kraftvoll und feurig nach aussen strahlen.

    Inmitten der Felder liegt ein runder Platz
    auf dessen Boden bunt leuchtende Steine liegen.
    Du setzt dich nieder um auszuruhen.

    Das Leuchten der Steine im Sonnenlicht
    lässt Dich Einen nach dem Anderen in die Hand nehmen.

    Du wärmst dich am Feuer des Bernsteins und spürst wie Zuversicht in dir aufkommt.
    Der Blick durch das Auge des Tigers schärft deinen Verstand und lässt dich deine eigenen Fehler erkennen.
    Kristallisiertes Sonnenlicht funkelnder goldgelber Topase klären und beruhigen dein Bewusstsein.
    Sie schenken dir lebendige Freude in der Klarheit des Geistes und lösen belastende Gefühle und Gedanken wie Nebel in der Sonne auf.

    In den Schwingungen des Lichtes erkennst du dein göttliches Erbe.
    Die dunkle Seite deiner Seele wird durch das Licht transformiert
    und bringt dich in Frieden und Harmonie mit dir selbst.

    Du lernst Gefühl und Erfahrung zu integrieren,
    zu bejahen um dein Leben bewusst zu gestalten.
    Fröhlichkeit und heitere Gelassenheit erfüllen dich.

    Verweile noch eine Weile und bade in der Flut des Lichtes, das dich umgibt.

    Nun legst du die Steine an ihren Platz zurück
    und stehst auf,
    siehst dich noch einmal um
    und gehst dann den Weg den du gekommen bist langsam wieder zurück.

    Vorbei an den Sonnenblumen,
    vorbei an den Rapsfeldern,
    vorbei an den Kornfeldern.

    Du hörst den Gesang der Vögel und spürst die Kraft der Sonne
    und fühlst tiefen Frieden in dir.
    Du fühlst dich vollständig-
    Dein Körper, deine Seele, dein Geist
    sind eins und verbunden mit der ganzen Schöpfung.


    Vor dir das Tor,
    das Tor das die Grenze zwischen deiner inneren und äußeren Welt darstellt.
    Du gehst darauf zu, wendest dich noch einmal um
    um die Kraft und die Schönheit deiner Umgebung in dir aufzunehmen
    und das Leuchten des Lichtes tief in dir ein einzuschließen,
    um es zu halten und zu bewahren
    damit es dir in dunklen Zeiten den Weg erleuchtet.


    Dann durchschreitest du das Tor.
    Dein Atem ist ruhig und entspannt
    Schritt für Schritt kehrst du in deine Wirklichkeit zurück.


    Zähle langsam

    5...4.....3....2....1
    Öffne deine Augen und lasse die inneren Bilder noch in dir nachklingen.
    Leopold o7 gefällt das.

  4. [​IMG]
    Schließe deine Augen,
    Dein Atem fließt ruhig und gleichmäßig.
    Gleite immer tiefer in einen Zustand
    völliger Entspannung…………………………
    :flower2:

    Du trittst aus dem Dunkel des Waldes
    hinaus auf eine Lichtung.
    Umsäumt von hohen Tannen
    liegt vor dir der See,
    in dessen klarem, stillem Wasser
    sich der Mond spiegelt.
    :flower2:

    Karneol und Mondstein
    lassen ihr geheimnisvolles Licht,
    aus den unergründlichen Tiefen, emporsteigen
    und verbinden dich
    mit der Schönheit und Kraft der Erde,
    lassen dich staunen,
    Ob der Wunder der Schöpfung.

    :flower2:

    Öffne dich deinem inneren Reichtum
    und spüre, wie sich deine Angst vor Gefühlen
    im Nichts auflöst.
    Weggeschwemmt von den Wassern
    aus denen das Leben entstammt,
    wo es genährt und geschützt wird.
    :flower2:
    Lege deine Kleider ab
    Und lasse dich in den See gleiten.
    Fast schwerelos schwebst du im Wasser.
    In Einheit mit der Natur
    hast du Teil
    an der Freude der Schöpfung
    In den leuchtenden stillen Wassern des Sees
    wiederspiegeln deine Bewegungen
    den ewigen Tanz
    der männlichen und weiblichen Energien.
    Der Fluss der Schöpfung des Lebens
    durchströmt
    deinen Körper,
    deine Seele,
    deinen Geist,
    und erfüllt dich mit sinnlicher Freude.
    :flower2:
    Lasse los………………..
    Du hast und bekommst
    alles was du brauchst.
    Lasse los…………….
    und spüre

    und fühle.
    Lasse deine Gefühle fließen,
    fließen wie das Wasser…..
    Lasse los……

    :flower2:
    Trinke von dem Wasser
    Schmecke seine Reinheit
    Spüre,
    wie es deinen Körper und deine Seele reinigt,
    wie sich dein Geist klärt……………
    Und erkenne,
    wie es erstarrte Krusten auflöst
    und wegschwemmt,
    dich von deinen Blockaden befreit,
    dich läutert
    und zur innerlichen Ganzheit erwachsen lässt.
    :flower2:
    Verweile noch eine Zeitlang
    Wie ein Kind im Mutterschoß
    Träumend, schwebend……..

    :flower2:

    Langsam steigst du aus dem Wasser
    Belebt und erneuert
    Befreit von alten Mustern.
    Deines Wertes bewusst.
    Du kleidest dich an

    Und blickst zurück auf den See
    :flower2:
    Nun bist du bereit zurückzukehren
    Um durch die Freude in dir
    Dein eigenes Leben
    Und das Anderer
    zu befruchten und zu bereichern
    :flower2:
    .
    Du verlässt die Lichtung
    Und trittst unter die Bäume
    In der Stille des Waldes
    Findest du den Weg zurück.

    :flower2:

    Zähle langsam
    5.....4......3......2......1

    Öffne deine Augen
    Und lass das Erlebte
    noch eine Weile in dir nachklingen



    :flower2:
    Marcellina gefällt das.
  5. 1 Wurzelchacra Pic007.JPG

    Komm gib mir Deine Hand und schließe deine Augen
    wir richten unseren Blick nach innen,
    und lassen unseren Atem ruhig fließen
    mit jedem Atmzug fallen wir tiefer und tiefer in einen
    Zustand völliger Entpannung und Ruhe.

    so lass uns auf die Reise gehen und
    wir sehen inmitten einer blühenden Lanschaft
    einen hohen Turm stehen
    Die aufgehende Sonne wärmt
    und taucht ihn mit ihren Strahlen
    in ein helles Licht.
    Du fühlst die Kraft und Stärke des Turmes und du weist,
    das bist du, das ist dein Körper,
    geschaffen aus den Energien der Erde und des Himmels.
    Geboren aus der Kraft der Erde,
    beseelt durch den Geist des Himmels.

    In seinen Mauern eingefügt leuchten Edelsteine,
    Achate, die ihm Festigkeit verleihen, Ausgeglichenheit vermitteln und negative Emotionen auflösen,
    Granate, die den Blick dem Verborgenen öffnen,
    Blutsteine, die verborgene Kräfte erneuern und mobilisieren.
    In Adern aus blutroter Koralle fließt Energie und Kraft.
    Rubine leuchten in lebenspendendem warmen Rot.
    Boten der Liebe, die deren körperliche und geistigen Aspekte verbinden, läutern und verwandeln.


    Wir fliegen hinauf auf die Spitze des Gebäudes und betreten es durch eine kleine Türe.
    Nun steigen wir über eine gewundene Treppe hinab.
    Stockwerk für Stockwerk und sehen jedes Einzelne in einer anderen Farbe leuchten.Vom Obersten in violett zu Indigo, zu einem klaren hellen Blau, über rosa mit hellgrün, sonnengelb und orange bis zum Grund, der in einem leuchtenden kräftigen Rot glüht.

    Hier ist die Quelle, die Quelle deiner Lebenskraft, warme pulsierende Energie strömt kreisend langsam und stehtig ein und verwandelt sich in ein klares, strahlend helles leuchtendes Rotes Licht.
    Kosmische Energie transformiert auf die körperliche Ebene,
    vermengt sich mit der Energie der Mutter.
    Pulsierende Ströme tragen dieses Licht immer tiefer in deinen Körper, über das Blut in deine Zellen und darüber hinaus in dein feinstoffliches Energiesystem.

    Fühle die Wärme und ursprüngliche Lebenskraft. Gib dich dem pulsierenden Strom der Kraft hin,
    der Energie die einströmt aus dem feurigen Mittelpunkt der Erde und spüre deine tiefe Verbundenheit mit ihr,
    ihr der Mutter des Seins,
    die dir den sicheren Boden unter deinen Füssen bereitet.
    Lausche den Rythmen,
    die ungetrübte Lebenskraft und Urvertrauen vermitteln.
    Harmonisch doch kraftvoll sagen sie jA.
    Ja zum Leben auf dieserErde.

    Zedernduft erfüllt den Raum und vermittelt Geborgnheit und Ruhe
    um dich zu sammeln und Energie aufzunehmen

    Hier bist du der Erde nahe, im Schein der Quelle
    der dem der aufgehenden Sonne gleicht
    und wo der Duft von frischer Erde zu erahnen ist.
    Hier spürst du wie die Schlange aus ihren Schlaf erwacht,
    ihr Haupt erhebt und mit ihrem Aufsteigen
    alle anderen Chakren aktiviert und belebt.

    Hier ist die Quelle vitaler Kraft, Wandlung und Erneuerung.
    Sitz des kollektiven Unbewussten und dessen gespeichertes Wissen.

    Hier ist die Quelle, das Fundament, das die Balance mit der Krone hält, die Struktur deines Körpers mit schöpferischer Energie füllt, und Durchsetzngskraft verleiht.

    Hier ist die Quelle aus der deine Begierden und sexuellen Energien entspringen

    Verbleibe noch eine Weile
    im wärmenden belebenden Morgenrot der Quelle
    und schenke ihr deine absichtslose Aufmerksamkeit.

    Nun steigst wir wieder die gewundene Treppe empor,
    um von der Spitze des Turmes unseren Blick
    über die blumenübersähte Landschaft unter uns schweifen zu lassen.
    Wir kehren an unseren Ausgangspunk zurück
    Löse dich nun langsam von deinen inneren Bildern
    und zähle 5,4,3,2,1 öffne Deine Augen und lass das Erlebte noch nachklingen.
    Blissy gefällt das.
  6. Dryade 3 BAUM.jpg

    Schließe deine Augen
    Dein Atem fließt ruhig und gleichmäßig
    Gleite immer tiefer
    In einen Zustand
    Völliger Entspannung..........................


    Du findest dich auf einer Wiese, die Sonne scheint,
    Blumen und Gräser, neigen sich sanft im Winde,
    verströmen ihren Duft, das Summen der Bienen
    und das Murmeln eines Bächleins
    haben dich aus deinem Schlaf geweckt
    du fühlst dich wohl und zufrieden,
    stehst auf und blickst um dich,
    erkennst, daß du dich auf einer Waldlichtung befindest
    in deren Zentrum ein riesiger uralter Baum hoch aufragt.

    Du gehst auf den Baum zu
    Berührst ihn,
    streichelst ihn
    fühlst die rauhe rissige Borke,
    die von hohem Alter und Erfahrung kündet,
    unter deinen Händen.
    Du umarmst den Baum und
    spürst wie du mit ihm verschmilzt.
    Du bist der Baum
    Stark und lebensstrotzend
    steht du inmitten der Wiese
    Tief sind deine Wurzeln im Boden der Mutter Erde verankert
    die dich nährt , die dich hält.
    Und du steigst hinunter,
    hinunter in das Wurzelwerk
    hinab bis in die feinsten Spitzen
    die sich tief in das Erdreich senken
    .....................................................
    Du riechst den warmen Duft der Erde
    und die Dunkelheit ist voll Leben
    du erinnerst dich
    wie sich das Samenkorn in die Erde senkte,
    sich dann der erste zarte Trieb entwickelte
    um dem Lichte zu zustreben
    genährt und gehalten von der Mutter.
    wuchs er
    an Körper und Geist
    im Laufe der Zeiten.
    .....................................................
    Du spürst wie die Säfte der Erde
    die Adern des Baumes füllen
    in ihnen emporsteigen
    und du steigst mit ihnen
    den Stamm empor
    hinauf in die Krone
    bis in die kleinsten Ästchen
    ......................................................
    Du siehst
    wie die Blätter des Baumes
    sich der Sonne zuneigen,
    deren Licht und Wärme
    ihn umfängt
    und ihn erblühen läßt.
    Ihn in ein Kleid aus schneeweißen Blüten hüllt,
    deren schwerer süßer Duft
    sowie das Summen der Insekten
    die Luft erfüllt
    ..........................................................
    .
    In den Asten
    haben Vögel ihre Nester gebaut
    und ihre Lieder
    begleiten deine Tage.
    Deine Kraft
    gibt ihnen Geborgenheit
    und du fühlst
    das Pulsieren des Lebens
    in und um dich.
    ......................................................

    Die Zeit
    hat ihre Bedeutung verloren
    und du ruhst
    in dir
    in deinem eigenen Kosmos
    der bestimmt wird
    von dem Wechsel der Jahreszeiten
    und dem Rhythmus der Tage
    ....................................................

    Der Frühling läßt dich erblühen
    er Sommer reifen
    die Stürme der Herbstes
    berauben dich deiner bunten Blätterpracht
    und die weiße Schneedecke des Winters
    behütet deinen Schlaf
    um Kräfte zu sammeln
    um zu erblühen
    in einem neuen Frühling.
    ................................................

    Du blickst um dich
    Hinunter auf die Wiese
    Die voll in Blüte steht
    Ein Meer aus Farben
    leuchtet im Lichte der Sonne
    .........................................................
    Nun steige wieder den Stamm hinab
    löse dich langsam von dem Baum
    danke Ihm
    und verabschiede dich
    .................................................
    Langsam gehst du über die Wiese
    Deine Hände streichen sanft
    über das Gras und die Blumen
    und dein Herz ist offen
    erfüllt von der Kraft des Baumes
    geborgen im Kreis des Lebens
    offen für die Ausstrahlungen
    anderer Geschöpfe
    liebevoll im Umgang mit ihnen.

    Nun bist du bereit
    zurückzugehen um wiederzukehren
    wann immer du das Bedürfnis dazu hast
    zähle langsam
    5
    4

    3
    2
    1
    öffne deine Augen
    und lasse das Erlebte , Gedachte und Gefühlte
    noch in dir nachklingen.
    Sanni9 und LalDed gefällt das.
  7. Zwei Augen die mich angelacht
    die haben was mit mir gemacht

    Dein Mund auf meinen Lippen
    hat mein Begehren angefacht

    als Deine Hände mich berührten
    zu einem Feuer sie mich führten

    wie aus zwei Körpern Einer ward
    und wir im Feuer brannten

    wo unsre Herzen sich erkannten
    Da blieb die Zeit wohl für uns stehn

    ein Hauch von Ewigkeit war da zu sehn
    im Augenblick der höchsten Lust
    Dir gefällt das.
  8. Heute in der Nacht

    schien der Mond mir ins Gesicht

    und hat aus seinem Silberlicht

    ein zartes feines Netz gewoben

    hab Flügel mir daraus gemacht

    und bin mit silberhellen Schwingen

    in die Nacht hinausgeflogen.

    rings um mich da war ein Singen

    rascheln, wispern und ein Klingen

    voller Leben war die Nacht

    und der Nachtwind küsste mich

    streichelte mein wehend Haar

    ach wie zärtlich er doch war

    wollt ihn fassen,

    wollt ihn lieben

    wär er nur bei mir geblieben

    heute in der Nacht.................................

    .............
    Dir, LalDed und Abraxas gefällt das.
  9. Träume sind Schäume, sagt man, aber wenn man nicht träumen kann, wird man krank. Aber warum kann man nicht träumen? Wer oder was verhindert, dass wir im Schlaf in andere Welten eintauchen? Kann es sein, dass Träume ein Eigenleben entwickeln und uns entfliehen, und wie bekommen wir sie wieder? ........

    Es war schon die dritte Nacht in der ich mich traum- und schlaflos in meinem Bett herumwälzte. Der Mond sandte seine silbernen Strahlen durch die offene Balkontüre und ein sanfter Windhauch bewegte die Vorhänge. Draußen zirpten die Grillen ihren Nachtgesang und die Hitze des Tages war der Kühle der Nacht gewichen. Ich schloss vor Müdigkeit die Augen aber der Schlaf wollte sich nicht einstellen, oder doch?
    Etwas lies mich aufhorchen. Das Gefühl einer Anwesenheit verstärkte sich und ich setzte mich auf und blickte im Zimmer herum. Aber da war nichts, ich konnte nichts erkennen. Doch da, zwischen drinnen und draußen, da war ein Schatten. Ich sah genauer hin und der Schatten verdichtete sich zu einer Gestalt. Vor lauter Faszination vergaß ich, mich zu fürchten und flüsterte: " Wer oder was bist du?"
    Ein sanftes Lächeln wehte durch den Raum und umfing mich. "Darf ich eintreten?" fragte die Gestalt leise. Wider alle Vernunft bejahte ich. Warum ist mir auch heute noch schleierhaft, aber ich fühlte keine Bedrohung von der Gestalt ausgehen. Kaum hatte ich bejaht stand ER , ja Er vor meinem Bett und sah mich an... und ich sah ihn an. Es war ein Mann , nicht mehr jung aber auch nicht alt, von schlanker Gestalt.
    Mein Blick wanderte zu seinem Gesicht, über seinen sinnlichen Mund, die gerade Nase hinauf zu seinen Augen. Augen die so dunkel waren wie die Nacht nie sein kann. Tiefe Brunnen in denen man versinken kann, wenn man sich nicht vorsieht. Wollte ich mich vorsehen? Oder wollte ich eintauchen in diese Tiefen ohne zu erahnen was mich erwarten könnte?
    "Wer oder was bist Du" flüsterte ich, denn es wurde mir bewusst dass er nicht menschlich war. Er lächelte mich an und antwortete "Du hast mich gerufen, seit drei Nächten höre ich Dich" Ich schüttelte den Kopf, denn ich hatte nichts und Niemanden gerufen. Seit drei Nächten schlief ich traumlos und sehr unruhig.
    "Eben" sagte er mir" Wo sind Deine Träume hingeflogen, willst du sie nicht wieder haben?", "Meine Träume, ja die sind weg und sie fehlen mir, du kannst sie mir wieder bringen?" fragte ich.
    "Ja, ich habe sie bei mir, wenn du sie willst gebe ich sie dir, aber was bekomme ich dafür?" fragte er und lächelte dabei verschmitzt. "Was willst du dafür, was könnte ich Dir schon geben?" war meine Antwort."Oh ich wüsste schon den Lohn dafür, dass ich deine Träume eingefangen habe" schmunzelte er. Ich sah ihn fragend an und konnte mir nicht vorstellen was ich ihm geben könnte.
    "Was? " dachte ich.
    " Ich will ein Teil Deiner Träume sein, doch ich warne dich, wenn du ja sagst kannst du es nicht mehr zurücknehmen..... aber dafür wirst du nie mehr traumlos schlafen müssen......." sagte er auf einmal sehr ernst.
    Ich wollte meine Träume zurück und da er mir gefiel sagte ich ja.
    Da lachte er und meinte "Jetzt gehörst Du mir"
    Ja aber wer bist du eigentlich" flüsterte ich während ich schon am Einschlafen war.........
    Und dann war er bei mir, und nicht nur in dieser Nacht sondern in jeder Nacht die darauf folgte und er beantwortete meine Frage:
    " Ich bin der Traumfänger, Ich fange die Träume der Menschen und bewahre sie, aber manchmal gebe ich sie auch wieder zurück. Aber es hat seinen Preis, du wirst mich nicht mehr los"
    Er legte seine Arme um mich und wir küssten uns, und das Universum hörte auf zu existieren.
    Wir liebten uns und es war wie der Urknall, und das Universum wurde neu erschaffen.
    Wir durchwanderten die unendlichen Traumwelten und wir tun das noch immer.
    Der Tag wurde zum Traum für mich
    und der Traum zur Realität
    aber ich bereue es nicht,
    denn ich liebe ihn
    meinen Traumfänger.
    cailin, Miramoni und Tide gefällt das.
  10. Winter 4 IMG_0051.JPG
    Hohe Tannen, die ihre Zweige beugen
    vom Schnee bedeckt-
    knirschend unter meinen Füsssen,
    im Schein des Mondes glitzernd
    Spuren von Tieren, die meinen Weg kreuzen
    In der klirrenden Kälte,
    höre ich den Gesang der Grauen.
    Ihr Lied an den Mond, immer näher kommend,
    mich begleitend
    und in ihr Rudel aufnehmend.
    Und ich laufe mit Ihnen
    geräuschlos durch die Nacht

    An meiner Seite,
    auch die, die mich immer begleiten.
    Unsichtbar, doch für mich sichtbar.
    Fühlbar streift mich ein weicher Flügel,
    hör ich das Hecheln des Pelzigen.
    Inmitten der Grauen, geborgen, beschützt,
    legt sich ein Mantel der Wärme um mich.
    Die Wärme der Liebe, die nie versiegt,
    sei es am Tag oder in der Nacht
    bricht sie der Kälte Macht.
  11. Havens River Pic051.JPG

    Weit draussen hinter den endlosen Weiten,
    Weit draussen hinter dem Sichtbaren,
    an der Grenze zum Unsichtbaren.
    Weit draussen wo das Fassbare in das Unfassbare abgleitet,
    dort hinter den Schleiern der Unendlichkeit,
    fliesst ein Strom..........
    der Himmelsfluss

    Ohne Quelle, ohne Mündung,
    in sich ergießend , aus sich entspringend,
    in sich alles was war,
    alles was ist,
    alles was sein wird,
    unbeschränkt und ewig.........
    strömt der Himmelsfluss.

    Bewacht vom Drachen des Abgrundes,
    beschützt von der Sanftheit der Lotusblume,
    schaukelt der Kahn des Schöpfers
    auf den Wogen des Himmelsflusses.

    Dort schöpft Er und wandelt,
    Energie zu Materie, Materie zu Energie,
    Leben und Tod, Tod und Leben,
    im ewigen Kreislauf,
    des Himmelsflusses.

    Universen entstehen und vergehen wie Seifenblasen,
    was ist da der Mensch?
    Nicht einmal ein Staubkorn
    nicht einmal ein Tropfen
    der Wasser des Himmelsflusses........
    und doch..............
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  12. Wo tag sich mit der Nacht vereint
    und die Dämmerung gebiert
    wo das Licht nicht blendend scheint
    und der Schatten länger wird.
    der den Weg ins Dunkel weist.

    bist du daheim.

    Nicht im Licht so gleißend hell
    das dich da blenden mag
    da glaubst du nur zu sehen
    und alles zu verstehen

    doch auch in dunkler Finsternis
    dort wo die Stille schreit
    und wo die Zeit so zeitlos ist
    liegt nichts für dich bereit

    Nur hier im schmalen Streifen
    so zwischen Tag und Nacht
    hier kannst du leben,sehen, reifen
    hier kannst du wachsen mit Bedacht.

    da wo der Tag sich mit der Nacht vereint
    und er die Dämmerung gebiert
    da wo das Licht nicht blendend scheint
    und nur der Schatten länger wird.
    Das Dunkel noch nicht dunkel ist


    bist du daheim.
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