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  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.
Mit diesem Blog möchte ich meine persönlichen und teilweise sehr unkonventionellen Ansichten zum Themenkreis Magie, Okkultismus, Esoterik, Hexentum, Schamanismus und Energetik teilen. Besonders freue ich mich dabei über Resonanz in Formen von Kommentaren.
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  1. Was genau Affirmationen sind ist leicht erklärt.
    Affirmation ist einfach ein sehr schönes Wort für Zauberspruch.

    Es gibt aber einen klaren und leichten Unterschied zwischen Zaubersprüchen wie man sie aus Filmen kennt und Affirmationen oder eben Zaubersprüchen aus der wahren Magie.

    In Filmen und Büchern deinen Zaubersprüche dazu die Umwelt zu verändern.
    Beispielsweise sage ich einen solchen Zauberspruch auf und es beginnt zu regnen.
    Echte Affirmationen funktionieren so dass ich sie wie ein Selbstgespräch verwende.
    Ich erinnere mich an etwas oder verdeutliche mir eine Erkenntnis um das Bewusstsein zu verändern.
    Affirmationen sind also ein gelenktes Selbstgespräch.

    Wie das etwas konkreter funktioniert ist leicht erklärt.
    Vermutlich kennt das jeder von uns dass man eine spontane Bewusstseinsveränderung durch eine Erkenntnis hat.
    Oft ist einem dann sehr eigen zumute und man hat eine ganz andere Selbstwahrnehmung.
    Diesen Zustand verwendet man dann dazu eine Affirmation zu schreiben.

    Man richtet die Worte an sich selbst um sich, nach dem Abklingen dieses Zustandes, wieder daran zu erinnern und dorthin zurückzukehren. Das ist in etwa so als ob man eine Landkarte für das Bewusstsein zeichnet um auf eine Insel die man zufällig entdeckte zurückzukehren.

    Nichts anderes sind wahre Zaubersprüche beziehungsweise Affirmationen.
    Ich werde hier manche von mir festhalten und auch ihr seid dazu eingeladen.
    Wir können auch gerne über Affirmationen-Zaubersprüche an sich reden.

    Wichtig ist, wenn ihr meine Zaubersprüche ausprobiert, dass ihr euch dafür Zeit nehmt.
    Lest sie in Ruhe und aufmerksam aber gelockert.
    Ein meditativer Zustand wäre ideal.
    Prinzipiell reicht es aber auch wenn ihr einfach ruhig und gelassen seid.

    Allerdings wirkt nicht jede Affirmation bei jedem.
    Das hängt erstens davon ab ob ihr dafür offen seid. Vor allem Stress ist hier sehr abträglich.
    Ihr braucht dazu innere Ruhe.

    Außerdem müsst ihr dem Sinn einer Affirmation auch zustimmen können.
    Sonst ist es sehr unwahrscheinlich dass sie eine Wirkung entfaltet.

    Und ihr müsst sie verstehen. Was nicht immer so einfach ist, da diese Worte von mir an mich gerichtet sind.
    Wir müssen also eine gewisse Ähnlichkeit besitzen.

    Auch wenn das was die Affirmation bewirken soll für euch selbstverständlich ist, wird sie keine Wirkung entfalten.
    Denn ich kann euer Bewusstsein nicht verschieben wenn ihr schon längst dort seid.

    Am Ende gebe es da noch den Faktor des Zufalls.
    Manchmal funktioniert es und manchmal eben nicht.
    Das kann seelische Gründe haben die uns gar nicht bewusst sind.
    Manchmal braucht es mehrere Versuche, vielleicht funktioniert es auch sofort oder eben gar nicht.

    Aber Affirmationen können eine gewaltige Kraft entfalten wenn man sich darauf einlässt.

    Übrigens folgen auch Mantras aus dem Hinduismus dem selben Prinzip.
    Autosuggestion aus der Psychologie ist ebenfalls eine rationalere Bezeichnung dafür.
    Sogar das uns bekannte Gebet ist im Prinzip nichts anderes.
    Oder eben der Zauberspruch aus dem Märchen.

    Der Unterschied zwischen wahrer Magie und der Magie aus dem Märchen besteht einfach nur darin,
    dass sich die Magie aus dem Märchen an die Umwelt richtet.
    Wahre Magie richtet sich immer auf einen selbst.
  2. Die Astrologie ist allgemein bekannt doch wird gerne in deren Auslegung etwas überstrapaziert.
    Ich rede hier nicht von einer Anwendung der Astrologie um daraus das eigene Schicksaal abzuleiten und in Horoskopen zusammenzufassen. Das darf gerne jeder tun, ist jedoch nicht mein Verständnis von Astrologie.
    Mich interessiert nämlich nicht die Voraussage sondern der essentielle Einfluss.

    Ich finde nämlich nicht dass man die mutmaßliche Zukunft eines Menschen auf den Einfluss von Gestirnen reduzieren sollte,
    ganz davon abgesehen dass moderne Astrologie meistens zu deutungsbeliebigem Humbug verkommt.
    Dafür wirken viel zu viele soziale und psychologische Faktoren auf ein Individuum.

    Dennoch kann man häufig bestimmte Einflüsse an sich selbst ausmachen, die wohl viele Menschen von den typischen Aspekten ihrer Sternzeichen kennen, die sich tatsächlich in der Persönlichkeit wiederfinden lassen.
    Mir geht es eben nur um diese Einflüsse und deren Erkenntnis als Wirkungsfaktoren, aber eben nicht um Horoskope.
    Daraus lässt sich eine gänzlich andere Nutzung der Astrologie erschließen, wie sie mich interessiert.

    Der Hintergedanke hierbei ist einfach zu erklären.
    Magie hat immer eine subjektive Natur und stellt eine Spiegelung der eignen Persönlichkeit dar.
    Im Prinzip lässt sich also behaupten Magie sei eine arkane Persönlichkeitsebene.
    Alles das mich als Mensch beschäftigt oder beeinflusst, stellt auch einen magischen Faktor dar.
    Das ist zugleich eines der typischen Probleme bei der magischen Entwicklung.
    Der Ausschluss des Banalen.

    Magie beginnt eben nicht mit einem komplexen Okkultismus, sondern immer mit dem kleinsten Nenner.
    Persönliche Stärken und Schwächen, sowie sämtliche Anlagen der Persönlichkeit, stellen auch immer einen magischen Einfluss dar. Eben das macht den Einfluss der Gestirne interessant.
    Dafür muss man jedoch wissen worum genau es sich bei der Astrologie eigentlich handelt.

    Heutzutage wird sie meist als ein komplexes Regelwerk für den Einfluss von Gestirnen der mathematisch erschlossen wird, verstanden. Das ist jedoch eine Halbwahrheit.
    Ungeachtet dessen das sich hier ohnehin oft eine betrügerische Absicht oder Willkür vorfinden lässt.
    Der Grundgedanke dahinter ist nämlich wesentlich einfacher.

    Die Deutungsebene der Astrologie beginnt ja in den Augen Vieler mit den Tierkreiszeichen, mich interessiert jedoch ein viel kleinerer Nenner, der dominierenden Planeten auf die ich das Ganze reduziere.
    In meinem Fall als Steinbock, wäre das beispielsweise der Einfluss des Saturn.
    Was aber hat es damit auf sich?

    Die Namensherkunft der Planeten geht im griechischen auf "Umherschweifende" beziehungsweise "Wanderer" zurück.
    Dies begründet sich mit deren virtuellen Bewegungen.
    In der heutigen Zeit haben wir das heliozentrische Weltbild errungen.
    Wir haben die Sonne als Mittelpunkt unseres Sternensystems erkannt, um welche die Planeten kreisen.
    Doch ursprünglich wurde die Erde als Zentrum angenommen und aus diesem scheinbaren Mittelpunkt des Betrachters, ergeben sich die virtuellen Bewegungen welche in das mythologische Bild eingeflossen sind.

    Im Falle des Saturns besagt die Mythologie beispielsweise dass er versuchte seine 6 Söhne zu verschlingen, wobei ihm dies bei Fünfen gelungen ist, während der sechste, Zeus (Jupiter), von der Gemahlin und Schwester des Saturn, Rhea vor ihm versteckt wurde und ihn schließlich überwältigen sollte.

    Das griechisch/römische Götterbild ist also eine mythologische Interpretation von scheinbaren Bahnbewegungen wie das in vielen Religionen, bis hin zum Hinduismus der Fall ist.
    Genau zurückverfolgen lässt sich das ganze durch einen enormen Schriftverlust in der Antike leider nicht mehr.
    Beispielsweise lässt sich aber in diesem Fall annehmen dass bei der optischen Nähe der Planeten deren scheinbare Entfernung so gedeutet wurde, dass Saturn sie verschlungen hätte.

    Genau diese Mythologie in Verbindung mit virtuellen Bahnen, ist der Zug der Astrologie welcher mir in diesem Fall interessant erscheint. Mit der üblichen Kalkulation eines Schicksaals hat das wenig zu tun.
    Viel mehr interessiert mich die Reduktion auf den Einfluss.

    Der seine Kinder verschlingende Saturn entspricht hierbei dem Prinzip der Strenge und der Konsequenz.
    Ein typischer saturnischer Aspekt wäre beispielsweise ein Künstler der seine eigenen Werke zerstört.
    Aber auch die harte Durchsetzung einer vernünftigen Konsequenz.

    Natürlich ist dies aber nur ein einzelner Aspekt dessen Mythologie.
    Beispielgebend ist Saturn ebenso der Gott des Ackerbaus, wird auch als Kronos bezeichnet und als Sohn von Gaia (Erde) und Uranos (Himmel) sagt man diesem auch nach der Gott der Magie und des goldenen Zeitalters zu sein.

    Ich mag pauschale Rückschlüsse auf solche Mythologien nicht, weswegen sich jeder selbst mit der Interpretation dieser Mythen auseinandersetzen muss. Das ist eine sehr persönliche und deutungsintensive Angelegenheit.
    Von der man aber durchaus profitieren kann.

    Ich selbst handhabe es so dass ich mich dabei auf die Verflechtung der Mythologie des dominanten Planeten des Tierkreiszeichens, mit jenem des Aszendenten konzentriere.
    Oft ist es erstaunlich welche Erkenntnisse sich aus dieser Konstellation ergeben.

    Viel Spaß beim Nachforschen.
  3. Ich habe für mich und meinem Gefühl nach eine Analogie von Tieren zu Elementen aufgestellt.
    Das ist meine Zuordnung und entspricht meiner Empfindung. Gegebenenfalls sollte die einfach individuell abgeändert werden.



    Vögel

    Element: Luft
    Bewusstsein: Aufmerksamkeit, unreflektierte Reaktion
    Sinneswahrnehmung: Hören
    Eigenschaften: Unbeschwertheit, Unverfälschtheit

    Vögel haben ein sehr eigenes Bewusstsein.
    Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten sie hätten einen monotonen Spektralkörper.
    Den welchen wir als Überich bezeichnen und von dem sich eigentlich einfach die Eigenschaft der Aufmerksamkeit ableitet.
    Ich würde also sagen Vögel haben ein Selbst aber kein Ich. Auch ihr Geist fühlt sich sehr eigen an, wenn man sich damit verbindet. Er wirkt auf uns irgendwie "unvollständig". Das liegt daran dass sie keine Reflektion haben.
    Das sind natürlich nur meine Annahmen, abgleitet aus einer Verbindung mit einer Taubenfeder.
    Sie passen aber auch zu den beobachtungsfähigen Wesenszügen.
    So haben Vögel bsp ein sehr kleines Gehirn und vermutlich kein Gedächtnis wie es unseren Begriffen entspricht.
    Also auch kein Ich Bewusstsein. Allerdings ist das keine Schwäche sondern ein Wesenszug der mit Unbeschwertheit einhergeht. Auch reagieren sie zwar auf Gefahren, wenn man bsp auf sie zuläuft aber landen danach oft direkt anschließend wieder, sie haben eine geringe Reflektion.

    Natürlich ist das aber je nach Vogelart verschieden.
    Ich würde aber allgemein sagen das Vögel sich sehr im Außen orientieren.
    Eulen finde ich übrigens besonders toll.



    Schlange

    Element: Erde
    Bewusstsein: Inneres Gewahrsein (Introspektion) Introvertiert
    Sinneswahrnehmung: Tastsinn
    Eigenschaften: Introvertiert, in sich kehren

    Schlangen sind Erdwesen. Sie kriechen auf dem Boden und orientieren sich stark in dem sie seine Vibrationen wahrnehmen.
    Ich würde sagen dass sie sich entgegengesetzt zum Vogel verhalten und nur eine innere Wahrnehmung haben. Sie nehmen die Welt weniger wahr als dass sie zu ihnen durch dringt. Wie durch einen feinen Nebel.
    Diese innere Wahrnehmung entspricht auch dem was wir Weisheit nennen.
    Das meint nicht Schlangen wären weise, aber diese Wesensart die in uns dazu führt entspricht dem Wesen der Schlange. Nur eben in monotoner Form.

    Interessanterweise entspricht das Bild des Drachen ursprünglich einer gefiederten Schlange.
    Also einer Vereinigung aus Vogel und Schlange, von Wind und Erde als entgegengesetzte Elemente und damit dem Yin Yang. Das Feuer hingehen, wie es typisch ist, würde ich dem Drachen nicht zuordnen.
    Ich glaube das ist mehr ein Ausdruck für Erleuchtung, Kraft und Weisheit als für elementares Feuer.



    Katzen

    Element: Feuer
    Bewusstsein: Ego, Wille
    Sinneswahrnehmung: Sehen
    Eigenschaften: Trotz, Verspieltheit, Vorsicht

    Katzen sind Feuerwesen. Sie hören nur auf sich selbst und haben Spaß an verspielter Zerstörung. In Ekstase fahren sie die Krallen aus. Sie sind der pure Wille und eigentlich ein tolles Symbol für Magie. Das Bild der Hexe mit ihrer Katze hat wohl seinen Sinn.



    Wolf bzw Hund

    Element: Wasser
    Bewusstsein: Gruppenbewusstsein
    Sinneswahrnehmung: Riechen, Schmecken
    Eigenschaften:Sozialbewusstsein - Treue - Vertrauen - Verbundenheit.

    Hunde bzw Wölfe sind Wasserwesen, was meiner Meinung nach gut zu ihrer Affinität mit dem Mond passt.
    Sie sind sehr loyal allerdings muss Gruppenbewusstsein nicht bedeuten dass sie immer mit einem Rudel verbunden wären.
    Genauso gut lässt es sich auf einen Einzelgänger übertragen der mit der Natur oder der Magie verbunden ist.
    In jedem Fall ist Verbundenheit das Attribut welches ich ihnen zuschreibe.
  4. Ich möchte eine Methode teilen mit dem "2ten Ich" zu kommunizieren.

    Man zählt dabei einfach in Gedanken und versucht sich ein "Echo" geben zu lassen.
    Man lässt die Gedanken quasi nachhallen.
    "Spricht" eine -1- in Gedanken aus und lässt sie nochmal nachklingen.
    Wie ein Wiederhall. Das müsst ihr selbst ausprobieren aber es funktioniert.
    Man "wartet" quasi auf eine Wiederholung.

    Das ist ähnlich wie... ihr summt ein Lied in Gedanken und könnt nicht mehr aufhören.
    Selbst wenn ihr es nicht mehr bewusst weitersingt, geht euer Verstand im Text weiter.
    Er automatisiert. Das selbe macht ihr mit den zahlen.

    Und wenn der Fluss stark genug ist, stellt ihr Fragen und wartet auf Antworten.
    Übrigens sagten mir mehrere Menschen die ich dies ausprobieren lies, die Stimme wäre sehr dunkel.
    Oft ist sie auch ein Flüstern. Das ist völlig normal.

    Das ist euer Schatten.
    Viel Spaß beim ausprobieren. ;)
  5. Ich möchte ein Thema anschneiden mit dem ich fast schon ein Tabu breche
    Den Zusammenhang zwischen Erleuchtung und Geisteskrankheit.
    Dass das für Viele etwas schwer verdaulich ist, ist mir klar.
    Dennoch oder gerade deswegen halte ich die Auseinandersetzung damit für wichtig.

    Aber zuvor möchte ich betonen einfach nur meine Meinung wiederzugeben.
    Auch wenn ich sehr überzeugt von ihr bin, ist mir dieses Thema zu heikel und intim um jemanden vor den Kopf zu stoßen.
    Ich werde meine Gedanken teilen und jeder soll sich selbst einen Reim darauf machen.

    Fangen wir mit einem einfachen Punkt an.
    Meiner Ansicht nach unterscheiden sich Erleuchtung und Geisteskrankheit nur durch eines:
    Ob eine aufkommende Bewusstseinsveränderung in die Psyche integriert werden konnte oder diese einfach nur verwirrt.

    Damit möchte ich nicht alles relativieren und an der Psychologie ketzen die mir selbst sehr lieb ist.
    Es wäre sehr grob zu behaupten psychisch verwirrte Menschen wären einfach nur Erleuchtete und deren Schicksal verleugnen.
    Die Dinge sind doch wesentlich komplizierter. Geistige Verwirrung ist nicht witzig und sicherlich nichts dass man esoterisieren sollte. Und doch sind die psychischen Veränderungen die einen solchen orientierungslosen zustand auslösen, die selben Faktoren die auch eine Erleuchtung bewirken.

    Das bedeutet natürlich dass solche "Erleuchtungen" nicht immer so harmlos sind wie sie präsentiert werden.
    Tatsächlich lauern hier wohl ähnliche Gefahren auf psychischer Ebene, wie sie dem Kundalini Erlebnis nachgesagt werden.

    Nun kommt natürlich auch noch die Frage auf was genau eine solche Erleuchtung denn eigentlich sein soll.
    Der Begriff "Erleuchtung" schlägt ja in letzter zeit hohe Wellen und ich kann gut verstehen wenn das Manche als narzisstisch
    oder sogar fanatisch empfinden. Der neutrale Begriff Bewusstseinsveränderung gefällt mir deswegen wesentlich besser.
    Außerdem erlaubt er einen gewissen Rest an Bescheidenheit zu bewahren.
    Eine Bewusstseinsveränderung also, nichts anderes ist eine Erleuchtung wenn man den religiösen Kontext ausspart.

    Unterscheidend ob es nun zu einer solchen Bewusstseinsveränderung kommen kann, ist einfach wie wir damit umgehen (können) und die Reaktion unseres Umfelds.
    Es ist nicht leicht den eigenen Geist zu akzeptieren wenn er solche Strukturen bildet und wenn wir uns dagegen wehren, entstehen psychische Blockaden die zu einer Behinderung werden.
    Dennoch bin ich der Meinung dass sich die Psyche eigentlich nur zu formatieren versucht.
    Was in unserer Gesellschaft leider sehr erschwert wird.

    Geisteskrankheiten würde ich somit in eher als geistige Verwirrung beschreiben, wenn solch eine Veränderung nicht angenommen werden konnte.
    Aber die psychische Veränderung die zu dieser Verwirrung führte ist nicht zwingend negativ.
    Es ist einfach nur ein Veränderung des Geists die außerordentlich positiv wirken kann.
    Aber um das zu beurteilen muss man solche Umstände wohl selbst erfahren haben.
    Geistsverwirrungen die durch solche Bewusstseinsveränderungen ausgelöst werden können, gibt es in verschiedensten Erscheinungen. Ich lehne mich damit natürlich auch weit aus dem Fenster und lasse mich gerne korrigieren.
    Aber sehen wir uns mal verschiedene Artungen genauer an.

    Eine typische Magierkrankheit wäre beispielsweise die Legasthenie.
    Diese kann man als Veränderung des Sprachbewusstseins begreifen.
    In der Schule ist das natürlich sehr lästig und auch meine Lehrer vermuteten diese "Lernschwäche" an mir, auch wenn es nie zu einer Diagnose kam. Eine Lernschwäche ist es jedoch nur unter der Annahme dass ein Mensch zu gewissen Leistungen fähig sein !muss! um ein funktionierender Teil der Gesellschaft zu sein.
    Wenn man das aber beiseite legt, so ist Legasthenie etwas gänzlich anderes.

    Menschen sind gewohnt das Sprache durch Fokus funktioniert. Wir konzentrieren uns auf etwas und erbringen eine bestimmte Leitung. Bei Legasthenie erzeugt so eine Konzentration aber quasi einen Programmfehler.
    Was eigentlich nur bedeutet dass das Bewusstsein geweitet ist und verweigert sich zusammenzuziehen um etwas konzentriert zu verbalisieren. Tatsächlich klingen solche Menschen oft unverständlich und ihre Defizite äußern sich nicht nur schriftlich.
    Andererseits sind sie auch oft fähig ihre Gedanken in mehreren Spuren gleichzeitig laufen zu lassen.
    Der Inhalt wirkt dann nach Außen zwar diffus aber okkult betrachtet, haben sie dadurch auch eine außerordentliche Gabe magische zusammenhänge zu erkennen. Eben weil sie nicht auf einen Punkt fokusiert sind sondern ihre verbales Vermögen eher zu tanzen scheint. Sie denken in mehrere Richtungen gleichzeitig. Das bewirkt natürlich auch dass ihnen lineare Abläufe oft größere Schwierigkeiten bereiten.

    Ein anderes Paradebeispiel wäre die Dyskalkulie. Das ist eine mathematische Schwäche die ähnlich wie Legasthenie wirkt. Übrigens merkt man diese an mir (Selbstdiagnose) wesentlich deutlicher. Das wirkt dann so das zahlen quasi in meinem Kopf tanzen. Ich kann mir nur schwer Zwischenergebnisse merken und manchmal kann ich kaum die Uhr lesen.
    Auch das ist schulisch lästig. Aber wenn man es magisch betrachtet bedeutet es nur dass ich zahlen nicht als abstrakte mathematische Objekte betrachte sondern ich fühle sie. Für mich sind das Symbole.
    Dadurch habe ich auch ein gewisses nummerologisches Talent, was beispielsweise das Deuten von Geburtsdaten angeht.
    Aber Rechnerisch ist das sehr abträglich. zahlen sind für mich eher eine Melodie aus Symbolen.
    Wenn ich sie zwinge etwas anderes zu sein, tanzen sie einfach trotzig weiter.

    Auch ADS tanzt in diesem lustigen Reigen mit.
    Auch hier lernte ich mehrere Betroffene kennen die ihre Hand dafür ins Feuer legen würden dass ich ebenfalls darunter "leide". Allerdings wurde mir auch das niemals offiziell diagnostiziert.
    Man kann das als Aufmerksamkeitsstörung bezeichnen, die oft auch zu Hyperaktivität aber auch zu Phlegmatik führen kann. Also kann man sich nicht konzentrieren und stillsitzen oder aber ist völlig antriebslos.
    Auch das ist schulisch sehr abträglich. Bei mir ist es jedoch so dass ich einfach begriffen habe das mein Geist anders funktioniert. Ich denke weniger bewusst als ihn einfach fließen zu lassen. Das ist als würde mir jemand einflüstern während ich selbst eigentlich nichts tue. Was wohl daran liegt das meine "Ichs" die man als Astralkörper bezeichnen könnte, sehr rege miteinander kommunizieren.

    Was die Teilnahmslosigkeit angeht, würde ich das bei mir eher als meditativ bezeichnen.
    Ich habe eine krankhafte Geduld die andere entsetzen kann und könnte beispielsweise auf einem lauten Rockkonzert schlafen. ^^ Anders gesagt bin ich einfach sehr stark in mich gekehrt.
    Allerdings bedeutet dass auch dass ich mich an diesen geistigen "Uterus" gewöhnt habe und sehr sensibel reagieren kann, wenn ich meine Sinne wieder nach Außen richten muss. Mittlerweile kann ich jedoch sehr gut damit umgehen.

    Etwas das mich nicht direkt betrifft ist Borderline. Dies ist jedoch eine typische Hexenkrankheit die viele Frauen haben.
    zumindest merke ich die Beeinträchtigung nicht. Aber man könnte mir wohl einiges.. naja.
    Borderline kann man als Impulsivitäts und Gefühlsschwankungsstörung bezeichnen.
    Das liegt aber widerum daran dass Gefühle nicht mehr einfach "nur" wie bei einem normalen Menschen funktionieren, sondern man nimmt Emotionalität als ein Sinnesorgan wahr, ähnlich wie der Tastsinn.
    Es wird dann eine reißende Kraft die sich auch als magische Energie kanalisieren lässt.
    Auch das kenne ich von mir sehr gut. Allerdings habe ich ausreichend Gelassenheit um das zu kompensieren.

    Ähnlich ist auch die schizoide Persönlichkeitsstörung.
    Man kann das als Abkapselung begreifen und zwanghaften Phantasterein.
    Okkult betrachtet ist das aber eigentlich nur eine starke Gabe zur Introspektion.
    Der Beobachtung der eigenen inneren Kosmen und damit auch zur Realitätsformung, bzw Wahrnehmungsschaffung.

    Die Steigerung wäre die Schizophrenie, die ja sehr gut bekannt sein dürfte.
    Medizinisch gesehen ist es natürlich sehr bedenklich beispielsweise Stimmen zu hören.
    Aber in der Magie nennt man sowas einfach nur Invokation und ich hatte bereits das Vergnügen mit einer Göttin zu sprechen.

    Auch Hypersensibilität lässt sich als Empathie verstehen. Die Fähigkeit die Gefühle anderer so stark wahrzunehmen, dass sie kaum oder gar nicht mehr von den eigenen zu unterscheiden sind.

    Eigentlich lassen sich all diese Dinge verschieden stark ausgeprägt in mir finden.
    Ob ich nun ein psychisches Wrack oder magisch begabt bin muss jeder selbst entscheiden.
    Dennoch muss ich laut sagen dass die Menschheit solche Krankheiten einfach noch nicht wirklich versteht.

    So gesehen ist Bewusstsein eine Krankheit.
    Der Mensch funktioniert dann nicht mehr als Arbeitstier.

    Das menschliche Verständnis der Psyche halte ich fü eine mechanisierte Betrachtung die den Verstand auf das Gehirn reduziert. Der menschliche Geist kennt aber meiner Ansicht nach keine Norm sondern nur den zustand der Entfaltung. Was wir Norm nennen, ist einfach nur eine Mehrheit. Davon leitet sich ja auch das Wort ab. Aber eine Norm die nur durch Mehrheit besticht hat für mich keine Autorität. Diese Norm besteht ebenso aus Befähigungen und Einschränkungen wie jede andere geistige "Artung". Ich sehe also auch geistige Krankheiten als "Artung", die ebenfalls wieder spezifische Fähigkeiten und Grenzen mit sich bringen. Und unsere Norm ist nichts anderes als eine systemgeeignete Artung, eines Menschen der sich als Werkschaffend versteht, eine hohe Autoritätsgläubigkeit hat und seine Zufriedenheit in Ablenkungen sucht. Oder zumindest seine Nöte dadurch verdrängt. Abgesehen von den Glücksfaktoren mit echter Substanz wie bsp Liebe. Unsere norm ist der von seiner Natur entfernte Mensch. Wir nehmen das als selbstverständlich hin, sind aber einfach daran gewöhnt.

    Prinzipiell kann man sagen, wenn 2 Wahnsinnige sich treffen, schaffen diese eine neue Norm.
    Bewusstsein ist in unserer Gesellschaft eine Krankheit. Menschen wie wir sind irre und bilden sich Sachen ein die es nicht gibt. Unsere psychischen Krankheiten die wir so kennen, sind oft Erleuchtungserscheinungen. Nur kann nicht jeder damit umgehen weil der Körper zu klein wird. Aber unsere Norm, dieses "ich lebe zum Arbeiten und das ist schön" ist die eigentliche Geisteskrankheit.
    Dir gefällt das.
  6. Wenn man sich mit so genannten Astralreisen beschäftigt, welche ich allerdings lieber als Tranceerfahrungen beschreibe, gibt es einige Erlebnisse die viele Menschen teilen.
    Oftmals wissen diejenigen allerdings gar nicht dass ihre Erfahrungen sehr typisch sind.
    Dabei ist es übrigens gleichgültig ob man gelernt hat solche Tranceerfahrungen selbst herzustellen oder solche Erfahrungen spontan (und unfreiwillig) macht.

    Eine dieser typischen Erfahrungen ist der Wächter.
    Ein schwarzer Mann der oft ohne Gesicht erscheint.

    Meist nimmt man ihn während der Paralyse wahr.
    Das ist ein Lähmungszustand während der Tranceerfahrung.
    Die Paralyse dient dem Körper eigentlich dazu uns im Schlaf vor wilden Bewegungen zu schützen.
    Während solch einer Tranceerfahrung beziehungsweise Astralreise befindet sich der Körper ebenfalls im Schlaf, allerdings verharrt das Bewusstsein im Wachzustand.

    Diese Paralyse ist oft der Beginn einer so genannten Abhebung.
    Die Initiation einer Tranceerfahrung.

    Meist beginnt es damit das man ein lautes Rauschen hört.
    Eine Art scharfes Zischen das gewöhnlich nur sehr kurz dauert.
    Manchmal ist es auch ein längeres und tiefes Brummen.
    In einigen Fällen auch ein hoher Ton.

    Oft tritt das vor dem Einschlafen ein und man wird davon wieder wach.
    Viele Menschen erschrecken davor.
    Das wiederholt sich auch sehr oft mehrfach.

    Bei einer Trance gleitet man nach diesem Rauschen nicht in den Traum sondern bleibt wach.
    Oft ist man dabei gelähmt und kann sich nicht mehr bewegen.
    Manchmal schließen sich währenddessen auch die Augen so als ob sie zugezogen werden.
    Diesen Zustand zu überwinden da er einem Angst macht, kann als sehr anstrengend erfahren werden.
    Angst ist dabei eine typische Reaktion aber meiner Meinung nach unbegründet.

    Als nächstes hat man dann meist entweder das Gefühl zu fallen, oder leichter zu werden und aufzusteigen.
    Damit beginnt eine typische Astralreise.
    Genau in dieser Phase nehmen viele den Wächter wahr.

    Meist ein großer schwarzer Mann ohne Gesicht.
    Eventuell hat er auch eine Fratze.
    In manchen Fällen erscheint er auch als Frau oder schwarzer Engel.
    Einige beschreiben sein Gesicht auch als Maske.

    Eine intuitive Reaktion die er bei Menschen auslöst ist Angst.
    Meistens beobachtet er allerdings nur.
    Er starrt einen einfach an.
    Manche haben aber das Gefühl von ihm gewürgt oder in einer Art Sog zu ihm herangezogen zu werden.

    Das ist eine typische Erfahrung wenn man sich mit Magie in der ein oder anderen Form befasst.
    Manche erfahren ihn auch davon völlig unabhängig.
    Es ist sehr verständlich dass diese Erfahrung meist Furcht auslöst.

    Meiner Erfahrung nach ist er ein Wächter bestimmter Schwellen um uns davon abzuhalten in Bereiche vorzudringen für die wir noch nicht bereit scheinen.
    Ein scharfer Wachhund, falls man das so sehen möchte.

    Eigentlich ist er aber ein Teil von uns selbst.
    Genauer gesagt eine Manifestation der eigenen Ängste.

    Angst ist magisch gesehen nämlich eine hygienische oder allergische Reaktion.
    Berührungen mit bestimmten Ebenen und Inhalten erschüttern das Ich, das Ego.
    Diese Reaktion nennt man Furcht.
    Im eigentlichen ist das ein Abgrenzungsreflex.

    Magie kennt kein Du und Ich. Keine starren Identitäten.
    Sie ist kein Subjekt sondern eine Resonanz.
    Das bedeutet das jede magische Wahrnehmung immer eine Spieglung auf dem eigenem Ego darstellt.
    Man kann das mit einer Wasseroberfläche (dem Ego) vergleichen auf der sich der Mond (das jeweilige Phänomen) spiegelt.

    Dieses Phänomen, in dem Fall der Wächter hat durchaus eine gewisse Eigenständigkeit.
    Ist dabei aber immer auch eine Spiegelung auf dem eigenem Ich.

    Jede Reaktion auf ein solches Phänomen ist also immer auch eine Aussage über sich selbst.
    Und Angst ist der Unwille des Egos sich mit der Ursache einer Erscheinung zu identifizieren.
    Dabei hat jedes magische Phänomen immer eine in uns selbst begründete Ursache.

    Der Wächter ist ein solches Phänomen.
    Ohne dieses könnten manche Menschen eine Schwelle übertreten die eine regelrechte Manie auslösen könnte.

    Erst wenn dieser Wächter als Manifestation der eigenen Angst erkannt wird und man die Angst selbst,
    als abweisende Reaktion auf Inhalte die man nicht wahrhaben möchte begreift, sollte man eine solche Schwelle übertreten.
    Mit anderen Worten ist die Lektion dahinter sehr einfach:
    Akzeptiere deine eigene Angst. Nehme sie an und versuche ihre Ursache zu begreifen.

    Die erste typische Reaktion von Menschen auf solche Erfahrungen ist aber Flucht oder Angriff.
    Bei manchen kann dieser Prozess Jahre dauern und der Wächter scheint sie regelrecht zu verfolgen.
    Das liegt daran dass das Ego sich weigert sich mit jenem zu identifizieren.
    Erst durch Akzeptanz lässt sich dieses Debakel selbstständig lösen.

    Eine andere Möglichkeit ist ein Eingriff durch Magiegeübte.
    Ich selbst habe einige dieser Wesen absorbiert.
    Aber eigentlich sollte man dieses Problem selbst lösen, da es eine sehr wichtige Etappe der eigenen Entwicklung darstellt.

    Die Moral dahinter?
    Jede Reaktion auf etwas ist immer eine Aussage über dich selbst.

    Ich hoffe dieser Text hilft manchen weiter.