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  1. Ein Text zu einer Recherche über Mobbing den ich mal vor ca. 7 Monaten bei FB schrieb:

    Ich mag mal das Thema Mobbing aufgreifen.:

    Wer kann Mobbingopfer werden?

    Jeder! Guckst du hier:

    Aus einem der folgenden Links: „Es gibt grundsätzlich niemanden, der nicht Opfer von Schikanen werden kann. Und es sind keinesfalls nur die schwächeren Persönlichkeiten, die "Versager" und die "Schwachen", wie man es manchmal hören und lesen kann, die vom Mobbing betroffen sind. Oft sind es eher die besseren und stärkeren Mitarbeiter, die von Mobbing betroffen sind. Oft sind es die, die von anderen beneidet werden. „
    https://www.uibk.ac.at/gleichbehan…/…/mobbingbetroffene.html

    http://www.mcc-bw.de/…/wer-kann-von-mobbing-betroffen-werd…/

    https://ggr-law.com/…/cyber-mobbing-cybermobbing-wer-ist-v…/

    http://www.ergo-online.de/…/bet…/mobbing_am_arbeitsplatz.htm

    https://www.haufe.de/…/mobbing-die-richtige-gegenwehr-4-wer…

    https://www.berufsstrategie.de/bewerbu…/ursachen-mobbing.php

    Weiteres Fazit:
    Es hat definitiv weder etwas mit Schwäche, psychischen „Defiziten“-allerlei oder gar mit Traumatisierungen zu tun, wenn du gemobbt wirst!

    Was ist Mobbing?
    Hier ein paar kleine Auschnitte:

    „Typische Mobbing-Handlungen
    Nach dem Mobbing-Report der BAuA leiden Mobbing-Opfer vor allem unter folgenden Verhaltensweisen (Mehrfachnennungen möglich)“
    Gerüchte/Unwahrheiten
    61,8 %
    Arbeitsleistung falsch bewertet
    57,2 %
    Ständige Sticheleien und Hänseleien
    55,9 %
    Wichtige Informationen werden verweigert
    51,9 %
    Die Arbeit wird massiv und ungerecht kritisiert
    48,1 %
    Ausgrenzung/Isolierung
    39,7 %
    Als unfähig dargestellt
    38,1 %
    Beleidigungen
    36,0 %
    Arbeitsbehinderung
    26,5 %
    Arbeitsentzug
    18,1 %

    „Typische Mobbinghandlungen sind Demütigung, Verbreitung falscher Tatsachen, Zuweisung sinnloser Arbeitsaufgaben, Drohungen, Verleumdung, Erpressung, soziale Isolation oder ständige, ungerechtfertigte Kritik an der Leistung bis hin zur Androhung oder vollzogene körperliche Gewalt.

    Beim sogenannten „Internet- oder Cyper-Mobbing werden andere über Blog- oder Chat-Internetseiten diffamiert. Ein Beispiel sind z.B. die Bewertungsplattformen für Lehrer, die bei schlechter Moderation durch die Anbieter eine Plattform bieten können.“

    Ich würde hier noch zum Special-mobbing ergänzen: Versuch der permanenten Bloßstellung durch gezielte (Fehl-)Analysen die vermeintliche psychische Defizite aufzeigen sollen. Und: Das Mobbingopfer kann unmöglich etwas gut oder richtig machen, es gibt ausnahmslos an allem, ganz egal was du tust oder sagst negative Kritik, eine die deinen (vermeintlichen) Unwert, deine Unreife, deine Makel hervorheben soll. Überhaupt liegt die Konzentration permanent auf negative Aspekte.

    Ziel: Die systematische Ausgrenzung! Jeder andere Begründung ist nur fadenscheinig.

    Folgen: Ein paar Auschnitte:

    „Nein, Mobbing ist keine Krankheit. Aber Mobbing macht krank. Es gibt zahlreiche ernsthafte physische und psychische Erkrankungen, die bei Betroffenen nachgewiesen werden."

    “Mobbing macht die Opfer krank
    Sie können kaum schlafen, haben ständig Kopfschmerzen, mögen nicht essen oder haben Panik davor, zur Arbeit zu gehen: Alle Menschen, die Mobbing-Handlungen ausgesetzt sind, reagieren irgendwann mit körperlichen oder seelischen Beschwerden – und zwar ganz unabhängig vom Alter. Gewiss hängt die Stärke der Folgen sowohl von der eigenen seelischen Grundausstattung als auch von der Schwere der Attacken ab, dennoch bringt seelische Gewalt jedes Opfer aus dem Gleichgewicht. Über längere Dauer können sich die Folgen sogar ähnlich äußern wie bei Opfern von Naturkatastrophen, Verbrechen oder schweren Unfällen.
    Viele Mobbingopfer haben gemeinsam, dass sie sich oft sehr lange und sehr entschlossen wehren. Doch nicht alle Maßnahmen sind wirksam. Krank schreiben lassen beispielsweise ist für die Mehrheit der Opfer zunächst hilfreich, aber keine Dauerlösung – denn irgendwann muss man sich der Schikane wieder aussetzen. Auch Aggressionen mögen zunächst Erleichterung bringen, das Problem schaffen sie aber nicht aus der Welt.“

    „Mobbing kränkt und macht krank
    Bei Mobbing-Betroffenen führen die hohen seelischen Belastungen oft zu Erkrankungen des Körpers, also zu psychosomatischen Krankheiten.
    Schon nach wenigen Tagen können Beschwerden auftreten. Magen- und Darmprobleme, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen und depressive Verstimmungen sind die ersten seelischen und körperlichen Reaktionen auf Mobbing. Je länger das Opfer dem Mobbing ausgesetzt ist, desto stärker entwickeln sich chronische Krankheiten wie z.B. des Herz-/Kreislaufsystems, des Magen- und Darmtraktes, Atemwegs- und Hauterkrankungen usw. Häufig treten nach langen Phasen der sozialen Stigmatisierung schwere Depressionen, Medikamentenabhängigkeit oder Suchterkrankungen auf und die Suizidgefährdung steigt beträchtlich.
    Nach den Ergebnissen des Mobbing-Reports erkrankten von den befragten Mobbing-Betroffenen über 36 Prozent kurzfristig und zirka jeder Dritte längerfristig, teilweise dauerte die Erkrankung über ein Jahr. Fast 20 Prozent der vom Nervenkrieg am Arbeitsplatz Zermürbten musste nach Ende des Mobbingprozesses erst mal eine Kur antreten. Rund jeder sechste begab sich in stationäre Behandlung und ein Drittel brauchte therapeutische Hilfe.“
    Tzja.....

    Gründe:
    Neid, Machthunger, Angst vor Versagen, vor Verlust der Position am Arbeitsplatz etc. (gucks du in Links oder Netz)

    Die Täterprofile erspare ich mir – die kann man ebenfalls im Inet nachlesen. Überhaupt kann man zum Thema in den Links weiter blättern.

    Zu behaupten der Gemobbte sei selbst fürs Mobbing verantwortlich ist, wie man anhand der Forschungsergebnisse vieler Fälle sehen kann, totaler Blödsinn. Und ich habe nicht mal alle Links die das bestätigen einkopiert, das hätte wohl die ganze Seite eingenommen. gg

    Noch weiter hergeholt ist die schräge Behauptung Mobbingopfer fühlten sich aufgrund irgendwelcher Traumata oder anderen psychischen Belastungen gemobbt, während fortlaufend Mobbing stattfand und stattfindet! Jo, ich weiß, ganz schräg. Da muss ich mir fast das Lachen verkneifen, wenn das Thema nicht so ernst wäre.
    Nun, aber dies sei an dieser Stelle auch für jene die keine Ahnung von Mobbing haben hinreichend ausgeräumt.
    Und Mobbing ist und bleibt Mobbing, mit seinen oft verherenden Auswirkungen auf die Betroffenen.

    Wie weit ein Täter allerdings selbst darüber noch hinaus geht, mag sicherlich vom Persönlichkeitsprofil des Täters abhängen und seinem Grad der Angst, Wut, und/oder des Hasses den er/sie in sich trägt. Die Vorstellung einer krönenden Mobbing-Variante bei der beim Opfer fortlaufend in ihr vermutete ehemals traumatisierende Ereignisse bewusst, absichtlich und wiederholt getriggert werden (sollen), kann einen schon mal die Sprache verschlagen.

    Ich würde sagen; perverser geht’s nicht mehr, ganz unabhängig davon ob die Vermutungen zutreffend sind oder nicht. Allein die Absicht ist ungeheuerlich und unverantwortlich, insbesondere während Mobbing bereits ausgiebig stattfindet! Und umso krasser, wären dies tatsächliche Trigger!

    Abschließend mein Statement zum Mobbing:
    Ich selber wurde ja Gott sei Dank bisher noch nicht im RL gemobbt, aber ich würde im gegebenen Fall von Mobbing die Konfrontation suchen, um mit dem/die Täter zu sprechen und Grenzen zu setzen, und mit Beschwerde, Klage oder sonstigem Drohen. Evtl., je nach Situation auch direkt die Beschwerdestelle informieren.
    Ist das nicht möglich, weil der Mobber als Beispiel der Chef ist, oder aus anderen Gründen wie sie beim Cybermobbing aufgrund vorhandener Nischen die die Anonymität so bietet vorkommen können, würde ich den Ort verlassen. Höchstwahrscheinlich, sollte ich keinen vernünftigen Umgang damit herstellen können.

    Mir ist es wichtig, dass jeder der mal Mobbingopfer war weiß, dass es eben nichts mit ihm zu tun hat! Auch wenn Täter dies häufig, für ihre Taten, für die es keinerlei Rechtfertigung gibt, so darstellen wollen.

    Ergänzend: Mobber und Mobbing in Foren begegnet man mE. am besten mit Ignoranz.


    Grüße und Namaste
  2. FB

    Ich mag FB. Auf FB kann man sich genauso gut austauschen wie in Foren. Es gibt Gruppen für ziemlich jedes Interessengebiet. Das Spektrum ist breit und weniger anonym.

    Facebook-Freunde sagen nichts über dich aus.

    Ich habe FB - Freunde die ich nie im Leben gesehen habe, bis zu Jenen die ich aus meiner Schulzeit kenne.
    Der Kontakt beschränkt sich bei den meisten auf geteilte FB-Inhalte. Mit manchen ehemaligen Bekannten aber nicht mal das, weil die Interessen zu weit auseinanderklappen.
    Man könnte sie fast zu den Karteileichen zählen die man zwar in der F-Liste hat, aber von denen man nichts sieht und liest.


    Fotos:
    Wer viele Fotos von sich postet ist bestimmt ein oberflächlicher Mensch der Eindruck schinden will. ;-)

    Im ersten spirituellen Forum in dem ich schrieb, hatte ich 1-2 Jahre statt ein Foto von mir ein Wasserfall als Avatar. Das erste Foto stellte ich also sehr spät ein. Mir ging es einzig um die spirituelle Suche und Äußerlichkeiten fand ich dabei unwichtig, und manchmal vom Essenziellen ablenkend, wenn es statt um die Suche ansich um Männerbekanntschaften geht. Mein Fokus lag einzig auf der Suche und allem was damit in Verbindung steht.

    Nun, irgendwann ist es mE. aber egal ob ich mich zeige oder nicht.
    Wieso sollte mann/frau sich nicht zeigen und überhaupt einfach tun was man möchte? Erst recht, wenn andere dauernd versuchen sie in ihrem Wert als Mensch zu schmälern. Nicht nur jene Kommenatoren haben die Freiheit zu tun was sie wollen, sondern jeder.
    Es heißt doch lebe dich aus, sei selbstbewusst und zeige dich. Tut man es, werden schnell die kritischen Stimmen laut und versuchen dich auf Oberflächlichkeiten festzunageln. Komisch nur, dass dieselben Stimmen, bei schlechten Fotos ebenso laut werden, und plötzlich doch wieder eine Relevanz in vermeintlich unwichtigen Dingen wie Optik/Status/etc. sehen. gg Gleichzeitig sollten andere es sein lassen sich über Fotos übermäßig zu präsentieren und womöglich zu definieren. Zumindest wenn sie bei jenen nicht den Eindruck einer kleinkarierten, oberflächlichen und billigen Ego-Persona erwecken wollen.
    Tja, genau das sollte aber in der Befreiung wurscht sein. Es sind so oder so stets die Bilder und Gedanken in den Köpfen der anderen über dich, und nicht deine Wahrheit und das was dich wirklich bewegt.
    Eine Frau die sich zeigt ist deswegen noch lange nicht oberflächlich oder will gezielt Männer auf sich aufmerksam machen. Das müsste man dann bereits den kleinen Mädchen die noch unbefangen mit ihrem Körperausdruck spielen zum Vorwurf machen. ;-) Nö, back to nature.

    Aber ja, man sieht sehr schön, dass es egal ist was du machst oder unterlässt....es passiert doch immer das selbe, und da kommt keiner drumherum. ;-)
  3. Ich bekam ein paar Fragen zugeschickt, deren Antworten ich für mögliche Interessenten in meinen Blog veröffentliche.

    Frage: Was mache ich bei Schlafproblemen?
    Schlafstörungen können verschiedene Ursachen haben. Die habe ich zwar genauso wie Kopfschmerzen irgendwie nie oder nur sehr selten im Leben gehabt, aber kann auch hier nur raten dies mit einem Arzt und/oder Therapeuten abzuklären, und dir ggf. ein Schlafmittel verschreiben zu lassen. Ich rate nach den Ursachen zu forschen, denn Schlafmittel sollten nur in Notfällen und möglichst nicht regelmäßig eingenommen werden, da sie auf Dauer süchtig machen.


    Frage: Kennst du dich mit Depressionen aus? Wie gehst du damit um?
    Ja, ich hatte früher mal nach dem Tod meines Erstgeborenen Sohnes eine Depression, und machte daraufhin eine langjährige Psychotherapie in der ich gleichzeig meine unaufgearbeiteten Kindheitserlebnisse aufarbeitete.
    Also auch hier gibt es die Möglichkeit der Medikation als Notlösung oder zur Überbrückung, je nach dem auch länger, das dürfte von Fall zu Fall verschieden sein. Habe ich allerdings selber nie genutzt. Ich weiß nicht wieso ich damals nicht auf die Idee kam, aber grundsätzlich habe ich die Einstellung, wenn möglich keine Medikamente, weil ich mir denke, es behindert den Chi-Fluß und das vollumfängliche Erleben der Gefühle. Nur ist mir bewusst, dass es bei vielen Menschen (erstmal) nicht anders funktioniert.
    Aber langfristig sollten meiner Ansicht nach immer die Ursachen einer Depression bearbeitet werden, und keine medikative Dauerindikation verordnet. Und nicht vergessen zuvor körperliche Ursachen beim Hausarzt abzuklären, um sie ausschließen zu können. Ggf. wird er dich an einen entsprechenden Arzt überweisen, um z.B. die Schilddrüsenwerte festzustellen, oder bei Frauen im entsprechenden Alter, einen Besuch beim Frauenarzt zwecks Abklärung eines möglichen Eintritts der Wechseljahre, was ebenfalls mit Hormonschwankungen und entsprechend häufig veränderter Stimmungen einhergehen kann.

    Frage: Hast du schon mal eine Therapie gemacht?
    Ja, mehrmals. Wie oben schon erwähnt vor über 15 Jahren nach dem Todesfall meines Kindes, und eine weitere Therapie folgte vor einigen Jahren aufgrund eines erneuten Trauma, das ich diesmal jedoch aufgrund meines spirituellen Weges und Bewusstseins mit einer transpersonalen Körperpsychotherapeutin aufarbeitete, die es Verstand dies miteinander zu verbinden.

    Frage: Was ist Depersonalisation und Derealisation?
    Das ist der Verlust eines personellen bzw. realitäts-Bezugs.
    Derealisation und Depersonalisation können bei Angststörungen, Traumata und allerlei hohen Stressfaktoren im allgemeinen auftreten, und sind in dem Fall nur vorübergehend. Also für den Moment oder einige Tage vorhanden.
    Hingegen wenn Symptome wie Halluzinationen und insbesondere Wahn hinzukommen eine Psychose vorliegt und die Derealisation/Depersonalisation den allgemeinen Zustand darstellt.
    Im ersten Fall ist es ein vorübergehender Nebeneffekt bei nicht psychotischen Klienten und im anderen ein Dauerzustand des Psychotikers.
    Viele Symtome erscheinen in den verschiedensten Störungsbildern, haben aber mit der Grunderkrankung nichts gemeinsam.

    Frage: Kennst du dich mit Psychosen und Schizophrenien aus?
    Nur insoweit wie ich es in meiner Ausbildung gelernt habe, um es von den anderen, zu behandelnden Störungsbildern unterscheiden zu können -daher stammen im Übrigen auch meine bisherigen Antworten, wenn ich selbst keine oder nur geringe eigene Erfahrungswerte damit habe- und aus zwei Fällen in meinem Bekanntenkreis. Wobei nur eine Person an Schizophrenie leidet und die andere an einer bibolaren Störung, die ebenfalls mit psychotischen Schüben einhergehen kann.
    Bei beiden ist ein zwischenzeitlicher Aufenthalt in der Psychiatrie notwendig gewesen und die Einnahme von Psychopharmaka das die unangenehmen Symptome reduziert und prophylaktisch vor Rückfällen schützt.

    Frage: Hast oder hattest du schon mal Panikattacken? Wenn ja, wie gehst du damit um?
    Ich hatte in meinem ganzen Leben einmal eine Panikattacke, als ich ca. 18 war.
    Die Panikattake ergab sich wohl aus meinem damaligen unachtsamen Lebenswandel und des Experimentierens mit Drogen. Danach hatte ich jedoch nie wieder eine.
    Du fragst wie man damit umgeht.
    Panikattacken sind starke plötzlich auftrende Ängste ohne erkennbaren Auslöser. D.h. die Panikattacke trifft dich unvermittelt ohne äußeren Reizauslöser und geht mit Todesängsten einher.
    Man bekommt sie aufgrund ihrer Unberechenbarkeit also nur schwer in den Griff. Das was du dennoch versuchen kannst, wenn sie dich überkommt ist vermutlich leichter gesagt als getan, Ruhe bewahren, tief und ohne Hast durchatmen, im Wissen, dass sie wieder abflachen wird, nachdem sie ihren Zenit erreicht hat. Kommen Panikattacken wiederholt vor, dann kannst du dir ggf. auch Medikamente verschreiben lassen, und du solltest eine Therapie machen, um die tiefere Ursache zu klären.
    Panikattacken sind Reaktionen wie ein Hilfeschrei einer überforderten Psyche mit ihren unaufgearbeiteten Konflikten. Das heißt also es wird höchste Eisenbahn dich um deine noch unbewussten Themen zu kümmern.

    Frage: Hast du noch Ängste? Wie gehe ich mit meiner Angst um?
    Meine Ängste halten sich in Grenzen, weil ich sie seit langem keinen Widerstand mehr gegen Emotionen aufbaue und sie einfach da sein lasse, wenn sie auftauchen. Ich selbst bin ganz ruhig und still während die Angst oder ein anderes Gefühl einfach da sein darf.
    Ich bin weder die Angst noch sonst ein Gefühl, sondern Angst taucht wie jedes andere Gefühl auf und verschwindet auch wieder, wenn es total dasein darf und du nichts weiter tust als es zuzulassen.
    Das ist jedenfalls mein Umgang damit, aber ich weiß nicht ob es dir möglich ist, in dieser Weise damit umzugehen, da du ja auch von Panikattacken berichtest.
    Ängste sind natürlich, solange sie dich nicht lämen und sich nicht in Panikattacken steigern, kannst du versuchen auch hier ruhig zu bleiben und wie eben beschrieben damit umzugehen. Ist dir das möglich, dann rate ich dir alles das wovor du Angst hast einzuladen. Begebe dich in die angstmachenden Situationen, aber überfordere dich nicht, und spüre deine Angst. Wisse, du bist nicht die Angst, sie kann dir nix, und sie wird sich Stück für Stück auflösen, wenn du am Ball bleibst.

    Frage: Was bedeutet für dich Ich-losigkeit?
    Die Ichlosigkeit ist die Erkenntnis und das Erleben nicht ausschließlich die Persönlichkeit zu sein.
    Dies hat aber nichts mit dem Zustand eines Psychose Erkrankten zu tun, wie es einige Leute häufig missdeuten. Die äußere Realität lässt sich einwandfrei von der Inneren unterscheiden und auch die täglichen Anforderungen des Lebens lassen sich ganz normal bewältigen. Das sind Dinge die bei Psychose/Schizophrenie nicht mehr funktionieren.
    Dieser besagte Zustand ist unser natürlicher Seinszustand der mit Worten nicht beschrieben werden kann.
    Wenn du dennoch mehr darüber erfahren möchtest, dann empfehle ich dir die Bücher und Videos von Eckhart Tolle.
    ABER, ich rate Menschen mit Psychose / Schizophrenie Hintergrund dringend davon ab sich ohne ärztliche Abklärung oder entsprechend geschulten Lehrern mit Nondualität oder spirituellen Praktiken zu beschäftigen!
    Einges habe ich dazu in meinem Ich-Bin thread gepostet, dort reinlesen:

    Insgesamt sei noch gesagt, dass es viele Möglichkeiten gibt mit der Psyche umzugehen, und dies hier selbstverständlich nur ein Teil dessen darstellt. Auch bereits vor einer Erfahrung der Ich-Losigkeit lässt sich z.B. vieles wunderbar über die Körperfühlung lösen. Mein Favorit übrigens. Aber dazu vielleicht ein anderes mal mehr.

    Ich hoffe ich konnte so Ad hoc ein wenig weiterhelfen. :)