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  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.
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  1. ...

    Kann nicht mehr ertränken
    ohne zu ertrinken
    Fieber alle Nächte
    alle Wege rau

    Abschied nehmen, wundgedenken
    brennen, faulen oder sinken
    Falsche Spiegelbilder
    schwarz im Abendtau
  2. Wenn es gallenbitter schmeckt und mehrtägige Bauchschmerzen verursacht, aber darüber hinaus völlig wirkungslos ist, dann warten wir ein paar Wochen und versuchen es noch einmal, das tolle aztekische Traumkraut, diesen Fluch bedingungsloser Gesetzestreue.
  3. 1

    Ich: Ein Affe und sporadische Funken, die Geist simulieren. Die Simulation erkennt sich als solche, spürt aber ihre göttliche Vollendung so nah bei sich, dass sie glaubt, sich nur hineindrehen zu müssen; derweil droht der Affe, Amok zu laufen, da er nichts mehr fürchtet als seine eigene Überwindung. Verschmilzt aber die Kälte der Gottheit mit dem Zorn des Tieres, so entsteht eine Bestie, und deshalb muss der Affe, wenn die Verwandlung erfolgt, bereit sein, vom Leben zu lassen, sei es in der glücklichen Überzeugung, seinen Lebensauftrag erfüllt zu haben, sei es in tiefer Verzweiflung oder schwerer Krankheit. So lange die Simulation andauert, führen viele Wege zur lebendigen Wahrheit, und die meisten davon sind schrecklich.
  4. Es bleibt dabei: Alles, was im Sturme nicht standhält, ist wertlos. Ist es eine Ehre, den Sturm in sich zu tragen? Nein, es ist eine sehr hässliche, dornige Abkürzung zum Ende aller Wege, die weitgehend ohne Trugbilder auskommt. Jedes lächelnde Gesicht ist die Fratze einer Leiche, jede zärtliche Berührung ein Abschied und jeder Traum - ein Traum. Dem Gehirn obliegt es, den Kosmos in hübsche Lügengespinste zu kleiden, aufrecht zu erhalten, was gleichsam die wichtigste Stütze und der größte Unfug ist - Sicherheit und Sinn -, und wenn es daran scheitert, dann steht zwischen dem Menschen und dem Tod nur noch der Überlebenstrieb, ein zwanghafter Kampf gegen das Unausweichliche in einem kalten, fremden Kosmos voller glücklicher Schwachsinniger, befeuert von fiebriger Sehnsucht nach Erfüllung und, wenn gar nichts mehr hilft, Trauer um Unerreichbares.

    Am Ende stehen der Trotz der Jugend und ein Spinnenfaden Hoffnung, den auch nur zur Kenntnis zu nehmen lächerlich erscheint, da das, was da endet, der lebenslange Irrgang eines Toren und Glücksritters ist.
  5. Wenn man nur mit Feinstaubmaske nach draußen kann, weil einem die blühende Natur sonst an die Gurgel geht, und dann trotzdem röchelnd wach liegt, während der Körper versucht, den Frühlingsdreck abzustoßen, der durch Fenster und Türen gedrungen ist, und wenn man erst kürzlich ärztlich bescheinigt bekommen hat, dass man ausschließlich auf Schimmelpilze nicht allergisch reagiert, dann muss man eigentlich nicht noch zusätzlich mit wuchernden Kiemen geboren worden sein, um zu verstehen, dass man auf diesem Planeten unerwünscht ist.

    Ihr aber, Naturschützer, kollaboriert mit meinem erklärten Todfeind, also habt wenigstens den Anstand, von mir nicht dasselbe zu verlangen.
  6. Der Löcher in die Raumzeit bricht
    und schweigt von seinen Mahren nicht,
    wird, holt er seine Angel ein,
    von Nattern längst umzingelt sein.

    Die Ungewollten sterben nicht,
    und reißt man sie in Stücke.
    Sie leben in der kleinsten Spur,
    vergiften ganze Welten. Nur
    Vergessen zwingt sie zum Verzicht,
    falls willentlich Vergessen spricht.
    Dies ist der Lösung Tücke.
  7. Es versteht sich, dass die meisten von denen, die jetzt ihre Solidarität mit der französischen Nation bekunden, der freien Welt in den Rücken fallen werden, sobald es darum geht, mit aller gebotener Härte gegen die Pest vorzugehen, die der Islamische Staat ist.

    Links wird wieder fordern, alle Waffenlieferungen in Krisengebiete sofort einzustellen (weil es ja immer besser ist, wenn nur die Verbrecher bewaffnet sind) und dem Islam ausschließlich mit Ehrerbietung zu begegnen (weil es legitim ist, zu morden, wenn man beleidigt ist), und außerdem feststellen, dass die Alleinschuld bei den USA liege (weil die ein alter Feind der Sowjets sind).

    Rechts wird hingegen fordern, die Grenzen zu verrammeln (weil, da alle Ausländer furchteinflößend sind, auch diejenigen Terroristen sein müssen, die vor den Terroristen fliehen) und die primitiven Denkversuche eingefleischter Bauchspeckfresser wieder zur Staatsraison zu erklären (weil die da oben und die da drüben alles Verbrecher sind), und außerdem feststellen, dass die Alleinschuld bei den USA liege (weil die ein alter Feind der Nazis sind).

    Die Verschwörungsfantasten aller Länder wiederum werden bald Artikel der üblichen notorischen Fälscher, Lügner und Psychotiker kreisen lassen, die saublöde Fragen und noch saublödere Antworten als Beweise dafür präsentieren werden, dass die Anschläge eine False-Flag-Operation gewesen seien und die Alleinschuld bei den USA liege, weil jüdische Reptilien vor Jahrtausenden von einem fernen Planeten zu uns kamen, um sich als amerikanische Präsidenten zu verkleiden.

    Eigentlich verdienen wir den Rückfall in die Barbarei, der sich immer deutlicher abzeichnet. Dass er vom schlimmstmöglichen Pack überhaupt ausgeht, männlichen Muttersöhnchen unter 30, die in ihrem Leben nichts gelernt haben außer zu heulen, zu brüllen und mit infantiler Ergebenheit das Andenken eines Gottes zu schänden, unter dessen Herrschaft einst Philosophie und Naturwissenschaft blühten, während die christliche Welt der Barbarei frönte, ist allerdings eine nicht kampflos hinzunehmende Beleidigung der Zivilisation selbst.

    Es wäre an der Zeit, die Lager zu verlassen und ein Bollwerk gegen den Untergang zu bilden. Es wäre an der Zeit, aber es wird nicht geschehen, denn Europa ist bis in seine jüngsten Glieder vergreist und hat jeden Bezug zur Realität verloren.