1. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung
Der Aufstieg wird alle Menschen auf der ganzen Welt betreffen.

Weiteres auf http://nebadonia.wordpress.com/

Messungen Aufstieg: http://www.foundationforhealingarts.de


Neuer Blog; in Zukunft schreibe ich über den "Aufstieg der Erde" überwiegend dort:
https://deraufstiegdererde.wordpress.com/
Color
Background color
Background image
Border Color
Font Type
Font Size
  1. Man verzeihe mir meine Ansichten zum Christenthum, aber Tatsachen bleiben für mich Tatsachen.

    Die meisten Christen - die sich als religiös bezeichnen - haben überhaupt keine spirituelle Verbindung, und denken nur das Leben.
    Religiös gespeiste Aufassungen gibt es so gut wie nicht.

    Während im hinduistisch-buddhistischen Kulturkreis ethisch gesehen bereits vieles von den Werten der Religion übernommen wurde.

    Und wo nicht nur für sich selbst die Religion gelebt wird. Man denke an Tiere, die in Tibet geschlachtet werden: niemand dort würde dem Tier unnötig Leiden zuführen: So werden die Tiere erstickt, statt erstochen (bzw. geschlitzt). Erst wenn das Tier bewusstlos ist, wird für das Blutlassen die Kehle aufgeschlitzt.

    Man denke auch an Tai Chi und den Taoismus in China (denn das Tai Chi ist immer stark mit spiritueller Wirklichkeit verbunden; die Leute , die Tai Chi ausüben haben ein Gespür für Energien). Man denke an die nicht diplomierten Ärzte in China, die oft energetisch heilen und es dürfen!
    Oder man denke an das Hinduistische (Indien) , wo ein Grossteil der Menschen spirituelle lebensnahe Aufassungen übernommen haben, die wirklich konkret etwas in ihrem Leben bewirken oder verändern. Man denke an die Moral, dass die Leute viel im Kontext von Würde, Ehre und Respekt denken. Man behandelt den anderen freundlicher, als im Westen, weil es den spirituellen Hintergrund gibt, weil alle Menschen praktisch so erzogen wurden.
    Aber damit so etwas funktioniert, muss es etwas geben, was dazu anleitet. Beim Christenthum ist es nie wirklich in das alltägliche Leben durchgedrungen.
    Allerdings wird diese Gesinnung des gegenseitigen Respektes in Indien mittlerweile verdrängt durch das sog. "neue Indien" (Kapitalismus); so dass jene Moral ersetzt wird mit dem kapitalistischen Geist, "sich zu nehmen, was man kriegen kann, bevor es jemand anderes tut." Kinderarbeit wird entschuldigt, dass man so ja immerhin das Kind vor Armut rettet. Das Kastenwesen hat schliesslich dann noch den bekannten Spruch erzeugt, dass jeder selbst Schuld an seinem (armen) Zustand ist. Das sind aber Verzerrungen der Religionen und die christliche Bibel als die Urschrift der Christen ist voller Verzerrungen, ebenso der Koran. Während die Bhagavad Gita vermutlich immer noch sehr dem Original nahe steht.

    Mantras in Indien sind wie Popkultur! Die Mantras hört man im Radio wie bei uns irgendeinen Mainstreamsender Popmusik. Bei uns würden geistige Gesänge des Christentums, selbst wenn sie verbreitet und angenommen wären , noch nichs bewirken - weil das Christenthum alle Wurzeln zur Spiritualität ausgemerzt hat, und sich nichts erhalten konnte, was Spiritualität überträgt.

    Das einzige, was in den Gebeten steckt ist eine lebensfeindliche Demut, Unterwerfung oder das andauernde Bitten um "placebo-ianischen" Beistand: andauernd wird mit Hoffnung auf Wunder der Pfad des Leidens gewürzt.

    Wenn das Leben schlecht läuft, fühlt man sich weiter schlecht, und wenn das Leben eine glückliche Fügung erhält, dann bestätigt es nur den Glauben. Aber es vermittelt keine wirkliche Überzeugungskraft, die mit den Erfahrungen verglichen werden könnte, die wirklich spirituell wären. Es wird nichts erreicht.

    Im Endeffekt dient der Glaube nur dazu, durchzuhalten. Und wenn man einen streng religiösen Katholiken trifft , verlegt der das Leben auf ein Jenseits - er glaubt allen Ernstes, wenn man täglich ein paar Gebete runterleiert ("Jesus, Maria und Josef, ihr seid so toll"), und jeden Sonntag die "heilige Messe" besucht (ein Priester der auswechselbar mit einem Idioten wäre, er muss nur lesen können und ab und zu einen Pokal andächtig in die Höhe halten ), dann denkt der Katholik, bei Erfüllung dieser Pflichten kommt er in den Himmel!

    Die Religion wurde natürlich gerne angepasst an die eigene Krankheit. Die Krankheit hat einen Namen: Verdrängung und Verlust der Mitte.

    Aber wieso ist in Indien und China die spirituelle Kultur so weit verbreitet? Vielleicht liegt es an den praktischen Inhalten. Und es gibt nicht die 10 Gebote. Die wie ein Dienstplan wirken. Sondern es gibt Erklärungen zu dem, was geboten wird. Buddha sagt nicht, tötet keine Tiere, das ist nicht erlaubt. Sondern er sagt, worum es geht: um Liebe und Alleinheit.
    Die christliche Religion ist wie ein Strafregister, und eben nicht sehr aufklärend.

    Unser moderner religiöser Komplex (im Westen inkl. USA) ist, an die Religion mit Gehorsam heranzugehen und eben diesen Gehorsam als Gegenreaktion abzulehnen. Das mag daran liegen, dass wir im Westen die linke Gehirnhälfte von der rechten Gehirnhälfte abgeschnitten haben. Die linke Gehirnhälfte? Das ist der Verstand, die Logik. Die linke Gehirnhälfte befolgt auch gerne. "Herr, sage mir was ich tun soll. Ich brauche es nicht wirklich begreifen, es soll nur klar sein". Die rechte Gehirnhälfte aber ist es, mit der wir wirklich einen SINN begreifen.

    Die rechte Gehirnhälfte ist es, mit der wir spirituelle Erfahrungen machen und wirklich an etwas glauben, was der Verstand nicht prüfen kann, aber was der Wahrnehmung unbedingt vorliegt. Die linke Gehirnhälfte kann keine eigenen Wahrnehmungen machen, während die rechte Gehirnhälfte es zwar auch nicht kann, aber mit dem INPUT der Sinne viel mehr anfangen kann! Der Verstand braucht immer eine BEKANNTE Kategorie. Die rechte Gehirnhälfte hat etwas analoges, nur liegt es im BEKANNTEN Gefühl. Auf allen Gefühlen lässt sich aufbauen. Es gibt selbst für unbekanntes Erleben ein Gefühl. Aber mit Gefühlen ist eben auch oft Verletzung und Schmerz verbunden, deshalb die Verdrängung!

    Die linke Gehirnhälfte ohne die "erlebte Wahrnehmung" (d.h. ohne rechte Gehirnhälfte), wird nur eine dumme Religionsauffassung zustande bringen.

    Es gibt wohl kaum eine andere Kultur, die so atheistisch ist, wie die christliche. Weil sie irgendwie keinen Ansatz für Lebensschulung bildet. Der Priester bietet nur Kitsch, während so viele Gurus im asiatischen Raum spirituell etwas an Erfahrungen vorzuweisen haben und lebensnahe konkrete Hilfe bieten können.

    Der typische Christ klebt mit der linken Gehirnhälfte an einer Angst vor den Wahrheiten des Lebens. Natürlich kommt die Angst aus der rechten Gehirnhälfte, aber das bedeutet bloß, dass die rechte Gehirnhälfte zwar nicht tot ist, aber unkontrolliert im Chaos bleibt.

    Einzig das Christusbewusstsein wäre zu nennen - wenn man aber davon spricht, dann stellt man es oft in einen Kontext mit zB Theologie nach Blavatsky oder ähnliches, was eben nicht aus dem Christenthum herrührte. Manche Esoteriker der Neuzeit haben krampfhaft versucht, das Christenthum wieder zu beleben mit Esoterischen Inhalten, und das Christenthum wurde einfach nur noch kitschiger als es schon war.

    Das Christusbewusstsein kann man als einen Archetyp beschreiben. Und der Buddha in einem selbst, ist sicher gar kein anderer Archetyp, nur anders benannt.

    Letzten Endes geht es darum, das volle Bewusstsein eines seelischen Standpunktes zu erlangen. Eine Wahrnehmung, in der es keine Wertung gibt. In der die Liebe eine erfahrbare Qualität ist und mehr mit kosmischer Liebe zu tun hat, als mit zu klein geratenen Aspekten eines durch Angst unterdrückten Willens.

    PS:
    Ähnliches kann man vermutlich auch zum Islam sagen, doch gibt es dort immerhin eine sufistische Richtung, die so weit ich weiss sehr spirituell und nutzbar ist.
    Und die Gebete des Islams mögen vielleicht besser sein. Aber ich kenne den Islam nicht gut genug. Wenn man sich die Islamgläubigen anschaut, dann geht es viel um eine innere Kraft, die sie mit dem Glauben gewinnen, aber die nicht auskommt ohne jene, die ebenfalls glauben. Spiritualität kann man in den vielen islamisch geprägten Ländern jedenfalls recht wenig erkennen, nur einen strengeren Glauben an gewisse Werte usw. , als wie man es im Christentum tut.

    Jedenfalls, wenn man als Christ betet, ist das alles in einen sehr dunklen Kontext gehüllt, - weil alle, die im Christentum beten, überhaupt keine Spiritualität aufbringen und sich alles um Angst oder Leiden dreht; es fehlt die Qualität dessen, was durchs Beten entstehen kann: Lebensfreude, Lebenskunst; Bewusstsein. Und so fehlt den Gebeten der Christen auch der energetische Kontext, das energetische Gedächtnis, das sich an die Worte band, und das in Asien durch die Gebete des asiatischen Kulturkreises durch Jahrhunderte mit Licht aufgefüllt werden konnte.

    Chanten ist wie beten. Das Chanten des asiatischen Kulturkreises ist sowohl mit pragmatischen als auch spirituellen Zielen verbunden.
  2. Das Mantra lautet:

    TEYATA OM BEKANZE BEKANZE
    MAHA BEKANZE
    RADZE SAMUDGATE SOHA



    Die Aussprache kann man wie bei jedem Video durch Nachsprechen und Wiederholen lernen.
    Schwierige Worte hierbei sind Radze Samudgate, es wird gesprochen wie
    Ratza Sam-whua Gate.

    1. Krankheit, geh weg
    Dieses Mantra besagt kurz gefasst:
    "Es soll so sein: Schmerz löse dich auf, grosser Schmerz löse dich auf."

    Das Teyata kann beschrieben werden als eine Einleitung, dass Dinge so sein sollen, wie es in den nachfolgenden Worten beschrieben ist. "So sei es."

    Das OM bringt es in den Kontext des Einen (Symbol für Gott). Es soll mit jedem OM immer etwas Höheres angesprochen werden.

    Man könnte allgemeiner übersetzen, dass sich das "Leiden" auflösen soll. Und damit ist auch Leiden durch Unwissenheit oder Angst gemeint.
    Mehr zum Mantra TEYATA OM BEKANZE.

    Wo wir leiden, wo unsere Aufmerksamkeit hingeht, wo wir Leiden feststellen, das ist der Angriffspunkt für dieses Mantra.

    Ein Mantra ist wie eine BESCHWÖRUNG.
    Die Wirkung ist eine bestimmende, leitende. Eine Weise, die Dinge , Energien und Kräfte anordnet.

    Es wird sozusagen ein Wille verstärkt, der keinesfalls (!) nur mental wirkt. Dieser Wille wirkt im ganzen Bewusstseinsraum ebenso wie im nicht bewussten Raum (zB Energiekörper).

    Der Energiekörper ist nicht nur eigenständig von uns getrennter Teil. Der Energiekörper ist sehr stark mit uns verwurzelt, und tiefsitzende Glaubensvorstellungen können ihn beeinflussen. Als Wille, den wir bilden.

    Ich schreibe unfreiweillig so, als wäre uns der Energiekörper fremd, wenn ich sage, "der Energiekörper ist mit UNS verwurzelt" - aber ich mache mir da auch nichts vor. Weil es wirklich so ist, dass wir unsere normale Bewusstheit als ein "Ich" bezeichnen, und das dazugehörende aber nicht der Energiekörper ist. Egentlich aber ist es wichtig, dahin zu kommen, wo wir "uns" sagen und den Energiekörper in die Bedeutung einschliessen.
    Im oder aus dem Energiekörper heraus zu leben, und alles was wirklich ist aus dem Selbst heraus "träumen", was ein wirklicherer Traum wäre, als das Denken unses Alltagsbewusstsein..., wir denken mit dem Ego, und müssten mit dem Selbst denken (was zwangsläufig den Energiekörper einschliessen würde) - das wäre praktisch die Erlösung von allen Problemen und weitgehend gleich, mit Erlangung eines Buddha- oder Christusbewusstseins.

    Wie kann ein Mantra Krankheiten zum Verschwinden bringen?
    Zunächst ist es wichtig etwas zu begreifen. Es gibt eine unerkannte Kraft in uns, die wir mit Intention stärken können. Diese Kraft lässt sich auch als Wille beschreiben.
    Ein Mantra kann neben Wesenheiten auch diese Kraft und Willen beschwören. Die Dinge sollen so sein, wie das Mantra beschwört.

    Auch Glaube ist ein Weg dahin, diesen Willen zu beschwören, wenn der Glaube tiefgründig ist und konkretes Erleben ermöglicht, und wenn dieser Glaube nicht nur wie bei Christen irgendetwas hoffen will. Echter Glaube geht davon aus, dass die Dinge bereits wahr sind. Die Wirkung eines solchen Glaubens kann sehr stark sein hinsichtlich unseres Willen.

    Es muss uns erfüllen, ein Mantra zu sprechen, weil wir es nicht nur mit dem Verstand sprechen. Die Überzeugung gewinnen wir im besten Fall beim Mantra aus einem Gefühl über die umfassende Wirkung des Mantras. Das wir uns sagen, es ist Magie, oder jedenfalls es wirkt , auch wenn wir nicht ganz verstehen warum.

    Man stärkt den Glauben mit Wissen (natürlich wäre Glaube kein Glaube mehr, wenn wir alles wüssten; aber ich meine hier, wir können den Glauben mit BRUCHSTÜCKEN von Wissen stärken).
    Aber wie das im irdischen Leben so ist, ist es nicht so leicht, Wissen zu erlangen. Dennoch kann man vielleicht mit Theorien und mutmasslichen Tatsachen diesen Standpunkt geklärten Bewusstseins, den wir beim Chanten eines Mantras einnehmen, stärken.

    2. Die Willen der Dunklen überwinden mit einem eigenen Willen
    (M)eine Theorie über das Leben in dieser dualen Erde
    Wenn es einen Willen geben kann, der uns heilt, dann gibt es auch einen Willen, der uns schwächt und Leiden macht.

    Irgendwo liest man immer etwas über diesen Standpunkt, dass wir es selbst sind, der uns sagt, dass wir leiden sollen.
    Ich glaube das ist die Wahrheit. Manchmal geht es darum, dass zu früheren Verstrickungen weitere hinzukamen, was alles verkomplizierte, wo dann heute irgendein Verhalten unser eigenentliches Leiden bewirkt - und wir wollen das Verhalten nicht aufgeben, weil aus weit zurückliegenden Gründen wir ein Trauma erlebt haben. Manchmal geht es einfach nur um unsere innere Zerrissenheit. In beiden Fällen haben wir keinen Willen, die Dinge wieder zu ordnen. Hätten wir den Willen, würden wir beginnen, aus dem Leiden zu kommen. Selbst wenn es sich um Krankheiten handelt. Allerdings muss gesagt sein, dass es manchmal das eine Mittel für eine Krankheit gibt, und dann müssen wir das Mittel finden, um auf diese Weise sozusagen einen Willen zu finden, der sich unserer Krankheit entgegen stellt.

    Die Zerstreuung von uns selbst und unserem Seelischen wirkt unbewusst wie auch bewusst. Diese Selbstzerstörung ist vorhanden und je nach Kultur hat man sogar ein schlechtes Gewissen darüber, aber kann und will es nicht wirklich ändern (zB der sündenbesuhlte Christ, der unsaubere Hindu oder unsaubere Moslem; die einen gehen nutzlos zur Beichte, die anderen waschen sich rituell die Hände oder meiden Kontakt zu anderen Kasten).
    Aber die Welt ist voller Dinge und Kräfte und egal welcher Weg im Aussen, ist dieser immer ein Umweg, als wenn man einfach nach innen ginge. Umso mehr man nicht nach innen geht, geht man nach aussen und weil einem das Innen fehlt, wird das Handeln von selbstzertsörischen Absichten und Impulsen beherrscht. Es ist Blindheit, die hinter dem vielen Handeln steht. Und mit Blindheit kann alles geschehen, aber vor allem das Schlechte und Böse.

    Die Selbstzerstörung ist ein Impuls, der zwar von unserem Ego übernommen , aber im Ursprung nicht von uns herrührt. Das Seelische kennt keine Selbstzerstörung und kein gewolltes Leiden.

    Um meinem Ziel näher zu kommen, diese Dinge in einen Kontext mit dunklen Wesen zu stellen, will ich noch mal auf das Bewusstsein zu sprechen kommen, mit dem wir erst das Seelische in unserem Leben erkenenn und gewinnen können. Religion bleibt oft bei Äusserlichkeiten stecken. Das Innerliche kommt immer viel zu kurz.
    Woran liegt es? Dass wir uns und andere schaden, uns nicht bewusst sind, was wir tun, und damit der Innerlichkeit so weit entfernt sind, dass wir die innerliche Empfindung nicht erleben, wonach es uns Freude macht, wenn alles in Liebe und Harmonie ist? Um zu erkennen, dass etwas in Harmonie ist, oder nicht in Harmonie ist, müssen wir des Mitgefühls mächtig sein. Wenn wir ein Kind schlecht behandeln und feststellen, es ist traurig darüber, empfinden wir etwas in uns, nämlich dass wir es nicht weiter so behandeln wollen, so dass es traurig ist.
    Ohne Bewusstsein darüber, was die Gesten und Mimik des Kindes bedeuten, bleiben uns nur auf unser eigenes Ego fokussierte Idealvorstellungen. Man nimmt sich wichtiger als andere. Dahinter steht natürlich Schmerz. Der berüchtigte Alltagsstress einer schlechten miesen Welt.
    Man könnte sich zB sagen, "das Kind soll froh sein, dass wir es ernähren, ich habe so viel gelitten, arbeiten zu gehen um es zu ernähren, habe alles für es getan und trotzdem ist es so undankbar."

    Wenn die Liebe fehlt, dann bedeutet das Leben nur sehr wenig. Dann sieht man das Leben nur aus dem Standpunkt, wo das Leben einen schaden könnte!

    Wenn es Reichtum gäbe und man wäre sich bewusst, wie viel Glück damit entstehen kann, würde man es nicht länger für sich behalten wollen. Während um einen herum das Unglück anwächst und einen bedroht. Aus Sicht der Reichen ist es ja oft nur so, dass sie nicht im Unglück enden wollen. Und deshalb machen sie weiter, und behalten den Reichtum für sich. Weil Reichtum verteilt sich auf viele Schultern, und wenn einer allein den Reichtum verteilt, würde es das Unglück der Armen nicht schon verhindert haben. Wir haben einen Reichtum auch in der Technologie, das Überleben aller Menschen auf sichere Posten zu stellen. Aber es geschieht nicht, weil die Menschen den Glauben verloren haben, dass dies für sie selbst erfüllend wäre, in einer sicheren Welt zu leben. Alles ist unsicher, selbst für die Reichen, weil (dunkle) Kräfte wirken, die uns verunsichern sollen.

    Sich weiter grausam zu verhalten, wie es Millionen Kapitalisten tun, kann nur geschehen, indem man weiterhin unbewusst bleibt, über diese Dinge wie über andere.

    Weil man den grossen Schatz im Aussen sucht, während er in unserem Herzen wohnt und jederzeit für uns zu betreten ist. Wir müssen nichts anderes erarbeiten, als den Zugang frei zu schaufeln von den chaotischen Ausgeburten unseres Kopfes, wo kein Wille gebildet wird ausser den der Zerstreuung und des Selbstverlustes.

    Die dunklen Wesen sind es, die uns den Blick weg von Ganzheiten zu einem Punkt des Ego lenken wollen. Wo wir am Leiden festhalten sollen, damit wir nicht bewusst werden. Denn Bewusstwerdung würde bedeuten, dass unsere Energie den Energieräubern aus den anderen Dimensionen nicht mehr schmeckt.

    Diese dunklen Wesen verbreiten Energiewellen, die die Absicht von Krankheiten in sich tragen. Milliarden Dinge werden hin und her geschoben in unserer Welt, und es stecken fast immer böse weil ausbeuterische Absichten dahinter. Diese negativen Energien bei einem Teil von Dingen, verbreiten sich mit den Absichten von anderen Dingen. Die Welt ist also ein unreiner Ort, und es ist kein Wunder, dass uns auf diese Weise die Willen gebildet werden, die dafür sorgen, dass wir krank bleiben. Unser Körper hat viele Möglichkeiten, sich zB zu entgiften, aber oft bleiben die Gifte in uns, fast so, als wollten wir sie festhalten (unbewusst). Es ist bekannt, dass Gifte sich bei verschiedenen Personen verschieden konzentrieren; die einen erkranken an Fibromyalgie, andere an Autoimmunerkrankungen, wenn sie zB von Aluminium besetzt sind. Sie haben die Schwäche nur an verschiedenen Orten. Man kann auch sagen, es gibt astrologisch schwierige Planeten, aber meiner Auffassung nach sind die scharfen Energien von Quadraten und Oppositionen nur hervorragende Plattform für die dunklen Wesen, und ohne diese dunklen Wesen würde unser Wille mit Quadraten und Oppositionen einfach einflussreicher sein können. Aber nun wirkt da viel Energie in eine falsche Richtung. Weil wir geschwächt sind, vor allem in unserem Willen (der Gestaltung).

    Es kann nicht unser Wille sein. Wir wollen ausgehend von seelischen Ur-impulsen leicht sein, und nicht durch Gifte schwer gemacht werden?! Unser Körper würde die Gifte raus schaffen, wenn er im Willen nicht geschwächt wäre. Wir , in unserer bewussten Willensbildung (wie wir einen Tag gestalten) , würden uns so verhalten, dass es unser Körper schafft, die Gifte raus zu bringenl. Weil wir uns entsprechend verhalten, wie es einem guten Körpergefühl entspricht. Wir würden es fühlen und bemerken, wenn wir auf einem falschen Weg (zB der Ernährung) wären.
    Aber wir tun es nicht, und tragen die Krankheit mit uns weiter rum.

    Und hier setze ich an, um den Willen der dunklen Wesen ins Spiel zu bringen. Es ist ihr Wille , der uns Krankheiten bringt. Wir überlassen uns nur diesem fremden Willen (wenn wir krank sind). Es ist sozusagen , dass sie andauernd Mantren des Bösen singen und wir müssen dagegen ansingen. Chanten, um unseren eigenen Willen (des Seelischen und der Heilung) durchzusetzen.

    Bilden wir keinen eigenen uns bekömmlichen Willen, beeinflusst uns sonst so manches Mal der Eindruck, zu leiden. Das Resultat ist, dass wir eine angepasste Reaktion auf dieses Leiden bilden, die nur noch mehr Leiden erzeugt. Wenn wir zB süchtig sind, ist der Grund für die Einnahme irgendeiner Substanz (auch Geldvermehrung ist eine Sucht), dass wir in einem Augenblick Leere empfinden. Wir ertragen in diesem Moment das Gefühl von Leere nicht , aber identifizieren uns damit! So kann man nie genug haben!!!! Weil man die ursprüngliche Leere in einem nicht besiegt hat und es ist doch nur ein Wille, dass man diese Leere empfinden will und als gültig erachtet! Es fehlt einem einfach etwas, und man weiss es nicht im Innen zu finden.
    Bequemlichkeit wurde in vielen Leben angereichert und in jeder Kindheit erneut ausgeprägt als Wurzel des Übel - aber sie ist nicht verantwortlich, nur ein wichtiger Begleitumstand, sondern verantwortlich als letzte Ursache ist die ANGST. Man hat Angst vor dem Leben und sucht das Leben im Aussen. Und Dunkelwesen sind es, die in uns die Angst auf Flamme halten wollen. UNd es wurden Gedankenfelder genährt, die die Selbstzerstörung-Sequenz in unserer Kultur verankern (was weltweit bereits mit dem Kapitalismus fleissig umgesetzt wird, aber doch an sich selbst scheitert bevor die Erde zerstört wurde). Dieses Programm der Selbstzerströung funktioniert im Menschen auch nur mit Angst - vor der Gier, da steht immer die Angst zu kurz zu kommen.

    Wenn wir einfach auf unser Leben schauen, als würden wir es gerade das erste Mal erfahren , dann würden wir entdecken, dass es da etwas gibt, das aus unserer Seele kommt, und das uns beglückt. Wenn wir inne halten und schauen, entdecken wir die Seele als das, was uns leben lässt, und da geht es mehr um Erlebnisse, als um Taten. Um etwas im höchsten Maß zu erleben, ist das Nichtstun ein grosser Wegbereiter!

    Wir würden versuchen, so zu leben, dieses Glück in uns selbst zu mehren. Und natürlich würden wir auch empfinden, dass andere Wesen dieses Glück haben, und es würde uns glücklich machen, wenn alle glücklich wären.
    Alle Dinge dieser Welt würden wir anders auffassen, als Dinge, die entbehrlich sind. Natürlich kann man auch sagen, bewusste Menschen würden die Dinge so sorgfältig verteilen, dass die Harmonie gewahrt bleibt.
    Die Dinge würden wir nicht mehr als Notwendigkeiten begreifen. Wir würden alles Notwendige als in uns liegend wahrnehmen.

    Das Chanten eines Mantras überzeugt uns also von einem Willen , es ordnet in uns die Willen und Kräfte so an, dass ein spirituelles Ziel leichter erreicht werden kann. Übrigens, Gesundheit kann man ebenso als spirituelles Ziel auffassen, wie es ein spirituelles Ziel ist, Lebensfreude zu kultivieren. In sich, und seiner Mitte zu stehen.

    Fähig sein, Götter und andere hilfreiche Wesen in sich hinein zu lassen. Um von ihren Qualitäten angefüllt zu werden, und von ihnen inspiriert zu sein. Fähig sein, seinem Körper zu beschwören, dass er den Willen der Gesundheit bildet. Ja sogar eine ausstrahlende Gesundheit oder ausstrahlende Freude oder ausstrahlende Gelassenheit zu bewirken. Usw. Was wir für uns tun, tun wir für die Welt. Alles ist eins, weil Energien keine Grenzen kennen.
    Nur insoweit haben Energien Grenzen, als dass eine Schwingungshöhe entscheidet, wie sehr uns entweder dunkle oder lichte Energien durchströmen können. Und umso höher man schwingt, erkennt man woanders in der Welt diese hohen Energien, - man erkennt umso mehr seinen spirituellen Weg, desto höher man schwingt, also umso bewusster man ist. Weil man stets vorzugsweise den Dingen begegnet, die der eigenen Schwingung entsprechen.
    Oft ist es so, dass uns Dinge begegnen, die genau zur richtigen Zeit kommen, weil wir einfach bereit sind für eine Schwingungserhöhung. Solche Chancen tauchen oft auf, und wir sollten sie ergreifen. Hinter jeder Schwingungserhöhung steht die Überzeugung, so leben zu wollen, wie wir es entscheiden.

    Oft erkennen wir eine Anziehung, Sympathie oder Gefallen an gewissen Dingen, die gerade zur rechten Zeit kommen... übertragen auf Mantras, wird es irgendwo ein Mantra geben, das genau das Richtige ist für einen gewissen Zeitabschnitt. Aber im Grunde sind alle Mantras ein Mittel, der seelischen Wahrheit im konkreten Erleben näher zu kommen.

    Wenn wir feierlich oder mit innerer Freude chanten, verstärkt es den Effekt auf die herzustellende Verbindung mit dem Kosmischen. Und innere Freude entsteht tatsächlich, wenn wir den vielen Wesen begegnen, ihre Präsenz spüren, oder das geheimnisvolle Wunderbare dieser Welt erkennen...

    3. Weitere Versionen zum Mantra
    TEYATA OM BEKANZE BEKANZE
    MAHA BEKANZE
    RADZE SAMUDGATE SOHA

    Es gibt andere Versionen. In einer taucht das Bekanze nach Maha zweimal auf,
    TEYATA OM BEKANZE BEKANZE
    MAHA BEKANZE BEKANZE
    RADZE SAMUDGATE SOHA

    In diesen und anderen Mantras wird manchmal irgendwo ein zusätzliches OM eingefügt. Das wird man beim Hören des Videos höen, wenn man darum weiss.

    Und schliesslich gibt es auch eine lange Form dieses Mantras.
    OM NAMO BHAGAVATE BHAISHYJYA GURU
    VAIDURYA PRABHA RAJAYA TATHAGATAYA
    ARHATE SAMYAKSAM BUDDHAYA
    TAYATA OM BEKHAJYE BEKHAJYE
    MAHA BEKHAJYE BEKHAJYE
    RAJAYA SAMUDGATE SVAHA

    Die Umschrift zB von BEKHAJYE ist anders, weil die ursprüngliche indische Sprache bekanntlich nicht unserer lateinischen Schrift entspricht, und auf viele Weisen in unsere Schrift übertragen werden kann.

    4. OM BENZA SATTO HUNG
    Ein (anderes) Mantra für die Gesundheit , genauer zur karmischen Reinigung ist
    OM BENZA SATTO HUNG.
    Es gibt auch zu diesem Mantra der Reinigung eine längere Version.

    Das Chanten dieses Mantras (OM BENZA SATTO HUNG) hilft von den evtl. weit zurückreichenden Ursachen eines heutigen krankmachenden Verhaltens zu lösen. Was aber nicht nur Verhaltensänderung bedeuten muss, sondern VOR ALLEM IN UNSEREN EINSTELLUNG ZUM LEBEN besteht. Manche Emotion kann sich lösen von einer alten Aufassung, - die Emotion wirkt so lange anziehend auf Schlechtes, wie wir diese Emotion in uns festhalten.

    5. Unterstützende Wesen chanten
    Eine lichte Freude entsteht, wenn man zu Wesen chantet; zu den Göttern wie die Vishnu Avatare Ram (im Deutschen Rama), Visnudevaya oder seinem getrreuen Diener mit dem Affengesicht Hanumate, oder Ganesha der Hindernisse wegräumt, und wie ein Mensch mit Elefantenattributen aussieht. All diese Wesen oder Wesenheiten (die wie Engel wirken) bringen uns in konkreten Kontakt mit einem Reich, wo das Seelische aufblühen kann. Und sie helfen unserer Seele.
    Wo das Seelische aufblüht, entsteht Freude. Beim Chanten kann es passieren, dass man vor Freude entzückt ist und sogar Tränen der Freude vergiesst.
    Bei Krankheiten helfen diese Wesen; sie wirken auf seelischer, energetischer Ebene und Krankheiten haben ihre Relationen zu dieser energetischen Ebene.
  3. Eine grosse Liste mit Mantras habe ich erstellt auf Youtube
    Chanting - Healing soul, mind and body - Enlightment

    1. Mantras? Funktioniert das?
    Es funktioniert sogar sehr gut.
    Sie funktionieren beim aktiven aufmerksamen Zuhören, und sie wirken stärker wenn man selbst mitchantet.
    Meinem Verständnis nach sieht die Sache so aus: Es werden in unserem Gehirn oder Bewusstsein durch den Klang der Silben länger vorherrschende Energieformen gebildet - und zwar durch das kontinuierliche Chanten dieser Energieformen. Umso öfter man sie wiederholt, desto nachhaltiger bleibt in unserem Kopf ein Echo zurück. Das geschieht übrigens auch mit allen in Worten gefassten Denkinhalten im Alltag. Ebenso mit schlechten, wie mit guten Launen: Alles, was wir denken, hinterlässt einen Impuls, der über den Augenblick des Gedachtwerdens hinauswirkt! Nur haben diese von uns im Alltag geschaffenen Energieformen keine Äquivalenz zu höheren seelischen oder geistigen Qualitäten, oder sagen wir es ist selten der Fall.
    Ein Mantra bildet eine Brücke zu der jeweiligen, spirituellen Bedeutung. Am Anfang der Worte war die Welt noch spirituell und alles aus dem Gesichtspunkt des Bewusstseins geschöpft - das nur nebenbei gesagt. Bei einem Mantra ist das Wort eine Brücke zu der jeweiligen spirituellen Bedeutung, die auf letztlich geheimnisvolle Weise für uns wirkt.
    Man kann als Ansatz auch als Neurolinguistisches Programmieren betrachten, aber es ist nicht wirklich gleichbedeutend. Denn es geht über die Gehirnfunktionen (Gedanken) hinaus, und betrifft auch die energetische Ebene (wodurch Heilungen veranlasst werden können) - geschweige betrifft es beim Chanten eine astrale Ebene, wenn geistige Wesen wegen dem Chanten zu einem kommen.

    Ein einmaliges oder dreimaliges Chanten dürfte nur bei gewisser Übung einen grossen Effekt haben, wonach dieses einmalige Chanten mit einem Schlag die gewünschte Energieform manifestiert die wiederum das Wesen oder die seelischen Qualitäten wachruft.

    Erfolgverheissender ist das wiederholte Chanten.
    Diese Energieformen bringen uns seelische Qualitäten, von denen unser Bewusstsein angefüllt wird, sie wirken auf den Körper um zB Heilungen zu unterstützen, oder rufen Wesen, die uns energetisch/mental/geistig oder körperlich helfen. Allgemein kann man sagen, unsere Schwingung wird verändert.

    Bei "Om mani padme hum" (ausgesprochen: "oh mani peme hum") ist das sehr einfach. Wenn man dieses bereits rezitieren kann, kann man sich an schwierigere Mantras wenden.

    Wichtig ist zu versuchen die originale Aussprache zu treffen. Dazu helfen die Youtuibe Videos. Wer Lust verspürt, sucht sich seine entsprechenden Mantras, entweder zielgerichtet oder wegen der einfachen Aussprache.
    Nur sollte man versuchen nicht jene Videos zu erwischen, die aus dem Westen stammen und wo man mitunter manche Wörter mit Akzent ausspricht. In meiner Linkliste habe ich solche Videos nicht gelistet, da sind nur Videos die ich als authentisch empfinde.

    Welche Mantras man wählt, bleibt dem Geschmack überlassen. Es gibt Mantras zur Anrufung von geistigen Wesenheiten (zB Lakshmi, Ganesha, Krishna oder Rama), ebenso wie zur Anrufung innerer seelischer Qualitäten (zB Om mani padme hum) oder zur Reinigung (Benzo satto hung).
    Es gibt tibetanischen Buddhismus (Sanskrit) , es gibt hinduistische Mantras (in Hindi). Man kann alles durcheinander schmeissen, denn es gibt keine "Gegnerschaft" dieser Wesen, die man tatsächlich anrufen kann. Ich bin medial , habe mit diesen Wesen und Engeln darüber gesprochen. Das einzige Problem ist, dass man nicht unendlich Zeit hat alles zu lernen und mitzuchanten. Aber ansonsten kann man nichts verkehrt machen was die Häufigkeit und Verschiedenheit angeht. Tibetanischer Buddhismus lässt sich problemlos mit Hinduismus zusammen an einem Tag oder gar einer Stunde chanten.

    Zwei schöne Mantras, das erste schwieriger zu lernen, das zweite sehr einfach aber nicht wirkungsloser:

    Text im Video


    Text: Om namo Bhagavate Vasudevaya
    Hilfe zur Aussrpache: http://en.wikipedia.org/wiki/Om_Namo_Bhagavate_Vasudevaya

    Vasudevaya ist ein Mantra zu Vishnu und Krishna.

    Man ruft mit diesen Mantras Qualitäten, geistige, energetische Formen wach, bzw. ruft (bei Vasudevaya) die entsprechende geistige Wesenheit.

    Man feiert mit diesen Mantras auch diese geistigen Wesen, und drückt damit Huldigung und Würdigung aus, wie sie auch von der Sonne auf alles Leben ausgestrahlt wird. Eine Freude am Dasein (analog der Freude des Lebens können wir uns über das Dasein dieser Wesenheiten oder Qualitäten freuen). Die Wesen, ausserhalb unserer irdischen Ebene, erfahren eine Huldigung allein schon durch die kosmische Ebene; dort wird alles gehuldigt, was dem Licht nahesteht (wenn der Aufstieg k0mmt, werden wir das auch in uns erleben, dass alles Leben eine Art heilige und ehrenvolle Freude darstellt).

    2. Wie lernt man Mantras?
    Wie man eine Sprache lernt, nur braucht man dazu nicht die ganze Sprache nur die Aussprache einzelner Worte lernen. So wie man ein Gedicht lernt. Dazu gibt es viele Wege, und es bedarf nur des Textes. Die Umschrift von Texten, die in einer anderen nicht romanischen Schrift gehalten sind, ist dabei nur eine Annäherung, und die Aussprache (zB für Deutsche) ist oft verschieden.

    Zum Beispiel :
    "Om shreem om hreem shreem hreem kleem shreem kleem Vitteshwaraye namaha"
    Es wird gesprochen als "Om shrim hrim ...", wobei das Hrim (hreem) etwas schwieriger auszusprechen ist, genauso wie in anderen Mantras manchmal das Shree (sri).
    Da hilft es eben den Text von jemanden vorgesungen zu bekommen, UND die Umschrift (zur Orientierung und zum Lernen) vor sich zu haben.

    Tip: Man kann mit Firefox und "Video ultimate downloader" (Addon) die Youtube Videos runterladen und mit dem VCL Media Plyer dann gewisse Zeilen als Loop abspielen - das ist sehr gut um ein schwieriges Mantra aussprechen zu lernen.

    Weitere Tips : Um solche Worte zu lernen, kann man Schritt für Schritt vorgehen , Wort für Wort - man legt beim Ansehen eines Videos die Aufmerksamkeit auf das eine Wort , das man zuerst lernen möchte, und lässt die anderen erst mal vorbeiziehen bis das eine Wort wiederkehrt.
    Bei manchen Mediaplayern gibt es auch eine "Loop" Einstellung.

    Die Bedeutung der Mantras zu verstehen, vertieft die Wirkung der Mantras. Eigentlich sollte man ja wissen, was ein Mantra bewirkt. Man braucht es nur ungefähr zu wissen. Die Quintessenz ist wichtiger, die Grundaussage.
    Im Internet gibt es viele Seiten zu Mantras, und man gibt einfach als Suchbegriff das ganze Mantra ein (oder den Beginn). Manchmal hapert es an der Umschrift, dass man keinen genauen Treffer findet (aber gewöhnlich ist die Umschrift bei Youtube bereits adäquat).

    Und die Wikipedia Seiten zu den hinduistischen Gottheiten oder Wesen ist auch sehr hilfreich - zum Teil sind die englischen Seiten unvoreingenommener und ausführlicher.

    Manchmal gibt es verschiedene Geschwindigkeiten mit verschiedenen Betonungen. Zum Beispiel diese und eine andere Version des Gayatri Mantras. Das erste fand ich gut zum Lernen, aber vorziehen tue ich die Aussprache des zweiten (bzw. wähle das zweite verlinkte Video zum Mitchanten). Oder ich chante die erste Version mit einer etwas anderen Aussprache.

    Wenn man dazu noch eine dritte Variante wählt, kommt man auf die Gemeinsamkeiten und versteht besser, worauf es phonetisch bei der Aussprache ankommt. Übrigens gibt es bei der dritten Variante einige zusätzliche "OM" . Einmal am Ende des Mantras, bevor das "bhūr bhuvaḥ svaḥ" wiederholt wird (siehe die Umschrift des Gayatri unten).
    Und ein Om kommt bei dieser Variante auch vor "tát savitúr váreniyaṃ", also "om tát savitúr váreniyaṃ".

    Mit der Zeit entwickeln wir ein Gefühl für die Aussprache.

    Gayatri Mantra (Version 1)
    oṃ bhūr bhuvaḥ svaḥ
    tát savitúr váreniyaṃ
    bhárgo devásya dhīmahi
    dhíyo yó naḥ pracodáyāt


    Gayatri Mantra (Version 2)
    oṃ bhūr bhuvaḥ svaḥ
    om tát savitúr váreniyaṃ
    bhárgo devásya dhīmahi
    dhíyo yó naḥ pracodáyāt om


    Auf den ersten Blick wirkt es schwierig, aber wenn man sich erst mit nur einem Wort, dann einer Zeile beschäftigt, wird man sehen, dass es Spaß macht, mitchanten zu können.
    Die Mantras (beim Anhören der Videos) mitzuchanten verstärkt den Effekt, als wenn man nur selbst chanten würde.

    Ich denke die beiden zusätzlichen Om sind nicht entscheidend ob das Mantra wirkt; - es ist das OM bekanntlich ein Grundmantra, es wird "Klang des Absoluten" (oder "Klang des Einen") genannt. Es gibt oft mehrere Versionen eines Mantras, die wohl nur feine Unterschiede in der Wirkung haben (evtl. eine erweiterte und ergänzte Bedeutung).
    Das Besondere in der Sprache von Sanskrit und Tibetanisch ist, dass die Worte aneinander gereiht eine ganz besondere Bedeutung annehmen.

    Obiges Gayatrie ist ein Mantra das die spirituelle Sonne anspricht. Vor allem Selbstgewahrsein und Selbsterkenntnis, eingebettet in Erkenntnis, Wärme, Wissen, Weisheit, Freude .

    3. Materielles, Äusserlichkeiten? Über die Wirkung
    Viele erhoffen sich materielle Wunderdinge, reichen Geldsegen, die schönste Frau , den reichsten Mann, und alles mögliche, was in Äusserlichkeiten besteht. Eine typische Eigenschaft des materialistischen Zeitalters. Man sollte da nicht zu viel erwarten. Alles , was geschieht, steht im Einklang mit unseren seelischen Bedingungen und wenn man in seinem Seelenplan nicht begründet hat, dass man Millionär wird, dann wird man es nicht und wendet man 24 Stunden am Tag ein Mantra an. Aber es ist auf jeden Fall ein besseres Schicksal möglich, da man einfach mehr Intuition und Geschicklichkeit im Alltag aufbauen kann, und auch mehr Selbstintegrität erfährt. Vergessen wir nicht, ändert sich unsere Wahrnehmung, kann sich Schicksal ändern - weil wir aufgrund wahrgenommener Inhalte alles denken , planen und beurteilen werden. Wenn wir in der Wahrnehmung nach negativen Dingen fahnden, werden diese Dinge auch aufgefunden . Begleitet unsere negative Empfindung als Reaktion auf diese Wahrnehmung unser Handeln, werden unsere Taten anders inspiriert, als wenn wir durch Mantras viel eher in die Richtung seelischer Empfindung gelenkt werden, wo es die Negativität ja nicht gibt.

    Es ist allerdings schon so, dass manche dieser Mantras nach aussen wirken, weil sie die Aura klären, und damit die Resonanz (Anziehung) verändern. Es gibt Mantras, und Wesenheiten, die bei ihrer Tätigkeit auch nach aussen gerichtet sind, und wenn irgendwo von "Wohlstand" die Rede ist, kann man es so verstehen, dass allgemein einfach bessere Fügungen, und das Geschick im täglichen Umgang mit anderen Menschen verbessert wird (man zB weniger Anfeindung erhält). Andere Leute verhalten sich anders, wenn unsere Ausstrahlung entsprechend ist.

    Was ich bei täglichen Praktizieren gemerkt habe, ist dass man innerlich ruhiger wird, eine geklärte Wahrnehmung erhält, und sogar ein besseres Charisma. Daneben hat es viele Effekte auf die Gesundheit.
    Beinahe alle Mantras wirken auf das Chakrensystem vorteilhaft. Manche gezielter als andere.

    Überhaupt, wenn Mönche heilige Texte rezitieren bzw. chanten werden diese Worte , die von Licht, Gott und Erleuchtung handeln, stark auf unser Unbewusstes wirken, selbst wenn wir die Worte nicht wirklich verstehen.

    Ich hatte einen Muskelschmerz, und dann rezitierte ich (zusammen mit dem Zuhören eines Videos) ein enstprechendes Mantra der Reinigung und der Muskelschmerz verschwand bald.

    Als ich Vasudevaya (Avatar von Vishnu, Verkünder der Bhagavad Gita) anrief, konnte ich medial sehen, dass er nach einiger Zeit kam, und mich fragte ob er denn was tun dürfe, und ich ihm es erlaubte; dass er da etwas mit mir im Kopfbereich machte , energetisch, aber erst nachdem ich die Erlaubnis gab. Das soll irgendeine Reingungsarbeit sein. Ich soll ihn nun jeden Tag anrufen. Am dritten Tag sehe ich eine Veränderung. Am ersten Tag war da eine Art energetischer Stab, der aber in Richtung zur Stirn nach vorne gebeugt war, und mittlerweile ist dieser Stab etwas senkrechter. Er wird mir sagen, wann es beendet ist.
    Ich empfinde seit dem Beginn des Chantens auch viel mehr Kraft, auch zB um meine Ernährung umzustellen, so hat mich Vasudevaya noch darum gebeten, damit meine gesundheitlichen Probleme verschwinden.

    4. Die Wesen bitten näher zu kommen, und in den Süden gerichtet chanten
    Offenbar stellen sich die Wesen sich erst zu einem, und beobachten, nachdem man sie gerufen hat - und es ist so, dass man erst eine Erlaubnis geben muss, bevor sie näher zu einem kommen und Dinge wirklich verbessern. Oder eine Absicht formulieren muss, wobei sie helfen sollen.
    Also hält man sich zwischenzeitlich beim Chanten vor Augen , bei welchen Problem man eine Hilfe möchte, und erlaubt dann auch der Wesenheit tätig zu werden, was im Stillen ebenso funktioniert wie mit irgendeinem ritualisierten Spruch, der diese Absicht hat. Es ist , als würde man die Wesen bitten herein zu kommen (in den Bereich der Aura ).
    Diese Wesen wirken ähnlich den Engeln. Sie würden auch so helfen, doch umfassender und direkter ist es, wenn man ihnen im Geiste die Erlaubnis (Einladung) erteilt.
    In einem gewissen Sinne, ist es wie eine zeitweilige Verbindung . Man hat einen (angenehmen) Gast... - man sollte diesen Gast nicht als Gast ansehen, sondern als liebevolle Vereinigung begreifen. Wenn man ihn gerufen hat, bleibt er eine Weile, bis die Wirkung des Mantras verklungen ist.

    Aus dem hinduistischen Bereich hat man da eine grosse Auswahl. Eine jahrhundertealte Traidition hat ein energetisches Gedächtnis geschaffen, und diese Wesen oder Qualitäten in diesen Kontexten der Mantras zum Anrufen gestärkt. Aber dass sie kommen, liegt nicht an diesem energetischen Gedächtnis, sie sind überall , genauso wie die Engel. Das kollektive Gedächtnis erleichtert uns nur das Anrufen.

    Der Süden (Die Sonne)
    Jede Himmelsrichtung hat ihre eigene Qualität. Generell ist es zu empfehlen, in Richtung Süden stehend oder sitzend zu chanten (liegend? dann der Kopf und der Blick in Richtung Süden).

    Das ist die Richtung der Sonne und der damitu verbundenen Qualitäten. Wer feinfühlig genug ist, merkt den Unterschied zum Beispiel zur Himmelsrichtung des Morgen im Osten. Im Süden erscheint das chanten stabiler, es erhält einen Bewusstseinsraum, der für eine gewisse "Wahrnehmungsneutralität" sorgt. Es ist, als erlebte man die Dinge aus neutraler Perspektive, und es ist doch sehr warm und aufgeklärt. Es ist analog Mittags (Süden), Morgens (Osten), Abends (Westen), Nachts. Bei einem Mantra wird auf irgndeiner Weise etwas in uns angesprochen, das am besten zu der Zeit passt, wo wir und Hier und Jetzt fühlen, ohne Anfang oder Ende. Als ein "So ist es".

    5. Wie lange chanten?
    Ich würde sagen, umso länger desto besser. Es gibt so eine Zahl 108 , die man als optimal ansieht (108 mal chanten). Aber ich denke, es kommt nicht genau auf diese magisch anmutende Zahl 108 an.
    Meine Erfahrung: etwa 50 Mal chanten (etwa zehn Minuten bei einem kurzen Mantra) kann ein Wesen oder die entsprechende Qualität die ganze Nacht bei sich halten (wenn man in diesem Fall abends chantet). Vorausgesetzt man hat schon etwas Übung oder sonstwie Erfahrung mit Engeln, geistigen Kontakten oder einfach eine gute Intuition oder geöffnete Wahrnehmung (=geöffnete Chakren!). Ansonsten sollte man sich vielleicht täglich eine bestimmte Zeit suchen, und 30 Minuten chanten.

    Man kann auch beim Spazierengehen chanten, im Stillen. Wenn kein Mensch zu sehen ist, dann tat ich es auch schon laut. Aber die Engel und Wesen sagen mir, das könnte zu einer gewissen Unbehaglichkeit führen, wenn man jemanden begegnet der einen plötzlich hört, und der einen für bekloppt hält (diesen Blick spürt man ja und dann macht man sich ziemliche Gedanken; das Kopfkino startet). Ausserdem fällt einem das Atmen schwerer wenn man chantet und gleichzeitig geht .
    Deshalb chante ich draussen gewöhnlich im Leisen oder ganz im Stillen. Zuhause aber singe ich regelrecht mit.

    Chanten erzeugt ein sehr angenehmes Gefühl und vermittelt Ganzheit, man spürt auch die kosmische Liebe (die die Wesen und Qualitäten vermitteln). Man spürt diese Wesen um sich herum. Und es spielt keine Rolle, wieviele man von ihnen gerufen hat. Sie alle wirken auf verschiedenen Ebenen und sogar zusammen, indem sie sich einander verstärken, wenn es bestimmte Dinge für sie zu tun gibt (zB energetisch unsere Aura oder Chakren aufräumen, das tun sie sehr gerne).

    Rein reduktionistisch-materialístisch gesehen hat Chanten eine Wirkung auf das Gehirn, weil unsere Gedanken durchs Chanten von den vielen Bildern und dem Kopfkino abgebracht werden.
    Kopfkino ist es, wenn wir uns andauernd etwas überlegen wie es ausgehen kann, wie etwas aussieht, was nicht vor Ort ist. Das tun wir ständig. Aber wenn wir chanten, werden die Gedanken beansprucht durch das Mantra oder die gedachte Absicht des Mantras (zB an die Wesenheit zu denken). Sprich, die Gedankenwelt wird ruhiger.
    ABER natürlich ist Chanten weit mehr! Die Wesen gibt es wirklich, die Magie des Willens existiert wirklich!

    Um zu meditieren habe ich von jemanden (Youtube) gehört, der empfiehlt die Gedanken als Wolken vorbeiziehen zu lassen, ohne in diese Wolken zu "steigen", oder sich zu sehr mit ihnen zu befassen. Als wären Gedanken Wolken und wir werden zum Beobachter (was bloß ungewöhnlich für uns ist). Dann entstehen Lücken, Abstände bei diesem vorbeiziehenden Gedanken bzw. Wolken, und die Lücken lässt man größer werden, und bald hat man den Dreh raus diese Lücken größer werden zu lassen, und man findet allmählich zur inneren Stille.
  4. Allerdings ist Saturn momentan noch mal rückläufig, das bedeutet, er geht zurück in Skorpion. Er war ereits seit 17.12.2014 in Schütze eingetreten und ist noch in Schütze bis 15.6.2015.

    Wenn man in seinem Leben diese Zeit zurückblick, entdeckt man vielleicht, dass man sich in den letzten Monaten innerlich gewandelt hat. Dass man zB anders an Dinge herangeht, oder Gewohnheiten ändert, damit begonnen hat, sein Leben eine neue Struktur zu geben. Das ist die Wirkung von Saturn in Schütze. Denn hier wirken der Jupiter des Schützen mit dem Saturn zusammen, und Jupiter/Saturn ist eine beaknnte Konstellation für Strukturierung (allgemein).

    Nachdem Saturn den Sommer über im Skorpion sein wird, und am 18.9 endgültig in den Schützen geht, haben wir noch mal Gelegenheit, in diesem Sommer die entgiftenden und klärenden Energien des Skorpions hinsichtlich der Emotionen zu nutzen. Skorpion ist ein sehr emotionales Zeichen! Und es speichert emotionale Erfahrungen besonders die schwierigen.
    Saturn ist wie ein schweres Gewicht, der uns Unstimmigkeiten vor Augen führt. Skorpion ist auch ein Zeichen, das für tiefgreifende Erfahrungen steht.

    Wo haben wir die meisten Erfahrungen? Im Umgang mit der Welt. Im Alltag. Man kann sagen, die Welt bietet ein rauhes Klima, ist ein andauernder Stressfaktor, die uns bedroht aus unserer Mitte zu kommen. Bei Saturn hilft nun immer, dass man sich erdet. Dazu gibt es viele Möglichkeiten und echte Erdung hat immer etwas mit bewusster Aufmerksamkeit für sich selbst zu tun, aber ohne ins Ego abzugleiten. Es ist die Erdung auch dahingehend gewährleistet, wenn wir ein gesundes Verhältnis zu unserem Körper und seinen Bedingungen und Begrenzungen haben (dass wir ihn nicht mit Belastungen überfordern) . Typisch für Skorpion ist die Wandlung, dass man in einer Krise erkennt, so geht es nicht weiter. Tiefgreifende (leidvolle) Erfahrungen können uns vor Augen führen, dass wir falsch an eine Sache herangehen.

    In Bezug zur Welt kann es also jetzt noch mal eine dicke Chance sein, wegen dem Saturn im Skorpion sich auf seine Emotionen zu besinnen, und sich von der Welt in seinen Gefühlen nicht bestimmen zu lassen! Schlechte Launen sind immer ein Ausdruck dafür, dass man zu sehr nach der Welt geht, denn in uns gibt es selten einen Grund für schlechte Launen. Schlechte Launen bedeuten, nicht mit sich selbst verbunden zu sein. Auch wenn man sich auflehnt gegenüber äusseren Einflüssen, ist das eine Abhängigkeit zur Welt. Diese Zeit des Saturn in Skorpion im Sommer kann man also noch mal nutzen, um sich emotional zu reinigen, damit man ohne Beklemmungen Erfahrungen aller Art machen kann. Dazu gehört, dass man Grenzen zieht, zwischen sich und der übrigen Welt. Oder aber, dass man die Grenzen für bestimmte Erfahrungen öffnen kann. Dass man vertrauen kann, wenn man es will.

    Wenn aber nun der Saturn in den Schützen geht, wird die Zeit sehr viel leichter als in den letzten beiden Jahren. Man merkte dies vielleicht schon seit Ende Dezember 2014, weil der Saturn seit Ende Dezember im Schützen stand (und wie gesagt jetzt Mitte Juni noch mal in Skorpion zurückwandert und dann Ende September wieder endgültig für fast zwei Jahre bis 2017 im Schützen stehen wird.)

    Wir stehen jetzt in den nächsten zwei Jahren vermutlich auch in der akuten Phase des Aufstiegs und deshalb ist der Saturn in Schütze so wichtig, weil er die heisse Phase des Aufstiegs begleiten wird. Die grösste Energiezunahme, relativ gesehen, wird jetzt geschehen. Weil die Energie, die jetzt zunimmt, einen sehr grossen Kontrast zu der Vergangenheit darstellt.
    Mein Gefühl und Ahnung besagt aber, dass es 2017 mit dem Aufstieg nicht vorbei ist. Dennoch halte ich die nächsten 2-3 Jahre für entscheidend, was bedeuten kann, dass für viele Leute der Aufstieg oder Anstieg der kosmischen Energien einfach greifbarer, spürbarer wird. Und Saturn in Schütze hilft nun, das alles zu sturkturieren, und in sein Leben zu integrieren.
    ABER Saturn in Schütze wird auch für mehr Polarisationen sorgen, weil hier ein enormer Idealismus wirkt. Wenn zwei Leute zusammenkommen und unterschiedlicher Meinung sind, kann sich der eine oder beide gekränkt fühlen, weil in jedem Idealismus hat man die Vorstellung, dass dieses Ideal, welches auch immer, für alle relevant sein muss!
    Das ist der typische "Missionierungsdrang" des Schützen. Ein gesteigerter Idealismus, der auch in Form von moralischen Ansichten bestehen kann - und so was wird tendenziell die Wahrnehmungsfähigkeit einschränken. Man ist mit einem übertsigerten Idealismus , der sogar Starrsinnig machen kann, nicht mehr unvoreingenommen . Das merkt man in der Politik seit Dezember sehr deutlich: Diese Politiker bilden sich vieles ein und man hat den Eindruck, sie geraten immer weiter ab von jeder Realität . Wo Strukturierung und Erdung fehlt, werden die Konsequenzen entsprechend idealistischer. Weil wenn man nicht im Leben steht, braucht man eine Illusion oder ein Ideal, das einen vor dem Abgrund bewahrt. Und wenn das Ideal wiederum nicht dafür sorgt, ins Leben zu kommen, dann wird die eigene Haltung immer mehr herausgefordert bis zum Zerbrechen an den Konsequenzen und dem Reiben an dem Druck. Genauso wirkt auch gesunde Ernährung. Meist wollen wir uns gesund ernähren, eben weil wir die negativen Konsequenzen kennen lernten, die eine schlechte Ernährung mit sich bringen. Das sorgt dann für eine echte Überzeugung , die auch viel haltbarer ist, als wenn man nur aus Idealismus sich gesund ernährt, was ja häufig vorkommt und manchmal Ähnlichkeit damit hat, an eine Wunderpille zu glauben. Das wird sogleich authentischer, wenn wir uns gesund ernähren und eine Wirkung fststellen (dann ist es Überzeugung und kein Idealismus mehr).

    Der Schütze wird nun auch dafür sorgen können, dass wir uns über die Hintergründe des Essens Gedanken machen und zum Beispiel aus Einsicht in die Bedingungen der Schlachterei kein Fleisch mehr essen wollen.

    Anderereits wird Saturn in Schütze dafür sorgen, seine eigenen Lebenskonzepte durchsetzen zu wollen. Entweder es gelingt uns, nach unseren geistigen Ziele und (gesunde) Ideale zu leben, zB Meditation nutzbar für uns umzusetzen, Talente auszuleben usw. - oder aber wir kommen dabei in einen Konflikt und sind gefordert, dennoch einen harmonischen Weg zu finden, das Erstrebte umzusetzen.

    So kann es gerade in dieser Zeit des Aufstiegs und des Saturn in Schützen wichtig sein, mit den eigenen Überzeugungen behutsam umzugehen, damit man nicht unnötig andere Menschen herausfordert und eine komplizierte Situation schafft (für andere und für sich selbst). Sonst wäre es dann keine Strukturierung, die man leistet, sondern Destruktion der Chancen, mit der Welt und sich auszukommen. Eine amorphe Chaotisierung, ein Verlust der Mitte. Vom Wind getrieben sein... - das wollen wir nicht so gern.

    Buddhistische Haltungen sind jetzt besonders lohnenswert, weil man sie konkret und praktisch finden wird. Ein Lächeln wirkt auf andere, und man sollte nur nicht erwarten, dass zurückgelächelt wird. Denn dann fühlt man wieder den Konflikt, dass die eigenen Haltungen sich nicht in die Welt fügen lassen. Es ist aber nur ein innerer Vorgang. Unsere Haltungen fügen sich in die Welt des Lebens, und wir können dazu stehen, eben weil wir uns nichts vormachen, weil wir selbst uns als wichtig genug einschätzen, als die Sonne, um die es geht... ohne uns mit anderen zu vergleichen oder uns zu überhöhen. Der Gedanke, dass die Seele eines Anderen neben seinem Ego existiert, kann helfen, jemanden anzulächeln, ohne zu erwarten, dass sein Ego uns zurücklächelt. Seine Seele könnte dieses Lächeln wahrnehmen und das ist neben dem Aspekt, dass wir es selbst für uns erleben, eine Seele angelächelt zu haben, schon genug. Soll nur ein Beispiel sein.
    Umso weniger wir uns von der Welt beeinflussen lassen, und trotzdem tun, was wir für richtig halten, auch wenn andere es vielleicht nicht honorieren, desto mehr gelingt uns die Stärkung unseres eigenen Lebenskonzeptes. Das ist die Strukturierung und wir können noch einen Schritt weiter gehen, und das Herz ins Leben integrieren, in erster Linie für uns selbst. Weil es uns gefällt. Weil es uns gut tut. Und nebenbei auch positive Energien in die Welt abstrahlt.
    Es kann sehr einfach sein und erfordert nur eine Art Selbstbestärkung. Dass man sich selbst gut findet, oder sagen wir akzeptiert, auch wenn es von aussen keine Bestätigung dafür gibt. Man könnte sich hilfreich sagen, "man ist schliesslich kein Kind mehr und erwachsen, und sollte damit klar kommen können, sich hinzustellen und zu sein, auch wenn andere einen nicht wie früher Papa oder Mama belohnen".

    Allgemein lässt sich Saturn in Schütze beschreiben als Strukturierung. Während Jupiter (Schütze) öffnen und erweitern will, will Saturn einschränken um etwas zu umfassen, damit es gesichert existieren kann. Saturn allein genommen wird vorzugsweise das Übliche und Bewährte heranziehen, aber Jupiter will darüber hinaus auch das nicht Bewährte ausprobieren, und es zum Leben erwecken. Es ist Jupiter der Sprung in die Weite, und dabei geht Jupiter intuitiv vor (nicht ziellos). Intuition ist es, ohne genaues Wissen oder Erprobung, dennoch die richtige Richtung einzuschlagen.

    Kommt beides zusammen, wird daraus typischerweise das Machbare gestaltet. Saturn wird Jupiter mehr Bodenhaftung verleihen und dafür sorgen, dass es nicht immer nur nichtsnutzige Luftsprünge oder gute Anfänge bleiben, sondern dass etwas greifbares aus den Möglichkeiten wird, die sich Jupiters Freigeist herausnimmt. Saturn macht es beständiger.
    Das alles ist in Bezug zu unserem alltäglichen Leben gleichbedeutend mit Strukturierung. Saturn und Jupiter zusammengenommen sind ein perfektes Paar, um persönlich hoch geschätzte Dinge erreichen zu können. Normal haben wir oft das Problem, dass wir etwas vor haben, es anfangen und entweder die Lust verlieren oder glauben, wir könnten es nicht. Mit Saturn/Jupiter werden wir mehr Möglichkeiten haben, das Notwendige in unser Leben oder Denken zu integrieren, um unsere Ziele zu erreichen - das Notwendige ist oftmals einfach nur unser Wille. Und oft mangelt es uns nur am Willen, durchzuhalten. Saturn allein macht uns Willensanstrengungen zur Qual, aber mit Jupiter wird es eine Freude, sich angetrieben vom Willen auf einem Weg zu sehen.
    Saturn im Skorpion hat nicht so viel Willen zu bieten, da es energetisch gesehen eine passive Konstellation ist. Während der kardinale Saturn nun in ein feuriges Zeichen (Schütze) geht und viel Willenskraft bilden kann. Eine Willenskraft, die in ihrem Einsatz uns sogleich überzeugen kann, dass es sich lohnt, einen Weg weiter zu gehen. Die lohnenswertesten und am wenigsten enttäuschenden Wege sind stets innere Wege. Um etwas in sich selbst zu erreichen. Etwa meditieren zu können oder mehr Ruhe in seinen Alltag zu bringen usw.

    Der Saturn in Skorpion bereitet auf die kommende Zeit vor.
    Grenzüberschreitungen haben sich mit Saturn im Skorpion als Problem erwiesen, ob es um Schulden der Nationen ging, oder um individuelle emotionale Grenzen, ebenso wie Grenzen dessen, was man mitteilen sollte (andere an eigenen Erfahrungen teilhaben zu lassen kann ein ganz falscher Weg sein, oder eine Erfüllung bringen).

    Saturn hat immer etwas mit Realität zu tun, mit dem Handfesten, dem , was sich nicht verdrehen lässt (tut man es dennoch, wird die Konsequenz umso heftiger). Andererseits sorgt aufgrund dieser Neigung zur Realität, Saturn für eine Bestimmung des eigenen Standpunktes.
    Man könnte sagen, wie weit man sich aus dem Fenster lehnen kann, um spielerisch mit der Realität umzugehen (bei Saturn dürfen wir nie vergessen, dass Saturn nicht alles in der Welt ist. Es gibt auch noch die Aspekte des Lebens, die zB einer spielerischen Auffassung zu tun haben, oder überhaupt mit Lebendigkeit). Der übertriebene Bezug zu Saturn äussert sich typischerweise als Rigidität und in Autoritätsgläubigkeit, oder starrer Lebensabgewandtheit. Viel wichtiger als eine äussere Autorität ist aber die eigene Gewissenhaftigkeit. Das wäre ein gesunder Saturn, wenn wir nach unsem Gewissen und eben nicht nach Moral leben. Es muss einem bei Saturn zwar nicht egal sein, was andere über einen selbst denken, weil das wird zu oft schief gehen und uns Schwierigkeiten bereiten. Aber es sollte nicht zu wichtig werden, was andere über einen denken, dass es einen zu weitgehend bestimmt. Eine solide Art mit der Welt umzugehen, ist höfliche Floskeln zu verteilen, die in der Intention nicht auf Täuschungsabsichten beruhen, sondern auf haromisches Miteinander. Es gibt da eine Grenze, ab der ein anderer merkt, dass er veräppelt wird, und die sollte man nicht überschreiten, wie man es nicht zulassen sollte, dass man für sich im stillen seine Meinung ändert, weil andere einen bedrängen.

    Umso mehr wir mit Saturn im Skorpion unsere gesunden Grenzen gefunden haben, unsere Emotionen geklärt haben, Erfahrungen mit dem notwendigen Vertrauen austangieren können, desto eher werden wir den Saturn in Schütze positiv und aufbauend nutzen können.

    In Bezug zum Aufstieg und den (kosmischen) Energiesteigerungen, wird es offenbar für uns werden, dass es im essentiellen Sinn des Lebens um Liebesfähigkeit und seelische Empfindungen geht. In dieser Weise kann uns Saturn in Schütze helfen, Wege zu finden, Liebe und zuversichtliche Gelassenheit für uns zuzulassen, indem wir unser Leben - im Bunde mit den Energiesteigerungen - neu definieren, neu leben, neu entdecken. Es muss nicht mal richtig neu sein, aber sagen wir das Leben nachhaltiger mit dem zu gestalten , was uns gut tut.
    Was wir hinsichtlich kosmischer Verbindung oder Verbindung zu unserem höheren Selbst auch tun wollen, es wird in den nächsten zwei Jahren sehr fruchtbar für uns sein.

  5. (Omh ma-ni pe-mä hum)
    Das padme wird nicht mit dem D ausgesprochen, wer es tut, wendet das Mantra falsch an. Es kommt nämlich auf den Klang eines Mantras an und das muss mit der ursprünglichen Sprechweise zusammengehen.

    Andere Version mit Musik.

    Langsame Aussprache.

    Dieses Mantra wird oft als ein Chantra des Mitgefühls gedeutet, was meiner Ansicht nach zu sehr vereinfacht; obwohl es im Endeffekt Mitgefühl auslöst, ist meiner Ansicht die eigentliche Wirkung nicht direkt das (seelische) Gefühl des Mitgefühls. Sondern mehr universell auf eine Öffnung der seelischen Empfindung bezogen.

    Der Dalai Lama gibt auch eine Antwort. So weit ich das verstehe geht das konform mit meiner Ansicht, dass es um seelische Empfindung geht, was nicht nur Mitgefühl ist, sondern umfassender ist. Bei Mitgefühl denken wir viel an andere, um mit ihnen zu leiden, aber dieses Mantra ist vor allem verwurzelt in unserem seelischen Selbst. Und von dort kommt das Mitgefühl, die Toleranz oder Liebe. Meinem Verständnis und Gefühl nach verbindet das Mantra Om mani padme hum uns allgemein mit der Seele und dessen Weisheit. Wir werden von innen angeleitet oder inspiriert , so zu leben, dass diese seelischen Qualitäten Auftrieb erhalten. Das Mantra wirkt befreiend hinsichtlich der irdischen Existenz und erhebt uns über den Zustand des Materiellen. Mehr Gelassenheit entsteht, Zuversicht, und (bedingungslose) Liebe.
    Aus einem übersetzten Text des Dalai Lama:
    So bedeuten die sechs Silben om mani padme hum, daß man in Abhängigkeit von der Praxis des Weges, der eine unteilbare Einheit von Methode und Weisheit ist, den eigenen unreinen Körper, unreine Rede und unreines Bewußtsein in den reinen erhöhten Körper, reine Rede und reines Beuwßtsein eines Buddha verwandeln kann. Es heißt, daß man nach Buddhaschaft nicht außerhalb seiner selbst suchen solle, denn die Grundbedingungen für die Erlangung der Buddhaschaft liegen in uns. Wie Maitreya in seiner Höheren Wissenschaft des Großen Fahrzeugs (Uttaratantra) sagt, haben alle Wesen die Buddha-Natur in ihrem eigenen Bewußtseinskontinuum. Wir tragen den Samen der Reinheit, des Wesens des So-Gegangenen (Tathagatagarbha), das verwandelt und zu voller Buddhaschaft entwickelt werden muß, in uns.

    Ursprünglich kommt das Mantra offenbar aus einer bestimmten Praxis, mit einem bestimmten Gottes Symbol: http://de.wikipedia.org/wiki/Avalokiteshvara
    Meiner Ansicht nach, ist die angemessene Bedeutung des Begriffs Mitgefühls bei diesem Mantra universell, und hat nichts mit Abhängigkeiten zu tun.
    Dieses Mitgefühl entsteht aus einer gefühlten und verwirklichten Einheit mit allem Leben; man schliesst sich an den grossen Geist des Kosmos an, und das bedeutet eine andere Wahrnehmungsperspektive und anderen ausserhalb des Egos befindlichen Standpunkt, der nicht nur mental gesehen anders ist.

    Meinem Empfinden nach öffnet es konkret das Kronenchakra und fördert den Energiefluss kosmischer Art in den Menschen. Vielleicht sind aber alle Chakren angesprochen.

    Das Mantra wird andererseits als Juwel und Lotos beschrieben. http://de.wikipedia.org/wiki/Om_mani_padme_hum

    Die Lotusblume als Symbol bringt man mit allen Chakra allgemein in Verbindung.

    Wie dem auch sei, man kann es selbst gut mit chanten. Aber auch das reine Zuhören kann sehr lohnend sein.
    Man sollte die Sänger und Mönche aus dem asiatischen Raum bevorzugen, denn die aus dem Westen leiern es oft nur runter, wie in der modernen christlichen Kirche die Gebete runtergeleiert werden. Mehr von Hoffnung geleitet als von der Absicht, das Mantra "anzuwenden". Oder ohne die Absicht, sich der geistigen Welt zuzuwenden.

    Ein anderes Mantra, das meiner Erfahrung nach sehr gut funktioniert ist das HU:


    Die Wirkung ist mir momentan nicht ganz klar, aber bereits nach einer Minute hören habe ich einige (angenehme, transzendierende) Effekte festgestellt.

    Eine sehr subjektive Interpretation von mir: das Hu klärt meinem Empfinden nach unsere Verbindung zum Selbst/zur Seele und bringt uns mit den göttlichen Aspekten des Lebens in Berührung. So stärkt es unser Gefühl recht am Platz zu sein, weil alles Leben in der Welt im eigentlichen Sinne schon sein Ziel erreicht hat.
    Es geht nur noch um Bewusstwerdung, und dieser Weg zur Bewusstwerdung ist übrigens ja auch Inbegriff des Buddhismus. Das Mantra Huh scheint uns darin noch mal zu vergewissern, dass alles bereits in uns ist, alles, was wir benötigen schon da ist, und wir hier auf Erden bloß dazu da sind, durch die Materie die Wunderbarkeit zu blicken, um das Wunderbare des Seelischen und Göttlichen zu erleben. Wenn ich das Mantra höre, ergeht es mir so, als wäre ich wie in einem Kokon im Weltall, ohne materielle Bindungen....

    Übrigens:
    Mit vielen leidvollen Mönchsklausuren in Tibet kann ich nicht viel anfangen, wo die Leute sich etwa auf einen Pilgerweg begeben, der mehrere Wochen dauert oder gar 8 Monate, und alle drei Meter (!) legen sie sich auf den Boden. Nicht um sich Buddha zu unterwerfen, aber um ihn zu ehren.
    8 Monate lang einen Weg gehen, alle drei Meter hinlegen. Ein halbes dutzend Mönche oder Nonnen ziehen eine Karre hinter sich her, wo Proviant und Zelt drin ist und wechseln sich ab mit der Karre, und wer keine Karre zieht, legt sich alle drei Meter auf einem kilometerlangen Weg auf den Boden. Mehr als 12 Stunden lang täglich. Das muss man sich mal vorstellen. Ich finde, das ist eine sportliche Leistung. Ich respektiere sowas. Weil die Leute vor allem es mit dem Herzen tun; sie sind glücklich damit.
    Aber für notwendig halte ich das nicht. Es ist in meinen Augen wie ein Umweg. Echte Spiritualität ist selten, selbst man in dem spirituellsten Land der Welt lebt. Echte Spiritualität hat kurz gesagt was mnit Erleuchtung zu tun, und wenn man den Körper so sehr belastet, wird man eher körperliches schulen, als den Geist. Aber diese Praktiker können uns inspirieren, indem wir alles alltägliche Tun in den Kontext spiritueller Bestrebungen stellen, so dass wir vermeiden wollen, in schlechte Launen zu kommen und zB mehr uns der reinen Wahrnehmung (ohne Denken) bedienen, um Energie für das dritte Auge anzusammeln.
    Uns fällt es immer schwer, nichts zu tun, um statt des Tuns unseren Fokus des Erlebens auf den (leeren) Geist oder das Sein zu richten... -
    Nichts tun, soll hierbei bedeuten nichts denken. Ausser sich der Wahrnehmung von angenehmen Dingen wie Natur zu überlassen, das halte ich für effektiver als einen Pilgerweg oder eine gestellte Aufgabe.
    Allerdings, solche Aufgaben können eine enorme Portion Disziplin in uns üben. Diesbezüglich inspirieren solche Praktiker, die einen langen Pilgerweg gehen, und sich dabei alle drei Meter auf den Bauch hinlegen. Diese Disziplin kann man auch beim Chanten üben. Den Geist fokussiert lassen, mitsingen und die Gedanken ruhig halten, oder abfliessen lassen, und die Intention auf das erstrebte Ziel lenken; dass man sich zB energetisch reinigen will oder eine seelische Inspiration erhalten will usw. Dahingehend hätte also die Praxis der Mönche Sinn, indem sie mit den langen Pilgerwegen Disziplin aneignen, die bei jahrelanger Praxis in einem nächsten Leben als Talent wachgerufen werden kann. Entscheidend dabei ist, dass es keine Disziplin der Arbeit werden sollte, sondern eine Disziplin zur Steigerung der Freude! Sonst würde man ja vielleicht als Kinderarbeiter und lebenslanger Sklave irgendwo geboren werden können.

    Mantras funktionieren am besten mit selber mitsingen. Mehr dazu.
    Es kommt auf den Klang eines Mantras an, und die Bedeutung eines Mantras zu verstehen ist nicht so wichtig. Die Bedeutung zu kennen, hilft aber eine INTENTION zu bilden, und das wird das Mantra zu größerer Wirkung bringen.
    Meinem Empfinden nach ist die Intention des Ausführenden wichtig, damit ein Mantra besondere Resonanz in einem entfalten kann . Dabei ist es nicht ganz so wichtig, ob wir überhaupt mit einer gute Intention zu tun haben, zB weil sie von anderen herrührt, oder wir selbst diese Intention bilden. Es ist aber besonders für den Anfang leichter , eine gute Intention zu bilden, wenn wir bereits jemanden zuhören, der eine gute Intention hat.

    Eine passende Intention , die zielführend ist, ist in Asien verbreiteter und im Westen findet man nur wenige, die diese Intention klar genug aufbringen.

    So würde ich das sagen.
    Eine gute Intention erkennt man meiner Meinung nach daran, dass die Melodien und Rythmen , die man beim Sprechen erzeugen kann, klanglich passen und nicht willkürlich erscheinen. Als wären sie eben von oben inspiriert. Es ist nicht immer so entscheidend, ob alles wirklich stimmig ist. Als dass es irgendwo einen Berührung von Chantenden und spiritueller Welt gibt - sobald das geschieht, wird das Mantra (ob bewusst oder unbewusst) besser und zugänglicher vorgetragen. Es wirkt einfach stärker.
    Bei Chantenden im Westen, da kann man auf Youtube ja viele Videos von Gruppen usw. finden, fällt es mir oft schwerer als bei Chantenden im asiatischen Raum, mit den Chantenden mitzugehen und in gewisser Weise eine verstärkende Inspiration zu erfahren. Das liegt meiner Ansicht nach daran, dass man im Westen einfach nicht mit dieser Kultur aufgewachsen ist und sich gemeinhin schwer tut, die Absicht klar zu bilden, dass man mit dem Mantra etwas erreichen will. Im Westen da denken die Leute oft an die bloße Mechanik des Vortragens oder grübeln darüber, ob sie sich schämen müssten, ein Mantra zu singen oder wie laut sie chanten dürfen, weil sie ihre eigene Stimme nicht ertragen. Wenn man aber weiss, wie gut oder schlecht es einem behagt seine Stimme zu hören, dann wählt man einfach eine Lautstärke, mit der man gut umgehen kann, und kann sich fortan voll auf das Chanten konzentrieren. Dann wird die Intention eher in Richtung spirituelle Wirklichkeit geführt, als wenn die Gedanken irgendwo anders "herumlungern". Es hat aber auch damit zu tun, dass die Asiaten die Sprache einfach besser sprechen können, und besser intonieren.
  6. Um 1700 oder davor prägte sich der Begriff der Zivilisation, um es von Barbarei der Völker abzugrenzen, die man nicht verstand und die man zu der eigenen Lebensanschauung bekehren wollte.

    Es ist mit dem Begriff Zivilisation keineswegs der Ausdruck technischer oder sozialer Errungenschaft gemeint - im Sinne, dass wir ja heute Medizin und Klospülung haben. Das sind nur Argumente, die man gerne gebraucht um die Zivilisation zu huldigen. Auch das Autofahren gehört nicht zu diesem Begriff.

    Im wesentlichen hatten auch Barbaren und Naturvölker technischen Fortschritt! Man denke nur an die einfachsten Hütten. An Waffen, vornehmlich zur Jagd. Oder Heilkräuterwissen, welches heute noch von der Medizin verwendet wird.

    Genauer betrachtet, spricht die Geschichtsschreibung auch bei Naturvölkern von Zivilisationen. Aber vielleicht ist das nicht ganz korrekt, oder eben Beispiel für einen weitläufigen Begriff.

    Zivilisation als Begriff kommt von civis, Bürger. Das Lateinische wurde bekanntlich um Christis Zeit gesprochen und die Jahrhunderte danach. Städte waren zu dieser Zeit lange gegründet und bildeten die Möglichkeiten heraus, wie man leben konnte. Diese Orte des "Zusammenlebens" wurden komplexer. Damit wurde auch soziale Dynamik komplexer. Damit wurde der Druck auf den Menschen größer.

    Was ich sagen will, um es kurz zu machen. Ich glaube, dass der Ausdruck Zivilisation genauestens den Prozess beschreibt, wie der Mensch sich selbst und Gott verloren hat.

    Wobei man den Begriff Gott für die , die erschlagen wurden von Katholizismus , Protestantismus oder von sonstigem Ulk, richtig stellen muss als Inbegriff der Verbindung zu kosmischen Wurzeln.

    Gottesnähe bedeutet also nichts anderes, als den höheren Quellen des Seins nahe zu sein. Es bedeutet ganz bestimmt nicht, in die Kirche zu gehen, dreissig Vater Unser zu beten und dann den Rest des Tages vor sich hinzuschmollen, ob man auch wirklich in den Himmel kommt.

    Zivilisation klingt in meinen Ohren wie ein Irrweg, er beschreibt keineswegs grundsätzlich alle Arten von Zusammenleben, sondern die typischen Erscheinungsweisen von Menschen, die sich zu Gruppen bilden, und dabei noch mehr ums Überleben kämpfen, als sie es in der Wildnis tun müssten. Vom Anschein her, können sie gut überleben, aber der Preis ist hoch. Sie kämpfen täglich in irgendwelchen Berufen und sind bestrebt, guten Eindruck oder gute Waren herzustellen, weit über den persönlichen oder kulturellen Bedarf. Sie haben sich selbst und den Kontakt zu der Natur oder Gott verloren. Und wenn sie den Kontakt zu sich selbst, zur Natur oder Gott suchen, dann geht das nur ohne die groben Erscheinungsformen der Zivilsationen, in jenen Zeiten, die man Freizeit nennt.

    Allein der Begriff Freizeit, dass es erst eine Freizeit geben muss, zeigt doch schon die Hybris der Zivilisation, dass sie eine Unfreizeit ist.
    Begaben sich in ein Bürgertum, mit genau verteilten Rollen, wo alles recht einfach zu leben war, solange man den Kontakt mit Natur und Gott weiterhin aufgab.
    Es ist so schwer möglich, Kontakt mit Natur, Selbst oder Gott zu bekommen, wenn man mitten in der zivilen Lebensweise feststeckt.
    Beim Begriff Zivilisation denke ich an eine andauernde Autofahrt ins Nirgendwo. Genauso siehts aus mit unserer modernen Welt. Die Zivilisation ist momentan ein Instrument zur Abschaffung allen Lebens. Auf lange Sicht.

    Würde es nicht den Aufstieg geben (worüber ich in meinem Blog andauernd scchreibe, aber es interessiert wohl kaum einen, bevor die Lichtglocke nicht wirklich auf dem Schädel brennt), würde es den Aufstieg nicht geben, würde sich diese Zivilisation eines Tages wohl bessern, hinsichtlich des Sägens auf dem eigenen Ast. Diese Änderung müsste zwangsläufig bedeuten, weniger zivil zu werden. Sonst würde es ins Nirgendwo weitergehen. Sie würde sich bessern müssen, weil zB irgendwelche Dinge an die Wand gefahren werden, zB das Öl geht aus. Oder Kühe sterben aus usw..

    Mit dem Aufstieg wird es wohl so kommen, dass diese Zivilisation einfach scheitern wird. All die Errungenschaften werden keine Zukunft haben, weil sie entweder nicht nachhaltig sind und verheerende Konsequenzen schaffen, die sich nun zuspitzen, oder weil diese Errungenschaften einfach aufgegeben werden, weil die Leute anders zu ticken beginnen.
    Man wird aus dem dicht gesponnenen Netz der Zivilisation gestossen, oder freiwillig gehen und Natur und Gott wieder nahe sein, wenn anfänglich auch nur in der Tendenz. Viele werden einfach weiter machen und das Scheitern dadurch nur herausfordern, während andere ahnen, dass etwas geschieht, was es erlaubt, sich neu zu orientieren. Die äussere Wirklichkeit, mit der die moderne Zivilisation ein enges Bündnis eingegangen ist, wird weniger wichtig.
  7. Man findet durch Engel, aber auch durchs Kartenlegen oder sogar durch Schamanen , wenn man denn gute findet, Hinweise für sein Schicksal. Wegweisung für seine Lebensgestaltung. Aber der Weg ist auch immer etwas eigenes - man darf nicht zu viel Einfluss von aussen nehmen, und vieles was einem nicht bereits dämmert, wird einem durch die geistige Welt auch nicht mitgeteilt, es sei denn es ist wichtig für eine konkrete schicksalshafte Veränderung. Schicksal beinhaltet hier vor allem, wie wir unser Leben erfahren. Schicksal soll nicht verstanden sein als: jemand halte die Fäden unseres Lebens in der Hand. Wir sind es weitgehend selbst, der die Fäden in der Hand hat. Aber vieles ist bereits festgelegt, ganz grob Raum und Zeit, in der wir sind.

    Das Leben muss man selbst leben, es kann nicht durch Engel gelebt werden: Das bedeutet, trotz der guten Absichten der geistigen Welt, kann uns noch Ungemach in der Welt ereignen. Man kennt den Spruch, wie kann es einen Gott geben, wenn es Unheil gibt. Das hat seinen Grund in der Dualität. Es ist der Zwiespalt zwischen geistiger Welt und irdischer Welt.
    Die Helfer , die mit der geistigen Welt assoziert sind, können uns nicht alles abnehmen, weil wir in erster Linie eigene Erfahrungen machen müssen, sonst wären wir hier nicht inkarniert. Es gehört zum Seelenplan, auf eigenen Füßen zu stehen.
    Es ist natürlich in ihrem Interesse, das wir nicht leiden - sie würden uns gerne helfen, dass wir ein sorgenfreies Leben erhalten. Aber in erster Linie sind wir es, die Fragen stellen, oder Probleme gelöst haben wollen. Sie sind selten ungefragt zur Stelle.

    Es können viele Kontakte zur geistigen Welt entstehen, die eine Wegweisung beinhalten. Kartenlegen scheint irgendeinen Bereich zu nutzen, der entweder mit dem Selbst oder der astralen Welt zusammenhängt. Medien , die channeln können, können jemand bestimmten herauspicken aus der geistigen Welt (der nicht inkarnierten Welt von Wesen), um eine bestimmte Persepktive oder Hilfe auf ein Problem zu erhalten.
    Die Wegweisung wird immer passen, und genau dosiert sein, wenn der Kontakt (Medium) gut ist. Man darf nicht zu viel erwarten, die Welt wird sich nicht ändern und die Probleme in der Welt bestehen bleiben, aber man erhält eigentlich immer eine Richtung, in die man gehen soll und wo auf einfachste Weise die Lösung liegt.

    Wir, die wir in irdischer Begebenheit nach Existenzsicherheit oder Wegen der Existenz suchen, sind damit aufs tiefste mit dem Schicksal verwoben. Schicksal wird oft als etwas gehalten, was von oben bestimmt ist.
    In Wahrheit hat sich unsere Seele entschieden, unter den vorhandenen Möglichkeiten sich zu inkarnieren eine auszuwählen (einen Platz unter für das Seelengefüge passenden Eltern zu finden). Schicksal halte ich für eine Sache, wo das Leben sowohl von seelischen Qualitäten angetrieben wird, und sich Neigungen ergeben, als wie auch weltliche Umstände dieses Leben in grossem Maße beeinflussen - mitunter ergibt sich damit auch das Schicksal ein Mensch zu sein, da man zB Hunger, Folter, Mord und Totschlag nicht so toll findet, und dieses Empfinden ist dem Menschen eigen. Es gibt nur noch die körperliche Verletzlichkeit, die auch den Tieren gemein ist , aber eine seelische Verletzlichkeit, wo etwas in einem selbst emotional zerbricht, das gibts nur beim Menschen. Der Mensch ist ein Wesen, der es ermöglicht, das ein seelisches Wesen , das in der menschlichen Form inkarniert ist, zu einem sehr grossen Umfang seelischen Gewahrseins gelangen kann. Jede Seele, weil von Gott herrührend, hat dieselben Möglichkeiten, sich als lichtvolles Wesen zu erkennen. Das gilft auch für die Seele eines schäbigen Mistkäfers. Das Schicksal eines Mistkäfers ist aber genauso eingebettet in die irdischen Anordnungen von Kräften, wie es das menschliche Leben ist.

    Schicksal ist demnach assoziert mit dem einfachen Geschick, durch sein Leben zu navigieren. Um etwas anderes geht es meiner Ansicht nach nicht. Ein grosser Teil von Schicksal wird beeinflusst, von unserem Vermögen bewusster zu werden oder unbewusster.

    Wenn wir ein Bedürfnis nach Seelenfrieden oder Erfüllung haben, oder den Wunsch der Seele nach Selbsterfahrung verwirklichen wollen, ist damit bereits ein Weg vorgegeben, den wir nur noch in bester Weise gehen wollen. Das heisst, wir wollen dahin kommen, diese Selbsterfahrung oder Seelenfrieden usw. in uns zustande zu bringen. Manche streben nach materiellen Vorteilen und vergessen ihr inneres Glück. Noch so viel Gold ist keine Garantie für Glücklichsein.

    Die Kunst, einen seelischen Wunsch oder seelischen Weg in die Tat umzusetzen, erfüllt sich in einem Leben, oder erfüllt sich nicht. Oft geht bei den Voraussetzungen um simple Erfahrungswelten, die man sich erlauben und schöpfen kann, und in denen die Seele einen Aufenthalt findet, um zu wachsen oder von ihr gewollte Erfahrungen zu machen.
    Es kann eine wichtige seelische Erfahrung sein, allein mitten auf dem Meer als Fischer zu arbeiten. Ebenso wie es eine wichtige seelische Erfahrung sein kann, in einem Supermarkt zu arbeiten und mit vielen Leuten zu tun zu haben. In beiden Fällen kann die Seele einen Aspekt des Lebens isoliert erfahren (Einsamkeit und Massengedränge). Weitaus mehr noch, kann die Seele Empfindungen kennen lernen und ausschöpfen oder sich zu solchen Empfindungen entschliessen und anderen Regungen in sich vorziehen.

    Es geht Erfahrungswelten, die etwas möglich machen. Zum Beispiel Existenz, Talente ausschöpfen oder die Freude an sozialen Welten. Aber für diese Dinge muss man oft etwas in sich selbst bereit stellen, verändern oder erreichen. Oft stehen wir uns selbst im Weg. Und oft geht es dabei um Schatten. Die Engel oder geistige Welt wird - falls gefragt - nach verträglichen Wegen suchen, diese Schatten aufzulösen - aber das Maß an Verträglichem wird immer auch in Bezug gesetzt zu einem inneren Wert: nicht immer gefällt es dem Ego, was die geistige Welt mit einem veranstaltet (bzw. kommuniziert und Dinge in den Fokus rückt).

    Wir suchen oft bloß nach einem geeigneten inneren Gefüge, einer Haltung, die uns hilft, bei uns selbst anzukommen. Zu uns selbst zu kommen heisst auch, dass wir das leben, was wir leben wollen.
    Wir sollten usn nicht unter Druck setzen. Schei** auf das Bedürfnis, nicht umsonst gelebt zu haben: Zeit ist egal. Alter ist relativ. Es zählt in seelischer Hinsicht ein erreichter Punkt der Erfahrung, nicht die Dauer der Erfahrung. Wenn wir mit 50 Altersjahren entdecken, dass wir Künstler werden wollen, wird es gewöhnlich auch eine starke Überzeugung sein, nachdem man so und so viele Jahre daran vorbei gelebt hat. Überzeugungen haben einen starke Kraft (auf unsere Seele).
    Dann ist mit 50 die Qualität der seelischen Erfahrung, in der Kunst mit Wahrnehmungen zu spielen, genauso viel wert, als wenn wir diesen Schritt mit 20 gemacht hätten. Aber vielleicht wären wir mit 20 nicht in der Lage gewesen, die Tragweite oder Besonderheit für unser Leben zu erkennen. Natürlich fehlt uns die Jugend, aber so ist das. Ein gesundes Empfinden über die irdischen Verhältnisse akzeptiert, was sich nicht ändern lässt. Reue über versäumte Taten sind jedenfalls - aus funktionaler Sicht bereits - utopische Anmassung eines Geistes, der schon wieder eine Chance vertut, es nämlich besser zu machen. Reue hilft uns nicht weiter, sondern besetzt Zeit und Raum mit Reue, wo sie von heldenhaften Taten ersetzt werden könnte.

    Wir haben viele Möglichkeiten versäumt, das ist vielleicht aber auch Merkmal unseres Daseins, als Mensch viele Möglichkeiten zu haben.
    "Leben, was wir leben wollen", das soll uns gerade frei machen von jedem Druck. Obwohl eine Forderung darin steckt und wir haben auch in spiritueller Hinsicht manchmal das Gefühl, nicht genug getan zu haben. Aber es gibt keine Instanz auf seelischer Ebene, die uns gebietet, dass es notwendig wäre, Reue zu zeigen. Die geistige Welt ermuntert uns, frei zu sein, ohne Verurteilung und indem wir das tun, was gerade möglich ist. Dahingehend, dass sie die Möglichkeiten ausschöpfen und die Zeit effektiv nutzen wollen, kann jedoch ein gewisser Druck entstehen, in Form von Überforderung. Dann sollten wir nicht das Kind mit dem Bad ausschütten, und einfach später erneut uns einlassen, gereift mit einer neuen Erfahrung.
    Unser Schicksal, das sich erfüllen soll, ist aus geistiger Sicht eine Verbindung mit der geistigen Welt, und/oder eine Verbindung zu unserem Selbst. Alles weitere ergibt sich DANN. Dann erhalten wir noch konkretere Wegweisungen, die individuell sehr verschieden sein können.

    Beim Schicksal geht es sehr oft um eine gewährleistete maximal mögliche Ruhe gegenüber dem Aussen, sprich: Dass uns die Existenz von aussen nicht anbellt, und zähneknurrend Angst macht. Aber oft ist das Aussen nicht zu verhindern, und es kommt dann auf eine innere Haltung an, mit der wir uns selbst bei Begegnung mit dem Aussen NICHT VERLIEREN. Denn üblicherweise verlieren wir uns (zB in Rollen), sobald es um soziale Kontakte mit anderen Menschen geht.

    Angst ist überhaupt das, was wir alle irgendwo überwinden müssen. Wäre dem nicht so, wären wir entweder alle erleuchtet (was nicht der Fall ist, "glauben Sie mir"), oder es gäbe keine Menschen hier (was nicht der Fall ist, "Sie wissen es genauso wie ich"). Auch bei Ängsten hilft die geistige Welt, und wenn sie einen Weg zeigen, dann wird es oft ein behutsamer Versuch sein, uns davon zu überzeugen, dass Ängste mit einer veränderten (inneren) Haltung meist verschwinden.

    Egal was wir wollen. Wir können uns motivierend sagen , "die Anderen können es doch auch!" und doch hilft uns selten weiter zu wissen was genau ein anderer tat; - denn es ist jeder Mensch anders, und braucht ganz individuelle Hilfestellungen oder individuelles Wissen oder individuelle Praxis.

    Und hier setzt die geistige Welt an. Sie vermittelt uns ein individuell passendes Konzept für die jeweilige Lebenslagen. Geht es um Einstellungen oder Haltungen, wird der Weg daran zu messen sein, dass es am Ende mit wenig Zeitaufwand und einem Minimum an Belastung vollbracht wurde, diese Haltungen zu erzeugen.
    Bei der Hilfestellung durch die geistige Welt merkt man oft genug, dass das Ende eines Prozesses, das Ziel, wichtiger ist, und der konkrete Nutzen einer Mühe oder Tat erst später offenbar wird.

    Es handelt sich um Wissen, passgenau auf einen abgeschnitten. Vermittelt durch Engel, oder andere (lichtvolle) Wesen (nicht inkarnierte Seelengeschwister, Ausserirdische, Mutter Erde), oder dem höheren Selbst, oder einem gutem Medium oder Kartenleger, mit wirklich einem guten Draht zu jener Ebene, wo das höhere Wissen herrührt.

    Dieses Wissen der geistigen Welt hat nun eine Besonderheit aufzuweisen. Diese Hilfestellung muss zum persönlichen Gefüge und Kraftfeld harmonisch sein. Jemand, der so und so viele Leben gelebt hat, und seine Seele mitgeschleppt hat, kann vor einer Entscheidung stehen, für dessen Erkenntnis von Zusammenhämngen er vielleicht mehrere Leben brauchte - es entsteht damit ein größeres Kraftfeld, ein größerer Schwung, wenn diese Seele eine für sie wichtige Entscheidung und Erfahrung selbst machen darf. Deshalb teilt sich die geistige Welt nicht immer konkret mit, und lässt Raum für eine persönliche Erfahrung und auch Reifung.

    Wohl steht es der geistigen Welt nahe, eine inkarnierte Seele oder dessen Körperlichkeit und Verletzlichkeit auf irdischer Ebene vor Schaden zu bewahren. Die geistige Welt wird einem nie Fügungen bereiten oder Wege zeigen , auf denen man konkreten Schaden nimmt. Wenn man Schaden erleidet, liegt das an den Dingen, die man zuvor tat, oder an Anziehung und damit um Schattenanteile (die das Unglück anziehen; besonders wenn einem in kurzer Zeit viel Ungemach begegnet, lohnt ein Blick auf Astrologisches, ob einige Planeten momentan in Spannung zum Radix stehen).

    Engel können auch vor Ungemach bewahren. Indem man zB zu einer Zeit , wo Unfallneigung existiert, denjenigen auf etwas aufmerksam macht, so dass er eine Sekunde langsamer an jenem Unfallort vorbeikommt, und kein Unfall entsteht. Diesen Zeitpunkt (nur als Beispiel) abzupassen, können nur Wesen einer höheren Sphäre, die alles (konkret Zukünftig ) sehen.
    Ein Engel kann unsere Aufmerksamkeit leiten, so dass wir auf bestimmte Dinge stoßen, ebenso wie aber unser Unbewustes dies vermag. Aber manche Unfälle müssen geschehen, wegen der darin wohnenden Erfahrung : ein möglicher Schluss ist, mit dem Leben sorgfältiger umzugehen in Zukunft. Unfälle geschehen nicht zufällig, sondern weil es irgendwo etwas gab, was zum Unfall führte. Ein gesunder Instinkt macht einen vor Gefahren aufmerksam, und so kann man sagen, ist ein Unfall immer ein Hinweis, dass man nicht klar genug ist (aber zur Entschuldigung kann man sagen, dass die meisten nicht klar genug sind. Die meisten Unfälle geschehen den Hektischen, die mit ihrer Hektik die Kräfte und Energien um ihnen und mit ihnen herausfordern).

    Manche Unfälle oder Krankheiten geschehen, weil es zu einer Erfahrung gehört, die aus unserer Perspektive schwer zu verstehen ist, weil es mit Leiden zusammenhängen kann. Aber manches davon hat ein Ziel, einen Zweck und meist simple Befreiung von der Krankheit, was manchmal nicht anders als wie mit einer "Lebensumkehr" geschieht.

    Aus seelischer Sicht ist manches Leiden nicht mehr zu verhindern, damit ein seelischer Weg nicht zu lange dauert.
    Andere Unfälle geschehen, weil mehrere Dinge zusammenkommen - Unbewusstheit ist meist doch immer irgendwo damit verbunden. Und Unbewusstheit ist etwas sehr allgemeines, wo wir in der simplen Schuld stehen, uns über etwas bewusster zu werden.
    So kann man schlecht verallgemeinern, jeder Unfall sei auf dies oder das zurückzuführen.

    Übrigens. Eine hilfreiche Heilungsunterstützung ist es in jeder Krankheit oder Beschwerde, den vorherigen Ablauf der Tage anders zu gestalten, nicht unbedingt stur entgegengesetzt (zB statt Stubenhocken nun Sport) - weil das oft von den körperlichen Problemen her nicht geht. Aber vor allem anders als zuvor. Die Routine brechen. Energiequalitäten verändern. Jede Tat, jede Aktion, jeder Ort und Denken, bedeutet neben den eigentlichen Wirkungen dieser Tat immer auch eine Energiequalität. Die Säftelehre ist ein gutes Beispiel für eine mögliche Kategorisierung essentieller Grundenergien. Nun kann es sein, dass man zuviel Schleim hat, also muss man dafür sorgen, dass man Tätigkeiten ausübt, die nicht den Schleim als Energiequalität erhöhen.
    Usw.

    Die geistige Welt kann an vielen Punkten ansetzen und tut es gewöhnlich dort, wo unser eigenes Verständnis wachsen kann oder bereits gewachsen ist. Wo es nur noch einen halben Weg von uns zu gehen braucht, und die Engel liefern uns die erste oder zweite Hälfte des Weges. Andere Male weisen uns Engel auf wichtiges hin, das uns gerade zupass kommt, und Abschluss, Vertiefung oder Wissen ermöglicht.
    Selten kann es geschehen, dass die Engel einen aufs Kreuz legen, was ich mit einem Schmunzeln sagen will. Es ist natürlich nicht wirklich so, dass man hinters Licht geführt wird, nur scheint es zunächst so. Wenn man es wirklich mit der geistigen Welt zu tun hat, dann wird diese Lektion - die eigentlich nur direkt von Engeln vermittelt wird und nie über dritte Personen - am Ende doch deutlich machen, dass wir durch diese Erfahrung etwas erreicht haben. Diese Lektionen dienen oft der Auflösung von Schatten. Gewöhnlich muss es eine seelische Absprache geben, eine in der Seele liegende Einverständniserklärung für solche Lektionen... (vor der Geburt abgemacht).

    Aber wie treten wir in Kontakt mit der geistigen Welt , ohne Hilfe anderer Personen?
    Man kann vermuten, dass weit mehr Menschen mediale Gaben haben oder entwickeln könnten, als es momentan scheint. Ich glaube, jeder Mensch ist medial veranlagt. Nur momentan ist die mediale Gabe daran gebunden, sehr viel Erfahrungen aus anderen Leben aufzuweisen, und es fällt den meisten Menschen selbst den an Esoterik aufgeschlossenen jedenfalls schwer, mediale Sichtweisen zustande zu bringen. Medialität ist keine direkte Zukunftsschau , das kann sie zwar, und es wird immer etwas vage bleiben vor allem was zeitliche Aspekte medialer Sichtungen angeht, - Medialität verbindet vor allem zwischen verschiedenen Wesen, Orten oder auch Zeiten (zB Kontakt zu den Energien vergangener Zeitalter , Stämme (Germanen) oder Hoch-Kulturen herzustellen).

    Also Ansätze zur Medialität zu vertiefen, ist auf vielen Wegen möglich. Das beste ist es in die Natur zu gehen und versuchen Kontakt mit Pflanzen herzustellen. Man kann als weiteren Schritt versuchen Feen zu entdecken, oder andere Wesen (Naturgeister), oder Engel - es gibt Engelbücher von Moldavit die wie eine Tür zu den Engel dienen; Wenn ich Bücher als magisch bezeichnen würde, dann diese Engelbücher von Moldavit.

    Nun gibt es die Möglichkeit, dass man nicht weiss, ob man der Information von oben trauen soll. Es gibt da Einbildung und Fehlinterpretation, mangelnde Klarheit . Nicht fähig sein, den Kontakt zu vertiefen. Aber das ist nur eine Seite des Problems. Man muss in eine Lage des Bewusstseins kommen, ab der sogar alles weitere viel schneller geht, und ein Weg sich öffnet.
    Diese anzustrebende Haltung ist eine, wo man geschehen lassen kann, und zuhören kann, wo man keinen inneren Anspruch hat, was geschehen soll, weil man sich irgendwie auf die neutrale Seite schlägt, und sich von oben eingeben lässt, wo es hingehen soll. Dann kommen nämlich, weil der Geist in Ruhe ist, sehr klare Aussagen zustande.
    Oder auch Wegpunkte, die zu weiteren Wegpunkten führen und infolge dessen das Bild des Ganzen erweitern und ausfüllen.
    Manches sollen wir nicht wissen, weil nicht reif dafür sind. Damit wir durch das fehlende Wissen über künftige Dinge, vorurteilslos diesen Dingen begegnen werden und eine Erfahrung vollständig von unseren Haltungen und Reifeprozessen abhängig ist, und ein Kraftfeld erzeugt wird, das Schwung ins Leben bringt. Der Segen der Unwissenheit ist nicht unbedingt nicht gemeint, sondern eine Art innere Führung, das einen Schwung freisetzt.
    Man wird sehr oft von Dingen angezogen, solange man sie nicht kennt. Kennt man sie, verliert man das Interesse. Diese innere Führung wird stärker sein, wenn sie von selbst wachsen darf, und aufgrund einer eigenen Entscheidung in diese Richtung geht, wo die Dinge liegen, die passieren, und von denen Engel und geistige Welt uns nicht immer alles sagen. Dann gibt es Dinge, die sie uns direkt mitteilen, damit wir etwas wissen, und damit dieses Wissen einen Schwung für uns bedeutet. Man sieht, was aus der geistigen Welt zu uns an Wissen oder Hilfe kommt, kann sehr unterschiedlich sein, je nach Zeit und Reife.

    Es kommt drauf an, wie weit Engel gehen. Wenn es seelisch sozusagen abgesprochen ist, kann die Begegnung mit Engeln auch tiefgründige Transformationsporzess mit sich bringen, die nicht immer einfach, aber sehr viel Tragweite für die eigene Entwicklung haben können. Grundfaktor für solche Erfahrungen ist oft, dass wir vertrauen, und das Vertrauen herausgefordert wurde durch eine schwierige Erfahrung , die es auslöste (auf die wir gerne verzichtet hätten). Im Nachhinein erweist sich eine Läuterung als hilfreich, nur entsteht die Läuterung oft nicht sofort.

    Vertrauen ist es, was uns fähig macht, den Hinweise zu folgen. Ebenso wie Vertrauen (ins Leben) dazu führt, der seelischen Entwicklung was abzugewinnen. Dieses Vertrauen bildet sich langsam heraus, durch kleine und grosse Erfahrungen und die Quintessenz, die man für sich aus diesen Erfahrungen mit der geistigen Welt zieht.

    Man merkt eben mit der Zeit des Umgangs mit der geistigen Welt, Gewissheiten zu entdecken, einen Geschmack, den Wissen oder Wahrnehmung haben kann, der von Echtheit zeugt, und man merkt mit der Zeit, dass das Vertrauen sich auszahlte, weil die Dinge letztlich im Leben gut verliefen.

    Ein Umstand, den ich immer wieder antreffe, ist bei verlässlichen Hinweisen, dass sie unmittelbaren Charakter haben, als wären sie von selbst gekommen, und ich hätte nichts damit zu tun . Es ist schwer zu beschreiben, aber die verlässlichen Hinweise "schmecken" einfach anders. Mit einem Mal ist einem etwas klar, weiss man etwas. Direktes Wissen. Und um diesen Zustand zu erreichen, dass die EIngebungen kommen dürfen, und die Eingebungen auch einen bestimmten Charakter haben, der sie in ihrem Ursprung des Lichtes offenbart, um dahin zu kommen braucht man Losgelöstheit. Man muss ein bisschen fähig sein, sich mit seinem Bewusstsein loszulösen von jeweils Sekunden vorher erschaffenen Bewusstseinszuständen oder Aufmerksamkeiten. Dann kann sich die Aufmerksamkeit neu auf etwas richten, wenn wir losgelöst sind. Oder dann kann ein Gedanke aus dem nichts auftauchen.
  8. Es ist eine Tatsache, dass wir im Alltag vielen Energien ausgesetzt sind, die nicht förderlich, sondern störend auf unsere Chakren wirken.

    Vor allem der Dünndarm leidet letztlich durch Alltagsstress. Er ist ein sehr empfindsames Organ. Gifte in der Nahrung setzen ihm zu. Es muss gar keine Krankheit entstehen, und nicht mal eine schlechte Nahrungsverwertung bedeuten, wenn der Dünndarm es schwer hat. Es ist schon eine psychische Unausgelichenheit, oder aber die Störenergien gelangen regelrecht durch den Dünndarm in den gesamten Körper und können bestehende Ungleichgewichte an anderen Stellen des Körpers verstärken.
    Der Dünndarm wird masslos unterschätzt.

    Dick- und Dünndarm haben auch viel mit Emotionen zu tun. Das ist schon nicht mehr esoterisches Geheimwissen, es ist sogar wissenschaftlich erforscht!
    Daher, wenn esw der Dünndarm schwer hat, leidet auch unsere Gefühlswelt. Eine reine Nahrung ist also auch ein gutes Mittel für gesunde emotionale Welten.

    Gifte wandern im Körper hin und her. Aluminium, Quecksilber als die wichtigsten. Der Körper bringt Gifte in Depots, von dort lösen sie sich von Zeit zu Zeit, gelangen ins Blut, von dort in die Leber, von der Leber entweder in die Galle und von dort in den Darm, oder die Leber lässt die Gifte weiter zur Niere, und wenn die Niere es nicht alles aussortieren kann, gelangt es weiter ins Blut und wieder in Depots, und der Kreislauf setzt sich fort.
    Bei diesem Weg gelangen die Gifte über die Galle in den Dünndarm, und wenn die Gifte nicht aus dem Dünndarm (zB durch Pektin, Chlorella) ausgeschieden werden, oder über die Niere (durch Apfelsäure), wird der Dünndarm in regelmässigen Zyklen von diesen Giften, die nie den Körper verlassen, gestört. Der Dickdarm ist viel robuster was Gifte angeht.
    So kann es wichtig sein, für ein gesundes Körpergefühl diese Gifte zu entgiften, wenn nicht schon geschehen.

    Nun zu den Chakren.

    Das Solarplexus Chakra ist wichtig, wenn man Giften ausgesetzt ist.

    Computerstrahlen oder Monitorstrahlen, Elektrosmog, stören den empfindlichen Dünndarm und auch das Halschakra - und obwohl das Halschakra nur bestimmte Körperegionen kontrolliert, haben auch Leber oder Darm und alle anderen Organe Bedarf an dessen Energien, wenn man besonders Computern ausgesetzt ist.

    Das Herzchakra ist nun wichtig , nicht weil die soziale Welt kalt ist (natürlich ist die soziale Welt kalt), sondern vor allem weil es einem selbst an Liebe fehlt. Man hält sich eben im Alltag selten in Zuständen liebevollen Seins auf. Das Herzchakra kann allen Organen helfen, eine gewisse Grundstärkung zu erfahren, sich angenommen zu fühlen.
  9. Ich kann kaum vorgeben, diese schamanische Sichtweise aus einer Erfahrung zu beschreiben, die der Zuschreibung von Schamanismus würdig wäre.

    Kurz gesagt, wenn man urteilen will, wer ein Schamane ist, müsste man selbst einer sein und zwar weitaus mehr, als nur Dinge gekostet zu haben, muss gewisse Dinge können, und zwar vollständig beherrschen. Erst dann würde man wirklich tiefgründig beschreiben können, worauf es ankommt.

    Da ich dazu nicht in der Lage bin, bleibt mir auch das vollständige Erfahrungsspektrum verborgen; jene Sicht der Dinge, die Schamanen aufweisen.

    Aber doch kann ich sagen, dass ich Bruchstücke erblicken konnte und mir eine Meinung darüber gebildet habe, was Schamanismus oder eine schamanische Sichtweise ist.

    Im Kern befasst sich Schamanismus mit dem tiefen Kern des Lebendigen, das eingebettet in Mutter Erde und kosmische Urgründe ist. Letzteres ist sehr wichtig, weil es das ganze Verhalten prägt, das Schamanen gegenüber dem Leben haben. Dieses Leben wird vom Schamanen verstanden als Teil der Erde, weil einfach alles, was hier stattfindet, Teil der Erde ist. Es ist ein Teil des Irdischen, dass es hier Lebewesen gibt, die zur Wahrnehmung und sogar Energiearbeit fähig sind. Darüberhinaus mag ein Schamane, nicht jeder gleichermaßen, Einblicke in verborgene Wirklichkeiten und Dimensionen haben. Aber vor allem wird die Symbolhaftigkeit des Lebens und aller Lebensvorgänge erkannt.
    Alles was ist, kennt eine energetische Grundlage, eine Typik, eine Archetypik, lann als ein Symbol beschrieben werden. Wenn man zB krank ist, gibt es aus schamanischer (energetischer!) Sicht zB Chakren, oder auch Säfte (Elemente), die in Ungleichgewicht geraten sein können. Der Schamane braucht das Leben nicht befragen nach Symptomen, um zur Diagnose zu kommen, sondern er sieht SOFORT was nicht stimmt. In der Regel sieht er auch, welches Element gestärkt werden muss, oder mit welchen Tätigkeiten man ein bestimmtes Chakra stärken und klären kann. Oder ob ein emotionales Trauma hinter einer Krankheit steckt, oder dass es eine die Krankheit auslösende Lebensweise gibt (zB Stress durch Routinen, sie in irgendeiner Überzeugung resultieren, die wiederum von einer emotionalen verletzung asusgelöst wurde usw.).

    "Teil der Erde zu sein", ist kein ideelles Konstrukt, sondern im Detail eine Übernahme von energetischen Möglichkeiten, die die Erde und der Kosmos bieten.
    Das wird einfacher zu verstehen sein, wenn man zum typischen Merkmal des Menschen neben dem Körper noch einen Energiekörper definiert. Ein Energiekörper, der ebenso grundsätzlich und formell ist, wie der physische Körper. Und diverse Möglichkeiten bietet. Indem der Schamane lebt und leibt, also sich mit Wirklichkeiten beschäftigt, erkennt er mehr und mehr dass der Mensch und sein Energiekörper gewisse Möglichkeiten erhält, die durch die Bedingungen auf Erden inkarniert zu sein entstehen.

    Schamanen haben die Fähigkeit, die Wahrnehmung auf den Energiekörper zu lenken und auf dieser Ebene des Energiekörpers (auch von Pflanzen usw.) Wissen zu erkennen, oder harmonische Handlungen vorzunehmen. Ein Blick und ein Gedanke genügt, um energetisch etwas zu verändern, zu harmonisieren. Eigentlich sind es Heiler, Magier und Zauberer, indem sie mit Energien und energetischen Ebenen Dinge bewirken können, die sich nicht auf materieller Ebene erreichen lassen.

    Schamanen handeln im Einklang kosmischer Harmonie, weil es dem natürlichen Empfinden dieses Ortes Erde entspricht.

    Sonst wären sie Schwarzmagier. Sie wollen aber dass im Sinn der Erde das irdische Geschehen in Harmonie stattfindet. Sie handeln aus ihrem Herzen, weil es das Natürlichste ist, und sie selbst und alles andere ihn Harmonie führt. Womit ein Kreis ein grosser kosmischer Kreis geschlossen wird.
    Auf der energetischen Ebene zu handeln, bedeutet den Geist der Erde und des Kosmos weiterzutragen. Es ist wenig bis kein persönlicher Vorteil gesucht, sondern eher ein ERLEBEN. Wenn es einen persönlichen Vorteil gibt, fügt sich dieser gewöhnlich in den Kontext harmonisch ein. Immerhin müssen auch Schamanen eine irdische Existenz bewältigen, und sind nicht etwa in jeder Hinsicht Magier, die aus dem Nichts ein Stück Brot herbeizaubern.

    In geistiger Hinsicht ist der Schamanismus intelligent, und es bedarf der Fähigkeit, Unterscheidungen und komplizierte Zusammenhänge auseinander halten zu können, aber der geistige Bereich wird allgemein kurz gehalten. Das Denken wird beherrscht. Es wird erst dann notwendig wenn es tatsächlich notwendig oder nützlich ist.
    Das Leben findet mehr im übrigen ganzen Bewusstseinsraum statt.
    Es wird erlebt als eingebettet in einen größeren kosmischen Zusammenhang.
    Das Leben wird als Ausdruck kosmischen Glücks erlebt... -

    Trotz einer gewissen Distanz zum Weltlichen, was ausgedrückt ist allein durch ihre Art wahrzunehmen, gönnen sich Schamanen genauso gut einer beherzten lebensfrohen Sicht der alltäglichen Dinge, wie es normale Menschen tun sollten. Sie gönnen sich Genuss und Freude an Dingen, wenn es sie nicht zu sehr aus der Fassung bringt.

    Es ist das typische Wesensmerkmal oder Charakteristikum des Schamanismus, in Kontakt mit den Energien oder energetischen Ebenen zu stehen, mehr zu sehen als andere, und daneben ist auch ein gewisses Verhalten typisch, dass alles Leben als heilig empfunden wird, und man allen Leben deshalb auch mit (angemessenen) Respekt und gewahrener Würde gegenübertritt. Dennoch gibt es ein gesundes Empfinden für Schicksal und den Lauf der Dinge, und man macht sich als Schamane gewöhnlich nicht zum Trottel der Welt, der die Geschicke der Welt nicht in den Griff bekommt. Aber andererseits zeichnet Höflichkeit den Schamanismus aus, und man hilft im Alltäglichen, wo man kann. Und es ist immer Ausdruck des Lebens, wenn man dem Leben auf die Sprünge hilft.

    Wenn der Schamanismus konkret einer Person hilft, die den Schamanen extra aufsucht, ist es nur eine vollständige Hilfe, wenn auch die seelische Ebene zu ihrem Lohn kommt, was nichts anderes als seelische Entwicklung ist. Die Seele und damit der Mensch muss durch eigene Erfahrungen zu eigenen Entscheidungen kommen. So kommt es, dass die schamanische Hilfe oft nur darin besteht, einen Weg zu zeigen. Erkennen und Entscheiden muss man ihn selbst.

    Der Schamane wird gewisse Dinge zu offenbaren wissen, und andere Dinge nicht, die beim Betreffenden hinter dem Horizont des Seelischen stehen. Der Schamane ist nicht Gott, und weiss auch nicht alles zu beurteilen, und hält sich meist auch nur an Eingebungen, die er nicht ganz verstehen muss. Er weiss um den Sinn hinter den Eingebungen und weiss, dass dahinter die Handschrift eines grossen Geistes steckt, der alle Wirklichkeit durchzieht, und selbst für den Schamanen im Kern geheimnisvoll bleibt.

    Der Schamanismus in seiner Hilfestellung ist nicht distanziert, und auch nicht dogmatisch, sondern berücksichtigt das Verlangen der Seele nach Erfahrungen.

    Die schamanische Sichtweise blickt auf Energien , beeinflusst und benutzt Energien, so zum Beispiel die "Qi Energie" (siehe Qi Gong). Um zu heilen, oder energetische Abläufe in Harmonie zu fügen.
    Ein wichtiger Umstand, ist , dass der Schamanismus einen ganzheitlichen Blick auf das Leben hat, und zu seinen Entscheidungen kommt, indem er aus sehr hoher Ebene der Wirklichkeit seine Entscheidungsgrundlagen bezieht, das können auch Engel sein. Die Welt ist voller Energien und Kräfte, von Naturgeistern bis anderen guten Geistern der Erde und des Lebens, und der Schamane kann sehr verschieden sein, mit welchen Kräften er als Schamane umgeht und wirkt. Im Gunde fügt er sich in die Natur der Dinge, weil es sich so für ihn ergibt. Weiterhin ergibt sich für ihn die Sichtweise, dass in der Natur der Dinge und sei es ein Panzer, alles sich harmonisch fügen sollte. Wenn aber ein Panzer ein Panzer sein will, so wird das akzeptiert und ein Umgang gefunden. Die schamanische Sichtweise ist zugleich pragmatisch wie bejahend. In einem Krieg würde man in der Regel erwarten, die gesündeste Entscheidung ist, dem Krieg fern zu bleiben.
    .
    Der Schamane tut nur etwas was auch der gewöhnliche Mensch selbst zu zun gewollt ist, wenn er entdeckt, dass das Reich des Lebens dies nahe legt zu tun (ein reines Gewissen vorausgesetzt).

    Der Schamane vollendet nur die Möglichkeiten, die das Leben ihm bietet. Es gibt Ansichten, dass die energetische Konfiguration eines Schamanen eine andere als die des gewöhnlichen Menschen ist, was ihm womöglich seine Fähigkeiten verleiht. Aber im Ansatz und in seiner Motivation, ist sein Verhalten auf etwas Universelles gegründet, an dem alle Menschen teilhaben können.
  10. Man kennt das römische Reich. Und viele Ansichten dazu, zB dass es ein Imperium sein wollte.
    Wollte es wirklich ein Imperium sein?

    Innenpoltisch gab es zwar viele Bestrebungen, eine Art Königstum auszurufen, und dazu gehört auch der Besitz von Terrirtorium um Geld oder Gewinn oder Macht zu erhalten. Aber man muss auch ins Kalkül ziehen, dass die Römer reiche Beute waren für Eroberungsfeldzüäge von Germanen und Heiden.

    Als Caesar eine Holz-Brücke über den Rhein baute, war das ein ENORMER AUFWAND. Nachdem seine Legionen den Rhein überquerten um auf der anderen Seite des Flußes die Germanen zurückzudrängen, liess er die Brücke wieder abbauen. Wieder ein enormer Aufwand.
    Das tat er nicht, wie uns eine Dokumentation weis machen will, weil er den Germanen etwas demonstrieren wollte.
    Sondern weil er Angst hatte, die Brücke könnte auch von den Germanen benutzt werden, um das römische Gebiet mit Raubzügen zu überziehen.

    Als die Raubzüge der Germanen begannen, das war ja schon ganz am Anfang des römischen Reiches so, keimte in Rom der Wunsch, diese Gefahr dadurch zu begegnen, dass man in den Norden (Germanen) einmarschiert um die Sache auf diese Weise besser zu kontrollieren und in der Hand zu haben.
    Das römische Reich war keine Stammeskultur sondern mit dem Senat und so weiter wie die Vorform unserer heutigen Staaten - die Wehraufgabe lag bei Soldaten, und nicht bei denen, die die Bevölkerung ausmachte. Es war streng hierarchisch gegliedert und im weitesten Sinne war die Bevölkerung eben nicht autark sondern Teile eines Gliedes, wo alles seine Aufgaben hatte. Eroberungsfeldzüge der Germanen stelle ich mir deshalb so vor, dass die Soldaten stets am falschen Platz waren, und die überfallenen Leute wehrlos waren. Was in anderen Kulturen einfach an Bedeutung nicht so gewichtig war, weil ein Überfall auf einen regionalen Stamm beschränkt war, kam in Rom ähnlich heute die Massenmedien arbeiten ganz anders an, und wurde fokussiert als Problem, das ganz Rom angeht.
    Es war mehr oder weniger aufgrund des inneren Anspruchs, oder der Mentalität dann so gekommen, dass man den Norden beherrschen wollte, um die Ängste vor Eroberungen und Probleme, die aus dem Norden kommen, zu beschwichtigen.
    Und damit , dass sie sich ausbreiteten, schufen sie nur weitere Konflikte, eben dort, wo sie sich ausbreiteten. Die römischen Feldzüge hatten starke Verluste, und das eroberte Gebiet wurden im Lauf der Jahrhunderte von den Einheimischen des Norden zurückerobert.

    Auch die USA haben ähnliche Kontrollsucht an den Tag gelegt, seit 1930 etwa. Immer war es die Angst vor Kommunismus oder ungewünschten wirtschaftlichen Entwicklungen in der Welt, die die USA dazu getrieben haben einen Krieg zu führen und damit , dass sie überall präsent sein wollten, schufen sie sich selbst als Sündenbock in der Welt (islamischer Terrorismus ist ja nur die Spitze, die ganze Welt mag die USA nicht besonders, weil alle haben einen Grund, anzunehmen, dass die USA nicht gerade geholfen hat in der Welt, die Situation für die zu verbessern, die nicht in den USA leben).
  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden