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  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.
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  1. [​IMG]
    übermütig und PsiSnake gefällt das.
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    Am Firmament, am Himmelszelt
    da glitzern tausend Steine.
    Sie kosten überhaupt kein Geld,
    sie kosten keine Scheine.
    Ja blickst Du auf im Abenddunkel,
    siehst Du die Kronjuwelen.
    Ein Schimmern, Glitzern und Gefunkel
    und keiner kann sie stehlen.
    Den Schritt der Zeit, mein liebes Kind
    zeigt Dir die Himmelsuhr
    sie dreht sich stetig und geschwind
    und darum sag ich nur:
    Sieh nur die ganzen Wunder hier,
    dann wird Dir sicher klar,
    im Himmel wohnt ein Juwelier,
    und der ist wunderbar.


    (Frank Schwellinger)
    SpiegelDich und retual gefällt das.
  3. [​IMG]

    Durchlaufe die Nacht, finde den Weg,
    zur Festung des Eises, blau, grau, kalt und weiß glitzernd wie Schnee.
    Hinter hohen Mauern, und Türmen, verborgen,
    lebte ein Mädchen dort, unverfrohren, einsam.
    Die Eisfestung ward nie verlassen, nie einsam, allein,
    das Mädchen stets an seiner Seite wachte.

    Doch dies Mädchen, es ward für alle Zeiten allein,
    verlassen, vergessen vom Reste der Welt.
    Denn die Festung ward im tiefen Walde verborgen,
    unerreichbar, untastbar, doch standhaft und stark.
    Kein Jüngling, kein Wesen dort ein und auskehrte,
    die Festung stets blieb verborgen.

    Einsamkeit war steter Begleiter der Eisprinzessin,
    Sie sehnte sich nach einem Leben in Glück und Freude.
    Warden bücher ihr Erzähler, ihre Stimme ihr Barde,
    das Eis ward ihr bester Freund.
    Hoch oben im Norden, in der Kälte des ew'gen Winters,
    in der tiefe des Nordwaldes, sie ward zuhaus, in der Festung des Eises.

    Sehnsucht fraß sie auf, Einsamkeit verschlang sie,
    doch sie blieb einsam, wahrscheinlich auf ewig.
    So wandelte sie durch die glänzenden Gänge,
    Tanzte einsam im Ballsaal, Musik nur dank ihrer Stimme, so lieblich, melodisch und rein.
    Und auf ewig,wird sie immer allein sein.

    Die Eisprinzessin, wunderschön, kalt und weiß wie Schnee,
    niemandes Eigentum, niemandes Freund.
    Wundervolles, schneeweißes Haar, Augen, so schwarz wie die Nacht und eine Haut, so weich und eisig, man meint, sie wäre aus Eisblumen geformt.
    Allein sich selbst sie gehört, allein sich selbst sie gehorcht.
    Niemandem ihre Gefühle sie offenbart, niemandem ihre Schwächen zeigt.
    Denn sie bleibt standhaft und stark, wie die Eisfestung, die Festung des Eises.
    Denn sie allein ist der Winter.
    Denn sie ist Chyo, die Eisprinzessin, die Prinzessin des Eises.


    (Lily Bayettoriri)
    Loop und Damour gefällt das.
  4. Miezel, eine schlaue Katze,
    Molly, ein begabter Hund,
    Wohnhaft an demselben Platze,
    Hassten sich aus Herzensgrund.
    Schon der Ausdruck ihrer Mienen,
    Bei gesträubter Haarfrisur,
    Zeigt es deutlich: Zwischen ihnen
    Ist von Liebe keine Spur.

    Doch wenn Miezel in dem Baume,
    Wo sie meistens hin entwich,
    Friedlich dasitzt, wie im Traume,
    Dann ist Molly außer sich.

    Beide lebten in der Scheune,
    Die gefüllt mit frischem Heu.
    Alle beide hatten Kleine,
    Molly zwei und Miezel drei.

    Einst zur Jagd ging Miezel wieder
    Auf das Feld. Da geht es bumm.
    Der Herr Förster schoss sie nieder.
    Ihre Lebenszeit ist um.

    Oh, wie jämmerlich miauen
    Die drei Kinderchen daheim.
    Molly eilt, sie zu beschauen,
    Und ihr Herz geht aus dem Leim.

    Und sie trägt sie kurz entschlossen
    Zu der eignen Lagerstatt,
    Wo sie nunmehr fünf Genossen
    An der Brust zu Gaste hat.

    Mensch mit traurigem Gesichte,
    Sprich nicht nur von Leid und Streit.
    Selbst in Brehms Naturgeschichte
    Findet sich Barmherzigkeit.


    (Wilhelm Busch)

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  5. Nun wisst ihr von uns Katzen viel,
    von uns'rer Arbeit, uns'rem Spiel.
    Auch, dass wir ganz verschieden sind
    und selten ganz zufrieden sind.

    Nun fällt euch die Erkenntnis leicht,
    wie sehr der Mensch der Katze gleicht.
    Ihr wisst, wie man uns richtig nennt,
    weil ihr die wahren Namen kennt.

    Nur eins habt ihr noch nicht erfahr'n:
    Wie spricht man eine Katze an?

    Wohl dem, der sich zuvor besinnt,
    dass Katzen keine Hunde sind.

    Bei Katzen, sagt man, gilt der Rat:
    Sprich erst, wenn sie gesprochen hat.
    Ich selbst jedoch halt nichts davon,
    die Katze grüßen soll man schon.

    Nur denk daran zu jeder Zeit:
    Sie hält nichts von Vertraulichkeit.
    Verbeug dich tief, geh auf sie zu
    und sag zu ihr: "Oh, Katze, du."

    Den leeren Worten traut sie nicht.
    Bevor man ihr von Freundschaft spricht,
    will sie zuerst Beweise seh'n,
    wenns geht in Form von Sahnecreme.

    Und hast du nicht Pastete da,
    versuch es halt mit Kaviar.
    Sie schätzt gewiss auch Räucherlachs,
    als Zeichen deines guten Geschmacks.

    Und wenn sie dich dann leiden kann,
    sprich sie mit Namen an.

    Die Katze ist kein Spielobjekt,
    sie fordert Achtung und Respekt.
    Dies merk' dir wohl und denk daran:
    So spricht man eine Katze an.

    Musical "Cat´s" A.L. Webber/T.S. Eliot,
    dtsch. T: M. Kunze
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  6. Ihr Fell schimmert im Sonnenlicht,
    ihre Augen leuchten im Mondelein,
    was ist das?
    Ihr Gesicht ist zart und klein,
    ihre Körper ist geschmeidig und rein,
    was ist das?
    Ihr Fell, ihre Augen, ihr Gesicht, ihr Körper,
    das alles kann nur der KATZENZAUBER sein...


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  7. Letztes Jahr
    zur gleichen Zeit
    das Kätzchen war
    voll Ängstlichkeit.

    In Freiheit geboren,
    bald eingefangen,
    seine Mutter verloren,
    die Hoffnung vergangen.

    Das Kätzchen, so klein,
    mit Äuglein so groß,
    zog bald bei uns ein,
    versteckte sich bloss.

    Es fauchte und knurrte:
    "Fass mich nicht an!";
    als es mal schnurrte,
    war Frühling dann.

    Heut' hat das Kätzchen
    Vertrauen und Mut,
    bei uns Menschen sein Plätzchen,
    das tut ihm so gut.

    Ich wünsche mir sehr,
    dass nächstes Jahr
    für manch' Katze mehr
    dieser Traum wird wahr.

    Denn nichts im Leben
    ist so viel wert,
    wie Liebe zu geben
    - und umgekehrt.


    (Kirsten Schulitz)
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