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  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.
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  1. Ich schrieb an anderer Stelle, dass das Äußere ein Spiegelbild des Inneren ist. Solche und ähnliche Aussagen findet ihr auch in zweitklassigen Esoterikbüchern. Der Wert dieser Aussagen hilft den Menschen aber oft wenig, weil sie nicht wissen, wie man so etwas konkret im Leben anwendet. Die weiteren Ausführungen dienen einem tieferen Verstehen und sollen helfen auch die Anwendungsmöglichkeiten spiritueller Gesetzmäßigkeiten, wie dem der Entsprechung von Innen und Außen, zu erkennen.

    Als Beispiel hierfür nehme ich Geldsorgen. Sorgen, die viele Menschen haben. Auch die Erfahrung von Geldsorgen hat, wie jede andere Erfahrung auf dieser Welt, immer eine innere Ursache, ein inneres Pendant, das die Erfahrung bewirkt. Bedenkt eines: Egal, was ihr im Äußeren ändert, solange die innere Ursache besteht, wird sich das Äußere darauf einstellen. Eine jede äußere Änderung ist dann nur vorübergehend.

    So kann es sein, dass wenn ihr ständig mit Geldsorgen konfrontiert seid, und es durch viel Mühe schafft einmal davon loszukommen, ihr euch schnell wieder darin befindet. Es entsteht dann oft das Gefühl, es funktioniert einfach nicht, es ist zu wenig da, und egal, was ihr macht, es wird immer zu wenig da sein, oder gerade einmal so viel, dass ihr überleben könnt, aber nicht in besonderer Fülle lebt.

    So muss es nicht sein! Es ist genug für alle da. Niemand müsste in Armut leben, denn dieser Planet kann uns alle ernähren und ein Leben in Fülle und Wohlstand für alle ermöglichen. Das Problem ist, dass der Wohlstand ungleich verteilt ist. Die Versuche der gewissenhaften Politiker diesem Phänomen der Ungleichverteilung entgegen zu wirken, werden immer scheitern, solange die Menschen nicht die inneren Ursache dafür auflösen. Denn Ungleichverteilung kommt nicht von außen, sondern von innen.

    Doch bedenkt dieses: Egal, wie die Umstände im Außen sind, wenn ihr nur euer Inneres ändert, wird sich auch das Äußere ändern. Das heißt, selbst wenn ihr in die tiefste Armut hineingeboren werdet, ihr könnt da hinauswachsen, wenn ihr euer Inneres begleicht.

    Es gibt im Wesentlichen zwei Ursachen für materiellen Mangel, und das sind Gier und Geiz. Wer unter Armut oder Geldsorgen leidet, trägt mindestens eine dieser Eigenschaften in sich. Ich betone: „Wer darunter leidet...“ Es kann durchaus sein, dass Menschen in materieller Armut leben, die frei von Gier und Geiz sind. Diese aber leiden nicht darunter. Denkt darüber nach! Der Unterschied ist bedeutend.

    Gier und Geiz haben viele Manifestationen. Die meisten Menschen in Europa sind gierig und geizig, ohne es zu merken. Ich spreche hier nicht nur von Gier und Geiz in Bezug auf Geld oder andere materielle Güter, sondern auch von allen anderen Lebenslagen. Man kann auf ganz vielen unterschiedlichen Ebenen geizig oder gierig sein. In der Tat kann man sehr großzügig mit Geld um sich werfen und man ist trotzdem ein Geizkragen.

    Aber warum? Begreift dieses: Gier äußert sich als das Verlangen, mehr zu bekommen, als zu geben. Geiz äußert sich als das Verlangen, alles festzuhalten. Das muss nicht unbedingt mit Geld zu tun haben. Es kann zum Beispiel auch Zeit sein. Manche Menschen beanspruchen gerne die Zeit von anderen, ohne selbst je viel Zeit für andere zu opfern. Oder es können nette Worte sein. Manche Menschen zielen darauf ab, Komplimente oder Lob zu bekommen, ohne je selbst ein Kompliment zu machen oder andere zu loben. Oder es kann jede Form von Hilfe sein. Manche Menschen bitte schnell um Hilfe, ohne schnell bereit zu sein Hilfe zu geben. Oder es kann sich in ganz banalen Dingen zeigen, wie Feierlichkeiten. Manche Menschen laden gerne zu Feiern ein und bereiten alles, sehr liebevoll vor, andere laden nie ein, oder wenn doch, dann geben sie sich nur sehr wenig Mühe für ihre Gäste. Auch das sind alles Manifestationen von Gier und Geiz.

    Gier und Geiz manifestiert sich in einem Ungleichgewicht von geben und nehmen, und zulassen und loslassen. Die Folgen davon können nicht nur Geldsorgen sein, auch alle Beziehungsprobleme gründen in einem solchen Ungleichgewicht.

    Doch hier will ich mich nur den Geldsorgen zuwenden. Vernehmt dieses: Geld ist eine physische Manifestation von Liebe. Das ist eine Aussage, die vielen Menschen an den Kopf stößt, weil sie Geld oft als etwas Schmutziges ansehen. Doch Geld an sich ist nichts Verwerfliches. Ganz im Gegenteil. Der Mensch gab dem Geld die Macht seiner Liebe. Geld ist die Verkörperung menschlicher Arbeit, und Arbeit wiederum ist eine Form von menschlicher Liebe. Geld verkörpert aus spiritueller Sicht nicht Nahrung oder Rohstoffe, denn diese sind aus spiritueller Sicht von der Natur geben, und damit ein Geschenk. Wir zahlen für Nahrung im Grunde nicht die Nahrung, sondern die Arbeit, die dahinter steckt, die Nahrung anzubauen, sie zu ernten, sie in den Supermarkt zu führen und dort zu verkaufen. Selbes gilt für den Treibstoff in den Autos. Wir zahlen nicht das Öl, sondern die Arbeit, die nötig war, dieses Öl zu gewinnen, zu verarbeiten und zu transportieren.

    Erkennt diese Wahrheit: Geld verkörpert Arbeit, und Arbeit verkörpert Liebe. Um im Gleichgewicht zu leben, sollte der Mensch so viel Geld haben, wie er Arbeit leistet. Wobei sich der Wert der Arbeit daran misst, wie viel Wohlstand, Erleichterung und Hilfe diese Arbeit bewirkt. Ein Loch in der Wüste zu graben, dass keinem Menschen etwas bringt, ist zwar viel Arbeit, hat aber keinen Wert und sollte keinem Geld entsprechen. Eine Wasserleitung zu bauen und zu warten, die hunderte oder tausende Menschen mit Trinkwasser versorgt, hat viel Wert und sollte daher gut bezahlt sein. Genauso ist es aus spiritueller Sicht gerechtfertigt Menschen mit besonderen, seltenen Fähigkeiten wie zum Beispiel einen guten Arzt, einen guten Techniker oder großen Künstler besser zu bezahlen. Es ist aus spiritueller Sicht aber nicht gerechtfertigt, mehr Geld für Dinge zu verlangen, als Arbeit dahinter steckt. Dazu zählen alle möglichen Finanzgeschäfte, wie Geld leihen und verzinsen. Natürlich steckt auch hinter der Geldverwaltung Arbeit, und diese Arbeit soll bezahlt werden. Aber Millionen von Euro an Zinsen zu verlangen ist niemals gerechtfertigt, weil das Verhältnis von geleisteter Arbeit und Geld nicht stimmt. Es ist auch nicht gerechtfertigt, mehr Geld für Miete oder Infrastruktur zu verlangen, als Arbeit dahinter steckt, diese Instand zu halten.

    So viel nur, um den Wert des Geldes zu begreifen. Dieses Begreifen ist wichtig, um das Gleichgewicht zu verstehen, das angestrebt werden soll, um in Wohlstand zu leben.

    Um Geldsorgen loszuwerden, sollte es das langfristige Ziel sein, dieses Gleichgewicht zu erlangen. Das bedeutet also, eine Arbeit zu erbringen, die für die Menschen wertvoll ist. Seid also bereit, hart zu arbeiten und viel zu geben! Das ist eine Grundvoraussetzung. Schritt eins ist also, eine Arbeit zu finden, die nützlich und wertvoll ist. Egal, ob gut bezahlt, schlecht bezahlt oder gar nicht bezahlt.

    Dann legt die Vorstellung von Mangel ab, dem Glauben, dass nicht genug für euch da ist. Viele Menschen sind geizig, weil sie befürchten, nicht genug zu haben. Sie sparen und halten Geld zurück, um sich abzusichern. Das ist Ausdruck von Mangeldenken. Denkt lieber, dass ihr genug habt, und gebt dementsprechend. Auch wenn ihr meint nichts zu haben, ihr werdet immer etwas finden, dass ihr noch teilen könnt. Teilt dieses und gebt, denn wer gibt, der wird bekommen.

    Tut dies um den Geiz zu aufzulösen. Gebt! Gebt nicht nur Geld, gebt Arbeit, gebt Zeit, gebt Zuhören, Verständnis und Liebe. Gebt den Menschen etwas Wertvolles. Und wenn ihr kein Geld dafür bekommt, dann gebt es trotzdem, nicht des Geldes wegen sondern des Gebens wegen. Und dann haltet an nichts fest, um frei von Gier zu sein. Lasst los, was das Leben fordert. Sei es Geld, eine Wohnung, ein Partner, ein Auto, ein Haus. Was auch immer.

    Wenn ihr das bis zur letzten Konsequenz tut, wird Wohlstand einkehren, weil ihr eurer Inneres durch Taten bereinigt habt. Bereinigt von Gier und Geiz. Ihr könnt das freilich auch durch Meditation oder andere spirituelle Methoden erreichen. Aber auf materieller Ebene sind diese Methoden sehr ineffizient und brauchen unter Umständen Jahrzehnte oder länger, damit sie wirken. Auf physischer Ebene könnt ihr das innerhalb von wenigen Jahren, Monaten oder sogar nur Wochen schaffen, je nachdem wie konsequent ihr seid.

    Denkt daran: Gebt bedingungslos und vertraut auf das Gute im Leben. Wenn ihr genug gebt, so dass ihr frei seid von Geiz und Gier, wird Wohlstand einkehren, auch wenn es Zeit braucht. Es wird passieren. Das ist Gesetz. Eine der Spielregel, die wir einst vereinbarten, als wir dieses Abenteuer begannen.
    kulli gefällt das.
  2. Die Menschen neigen zu denken, es gäbe Erfahrungen, die sie nicht selbst verursacht haben, weil sie die Verbindung von Ursache und Erfahrung nicht erkennen. Sie mögen zum Beispiel eine schreckliche Erfahrung durchleben, wie den Verlust eines Kindes unter tragischen Umständen. Eine Erfahrung, die sie in den größten Zweifel darüber stürzt, ob es so etwas wie eine himmlische Gerechtigkeit geben kann. Sie wissen nicht ein, nicht aus, und brechen zusammen unter dem Schmerz ihres gebrochenen Herzens. Sie erkennen nicht, dass die Erfahrung einen von ihnen erzeugten Ursprung hat.

    Wenn man auf die heiße Herdplatte greift und vor Schmerz zurückzieht, ist das Erkennen von Ursache und Erfahrung leicht. Der unbedachte Handgriff wird sofort in kausalen Zusammenhang mit dem Schmerz geführt, und wird in Zukunft vermieden werden. Schmerz führt zu der Erkenntnis, wie es nicht funktioniert.

    Die Menschen erkennen nicht, dass die Gesetzmäßigkeit des Schmerzes viel umfassender gilt. Schmerz ist ein Wegweiser, ein allerletztes Einbahnschild, wenn alle anderen Wegweiser nicht beachtet wurden. Das gilt sowohl für den körperlichen, als auch für den seelischen Schmerz.

    Oft schlüpfen Seelen in einen irdischen Körper, allein aus dem Grund um Wegweiser zu sein. Manchmal tun sie das sogar mit der Berufung einen so tragischen Verlust zu verursachen, wie den oben erwähnten. Entweder wählen sie ihre Eltern dafür bewusst, oder höhere geistige Aufpasser teilen ihnen diese Rolle zu. Ihre Rolle ist die eines Wegweisers, eines Einbahnschildes, oder Fahrverbotes. Solch drastische Rollen werden in der Regel nur vergeben, wenn der eingeschlagene Weg der betroffenen Seelen auf einen noch größeren Abgrund zuführt.

    Ihr mögt euch fragen: Wie kann es sein, dass liebevolle Eltern, die augenscheinlich gar nichts falsch machen, solche Wegweiser brauchen? Welchen Abgrund steuern sie denn an? Leben sie nicht ein ganz normales Leben, wie tausende andere Eltern?

    Um das alles zu verstehen, bedarf es in der Regel viele Jahre - meist viele Leben - des bewussten Auseinandersetzen mit geistigen Gesetzen. Was ich euch hier erzähle, ist wahrlich nur ein Kratzen an der Oberfläche der Zusammenhängen, die viel komplexer sind, als ihr euch das vorzustellen vermögt. Bedenkt: Um komplexe Zusammenhänge der Natur zu verstehen, wie sie zum Beispiel in der Relativitätstheorie von Einstein beschrieben werden, bedarf es viele Jahre des Nachdenkens und Überprüfens auf eigenen Wegen.

    Dennoch soll hier niedergeschrieben sein, was ich damit meine, wenn ich sage, die Eltern steuern auf einen Abgrund zu. Wenngleich mir bewusst ist, dass vieles der folgenden Information eure Vorstellungskraft sprengen mag und sich für euren Verstand wie wilde Phantasterei anhören wird, so werden doch die, die offenen Herzens sind, die Botschaft empfangen.

    Zunächst möchte ich sagen: Euer Leben begann nicht mit eurer Geburt und endet nicht mit dem Tod. Geburt und Tod sind nur Übergänge. Erkennt diese Wahrheit, sie wurde euch schon so oft vermittelt. Eure Seele durchlebt unzählige Leben, als Mensch wie auch in anderen Gewändern, in physischer Form und in metaphysischer Form. Auf diesem Planeten und anderen Planeten, und dieser Dimension, wie anderen Dimensionen. Eure Seele ist viel umfassender als ihr in euren kühnsten Träumen erahnt, und vor allem ist sie viel bewusster. Würdet ihr aus eurem Gewand, dem physischen, wie auch aus dem geistigen Körper schlüpfen, würdet ihr mit einem Mal alle Zusammenhänge eures Lebens erkennen. Auf einen Blick und völlig mühelos. Ihr hättet – wenn ihr es wünschtet - sofort den Überblick über alle eure gelebten Leben auf Erden. Ihr könntet den Zusammenhang von unterschiedlichen Leben so erkennen, wie ihr eventuell die Zusammenhänge eurer Kindheit und dem Erwachsenenleben heute schon erkennt. Des Weiteren verfolgt ihr konkrete Absichten mit diesen vielen Leben. Das Sein in menschlicher Form, also die Summe aller eurer menschlichen Leben, ist so etwas wie der Kindergarten für das Bildungsniveau einer Seele. Ihr durchlebt hier ganz konkrete Aufgaben und Abenteuer im unermesslichen Spiel, dem sich die Seele hingibt.

    Es ist aus (gewöhnlicher) menschlicher Sicht nicht auszumachen, welches Abenteuer ihr gewählt habt, und welche Rolle ihr später im Erwachsenenleben eurer Seele spielen werdet. Es ist nicht notwendig das zu wissen, und ist auch nicht erwünscht.

    Doch begreift dieses: Ihr verfolgt ein Ziel und habt einen konkreten Plan von dem, was ihr als Seele ausdrücken wollt. Denn wenn das Abenteuer Mensch für euch beendet ist, werdet ihr viel größere Rollen im Universum und darüber hinaus einnehmen. So wie ein kleines Baby zu einer mächtigen Persönlichkeit auf Erden heranwachsen kann, so wächst die Seele von kleinen Rollen im Universum zu immer größeren.

    Alle Erfahrungen hier auf Erden dient dem Entfalten eures göttlichen Potentials. Dazu gehören auch Erfahrungen des Schmerzes und der Trauer. Es kann aber auch geschehen und geschieht oft, dass eure Entfaltung hinkt, dass sie nicht so abläuft, wie ihr das wolltet, und wie es beabsichtigt war. Wann immer das geschieht, werden Kräfte mobil gemacht, die den Entfaltungsprozess korrigieren. Zunächst sind es immer sanfte Korrekturen, die die himmlischen Kräfte beordern, wie zum Beispiel eine Erkältung, die genau dann kommt, wenn ihr am meisten Arbeit zu tun hättet. Und ihr ärgert euch, und denkt nur: „Das kommt jetzt aber ungünstig!“ Aber ihr erkennt das Zeichen und die Botschaft nicht. Die Erkältung kommt nicht, um euch zu quälen, sie kommt um euch zu stoppen. Sie will euch eventuell sagen: „Halte an! Diese Arbeit macht dich sonst noch kranker.“ Sie spricht sanft zu euch, will euch aufhalten, ins Bett legen und euch Zeit zum Nachdenken geben. Darum denkt nach und kehrt nach Innen, wenn so etwas geschieht. Fragt: „Liebes Leben, was willst du mir sagen?“ Und dann hört gut zu und zeigt Bereitschaft unter Umständen alles anders zu machen.

    Hört auf all die kleinen Botschaften, die das Leben euch schickt! Das kann euch davor bewahren großen Schmerz zu erfahren. Wenn es geschieht, dass ihr nicht lernen wollt und nicht zuhören wollt, was das Leben euch sagt, dann wird es immer deutlicher sprechen. Viele dieser Zeichen kommen von den himmlischen Helfern, die ihr einst selbst beordert habt, euch bei eurer Entfaltung zu unterstützen.

    Es geschieht auch, dass Menschen nicht nur ein paar grobe Schritte setzen, die ihrer eigentlich angestrebten Entfaltung entgegen wirken, es geschieht sogar, dass sie ganze Leben oder viele Leben führen, die sie von ihrem angestrebten Ziel ablenken oder wegführen. Wenn es soweit kommt, kann es sein, dass nur noch sehr drastische Eingriffe eine Korrektur ermöglichen. Und dann treffen uns unter Umständen Schicksalsschläge, wie der Verlust eines Kindes - eine Erfahrung, die es vermag unser ganzes Denken und Fühlen zu verändern.

    Doch eine solche Veränderung soll nicht Bestrafung sein! Das Universum bestraft nicht. Niemals. So etwas wie Bestrafung wird auf höheren Ebenen des Seins nicht angewandt. Und diese Ebenen bestimmen das Leben mehr als alles andere. Drastische Veränderungen sollen euren Kurs korrigieren, sollen eurer Entfaltung dienen, auch wenn ihr das zunächst nicht erkennt und nicht einsehen wollt.

    Aber es gibt durchaus auch andere Gründe als den der Kurskorrektur, die Schicksalsschläge hervorrufen. Es können auch Wachstumsimpulse oder Prüfungen sein, die euch das Leben schickt, um daran zu wachsen, um Stärke zu beweisen, als Vorbereitung auf größere Aufgaben jenseits des Physischen. Aufgaben wie zum Beispiel selbst ein Engel zu sein und/oder ein Hüter des Gleichgewichts ganzer Galaxien oder größerer Teile der Schöpfung. Denn dahin strebt das menschliche Geschlecht, und alle Erfahrung hier auf Erden soll den großen Aufgaben dienen, die wir eines Tages gemeinsam übernehmen werden, so wir die Reifeprüfung dafür bestehen.
    kulli und SPIRIT1964 gefällt das.
  3. Alle Erfahrung wird vom Inneren bestimmt. Denn alle Erfahrung ist Reaktion auf das, was Innen ist, auf den Geist, das Wesen und die Energie, die den Charakter formt. Wie immer ihr es auch nennen wollt. Der Name ist unwesentlich. Doch wesentlich ist, dass ihr begreift.

    Was euch im Leben geschieht, ist eine Reaktion des Lebens auf euer inneres Wesen. Das ist Gesetz. Ein Teil der Spielregeln, die ihr selbst mitbestimmt hattet, als dieses Abenteuer begann. Es gibt nichts, was euch aufgezwungen wurde. Nichts. Und selbst wenn ihr die Erfahrung macht unter Zwang zu stehen, so ist dieser Zwang selbst verursacht. Doch egal welche Erfahrung ihr durchleben mögt, eine jeder Erfahrung kann verändert werden. Das ist ebenfalls Gesetz, eine weitere Spielregel, die wir vereinbart haben.

    Hört gut zu, was das Leben euch sagt! Es spricht zu euch, denn das Leben ist lebendig. Es spricht zu euch in jedem Augenblick. So wie gerade eben. Doch dieses Sprechen ist mehr als Worte. In der Tat spricht das Leben äußerst selten in Worten. Es spricht viel mehr mit Taten, Ereignissen und Zufällen. So wie manche das nennen, wenngleich es Zufälle nicht wirklich gibt, weil alles Gesetzen folgt. Wobei ich den Begriff „Spielregel“ bevorzuge.

    Der aufkommende Regen ist eine Reaktion des Lebens, genauso wie der verspätete Zug oder ein scheinbar günstiger Moment. Aus menschlicher Sicht ist es schwer auszumachen, dass all die Geschehnisse im Leben eine direkte Reaktion auf unser Inneres sind. Doch sie sind es. Aber die Spielregeln sind sehr viel undurchschaubarer als ihr nun vielleicht denken mögt. Es ist alles weitaus komplizierter und komplexer.

    Die Erkenntnis, dass alle Erfahrung eine Reaktion auf unser Inneres ist, ist ungefähr so wesentlich, wie die Erkenntnis, dass jede Form von Energie ineinander umgewandelt werden kann. Die Erkenntnis alleine nutzt wenig, wenn man nicht weiß, wie man sie ganz konkret anwendet.

    Das menschliche Sein ist folgendes: Ein Spiel mit Energie. Sie wie wir aus den Elementen der Erde Werkzeuge und Maschinen formen, die wir für uns nutzen, und so wie wir aus den Elementen der Erde Häuser bauen, die uns vor Wind und Wetter schützen, so ist dies nichts anderes als ein Spiel mit Energien. Um die Elemente effektiv für uns nutzen zu können, müssen wir wissen, wie man sie geschickt handhabt.

    Die Umstände in unserem Leben werden genauso durch Energien verursacht, wie Wind und Wetter. Sei es ein aufreibender Chef, eine unerfüllte Partnerschaft oder ein jedes anderes energieraubendes oder energiespendendes Verhältnis. All dies ist ein freies Spiel von Energien. Energien, die wir alle mit uns tragen und so real sind wie die Luft, die wir atmen, wenngleich wir sowohl die Luft als auch diese Energien nur unter gewissen Umständen sehen können, so können wir sie leicht erfühlen, wenn wir nur kurz inne halten und uns darum bemühen.

    Diese Energien zu beherrschen, mit ihnen so zu spielen, dass sie tun, was wir wollen, darin liegt die Kunst ein glückliches Leben zu führen. Oder ein jedes anderes Leben, das wir wünschen. Wie man mit diesen Energien spielt, das lernen wir Tag für Tag. Doch viele von uns sind noch sehr unbeholfen damit und erzeugen sehr viele unerwünschte Erfahrungen. Darum bin ich gekommen: Um euch mehr vom Spiel der Energien zu erzählen, und wie ihr sie besser nutzen könnt, um zu schaffen, wonach euch beliebt.
    kulli und Damour gefällt das.
  4. Alles, was in unserem Leben geschieht, haben wir selbst verursacht. Nichts geschieht zufällig, nichts ist bestimmt, oder gar von einer anderen Macht auferzwungen. Alles, was uns widerfährt, ist eine Reaktion des Lebens auf uns. Das Leben spricht mit uns. Ob es ein Lächeln ist, das uns trifft, oder unfreundliche Worte. Es wird verursacht durch die Ausstrahlung unseres Wesens. Unser gesamtes Umfeld reagiert auf das, was wir ausstrahlen. Umgekehrt reagieren wir auf das, was unser Umfeld auf uns einstrahlt. Doch egal, was es einstrahlt, es kann uns nur berühren, wenn wir resonant dazu sind. Keine Gewalt kann uns widerfahren, wenn wir selbst gewaltlos sind, bis in die tiefste Tiefe unseres Wesens. Es ist unmöglich. Selbst die Kreuzigung von Jesus Christus war nur möglich, weil Jesus eine Form von Gewalt in seinem Wesen trug. Doch dies war so beabsichtigt, damit er tun konnte, wozu er gekommen war. Genauso wie ein Rauchfangkehrer sich beim Tun seines Werkes selbst schmutzig macht, so tat dies auch Jesus Christus. Der Rauchfangkehrer wird schmutzig, wenn er den Ruß entfernt. Jesus nahm Karma auf sich, um Karma abzutragen. Daher heißt es, er starb für uns am Kreuz. In der Tat so ist es. Wenn der Mensch rein ist, kann ihn kein Wort, keine Waffe und keine Krankheit Schmerz zufügen. Leid ist nicht möglich, wenn die Aura nur Liebe beinhaltet. Doch dies heißt nicht, dass man nicht krank werden kann, noch dass man unverwundbar ist. Sehr wohl kann man erkranken, und auch verletzt werden, doch erfährt man dies nicht als Leid im Sinne von etwas Unerwünschtem. Mit der Liebe kommt die Erkenntnis, dass alles, was uns widerfährt, selbst verursacht ist, weil das Leben Liebe ist. Es gehorcht uns und erfüllt, was es zu erfüllen beauftragt wird. Darum sollte man man sich selbst ändern, wenn das Äußere nicht dem Wunsch entspricht. Denn wer das Innere ändert, ändert zugleich das Äußere.
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