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Wieviel Eiweiss und Nährstoffe braucht man täglich? Über offizielle "Empfehlungen"

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 317

Eiweiss muss nicht täglich in einer hohen Menge zugeführt werden!
Wichtiger ist, die essentiellen Aminosäuren regelmässig zuzuführen! Und regelmässig heisst nicht unbedingt täglich. Die nichtessentiellen werden vom Körper selbst aufgebaut, sofern er über eine ausreichende Vitamin-, Mineralstoff- , Spurenelement- und Kohlenhydratversorgung verfügen kann!

Ich las mal folgendes und jeder liest dieselben Zahlen:
0.8 gr. Eiweiss bräuchte man pro Kilogramm Körpergewicht, täglich!
Spitzensportler bräuchten sogar 1.5 gr. Eiweiss. Auch täglich.

Es heisst, dass die Muskeln relativ viele Kalorien bedürfen, und vermutlich gilt das auch für den Eiweißbedarf der Muskeln. Aber welche Menge Eiweiss man zunehmen muss, sowohl als Nichtsportler als auch als Sportler bleibt einfach unklar.

Ich glaube schon allein eine tägliche Zufuhr ist nicht nötig. Aber das ist nur meine Einschätzung. Folgendes zu den Einnahmeempfehlungen habe ich jedoch ziemlich genau recherchiert.

Zum besseren Verständnis zuerst folgendes: Eiweiße und Proteine besagen letztendlich dasselbe. Diese aber bestehen wiederum aus einzelnen Aminosäuren. Einzelne Aminosäuren sind also die eigentlichen Dinge, um die es geht. Denn sie existieren im Körper in unterschiedlichen Verhältnis zueinander, denn nicht jede ist gleich wichtig.

Weiterhin gibt es nichtessentielle Aminosäuren, die der Körper selbst herstellen kann, wenn er genügend übrige Nährstoffe wie Vitamine und Spurenelemente zur Verfügung hat. Die essentiellen Aminosäuren müssen mit der Nahrung zugeführt werden, weil sie der Körper nicht selbst herstellen kann.

Wie kam man auf diese Empfehlungen der Eiweißzufuhr?
Stickstoffe im Urin entstehen vor allem durch Eiweissverstoffwechslung und Eiweissverlusten im Körper. Je mehr Proteine man ißt, desto mehr Stickstoff ist im Urin nachweisbar.

So nimmt man an: der im Urin ausgeschiedene Stickstoff ist eine Berechnungsgrundlage für den Verlust an Eiweissen.
Folglich denken sie, man müsste dieselbe Menge an verlorenen Stickstoff wieder mit Eiweißen in der Nahrung zuführen.

Es ist die Frage, ob Stickstoffausscheidungen nur durch den Abbau von Aminosäuren im Körper hervorgerufen werden. Neben Stickstoffen im Körper, die an Aminosäuren gebunden sind, gibt es andere Stickstoffe, die auch verloren gehen, durch beständigen Verschleiss, zB Lecithin, Cholin. Siehe auch:
http://www.chemieunterricht.de/dc2/milch/n2-bio.htm

Weiterhin gibt es ja die nichtessentiellen Aminosäuren, die der Körper herstellen kann, auch ohne dass sie ihm von Aussen zugeführt werden!
Der Körper kann für den täglichen Bedarf manchmal nicht alle nichtessentiellen Aminosäuren in erforderlicher Menge herstellen. Das Ausmaß, in wie weit er auf Zufuhr von nichtessentiellen Aminosäuren noch angewiesen ist, ist bei jedem Menschen verschieden - da es zB auf Belastungen ankommt, Stress, Gesundheitzustand, Ernährung mit belastenden Stoffen, und so weiter.

Wesentlich ist, dass es Aminosäuren wie Arginin gibt, die im Vergleich mit anderen Aminosäuren eine höhere Stickstoffausscheidung mit sich bringen! Diese auf Stickstoffausscheidung begründete Zufuhrempfehlung von Eiweißen berücksichtigt diese Besonderheit nicht, und man schmeisst einfach alle Eiweiße mit Arginin in einen Topf. Das verfälscht die Bedarfsempfehlung an Eiweißen erheblich!

Es fehlen Studien, oder auch "Tierversuche", die die Auswirkung dieser Empfehlungen untersucht hätten. Langjährige Studien werden zu viel weniger wichtigeren Dingen veranlasst, wie zB die Wirkung übermässiger Zufuhr von Flohsamenschalen als Ballaststoffe bei Ratten.

Man hat den Stickstoffausstoß eines Menschen gemessen. Eine Woche nachdem ich diese DEG kritisch angeschrieben habe, haben sie die verlinkte Webseite gelöscht. Sie haben was zu verbergen!

Der gewichtigste Einwand ist, dass der Körper bei einer Eiweisszufuhr von sich aus überschüssige Eiweisse zur Energiegewinnung heranzieht! Da kann man in einer Studie dem Menschen Eiweiss zuführen, und erhält als Stickstoffauscheidung natürlich einen Großteil dieser Menge zurück.
Daneben wird nicht veröffentlicht, leider, wie gross die verschiedenen drei Proteingaben für die Studienteilnehmer war. Selbst wenn in einer Gruppe sehr wenig Protein gegeben wurde, bleiben noch andere Fragen. Etwa, wie die Berechnung, um auf diese Zahlen zu kommen, in Wahrheit und im Detail aussah.

"Bei Eiweißüberschuss in der Nahrung wird das Zuviel an Eiweiß verbrannt."
Zum Beispiel nachzulesen hier: http://www.novafeel.de/ernaehrung/eiweiss/eiweiss.htm
Es mag sein, dass die drei verschieden großen Proteinmengen, die von den drei Gruppen der Studienteilnehmer verzehrt wurde, in der Stickstoffausscheidung eine Differenz ergab, je nach Proteinmenge. Eine Differenz, die auf das Maß an überflüssigen Aminosäuren schliessen liess - um damit in einem rechnerischen Rückbezug das Maß an benötigten Eiweissen herauszufinden. Also wenn man misst, diejenigen mit sehr wenig oder keinem zugeführten Proteinen haben so und so viel Stickstoffauscheidung, und diejenigen mit besonders viel Eiweisszufuhr einen gewissen Betrag Stickstoffausscheidung, kann man die Differenz erkennen. Man nimmt die niedrigste Stickstoffausscheidung wie bei einer Wage als TARA. Als Grundlage der Berechnung. Aber sie sagen ja, drei verschieden grosse Proteinmengen. Jetzt ist die Frage, erhielt eine Gruppe nur wenig oder kein Protein. Ausserdem bleibt die Frage, wie die Eiweisszufuhr dieser Gruppe vor dem Versuch aussah, weil der Eiweissspiegel nicht von heute auf morgen auf Null geht und ein wirklicher Bedarf damit nicht erfasst werden kann .

So bleiben besonders die anderen Einwände erheblich. Besonders, dass überschüssiges Eiweiss vom Körper als Energiequelle genutzt wird, oder auch einfach so abgebaut werden, und dass es manche Aminosäuren gibt, die beim Abbau besonders viel Stickstoff frei setzen.

Darüberhinaus erscheint mir die Empfehlung um die 50-70 gr. Eiweiss täglich zu verzehren, einfach schon mit einem Blick viel zu hoch. Es ist auch viel zu pauschal, denn es macht einen Unterschied ob ich 50 gr. Eiweiss in Form von Fleisch esse, oder durch Milchprodukte (die eine geringere Eiweiss-Wertigkeit haben; also zB weniger essentielle Aminosäuren besitzen).

Ein Institut, die DGE, dass sich der gesunden Ernährung verschrieben hat, stellt also offensichtlich Zahlen auf, die einer ungesunden Ernährung Vorschub leisten.

Zu dieser "empfohlenen Eiweißmästung" auch noch eine interessante Recherche aus dem Netz:
http://www.onmeda.de/forum/ernährung-diäten/4261-wie-viel-eiweiß-braucht-der-mensch-wirklich
Es ist ein längerer Text, und nur für den, der sich näher dafür interessiert.

Weiteres Beispiel: "Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung" findet massive Beachtung, und empfiehlt als tägliche Bedarfsdeckung zB typischerweise:
260 gr. Kohlenhydrate, 60 gr. Fett und 50 gr. Eiweiss.
Das ist viel zu pauschal. Und wo sind Studien, die eine solche reichhaltige Ernährung in den Folgen überprüfte? Es gibt sie nicht. Sie wären nötig, bevor man solche Aussagen massiv verbreiten läßt.

Man kann andere Zahlen finden, wo zB 2000 kcal (Kilokalorien) Tagesbedarf ausgedrückt werden.
Begründet wird diese Aussage nicht - würde man näher schauen, wie diese Aussagen zustande kamen, fehlten sicher verifizierende Studien, die die Folgen einer solchen Einnahme zum Thema haben.

Wenn jemand nur rumsitzt, und das tun die meisten heute (!), also bloß Bus fährt, Auto fährt, sich so gut wie nicht bewegt, keinen Sport macht, oder im Bett liegt, hat nicht so einen hohen Bedarf wie ein Schwerarbeiter im Lagerhaus. Ich würde die Frage nach dem Kalorienbedarf einfach vom Gewicht abhängig machen. Es gibt eine persönliche Zielvorstellung, ein Gewicht, das einem aus Erfahrung zusagt. Bei mehr fühlt man sich fett, und bei weniger zu dünn. Es ist gar nicht so belegt, dass man den Brennwert einer Nahrung genau festlegen könnte, genauso wie den Kalorienbedarf - das sagen selbst Wissenschaftler.

Das mit der Ernährungslehre ist damit ein tolles Beispiel der Hybris der "rationalen Wissenschaft". Ich will nicht sagen, dass Irren nicht menschlich sei. Aber man kann sich arrogant hinstellen und sagen, "wir irren uns nicht, weil wir sind ja Rationalisten"!

Es fehlt vielen, ob Ernährungswissenschaftlern oder Laien, die Anleitung selbstständig Sachverhalte zu prüfen und zu hinterfragen. Vor allem die Erfahrung ist es, die Wissen bildet.
Es gibt wie in der Kunst bessere und schlechtere Wissenschaftler. Als Wissenschaftler neigt man aber generell dazu, den Daten blind zu vertrauen, besonders wenn sie in das ideologische Gesamtkonzept passen. Zum Beispiel wird oft schulmedizinisch geglaubt, dass der Körper keine Eiweiße ablagern kann. Daher glaubt man, es schadet auch keine übermässige Zufuhr von Eiweißen. Alles würde ausgeschieden oder verstoffwechselt.

Der Blick auf Studien bedarf einer Interpretation, und je nach ideologischen Überbau, oder Mythen, die vorherrschen, kann so eine Studie auch willkürlich interpretiert werden. Angesichts der heutigen geheimen Verknüpfungen durch Spendengeldern zwischen Wirtschaft und allem anderen, läßt sich sogar denken, dass vielleicht Zahlungen der Milchwirtschaft oder anderer Ernährungsbranchen an die DGE floßen, für diese Eiweißzufuhrempfehlungen.

Irrtümer kommen ebenso bei alternativen Medizinern vor. Aber die berufen sich nicht auf rationale Lehren, wo man vorgibt, einen rationalen Überbau vorzuweisen, der allen anderen Methoden überlegen sei!!

Solche Winkelzüge, Theorie mit Wahrheit zu verwechseln, wie an der Nährstoffempfehlung beispielhaft aufgezeigt, kommen in der rationalen Wissenschaft und auch Schulmedizin sehr häufig vor. Der Grund? Die tendenzielle bis dogmatische Fixierung auf Messdaten, die aus Studien, Laboren oder Gerätschaften stammen. Ein Fokus, der auf der materiellen Ebene leicht zu Einseitigkeiten und Vernachlässigungen führt, da generell die Prüfung durch die Erfahrung weniger wichtig wird - es sei, man macht zu bestimmten als vorrangig erachtete Fragestellungen wiederum sinnvolle oder als wichtig erachtete Studien. Diese müssen dann aber wieder angemessen interpretiert werden. Wenn man zu gläubig ist, kann dabei regelrechter Unsinn getrieben werden.

Generell kann man bei jedem Interpretationsvorgang vermuten, dass eine vorherrschende Meinung bereits die Interpretation mitfärbt.

Als Fazit können wir festhalten: Wenn man sich nach solchen Empfehlungen für den täglichen Energiebedarf und Eiweissbedarf richtet, dürfte man später an Übergewicht leiden, und bedingt durch Eiweißablagerungen an diversen Altersbschwerden wie Rückenschmerzen und Arteriosklerose, mit allen Folgen für Niere, Herz und Leber.

An solche Zahlen halten wir uns eh nicht genau. Aber sie bestärken uns darin, grundsätzlich viel Nahrung zu uns zu nehmen! Wir sehen auf die Verpackungen, und erkennen bei den Kohlenhydraten: "Ah, 10% von den Empfehlungen des Tagesbedarfs nur! Da habe ich ja noch Spielraum!"

Viel sicherer ist es, sein Gewicht im Auge zu behalten und diszipliniert vorzugehen, wenn das Körpergewicht zu gering oder zu hoch wird.

Es reicht zu wissen, dass man gewisse Mengen an Fett braucht und an Eiweiß. Genaue Zahlen können aber irreführend sein.

Bis zu einer gewissen Schwelle, hat unser Körper eine Toleranz für zuviel und zuwenig - diese Toleranz wird überschritten, wenn es massiv zuwenig oder massiv zuviel wird.

Man weist auch nicht darauf hin, es spricht sich deshalb auch nicht herum, auf welchen Daten und Ausgangspunkten diese Empfehlungen basieren.
Wenn etwas im Dunkeln bleibt, da neigen wir dann entweder skeptisch zu sein oder es aber mit positiven Vorstellungen auszuschmücken. Wenn uns die Sache passt, zB essen uns gut tut, neigen wir dazu, jene positiven Vorstellungen zu wählen, die eigentlich im Dunkeln bleiben. Wir sagen uns also, "das wird schon richtig sein, weil es eine fundierte, wissenschaftliche und damit erhärtete Aussage ist". Das Dunkel wird ausgeschmückt mit Kunstlicht.

Wir essen gewöhnlich entweder nach Gefühl, oder sowieso schon zuviel, manche einfach aus Überdruss am Leben. Kurzfristig hebt es das Gemüt, etwas in den Mund und Verdauungstrakt zu stecken. Aber es wird niemals die grundsätzliche Erdung ersetzen können, welche für die im Leben verwurzelte Lebensfreude nötig ist. Mit der erkennt man dann auch leichter, wann man wirklich Hunger hat, und etwas Energie benötigt, oder es nur die Entzugserscheinungen des vorherigen Genusses sind.

Eine gesunde und für das Seelisch-Pychische wichtige Erdung kann stattfinden, indem man nicht ausschliesslich sich dem Essen hingibt, sondern
auch mal "leer" sich dem Leben hingeben kann.

Andererseits darf es auch zu keinem Eiweissmangel kommen, weil dies sehr viel schneller problematisch wird. Es kann zu einer Fettleber führen, und zu anderen Mangelerscheinungen. Eiweiss ist wichtig. Aber zuviel ist schlecht.

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Dann die Spurenelemente, Mineralien, und Vitamine. Zu Kupfer gibt es zB die Angabe über einen täglichen Bedarf von 1-1.5 mg Kupfer.

Die Urheber dieser Stellungsnahmen gehen zurecht davon aus, dass der Körper nur einen begrenzten Teil dieser Nährstoffe aufnehmen kann.

Aber ausserdem gehen sie pauschal davon aus, dass es resorptionshemmende Stoffe in der zusätzlich eingenommenen Nahrung gibt, die die Nährstoffaufnahme weiter verringern. Weshalb man die Angaben über nötige Mengen pauschal erhöht. Da kann vermutet werden, dass auch hier eine nicht sehr erforschte Annahme gebildet wurde.

Auch bleibt auch immer noch die Frage, wie man auf den Bedarf dieser Nährstoffe überhaupt kam. Dass die gewählte Methode um den Bedarf herauszufinden sehr ausschlaggebend sein kann, hat uns die Zufuhrempfehlung zu Eiweißen - in Bezug zur Stickstoffausscheidung - sehr deutlich gemacht.

Ob jemand tatsächlich oxalsäurehaltige Nahrungsmittel während seiner eisenreichen Nahrung zu sich nimmt, wird bei Publikationen jener Empfehlungen nicht als Fragestellung aufgestellt.

Die Nährstoffaufnahme wird nicht nur behindert, je nach Nahrung, sondern kann - auch bei Eisen - befördert werden, zB durch Alkohol während der Mahlzeit oder andere magensaftstimulierende Stoffe: wie Bitterstoffe, oder durch Vitamin C reiches Gemüse. Andererseits behindert Alkohol die Aufnahme von B-Vitaminen.

Auch eine tägliche Zufuhr in den angegebenen Mengen erscheint zweifelhaft. Wenn man zB einen Tag etwas Vitamin B-5 ißt, am nächsten Tag nicht, wird es kaum einen Mangel geben, wenn man nach diesem Tag wieder Vitamin-B5 ißt, oder auch in größeren Abständen.

Die Stoffe, die wir zu uns führen, werden zum Aufbau von Enzymen, Proteinen usw. benötigt; obwohl Vitamin-B5 zum Aufbau anderer Stoffe verbraucht wurde, besteht noch kein weiterer Bedarf, solange diese Enzyme, Proteine usw. vorhanden sind. Wie sehr all diese Stoffe oxidieren und verschleissen, hängt auch von individuellen Ausgangslagen ab.

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Einen Eisenmangel bekommt man oft, weil man ausgerechnet viel von eisenarmen Nahrungsmitteln ißt, und zu wenig von eisenreichen Nahrungsmittel - aufnahmefördernde Stoffe wie hemmende Stoffe spielen dabei eine Rolle, wenn man ungünstige Kombinationen von Nahrungsmittel aus Gewohnheit lange beibehält.
Deshalb sollte eine vielseitige Ernährung auch abwechselungsreich sein. Dass man die Zusammensetzung der Mahlzeiten stets verändert um nicht auf lange Zeit sich einer ungünstigen Kombination auszusetzen.

Um einen Anhaltspunkt für die Zufuhr von Nährstoffen zu bekommen, genügt es meiner Meinung nach einfach die angegebenen Empfehlungen für Spurenelemente, Mineralstoffe und Vitaminen zu halbieren.

Nahrungsmittel, die von einem Stoff sehr viel haben, braucht man nicht täglich sondern nur hin und wieder essen.

Wenn man zB einmal oder zweimal die Woche eine handvoll Nüsse ißt, dürfte das für viele Nährstoffe, die man damit zuführen will, ausreichen - wenn man das wochenlang betreibt.
Man nimmt ansonsten ja auch noch solche Lebensmittel zu sich, die wenig von irgendwelchen Stoffen haben, die der Körper aber ebenso aufzunehmen bereit ist, wenn er einen Mangel an diesen Stoffen entdeckt. Dann steigt nämlich die Resorptionsrate.

Meine Rede ist in erster Linie, dass nicht alles gold ist was glänzt. Und dass gewisse Philosophien und Glaubenssätze hinterfragbar sind, auch wenn sie üblicherweise goldig eingepackt sind.

Es kann eine entsprechende gesunde Ernährung Krankheiten vorbeugen, wo es auch darum geht, nicht zuviel von gewissen Dingen wie Eiweiß zu essen. Wochenlange Kuren an bestimmten Gemüse und Obst kann vieles lindern oder gesunden lassen. Gemüse und Obst werden manchmal regelrecht als Heilpflanzen bezeichnet. Zurecht.

Link zu Eiweissüberschuss (PDF Dokument):
http://www.peter-weck.de/eiweiss_und_saure.pdf

Interessantes Buch:
http://www.amazon.de/Gesund-leben-
d...weissspeicher/dp/383042020X#reader_383042020X


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Umso älter wir werden, haben wir ein langes Leben mit Joghurts, Milch, Fleisch, Wurst, Käse, Fisch und möglicherweise aus Angst vor Eiweißmangel sogar Proteindrinks hinter uns.
Und kommen zu einem Eiweissüberschuss mit dem Risiko späterer Gesundheitsprobleme wie Herzinfakt oder Rückenschmerzen.

So mit 40 oder 50 fangen die Probleme an.

Glücklicherweise kann man da was gegen tun.

Es scheint, als würde im Fettgewebe neben Fett auch Eiweiss eingelagert. Bei extremen Überschuss lagert sich Eiweiss an den Adern ab. Oft zusammen mit Kalzium. Das nennt man den Beginn von Arteriosklerose.

Der Körper baut an allen Stellen, die für Botenstoffe und Enzyme erreichbar sind, Eiweiss ab, wenn er von aussen zu wenig Eiweiss erhält. Entweder gewinnt er aus den abgelagerten Aminosäuren daraus die notwendigen eigenen Proteine, oder aber er verstoffwechselt sie zu Energie.

Der Körper geht vermehrt zum Eiweissabbau über, besonders wenn wir viele Kalorien benötigen. Wenn wir dem Körper nicht genügend Kalorien zuführen, baut er zur Energiegewinnung Eiweiss aus seinen Reserven ab, die im Bindegewebe liegen, im Fettgewebe (zum Teil), und auch aus sonstigen Quellen wie den Wänden der Adern. Auch gibt es übermässige Einlagerung von Eiweissen im Herzgewebe und um andere Organe, die stets von Bindegewebe umschlossen sind.
Zuviel Eiweiss um diese Organe behindert diese Organe - wie es heisst vor allem durch die schlechtere Sauerstoff- und Nährstoffversorgung. Auch Drüsengewebe kann von Eiweissablagerungen betroffen sein (Bauchspeicheldrüse).

Also scheint ein Weg zu sein: jährlich mal eine Diät mit verminderter Kalorienzufuhr für eine Zeit von 1-3 Wochen, reduzierte Eiweisszufuhr (unter 20 gr täglich besser noch weniger) und irgendein täglicher Ausdauer-Sport, um im Körper Energiebedarf zu erzeugen.

Um einen Hungerstoffwechsel zu erzeugen, der allerdings eine gewisse Übersäuerung des Körpers mit sich bringt und bereits bestehende Leiden verstärken kann, muss die Kalorienzufuhr ca. 500 kcal unter dem täglichen Bedarf liegen (laut einigen Experten) .

Am Anfang des Hungerstoffwechsels wird besonders viel Eiweiss abgebaut (aus Reserven), und nach etwa 4 oder 5 Tagen oder auch länger, je nachdem wieviele Eiweissreserven man hat, wird viel mehr Fett als Eiweiss abgebaut.

Der Hungerstoffwechsel fördert den massiven Abbau von Fett- und Eiweissreserven. Er beginnt in der Regel nach 3 Tagen einer deutlich zu niedrigen Kalorienzufuhr und ist derselbe Stoffwechsel wie beim strikten Fasten. Um in den Hungerstoffwechsel zu gelangen, ist es sinnvoll, zugleich mit dem erniedrigten Kaloriengehalt in der Nahrung Ausdauersport zu treiben. Joggen zB ist besser als Radfahren, wenn es um den Energieverbrauch geht.
Allerdings sollte man nicht erst mit dem Fasten auf Kondition trainieren, denn dann kann sich der Herzbeutel entzünden - meiner Ansicht nach ist das aber nur der Fall, wenn wir zu den 90% der Leute gehören, die vom Eppstein Barr Virus betroffen sind.
Wer jemals in seinem Leben an dem chronischen Müdigkeitssyndrom erkrankte, sollte also vorsichtig mit solchen Belastungen sein (untrainiertes Joggen beim Fasten).

Man sollte vieles zu diesem Hungerstoffwechsel lesen. Es gibt dazu auch kritische Berichte, die nahelegen, dass es nach Übergang zum normalen Essen mit ausgeglichener Kalorienzufuhr gerne zum sog. Jojo-Effekt kommt, wo man dann einen steilen Anstieg der Gewichtszunahme beobachtet. Hierzu würde ich gegenhalten, dass es einer gewissen Disziplin bedarf, eben direkt nach einer Fastenart nicht zu viele Kalorien zuzufühen.
  • Iakchus
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