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Weltliches, Allzumenschliches

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 78

DIE DINGE MÜSSEN SO LIEGEN, WEIL SONST BRICHT ALLES ZUSAMMEN.
Und Hungernde lassen wir sterben, während wir Banken retten.

Das ist schon Wahnsinn.

Wir machen eine Solidargesellschaft, und die Interessen einiger Weniger haben die Politik dahingehend korrumpiert, daraus eine Ausbeutungsgesellschaft zu machen, und nennen es weiterhin Solidargesellschaft. Und haben Angst, dass diese zusammenbricht.

ich meine, ist es solidarisch, Geräte herzustellen, die nach einiger Zeit kaputt gehen sollen (Obsolenz), nur damit die Konzerne weiter ihre Glüchlampen, Schuhe usw. verkaufen können?
Menschen wollen existieren, nicht Konzerne.

Es ist doch krank, wenn man bedenkt, dass zum Existenzerhalt aller, gar nicht so viel nötig ist, wenn doch heute schon 1.000.000 Arbeiter in der Nahrungsindustrie für die zehnfache bis fünfzigfache Menge an Leuten die nahrung bereit stellen. Es geht nur darum diesen Bruchteil der jeweils Arbeitenden zu entlohnen, zu belohnen. Es wird immer genug geben, die mehr haben wollen, als nur Nahrung und dafür auch irgendwo arbeiten. Meine Güte.

Was stellen wir uns eigentlich bescheuert an, wenn wir meinen, es sei ungerecht, dass nur ein Bruchteil arbeitet und die anderen nicht?

Es ist doch heute sowieso alles Sklaverei. Abzocke.
Und mehr noch lebensunwerter Überdruss. Wir kommen nach Hause, stellen die Glotze an, weil wir den sch*** Tag abschliessen wollen. Zu mehr sind wir bereits nicht fähig, weil der Tag uns geschafft hat. Noch dazu haben wir eine Welt errichtet, die fast nur Öde bereit hält. Das Leben ist wirklich klein, und findet in geeigneten Rahmen statt, aber ansonsten sieht man nur Menschen in rasender Laune und Stress, unterwegs und immer durchschaubar, was sie gerade tun. Kinderwagen schieben, Hund Gassi führen, irgendwo zum Freund gehen, vom Freund kommen. Einkaufen gewesen, Einkaufen gehen. Niemand ist einfach so unterwegs und wenn dann nur an geeigneten Orten.
Es ist alles leicht durchschaubar, weil alles wie immer stattfindet, es gibt keine Neuerung, kein Abenteuer, keinen Mut zu Abenteuern, keine Lust etwas zu tun, weil man nicht anders sein will, sich hinstellen und träumen, oder hinsetzen und irgendetwas machen, was sonst keiner macht, - aber die Leute fragen sich zuerst, geht das? Kann ich das hier machen? Mache ich mich nicht lächerlich? Wir vertrauen nicht.

Wir haben die Öde in unserem Herzen,
und spüren die Öde,
verwechseln es aus Trägheit
und dem entstandenen Kummer,
mit unserem Selbst,
und scheuen es sodann.

Verdrängen es.
Gehen unsere Wege,
weiter voller Qualen,
und mit Sorgen um allerlei,
drehen uns um,
und glauben,
deshalb, was wir da sehen,
so müssen wir weiterhin fliehen.

Die Öde.
Auf der Flucht vor der Öde.

Die Welt hat uns kalt gemacht,
weil alle kalt waren.
Wir sehen nur noch Kälte,
wo auch Wärme möglich wäre.
Mit Leichtigkeit.

Wir fürchten den Verlust unseres Lebenstils des andauernd Geplagtseins mehr, als den Gewinn, den wir hätten, wenn wir frei wären vom Verdruss, reich sein zu müssen. Es geht nicht darum, ob die Leute es umsetzen könnten, sondern ob sie es wollten. Weniger arbeiten, weniger Konsum, aber dafür frei sein! Und trotzdem noch genug Dinge zu haben, wie Stereoanlage oder so. Und da schaudert es mir, wenn ich mir überlege, dass die Leute Angst kriegen, ihren ganzen Lebensstil, ihr Leben zu verlieren, und es ist ja bei ihnen nur in der Vorstellung, nur in der Angst so.
Das ist schon ziemlich abgehoben. Während sie hinnehmen, dass andere für diesen ihren Lebensstil also ihr Leben opfern sollen. Aber sie sind sich dessen nicht bewusst. Man könnte ja wenigstens drüber reden. Aber man liest nirgendwo in den Nachrichten solcherlei. Es ist ein Trauerspiel. Man kommt sich vor wie verrückt, weil man gewisse Dinge anders sieht.

Ich meine, wir stellen uns an, und kommen nicht auf alternative Vorstellungen, weil wir so dem Schwulst vergangener Zeiten unterliegen, wo irgendwelche Lehrer, Chefs oder Staatenlenker alles für uns entschieden haben. Wenn die schweigen, können wir nichts bewirken.
Wir können reden, wir können thematisieren, Fragen stellen. Tun es nicht. Verstehen kann man es auf vielerlei Weise, zB dass die Medien auf ihre Art Profiti machen wollen. Aber mir gehts darum, dass ich diese Dinge äussere und mich dabei gut fühle.Dass ich weiss, dass die Dinge machbar sind, dass alle Argumente dagegen auch nur auf Holz gebaut sind.
Mein Holz wäre:
Wir müssen (bzw. die Politik) nur für Freiräume in der Welt der Abläufe sorgen, und die Hilfen einander organisieren sich selbst. Wo etwas nicht ordentlich funktioniert, kann "nachgebessert" werden. Es ist nur eine Frage des Willens.

Und wenn wir feststellen, dass die Politik auf die Lobby hört, können wir ja wenigstens sagen, so ist es. Aber wie oft erlebe ich (zB in Mainstream Blogs), dass die Leute fast starrsinnig geworden sind, in dem Glauben, die Dinge können nur so liegen, wie sie liegen...

1.000.000 Leute arbeiten in der Nahrungsmittelindustrie für 50 Millionen. Heute. In der Realität.

Genauso gut kann man es in vielen Dingen machen. Dass man nur eine Anzahl von Menschen für einen größeren Teil arbeiten lässt.
Es ist doch heute schon so, - beschweren tut man sich kaum darüber, dasss man heute für die Reichen arbeitet. Die Zahl der Reichen und ihr Vermögen ist angewachsen seit 1990. Und wir haben das Gefühl, dass es immer enger um uns wird.
Was mich anwidert, ist die fehlende Anschauungsweise, dass man sich die Dinge so eifnach macht und gewissermaßen - und unbewusst - über Leichen geht .

Statt für die Reichen, für die Flüchtlinge oder Hungernden der Welt zu arbeiten, diese Idee scheint einfach zu utopisch.
Wieso kommt man da nicht drauf? Die Menschen sagen sich, unrealistisch. Wie Götter stehen da die grossen Rahmenbedingungen.

Entscheidend ist doch, dass wir einsehen, jemand muss die Rahmenbedingungen gestalten. Und das sind die Politiker. Und dahin muss die Forderung gehen.

Wenn man überzeugt ist oder sich überzeugen konnte, liegen die Dinge einfach so, und dann würde sich solche Meinung auch verfielfachen. Weil es mehr und mehr Leute gibt, die sich einander bestätigen. Wenn sie es so sehen, dann ist es auch keine Lüge.

Aber grundsätzlich ist es auch so: Wir bestätigen heute doch ebenfalls nur das, was wir einander bestätigen, diese Welt von Gemeinheiten, die von oben herab entschieden wurde. Wir sagen uns jeden Tag, die Welt ist so, wie sie ist. Wir könnten genausogut sagen, die Welt soll so und so sein. Auch wenn sie dann anders wird, haben wir wenigstens die Welt, wie sie ist, nicht mehr bestätigt. Wer will diese Welt denn haben?

Zu sagen, unrealistisch . Heisst ja oft, dass man im Denken keinen Weg findet.
Es muss fliessen, energetisch wie im Denken, und es ist gesund, sich nicht zu lange mit Blockaden aufzuhalten. Aber noch besser, ist sie zu überwinden... klar.

Ich möchte das für mich selbst anders sehen, als wie der Zeitgeschmack der gesichtslosen Anderen (ein Phantom) mir nahe legen will.

Ich sehe Wege und denke, vieles ist möglich. Die Menschen wollen nur nicht, und hauptsächlich ist es so: sie sehen keinen Gewinn, wenn sie etwas anders machten. Und das ist, weil sie nicht ins Leben vertrauen.
Ins Leben vertrauen, wie es seinen Gang nimmt.

Kurz:
Erst fördert man Verbrechertum und sieht darin die Rechtfertigung, weiterhin frei sein zu dürfen, in der Wahl der Lebenslügen. Viel Unheil wird angerichtet, durch die kleinen Verbrechen an Menschen. Und wenn Menschen finden, die anderen sind mir gleichgültig, und ich habe Bedürfnisse, kann manche Anlage auch zum sogenannten Verbrecher werden. In dieser Welt ist das kein Wunder, weil Gleichgültigkeit prima vorgelebt wird.

Aber ich denke mehr Glück liegt darin, frei zu sein von allen Lebenslügen und sich statt dessen selbst kennen zu lernen, als der man schon immer gewesen ist, und nicht als der, der man wurde. In uns liegen so viele Ansichten, und oft blicken wir auf uns selbst, geben uns eine Rolle und Bedeutung. Aber da ist auch ein Herz, das empfindet, und die Welt könnte anders aussehen, wenn wir die Ruhe und Zeit hätten, uns diesen Dingen in uns mehr zu widmen.

Jedenfalls ich möchte sowieso frei sein, und verzichte auf Autos, Garage, Villa, Seidenjacke, Turbocomputer, Handy, usw. - die anderen sind so frei, ebenso frei zu sagen, was sie wollen. ich würde auf vieles verzichten, wenn ich dafür frei sein kann, von vielem.
Ich denke, die Innerlichkeit ist wichtiger, um Glück zu definieren. Denn Äusserlichkeit, muss ja auch erst irgendwo in unserem Bewusstsein zu dem werden, was es als Glück für uns bedeutet, wird also auch in uns innen hervorgerufen.

Ich will das gar nicht, was die meisten wollen. Sie achten auf Äusserliches, das schnell vergeht. Und ich glaube, sie sind sich darüber einfach nicht bewusst.
Und aus solcher Unbewusstheit neigt der Mensch auch dazu, das Leben still und heimlich zu verachten.
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