1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Wegweisung durch die geistige Welt - Vertrauen, Gewissheit und Losgelöstheit

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 116

Man findet durch Engel, aber auch durchs Kartenlegen oder sogar durch Schamanen , wenn man denn gute findet, Hinweise für sein Schicksal. Wegweisung für seine Lebensgestaltung. Aber der Weg ist auch immer etwas eigenes - man darf nicht zu viel Einfluss von aussen nehmen, und vieles was einem nicht bereits dämmert, wird einem durch die geistige Welt auch nicht mitgeteilt, es sei denn es ist wichtig für eine konkrete schicksalshafte Veränderung. Schicksal beinhaltet hier vor allem, wie wir unser Leben erfahren. Schicksal soll nicht verstanden sein als: jemand halte die Fäden unseres Lebens in der Hand. Wir sind es weitgehend selbst, der die Fäden in der Hand hat. Aber vieles ist bereits festgelegt, ganz grob Raum und Zeit, in der wir sind.

Das Leben muss man selbst leben, es kann nicht durch Engel gelebt werden: Das bedeutet, trotz der guten Absichten der geistigen Welt, kann uns noch Ungemach in der Welt ereignen. Man kennt den Spruch, wie kann es einen Gott geben, wenn es Unheil gibt. Das hat seinen Grund in der Dualität. Es ist der Zwiespalt zwischen geistiger Welt und irdischer Welt.
Die Helfer , die mit der geistigen Welt assoziert sind, können uns nicht alles abnehmen, weil wir in erster Linie eigene Erfahrungen machen müssen, sonst wären wir hier nicht inkarniert. Es gehört zum Seelenplan, auf eigenen Füßen zu stehen.
Es ist natürlich in ihrem Interesse, das wir nicht leiden - sie würden uns gerne helfen, dass wir ein sorgenfreies Leben erhalten. Aber in erster Linie sind wir es, die Fragen stellen, oder Probleme gelöst haben wollen. Sie sind selten ungefragt zur Stelle.

Es können viele Kontakte zur geistigen Welt entstehen, die eine Wegweisung beinhalten. Kartenlegen scheint irgendeinen Bereich zu nutzen, der entweder mit dem Selbst oder der astralen Welt zusammenhängt. Medien , die channeln können, können jemand bestimmten herauspicken aus der geistigen Welt (der nicht inkarnierten Welt von Wesen), um eine bestimmte Persepktive oder Hilfe auf ein Problem zu erhalten.
Die Wegweisung wird immer passen, und genau dosiert sein, wenn der Kontakt (Medium) gut ist. Man darf nicht zu viel erwarten, die Welt wird sich nicht ändern und die Probleme in der Welt bestehen bleiben, aber man erhält eigentlich immer eine Richtung, in die man gehen soll und wo auf einfachste Weise die Lösung liegt.

Wir, die wir in irdischer Begebenheit nach Existenzsicherheit oder Wegen der Existenz suchen, sind damit aufs tiefste mit dem Schicksal verwoben. Schicksal wird oft als etwas gehalten, was von oben bestimmt ist.
In Wahrheit hat sich unsere Seele entschieden, unter den vorhandenen Möglichkeiten sich zu inkarnieren eine auszuwählen (einen Platz unter für das Seelengefüge passenden Eltern zu finden). Schicksal halte ich für eine Sache, wo das Leben sowohl von seelischen Qualitäten angetrieben wird, und sich Neigungen ergeben, als wie auch weltliche Umstände dieses Leben in grossem Maße beeinflussen - mitunter ergibt sich damit auch das Schicksal ein Mensch zu sein, da man zB Hunger, Folter, Mord und Totschlag nicht so toll findet, und dieses Empfinden ist dem Menschen eigen. Es gibt nur noch die körperliche Verletzlichkeit, die auch den Tieren gemein ist , aber eine seelische Verletzlichkeit, wo etwas in einem selbst emotional zerbricht, das gibts nur beim Menschen. Der Mensch ist ein Wesen, der es ermöglicht, das ein seelisches Wesen , das in der menschlichen Form inkarniert ist, zu einem sehr grossen Umfang seelischen Gewahrseins gelangen kann. Jede Seele, weil von Gott herrührend, hat dieselben Möglichkeiten, sich als lichtvolles Wesen zu erkennen. Das gilft auch für die Seele eines schäbigen Mistkäfers. Das Schicksal eines Mistkäfers ist aber genauso eingebettet in die irdischen Anordnungen von Kräften, wie es das menschliche Leben ist.

Schicksal ist demnach assoziert mit dem einfachen Geschick, durch sein Leben zu navigieren. Um etwas anderes geht es meiner Ansicht nach nicht. Ein grosser Teil von Schicksal wird beeinflusst, von unserem Vermögen bewusster zu werden oder unbewusster.

Wenn wir ein Bedürfnis nach Seelenfrieden oder Erfüllung haben, oder den Wunsch der Seele nach Selbsterfahrung verwirklichen wollen, ist damit bereits ein Weg vorgegeben, den wir nur noch in bester Weise gehen wollen. Das heisst, wir wollen dahin kommen, diese Selbsterfahrung oder Seelenfrieden usw. in uns zustande zu bringen. Manche streben nach materiellen Vorteilen und vergessen ihr inneres Glück. Noch so viel Gold ist keine Garantie für Glücklichsein.

Die Kunst, einen seelischen Wunsch oder seelischen Weg in die Tat umzusetzen, erfüllt sich in einem Leben, oder erfüllt sich nicht. Oft geht bei den Voraussetzungen um simple Erfahrungswelten, die man sich erlauben und schöpfen kann, und in denen die Seele einen Aufenthalt findet, um zu wachsen oder von ihr gewollte Erfahrungen zu machen.
Es kann eine wichtige seelische Erfahrung sein, allein mitten auf dem Meer als Fischer zu arbeiten. Ebenso wie es eine wichtige seelische Erfahrung sein kann, in einem Supermarkt zu arbeiten und mit vielen Leuten zu tun zu haben. In beiden Fällen kann die Seele einen Aspekt des Lebens isoliert erfahren (Einsamkeit und Massengedränge). Weitaus mehr noch, kann die Seele Empfindungen kennen lernen und ausschöpfen oder sich zu solchen Empfindungen entschliessen und anderen Regungen in sich vorziehen.

Es geht Erfahrungswelten, die etwas möglich machen. Zum Beispiel Existenz, Talente ausschöpfen oder die Freude an sozialen Welten. Aber für diese Dinge muss man oft etwas in sich selbst bereit stellen, verändern oder erreichen. Oft stehen wir uns selbst im Weg. Und oft geht es dabei um Schatten. Die Engel oder geistige Welt wird - falls gefragt - nach verträglichen Wegen suchen, diese Schatten aufzulösen - aber das Maß an Verträglichem wird immer auch in Bezug gesetzt zu einem inneren Wert: nicht immer gefällt es dem Ego, was die geistige Welt mit einem veranstaltet (bzw. kommuniziert und Dinge in den Fokus rückt).

Wir suchen oft bloß nach einem geeigneten inneren Gefüge, einer Haltung, die uns hilft, bei uns selbst anzukommen. Zu uns selbst zu kommen heisst auch, dass wir das leben, was wir leben wollen.
Wir sollten usn nicht unter Druck setzen. Schei** auf das Bedürfnis, nicht umsonst gelebt zu haben: Zeit ist egal. Alter ist relativ. Es zählt in seelischer Hinsicht ein erreichter Punkt der Erfahrung, nicht die Dauer der Erfahrung. Wenn wir mit 50 Altersjahren entdecken, dass wir Künstler werden wollen, wird es gewöhnlich auch eine starke Überzeugung sein, nachdem man so und so viele Jahre daran vorbei gelebt hat. Überzeugungen haben einen starke Kraft (auf unsere Seele).
Dann ist mit 50 die Qualität der seelischen Erfahrung, in der Kunst mit Wahrnehmungen zu spielen, genauso viel wert, als wenn wir diesen Schritt mit 20 gemacht hätten. Aber vielleicht wären wir mit 20 nicht in der Lage gewesen, die Tragweite oder Besonderheit für unser Leben zu erkennen. Natürlich fehlt uns die Jugend, aber so ist das. Ein gesundes Empfinden über die irdischen Verhältnisse akzeptiert, was sich nicht ändern lässt. Reue über versäumte Taten sind jedenfalls - aus funktionaler Sicht bereits - utopische Anmassung eines Geistes, der schon wieder eine Chance vertut, es nämlich besser zu machen. Reue hilft uns nicht weiter, sondern besetzt Zeit und Raum mit Reue, wo sie von heldenhaften Taten ersetzt werden könnte.

Wir haben viele Möglichkeiten versäumt, das ist vielleicht aber auch Merkmal unseres Daseins, als Mensch viele Möglichkeiten zu haben.
"Leben, was wir leben wollen", das soll uns gerade frei machen von jedem Druck. Obwohl eine Forderung darin steckt und wir haben auch in spiritueller Hinsicht manchmal das Gefühl, nicht genug getan zu haben. Aber es gibt keine Instanz auf seelischer Ebene, die uns gebietet, dass es notwendig wäre, Reue zu zeigen. Die geistige Welt ermuntert uns, frei zu sein, ohne Verurteilung und indem wir das tun, was gerade möglich ist. Dahingehend, dass sie die Möglichkeiten ausschöpfen und die Zeit effektiv nutzen wollen, kann jedoch ein gewisser Druck entstehen, in Form von Überforderung. Dann sollten wir nicht das Kind mit dem Bad ausschütten, und einfach später erneut uns einlassen, gereift mit einer neuen Erfahrung.
Unser Schicksal, das sich erfüllen soll, ist aus geistiger Sicht eine Verbindung mit der geistigen Welt, und/oder eine Verbindung zu unserem Selbst. Alles weitere ergibt sich DANN. Dann erhalten wir noch konkretere Wegweisungen, die individuell sehr verschieden sein können.

Beim Schicksal geht es sehr oft um eine gewährleistete maximal mögliche Ruhe gegenüber dem Aussen, sprich: Dass uns die Existenz von aussen nicht anbellt, und zähneknurrend Angst macht. Aber oft ist das Aussen nicht zu verhindern, und es kommt dann auf eine innere Haltung an, mit der wir uns selbst bei Begegnung mit dem Aussen NICHT VERLIEREN. Denn üblicherweise verlieren wir uns (zB in Rollen), sobald es um soziale Kontakte mit anderen Menschen geht.

Angst ist überhaupt das, was wir alle irgendwo überwinden müssen. Wäre dem nicht so, wären wir entweder alle erleuchtet (was nicht der Fall ist, "glauben Sie mir"), oder es gäbe keine Menschen hier (was nicht der Fall ist, "Sie wissen es genauso wie ich"). Auch bei Ängsten hilft die geistige Welt, und wenn sie einen Weg zeigen, dann wird es oft ein behutsamer Versuch sein, uns davon zu überzeugen, dass Ängste mit einer veränderten (inneren) Haltung meist verschwinden.

Egal was wir wollen. Wir können uns motivierend sagen , "die Anderen können es doch auch!" und doch hilft uns selten weiter zu wissen was genau ein anderer tat; - denn es ist jeder Mensch anders, und braucht ganz individuelle Hilfestellungen oder individuelles Wissen oder individuelle Praxis.

Und hier setzt die geistige Welt an. Sie vermittelt uns ein individuell passendes Konzept für die jeweilige Lebenslagen. Geht es um Einstellungen oder Haltungen, wird der Weg daran zu messen sein, dass es am Ende mit wenig Zeitaufwand und einem Minimum an Belastung vollbracht wurde, diese Haltungen zu erzeugen.
Bei der Hilfestellung durch die geistige Welt merkt man oft genug, dass das Ende eines Prozesses, das Ziel, wichtiger ist, und der konkrete Nutzen einer Mühe oder Tat erst später offenbar wird.

Es handelt sich um Wissen, passgenau auf einen abgeschnitten. Vermittelt durch Engel, oder andere (lichtvolle) Wesen (nicht inkarnierte Seelengeschwister, Ausserirdische, Mutter Erde), oder dem höheren Selbst, oder einem gutem Medium oder Kartenleger, mit wirklich einem guten Draht zu jener Ebene, wo das höhere Wissen herrührt.

Dieses Wissen der geistigen Welt hat nun eine Besonderheit aufzuweisen. Diese Hilfestellung muss zum persönlichen Gefüge und Kraftfeld harmonisch sein. Jemand, der so und so viele Leben gelebt hat, und seine Seele mitgeschleppt hat, kann vor einer Entscheidung stehen, für dessen Erkenntnis von Zusammenhämngen er vielleicht mehrere Leben brauchte - es entsteht damit ein größeres Kraftfeld, ein größerer Schwung, wenn diese Seele eine für sie wichtige Entscheidung und Erfahrung selbst machen darf. Deshalb teilt sich die geistige Welt nicht immer konkret mit, und lässt Raum für eine persönliche Erfahrung und auch Reifung.

Wohl steht es der geistigen Welt nahe, eine inkarnierte Seele oder dessen Körperlichkeit und Verletzlichkeit auf irdischer Ebene vor Schaden zu bewahren. Die geistige Welt wird einem nie Fügungen bereiten oder Wege zeigen , auf denen man konkreten Schaden nimmt. Wenn man Schaden erleidet, liegt das an den Dingen, die man zuvor tat, oder an Anziehung und damit um Schattenanteile (die das Unglück anziehen; besonders wenn einem in kurzer Zeit viel Ungemach begegnet, lohnt ein Blick auf Astrologisches, ob einige Planeten momentan in Spannung zum Radix stehen).

Engel können auch vor Ungemach bewahren. Indem man zB zu einer Zeit , wo Unfallneigung existiert, denjenigen auf etwas aufmerksam macht, so dass er eine Sekunde langsamer an jenem Unfallort vorbeikommt, und kein Unfall entsteht. Diesen Zeitpunkt (nur als Beispiel) abzupassen, können nur Wesen einer höheren Sphäre, die alles (konkret Zukünftig ) sehen.
Ein Engel kann unsere Aufmerksamkeit leiten, so dass wir auf bestimmte Dinge stoßen, ebenso wie aber unser Unbewustes dies vermag. Aber manche Unfälle müssen geschehen, wegen der darin wohnenden Erfahrung : ein möglicher Schluss ist, mit dem Leben sorgfältiger umzugehen in Zukunft. Unfälle geschehen nicht zufällig, sondern weil es irgendwo etwas gab, was zum Unfall führte. Ein gesunder Instinkt macht einen vor Gefahren aufmerksam, und so kann man sagen, ist ein Unfall immer ein Hinweis, dass man nicht klar genug ist (aber zur Entschuldigung kann man sagen, dass die meisten nicht klar genug sind. Die meisten Unfälle geschehen den Hektischen, die mit ihrer Hektik die Kräfte und Energien um ihnen und mit ihnen herausfordern).

Manche Unfälle oder Krankheiten geschehen, weil es zu einer Erfahrung gehört, die aus unserer Perspektive schwer zu verstehen ist, weil es mit Leiden zusammenhängen kann. Aber manches davon hat ein Ziel, einen Zweck und meist simple Befreiung von der Krankheit, was manchmal nicht anders als wie mit einer "Lebensumkehr" geschieht.

Aus seelischer Sicht ist manches Leiden nicht mehr zu verhindern, damit ein seelischer Weg nicht zu lange dauert.
Andere Unfälle geschehen, weil mehrere Dinge zusammenkommen - Unbewusstheit ist meist doch immer irgendwo damit verbunden. Und Unbewusstheit ist etwas sehr allgemeines, wo wir in der simplen Schuld stehen, uns über etwas bewusster zu werden.
So kann man schlecht verallgemeinern, jeder Unfall sei auf dies oder das zurückzuführen.

Übrigens. Eine hilfreiche Heilungsunterstützung ist es in jeder Krankheit oder Beschwerde, den vorherigen Ablauf der Tage anders zu gestalten, nicht unbedingt stur entgegengesetzt (zB statt Stubenhocken nun Sport) - weil das oft von den körperlichen Problemen her nicht geht. Aber vor allem anders als zuvor. Die Routine brechen. Energiequalitäten verändern. Jede Tat, jede Aktion, jeder Ort und Denken, bedeutet neben den eigentlichen Wirkungen dieser Tat immer auch eine Energiequalität. Die Säftelehre ist ein gutes Beispiel für eine mögliche Kategorisierung essentieller Grundenergien. Nun kann es sein, dass man zuviel Schleim hat, also muss man dafür sorgen, dass man Tätigkeiten ausübt, die nicht den Schleim als Energiequalität erhöhen.
Usw.

Die geistige Welt kann an vielen Punkten ansetzen und tut es gewöhnlich dort, wo unser eigenes Verständnis wachsen kann oder bereits gewachsen ist. Wo es nur noch einen halben Weg von uns zu gehen braucht, und die Engel liefern uns die erste oder zweite Hälfte des Weges. Andere Male weisen uns Engel auf wichtiges hin, das uns gerade zupass kommt, und Abschluss, Vertiefung oder Wissen ermöglicht.
Selten kann es geschehen, dass die Engel einen aufs Kreuz legen, was ich mit einem Schmunzeln sagen will. Es ist natürlich nicht wirklich so, dass man hinters Licht geführt wird, nur scheint es zunächst so. Wenn man es wirklich mit der geistigen Welt zu tun hat, dann wird diese Lektion - die eigentlich nur direkt von Engeln vermittelt wird und nie über dritte Personen - am Ende doch deutlich machen, dass wir durch diese Erfahrung etwas erreicht haben. Diese Lektionen dienen oft der Auflösung von Schatten. Gewöhnlich muss es eine seelische Absprache geben, eine in der Seele liegende Einverständniserklärung für solche Lektionen... (vor der Geburt abgemacht).

Aber wie treten wir in Kontakt mit der geistigen Welt , ohne Hilfe anderer Personen?
Man kann vermuten, dass weit mehr Menschen mediale Gaben haben oder entwickeln könnten, als es momentan scheint. Ich glaube, jeder Mensch ist medial veranlagt. Nur momentan ist die mediale Gabe daran gebunden, sehr viel Erfahrungen aus anderen Leben aufzuweisen, und es fällt den meisten Menschen selbst den an Esoterik aufgeschlossenen jedenfalls schwer, mediale Sichtweisen zustande zu bringen. Medialität ist keine direkte Zukunftsschau , das kann sie zwar, und es wird immer etwas vage bleiben vor allem was zeitliche Aspekte medialer Sichtungen angeht, - Medialität verbindet vor allem zwischen verschiedenen Wesen, Orten oder auch Zeiten (zB Kontakt zu den Energien vergangener Zeitalter , Stämme (Germanen) oder Hoch-Kulturen herzustellen).

Also Ansätze zur Medialität zu vertiefen, ist auf vielen Wegen möglich. Das beste ist es in die Natur zu gehen und versuchen Kontakt mit Pflanzen herzustellen. Man kann als weiteren Schritt versuchen Feen zu entdecken, oder andere Wesen (Naturgeister), oder Engel - es gibt Engelbücher von Moldavit die wie eine Tür zu den Engel dienen; Wenn ich Bücher als magisch bezeichnen würde, dann diese Engelbücher von Moldavit.

Nun gibt es die Möglichkeit, dass man nicht weiss, ob man der Information von oben trauen soll. Es gibt da Einbildung und Fehlinterpretation, mangelnde Klarheit . Nicht fähig sein, den Kontakt zu vertiefen. Aber das ist nur eine Seite des Problems. Man muss in eine Lage des Bewusstseins kommen, ab der sogar alles weitere viel schneller geht, und ein Weg sich öffnet.
Diese anzustrebende Haltung ist eine, wo man geschehen lassen kann, und zuhören kann, wo man keinen inneren Anspruch hat, was geschehen soll, weil man sich irgendwie auf die neutrale Seite schlägt, und sich von oben eingeben lässt, wo es hingehen soll. Dann kommen nämlich, weil der Geist in Ruhe ist, sehr klare Aussagen zustande.
Oder auch Wegpunkte, die zu weiteren Wegpunkten führen und infolge dessen das Bild des Ganzen erweitern und ausfüllen.
Manches sollen wir nicht wissen, weil nicht reif dafür sind. Damit wir durch das fehlende Wissen über künftige Dinge, vorurteilslos diesen Dingen begegnen werden und eine Erfahrung vollständig von unseren Haltungen und Reifeprozessen abhängig ist, und ein Kraftfeld erzeugt wird, das Schwung ins Leben bringt. Der Segen der Unwissenheit ist nicht unbedingt nicht gemeint, sondern eine Art innere Führung, das einen Schwung freisetzt.
Man wird sehr oft von Dingen angezogen, solange man sie nicht kennt. Kennt man sie, verliert man das Interesse. Diese innere Führung wird stärker sein, wenn sie von selbst wachsen darf, und aufgrund einer eigenen Entscheidung in diese Richtung geht, wo die Dinge liegen, die passieren, und von denen Engel und geistige Welt uns nicht immer alles sagen. Dann gibt es Dinge, die sie uns direkt mitteilen, damit wir etwas wissen, und damit dieses Wissen einen Schwung für uns bedeutet. Man sieht, was aus der geistigen Welt zu uns an Wissen oder Hilfe kommt, kann sehr unterschiedlich sein, je nach Zeit und Reife.

Es kommt drauf an, wie weit Engel gehen. Wenn es seelisch sozusagen abgesprochen ist, kann die Begegnung mit Engeln auch tiefgründige Transformationsporzess mit sich bringen, die nicht immer einfach, aber sehr viel Tragweite für die eigene Entwicklung haben können. Grundfaktor für solche Erfahrungen ist oft, dass wir vertrauen, und das Vertrauen herausgefordert wurde durch eine schwierige Erfahrung , die es auslöste (auf die wir gerne verzichtet hätten). Im Nachhinein erweist sich eine Läuterung als hilfreich, nur entsteht die Läuterung oft nicht sofort.

Vertrauen ist es, was uns fähig macht, den Hinweise zu folgen. Ebenso wie Vertrauen (ins Leben) dazu führt, der seelischen Entwicklung was abzugewinnen. Dieses Vertrauen bildet sich langsam heraus, durch kleine und grosse Erfahrungen und die Quintessenz, die man für sich aus diesen Erfahrungen mit der geistigen Welt zieht.

Man merkt eben mit der Zeit des Umgangs mit der geistigen Welt, Gewissheiten zu entdecken, einen Geschmack, den Wissen oder Wahrnehmung haben kann, der von Echtheit zeugt, und man merkt mit der Zeit, dass das Vertrauen sich auszahlte, weil die Dinge letztlich im Leben gut verliefen.

Ein Umstand, den ich immer wieder antreffe, ist bei verlässlichen Hinweisen, dass sie unmittelbaren Charakter haben, als wären sie von selbst gekommen, und ich hätte nichts damit zu tun . Es ist schwer zu beschreiben, aber die verlässlichen Hinweise "schmecken" einfach anders. Mit einem Mal ist einem etwas klar, weiss man etwas. Direktes Wissen. Und um diesen Zustand zu erreichen, dass die EIngebungen kommen dürfen, und die Eingebungen auch einen bestimmten Charakter haben, der sie in ihrem Ursprung des Lichtes offenbart, um dahin zu kommen braucht man Losgelöstheit. Man muss ein bisschen fähig sein, sich mit seinem Bewusstsein loszulösen von jeweils Sekunden vorher erschaffenen Bewusstseinszuständen oder Aufmerksamkeiten. Dann kann sich die Aufmerksamkeit neu auf etwas richten, wenn wir losgelöst sind. Oder dann kann ein Gedanke aus dem nichts auftauchen.
You need to be logged in to comment