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Was ist Esoterik?

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 170

Was ist sie nicht?

Es gibt wohl jede Menge Formen von Esoterik.

Aber der Ursprung der Esoterik liegt immer darin, den Menschen anzuführen zu einem Wesen zu werden, das seine vollen Möglichkeiten nutzt.
Ich wäre nie auf solch einen Gedanken kommen, der sich ebenso simpel wie klar offenbart. Hätte ich nicht entsprechendes Material zur Verfügung gehabt. Das findet man in seiner Klarheit, vielleicht nicht immer so klar wie man es wünscht, im Kontext von P.D. Osupensky und Gurdjieff. Klarheit soll hier meinen, dass es in einem Maß beschrieben wird, wo es um die letzten Dinge geht, um die letzte Konsequenz, die sich nicht für alle eignet. Weil es so viele Menschen mit unterschiedlicher Vorraussetzung gibt, gibt es auch so viele Arten von Esoterik. Jeder nimmt, was er brauchen kann. Dennoch ist das Wesen der Esoterik kein Begriff von Dingen, die man typischerweise beschreiben kann als das, was es ist (Kartenlegen, Astrologie, Weltanschauungen, Engelkontakte) sondern ein Prinzip.

Auch zu Ouspensky gibt es sicher jede Menge Formen des Verständnisses, wie zur Esoterik allgemein. Man verkennt Gurdjieff, Schamanismus und auch spirituelle Esoterik, wenn man nicht begreift, das es ein Wissen höheren Ursprungs gibt. Es ist Wissen, zB in Form von Engeln. Oder mit dem, was (echte) Schamanen tun. Es ist Wissen um die Hintergründe von Kosmos und Sein. Es sind die Worte nur eine Hülle für einen tiefen Inhalt. Was die Worte bedeuten, kann man eigentlich nur durch ERFAHRUNG lernen, und nicht durch bloßes Lesen. Ein Beispiel mag hier die Liebe sein. Dass Liebe, mag man noch so oft beschreiben wollen, jemand wird die wahre Bedeutung erst erfassen durch eine lebhafte eigene Erfahrung.

Höheres Wissen wird allzuoft gefiltert. Von Leuten, die nicht wirklich in den höheren Ebenen verankert sind. Wären sie es, könnte man sie getrost als Schamanen, Wissende oder Weise erachten. Die meisten Leute, die mit der spirituellen Form von Esoterik zu tun haben, haben nur einen dünnen Draht nach oben, und im Versuch das zu verstehen, was als Eingebung von oben kommt, wird oft hinzugedichtet (so zB auch von mir; ich für meinen Teil mache mir da nichts vor, dass ich aus Mangel an Klarheit manchmal Dinge "schätzen" muss. Ich weiss , dass ich mit meinen Ansichten nicht hundertprozentig übereinstimmen kann, im Vergleich mit dem, was eine höhere Absicht anstelle meines Verstandes und Willens mitteilen würde. Würde ich mich selbst fragem würde ich sagen, dass ich genug Einflüsse aus den oberen Sphären erhalte, um Themen zu erhalten, aber dass ich gleichwohl nur einen dünnen Draht nach oben halte, und es viele Leute gibt, die kurz gesagt einen "besseren Draht" haben. Sie eignen sich zB als Lebensberater, ich nicht.
Was mich auszeichnet, ist vielmehr meine Neugierde und Wissensdrang, nicht so sehr, dass ich zB mit Engeln reden kann. Dahingehend erweist sich, dass die Engel mir vieles über die Zukunft nicht mitteilen, was nämlich meinen hauptsächlichsten Wissensdrang bedeutet. Wenn es eine Sache gibt, auf die ich meinen Hintern aber verwetten würde, dann ist es der Aufstieg. So viel nur dazu).

Ouspesnsky formuliert eine Denk-Schablone, die von drei Formen von Einflüssen spricht, die den Menschen erreichen können. Um es kurz zu machen, übersetze ich es mit meinen Worten und erweitere es zeitgemäß um eine vierte Ebene. Wesentlich dabei ist ein Punkt, auf den man natürlich kommen muss, sonst würden Einflüsse egal welcher Form keinen Sinn machen. Dieser Punkt, der alles bedeutungsvoll macht, ist die BEWUSSTHEIT. Schon das Leben an sioch strebt nach Bewusstwerdung. Die evolutionäre Entwicklung hat vorgesehen, dass die Wesen auf Erden immer mehr Möglichkeiten erhalten, sich um Dinge in ihnen selbst und um ihnen herum bewusster zu werden. Der Wurm tastet blind voran, der Mensch schaut sich alles an.

Die vier hauptsächlichen Einflüsse:
A) Weltliche Einflüsse, die nur zufällig den Menschen seelisch und geistig voranbringen. Es liegt am Menschen selbst, was er zB aus Materialismus für sich und andere Menschen gutes bewirkt. Der Glaube an die Lehren der Physik ist ein typischer A Einfluss, vor allem, wenn dabei höhere übernatürliche Quellen verneint werden. Dann wird dieser Einfluss umso mehr in Richtung der Unbewusstheit führen. Denn niemand kann sich bewusst nennen, der nicht über die Dinge des vermeintlich Sichtbaren hinaus geht. In dieser Ebene finden die Kämpfe des Egos statt, die den Kontakt zu höheren Einflüssen ebenso zur Reifung (ein kosmisches Wesen zu werden) untergraben. Es gibt sogar ein Gesellschaftssystem, das auf Prinzipien des Egos aufgebaut ist (Kapitalismus=Wettbewerb). Die niedere Form weltlicher Einflüsse begrenzt den Menschen in der Entfaltung seiner Bewusstheit.
B) Eine Mainstream Esoterik, die ohne wirkliche Inspiration von oben auskommt. Das basiert auf das, was alle Leute meist glauben, und man könnte als Beispiel eine leichte Form von Buddhismus nehmen, ohne den entscheidenden Faktor der Erleuchtung. Also Friedfertigkeit, Humanität, Ruhe, gedankliche Klarheit - alles Dinge, die innerhalb der gewöhnlichen und physikalischen Weltsicht der A-Ebene noch weitgehend verständlich bleiben. Es ist eine einfache Weise, sich von den niederen A Einflüssen frei zu machen.
C) Eine Esoterik, die von oben Inspiration erhält, aber nicht immer klar genug ist. Hier gehören Channelings hin, Engelkontakte, und durchaus auch Kartenleger, die einem die Zukunft mitteilen oder bestrebt sind das zu tun . Es ist kennzeichnend für diese Ebene, dass es bessere und schlechtere Medien gibt.

D) Hier geht es weniger um den Menschen, der vermittelt, als um den höchsten Einfluss an sich. Echte Esoterik, die in einem ultimativ besten Sinne, und zwar für das Selbst und alle anderen das Schicksal lenkt.
Hier geht es nicht um Überforderung, sondern der Bezug auf alle anderen meint prinzipiell: Wenn man sein eigenes Leben zum Guten verändert, dass es nicht zum Schaden anderer geschieht. Und am besten noch anderen nützt.
Das zu entscheiden, da wäre unser Verstand oft überfordert, und das geht am besten mit Inspiration von oiben . Einer Führung oder Anleitung von "oben", wobei damit durchaus auch das höhere Selbst gemeint ist und nicht nur Engel.... - Kennzeichnend für die Einffüsse des kosmischen Geistes ist die Maxime, dass alles, was hier auf Erden gelenkt wird, in erster Linie dem Betreffenden nützt, und anderen nicht schadet, und im besten Fall allen nützt.

Diejenigen, die diesen D-Einfluss verkörpern (zB Schamanen), haben einen direkten und bewussten Kontakt zu den höheren Ebenen des Kosmos. Wenn sie etwas tun, sehen sie das Ergebnis. Sie sind objektiv, und ihre Sichtweise basiert nicht mehr auf subjektive Annahmen. Solche Menschen gibt es nur wenige auf der Erde. Und die meisten von ihnen bleiben unscheinbar, und werden sich nicht von anderen Menschen unterscheiden - einfach weil sie im Geist leben, dass sie nichts besonderes sind, ausser ein bewusstes Wesen zu sein. Aber ein Wesen bleiben sie trotzdem, und das stellt sie auf eine Ebene mit anderen Wesen. Es wäre für sie etwas krummes, sich in einer Weise zu präsentieren, dass die anderen zu einem hochschauen.
Diese Menschen brauchen nicht mehr so oft die Engel, um gewisse Wahrheiten zu entdecken oder Handlungen auf energetischer Ebene zu bewirken. Sie verkörpern die unverfälschte Absicht des kosmischen Geistes, zumindest phasenweise. Manche begeben sich in Trance, um aus dieser Ebene zu wirken. Einige von ihnen sind bestimmt, anderen zu helfen, und bieten sich als Schamanen an (zB Sigrid Davies in Berlin). Andere sind zwar Schamanen, bezeichnen sich aber nicht so und geben sich nicht zu erkennen.

Letztendlich obliegt es einer kosmischen Absicht, auch Gott genannt, in welchem Maße die Waagschalen belastet werden, wobei die Seite der Waage am meisten zählt, die das Wohl der ganzen Menschheit nützen, und für einen Einzelnen zumindest noch Gewinn und Reifung ermöglichen. Es ist eine Besonderheit, dass dieser höhere Einfluss, um den es geht, mit wenigen Mitteln so viel Kraft des Lichtes erreichen will, wie es nur geht. Niemand soll per se geopfert werden. Trotz dieser weit gefassten Beziehungen zu einem Ganzen, ist das Wohl des Einzelnen die Regel, was mit einem höheren Einfluss erreicht werden will.

In diesem Bezug von höchsten Einflüssen spielt Wahrheit weniger eine Rolle, als die hilfreiche Information. Das betrifft vor allem die Zukunft. Die geistige Welt steht ausserhalb von Raum und Zeit und hat daher einen guten Einblick in das, was unsere Zukunft bedeutet. Dahingehend sollen wir aber nicht alles wissen, weil es uns eine Entwicklung verhindern könnte.
Ansonsten ist es natürlich so, dass alles, was wir wissen können, ohne dass es uns von unserem Weg abbringt, auch von oben vermittelt werden kann. Die Wahrheit über unser Leben kommt aber oft an ihre Grenzen, wenn es um unsere Zukunft geht. Dennoch besagen die spirituellen Lehren aus dem Kontext von Ouspensky, dass der Mensch seine Zukunft kennen soll. Aber er muss für dieses Wissen bereit sein. In meinem Verständnis, wächst die Fähigkeit die Zukunft zu wissen, mit der eigenen Reife. Man muss die Ebene des Egos weitgehend verlassen haben, um mit dem Selbst die Schicksalslinien zu erkennen. Und oft ist es aber bereits so, dass wir durch verschiedene Zufälle im Leben , auf eine für uns günstige Spur des Schicksals gebracht werden.

Der Einfluss aus den höheren Sphären ist stets zu messen an dem, was es mit dem Menschen macht. Die geistige Welt wird das immer wissen, weil sie ausserhalb von Raum und Zeit steht. Ein Schamane weiss, was seine Worte anrichten, bevor er sie ausspricht, und er weiss um die vielen Schicksalslinien eines Menschen. Die Entwicklung des Menschen steht im Vordergrund, aber auch je nach Begebenheit, dass man den Menschen dazu bringt, gewisse Kapitel in seinem Kopf abzuschliessen (frei zu werden, um bereit für das Unbekannte zu sein). Denn diese Kapitel in unserem Kopf sorgen für eine Erwartung, wie die Welt sein soll, und neue Erfahrungen , die wir noch nie gemacht haben, können uns dann stark verunsichern, weil wir uns andauernd sagen: "Wenn sich was ändert, kriege ich Angst." Wir leben in einer Erwartung linearer Kontinuität. Das bedeutet, dass wir Knöpfe in uns drücken, die besagen, dass etwas nicht in Ordnung ist, sobald wir Dinge wahrnehmen, die wir sonst nie wahrnahmen. Letzten Endes versuchen wir angestrengt nach einer Erklärung zu suchen, bei Dingen, die sich so nicht erklären lassen, wie wir es gelernt haben. Und dieselbe Linearität verhindert es, dass wir unseren Kopf frei machen, um andere Dinge wahrnehmen zu können. Wer unter dem Lehreinfluss von D Persönlichkeiten steht, mag in seinem Denken hin und wieder erschüttert werden, so dass die normale lineare Denkweise ausgehebelt wird. Es soll in unserem Bewusstsein eine Möglichkeit geschaffen werden, dass wir kurz gesagt, mehr zum Erleben kommen, als im Denken zu verharren.
Wer konkrete Beispiele sucht, wie ein Einfluss aus höheren Ebenen stattfindet, wird im Schamanismus fündig. Man findet ein lebensnahes Beispiel in Carlos Castanedas Büchern (in Bezug zu Don Juan), oder einigen anderen authentischen Büchern, die Erlebnisse mit Schamanen oder Schamanismus dokumentieren. Weitere Bücher wären: von Florinda Donner Grau, Taisha Abelar. Ein weiteres Buchbeispiel wäre: "Das Netz der Harmonie - Kay Cordell Whitaker".
Diese Art Esoterik ist selten und wird in der Regel entweder nicht erkannt, oder missverstandem - mit gutem Grund auch, weil diese Esoterik, die aus dem Höchsten spricht und die Entwicklung forcieren will, keinen Bedarf hat, aufzufallen, wo es nicht hilfreich wäre.

Den Punkt D kann man eigentlich vergessen. Man sollte bloß A-C unterscheiden, und wenn man so weit ist, ziehen einen D Einflüsse an, d.h. man sucht nach einem echten Kontakt. Wenn man medial ist, so bedeutet das, dass man versucht mit Engeln oder Ausserirdischen Kontakt aufzunehmen.

Es fällt immer wieder auf, dass man auf den entsprechenden Ebenen vorangekommen sein muss, um die nächsthöhere Ebene zu verstehen. Sonst missdeutet man entsprechende Einflüsse. Das sollte man nicht linear verstehen, nur grob als Anhaltspunkt. Man muss ein bisschen über den Tellerrand des Gewöhnlichen schauen können....

Was uns angeht, sollten wir eigene Erfahrungen mit den Ursprüngen sammeln, also dem, was die D Einflüsse hervorrufen. Davon berührt zu werden, in massgeblicher Form Eingebungen von Engeln zu erhalten oder so was, das führt dann zur Teilhabe: So dass wir berührt werden und auf unserem Weg vorangebracht werden, sofern wir auf diese Kontakte und was sich daraus ergibt einzugehen bereit sind.
Aber Kontakte zur geistigen Welt sind es nicht allein, die von einem D Einfluss künden.
Das ganze Leben ist voll von diesen Einflüssen. Und meist wird durch diese Einflüsse unser Lebenskurs bestimmt

Auch in Bezug zu Krankheiten kann man das Wirken des Schicksals erahnen, und zwar auch hier manchmal im guten Sinne, insofern uns eine Krankheit anspornt, unser Leben zu verändern. Es ist nicht weit her gegriffen, dass manche Krankheiten seelische Notlagen sind, die auftreten, um unseren Kurs endlich nachhaltig zu ändern. Dass dann bei veränderter Lebensweise die Krankheit verschwindet oder nicht erneut auftritt, ist ebenso stichhaltig wie dass der Rückfall in eine alte Lebensweise auch eine gewisse Krankheit wieder zutage treten lassen kann. Wie dem auch sei, man wird in solchen Fällen meist ein starkes Gefühl, eine Gewissensfrage verspüren, die einem drängt, etwas zu verändern, und das völlig verschieden von dem Gefühl der Angst vor der Krankheit ist .

Nur wenn man selbst sehr weit entwickelt ist, wird man zur Instanz eines D Einflusses und das können wir, wollen wir uns nichts einbilden, getrost vergessen.
Wenn es so weit ist, würden wir es schon merken. Es gibt sicher einige Leute, die sich für etwas besseres halten, weil sie glauben, in irgendeiner Weise im Dienste Gottes oder anderer höherer Kräfte zu stehen - und umso mehr man diese Haltung entdeckt, sollte man auf Distanz gehen zu solchen Leuten. Oftmals sind sie auch nur überrascht worden, dass sie in einem solchen guten Draht nach oben stehen. Und oftmals müssen sie den Umgang noch lernen, auch mit sich selbst, der dann diese Einflüsse in die Persönlichkeit integireren muss. Distanz soll aber nicht bedeuten, sie gar nicht mehr zu beachten. Es soll nur heissen, ihnen nicht auf den Leim zu gehen, indem man zu sehr auf das achtet, was sie mitteilen. Denn manchmal trifft es nur auf sie selbst zu.
Und wichtig ist zu verstehen, dass die Leute, die in der D Ebene verankert sind, niemals der D Einfluss selbst sind, sondern NUR MITTLER von höheren Einflüssen, also dem, was wir höchste Quelle nennen könnten und was unsere Entwicklung ins Licht voranbringen will. So sind auch Schmanen nur Mittler, selbst wenn sie auf energetischer oder seelischer Ebene etwas bewirken können. Sie stehen im Dienst des kosmischen Geistes, und helfen anderen, auf einen Weg zu kommen, der mit dem Seelenplan übereinstimmt.

Dieser Seelenplan wäre noch eine andere Geschichte, aber da stosse ich schliesslich an meine eigenen Grenzen. Ich weiss nur, es gibt diesen Plan, und er ist am ehesten mit den astrologischen Bedingungen beschreibbar, die sich unsere Seele im Form eines Radix ausgesucht hat. Und ich weiss, dass es jede Menge schlechte astrologische Deuter gibt, die einen solchen Plan nicht erkennen, sondern den Menschen ihre Schatten als Plan beschreiben würden. Die Schatten stehen ebenso im Radix wie der wahre seelische Plan. Aber wie das so ist in der Astrologie, sind die im Radix gezeigten Planeten auch nur Hinweise. Mal als Beispiel. Mit meiner Sonne im 6. Haus würden manche meinen seelischen Plan mit einer Arbeit deuten, die eine funktionelle Bedeutung im Alltag hat. So weit wäre das vielleicht noch richtig, aber ob diese Arbeit im häuslichen Umfeld oder in einer beruflichen Situation stattfindet, sind zwei sehr verschiedene Welten. Für mich ist es klar, dass mein Seelenplan eine häusliche Umgebung erfordert, und das Maß, wie ich mich wohl dabei fühle, zeigt mir dass ich meinem seelischen Plan nahe genug bin.
Und genau das ist der beste Weg, zu erkennen, wie nahe am seelischen Plan man lebt: Einfach nach innen zu schauen um zu erkennen, wie man sich in seinem Leben fühlt. Fühlt man sich wohl und gut, kann man fast immer sicher sein, auf dem richtigen Weg zu sein.

Oft ist es auch so, dass eine leichte Form von Anstrengung dabei sein muss. Die uns eigentlich die Erfüllung bringt. Da gibt es in unserem Leben oft einen Punkt, an dem wir wachsen können, wo wir uns vollständig fühlen. Und das kann natürlich viele Formen annehmen. Vielleicht sogar so, dass wir zu Stress neigen, und uns öfter überwinden müssen, auch mal zur Ruhe zu kommen... - genauso könnten wir dazu neigen, nur noch abzuhängen und sollten als Ausgleich etwas Abwechslung oder anregende Spannung in unseren Alltag bringen.

Dass ich die Lebensführung beim Thema esoterische Einfllüsse erwähne, ist vielleicht etwas abschweifend, aber irgendwo auch folgerichtig. Wahre Esoterik kann sich kaum erfüllen, wenn sie nicht unser Leben zum Thema hat. Man könnte vielleicht auch reiligiöses Leben dazu sagen, und Esoterik wäre nur ein anderes Wort. Aber das Wort Religion wird zu selten verstanden als "Rückbindung zu Gott", als wie man bloß typische Klischees vor Augen hat: Da den Moslem, der Katholik, der Jude. Alle nicht wirklich religiös, sie tun nur so. Beten, Kirche, Attrbiute tragen... und oftmals eine difuse Wolke von Geboten, die bei Nichteinhaltung Strafe nach sich ziehen - aber selten handelt es sich um verinnerlichtes Wissen, womit sich einem die Wahrnehmung auf sein Leben verändert.

Alles hat seinen Ursprung in Gott, oder anders gesagt, alles ist Ausdruck einer Schöpfung, die ihren Gang nahm, und wo wir auf Erden vielfältige Wesen, Tiere , Pflanzen und Menschen beobachten, die allesamt auf ihre Weise diese Schöpfung erfüllen. Alle Kräfte, die es gibt, sind eine Anordnung der Schöpfung. Kräfte, die sich bewegen, abstossen, anregen oder lieben. Alles ist im Sinne der Schöpfung. Und alles ist auf einem Weg der Vervielfältigung der Erfahrung mit dieser Schöpfung.
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