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Was ist das richtige Sein (oder wie man Erleuchtung findet)

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 285

Man liest Erleuchtung, und denkt bereits, "noch ein idiotischer Plan, der nichts bringt".

Alle Pläne sind falsch, wenn sie nicht wirklich was bringen. Meistens liest man, tue dies, tue das, zack bum und alles ist da. Umso mehr man dazu sagt, desto weniger scheint es wert zu sein. Desto mehr wird man abgeführt statt hingeführt.

Ich denke, man kann aber die Sache extrem vereinfachen. Das Zauberwort heisst SELBSTBEOBACHTUNG.

Aber zuvor muss etwas klar gestellt werden, dass wir das Sein verstellt haben. Verstellt durch allerhand Bewegungen in unserem Inneren, durch Routinen und Gewohnheiten, durch Hast und Gedankenkreise. Das stülpen wir über uns, wie einen Mantel. Ein Schutz vor allem.

Sich mal trauen, ohne Rückhalt, ohne Denken, ohne Rückgriff auf bekannte Ziele, sich selbst zu überlassen und dem gegenwärtig zu werden, was dann passiert. Man wird sehen, da ist etwas, das ohne unseren bewussten Willen geschehen kann und in unsere Wahrnehmung will. EIN FEINER SINN IST DAZU NÖTIG, ein FEINSINN. Man muss die kleinsten Regungen unterscheiden lernen/können.

Was ist das richtige Sein? Das richtige Sein?

Wir brauchen nur zu schauen, was sich in uns von selbst ergeben will. Dann findet man das richtige Sein. Wir aber tun sehr vieles bewirken, stülpen unserem SO-SEIN alles mögliche auf, und haben bereits vergessen, was unser natürlicher Zustand war.

Mit der Geburt begann es, dass wir in diese Wirklichkeit wuchsen, die man als verkopft bezeichnen kann. Wo das meiste mit unserem Denken und eben nicht mit dem Wahrnehmen zu tun hat.
Und wir verstärkten das Denken umso älter wir wurden. Gefühle kamen hinzu und ein verzweifelter Kontrollkampf. Aber was unsere Stimmung angeht, oder was für Bilder in uns sind, das tun wir als Belanglos ab. Aber kann es nicht sein, dass Stimmung und Bilder und gewisse andere Dinge viel mehr mit unserer Seele zu tun haben, als das, was wir tag ein und tag aus immer wieder als Wahrnehmung zuzulassen gewöhnt sind?

Was wollen wir denn kontrollieren? Es entgleitet uns viel zu oft, dass sich das Denken und Fühlen lohnte. Oder hat kein Ziel ausser einen "Zeitvertreib", der nicht mal eine besondere Stimmung erzeugt, allenfalls eine vertraute Stimmung.

Man kann die Sache extrem vereinfachen, dass unser Sein vor allem ein Wahrnehmungsinstrument ist. Und unser Impulse sind es, die die Wahrnehmung zum langweiligen Dauerkino machen. Ohne wirklichen Bezug zu uns selbst oder dem Hier und Jetzt unserer Augenblicklichkeit.-

So finden wir das richtige Sein, indem wir prüfen, was sich alles aufdrängt, und defnieren es als etwas, das wir nicht unbedingt wollen. Möglicherweise ist eine zielgerichtete Aufmerksamkeit das, was uns fehlt. Wir überlassen uns bloß Impulsen, aber bewusst ausgewählt haben wir sie kaum, eher zugegriffen aus Gewohnheit.

Das alles klappt nur, wenn wir verstehen, und überzeugt sind, dass das Meiste, was wir denken oder fühlen aufgrund irgendwelcher Gewohnheiten oder Impulse zustande kam, und nicht wirklich aus dem tieferen inneren SOSEIN herrührt.
Indem wir gucken, was sich da alles einmischt, können wir diese Dinge an uns vorbei ziehen lassen, und erleben uns bald, so wie wir sind. Wir erkennen, dass es etwas gibt, das aus unserem Kopf herrührt und nicht wichtig genug ist, und dass etwas umfassenderes gibt, das schlechter zu lokalisieren ist, aber irgendwie größer als der Kopf ist.

Im Klartext: Man beobachte , was in einem selbst vorgeht und beruhigt diese Impulse, indem man sie vorbeiziehen lässt, weil man diese - im Moment - nicht mehr als wichtig erachtet.

Es gibt natürlich Impulse, die aus unserem SOSEIN herrühren, und das eine vom anderen zu unterscheiden, ist halt die Kunst, die eigentliche Schwierigkeit. Dieses Unterscheiden ist neben einer Selbstdisziplin das Wichtigste.

Die Wirkung einer solchen Haltung ist ein Energieansparen, weil wir nicht mehr unentwegt Gedanken HIN und her jonglieren: Sondern mehr das erleben, was sich von selbst einstellt. Und wenn wir Energie sparen, kommen wir Erleuchtungszuständen auch näher.
Das richtige Sein ist vielleicht ein Geschehen Lassen. Meine Anschauung geht in diese Richtung: Wir müssen nichts kontrollieren, und nichts festhalten, wenn wir nicht gerade in einem Bottich voller feindlicher Einflüsse sind. Wir haben das Problem, einen Zustand zur Gewohnheit gemacht zu haben, wo wir auf dauerhaften Notfallmodus geschaltet sind.

Durch diese Gewohnheit bleibt unsere Aufmerksamkeit zerstreut, und wir fangen mit ihr ausserdem selten das ein, was uns Kraft gibt. Wir sind schon immer auf der Suche nach Kraft, deshalb ja der ganze Wahnsinn (Schutz, Ego usw.).
Aufmerksamkeit ist sowieso ein Schlüßelbegriff... - Aufmerksamkeit für das Abenteuer des Seins...

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PS: Ob das jetzt nicht doch wieder so ein Quark-Text war? Es war heute Morgen, da hatte ich eine Idee. Weil ich etwas wahrgenommen hatte, und eine innere Stimme kam mir. Es kam mir vor, das ist etwas, Seinsqualität war das Stichwort. Ich vergaß aber alles bis jetzt. Ich wollte wenigstens einen Bruchteil davon retten, aber ich glaube, letztlich ist es nun doch auch nur ein Quarktext geworden...
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