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Warum man sich anpasst und die Spiritualität verliert

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 85

Existenzgründe sind gegeben. Eine Reaktion, Entscheidung nötig.
Möglichkeiten und Wege, damit Existenz gesichert ist, werden gewählt.

Die Welt bietet uns nicht nur Berufswege, Positionen, Rollen, Geld-Erfüllung. Und damit Existenz.
Das wäre ja bloß die äussere Form. Warum füllen wir aber nicht diese Rolle, die wir in der Welt einnehmen, um nach den Regeln der Anderen (der Welt) existieren zu können, und damit weitere Möglichkeiten zu haben? Warum sind wir so selten frei damit, wenn wir in der Welt zu sein haben?

Der Grund liegt vor allem darin, dass wir als Kinder in diese Welt kamen, frisch und unschuldig, und dann passierten die ersten Demütigungen, und wir kamen immer mehr ab von einer Selbstzentrierung. Die Erwachsenen lebten eine Welt der Illusion vor, und der Phantasie, sie erzählten sich Dinge, nur um zu beeindrucken, nicht weil es um Wahrheit ginge, und wir verloren mit der Zeit unseren Sinn für alles.
Ausserdem ermangelt es unserem Bewusstsein an Lichtblicken, die durch eine Energieanhebung zustande kommen können. Die Energieanhebung ist in dieser Gesellschaft nicht gerade gefördert sondern es wird Energieverlust gefördert . Alltäglich sind Frust, Zwang, Druck, Verantwortung ohne persönlich wirklich mitentscheiden zu können: dementsprechend Handlungswege, die etwas nur hinter sich bringen wollen, matürlich korrekt und dem gilt der Blick. So wird man leicht gleichgültig gegenüber Menschen und kann sich hinter Regeln, Gesetzen, Normen zurückziehen, die die grosse Mehrheit, die grosse Rechtsanstalt der Moral, aufgestellt hat. Man ist in dieser Welt , wo man Verantwortung trägt (wie eine Last) , ohne verantwortlich zu sein (wie eine Fessel der Hierarchie mit der Spur von Sklaventum), nicht mehr wirklich bei der Sache und mit dem Kopf und Gefühl woanders (zuhause, Kantine, irgendwelche Gedanken was auch immer, und wenn es nur das automatische Abspulen der Lidl-Verkäufer ist: 4 Euro 20 Bitte. - Danke. Auf Wiedersehen und schönes Wochenende).

Muster der Gleichgültigkeit; Bürokratie; umständliches Anstehen nach Nahrung ob Supermarkt oder Sozialeinkauf . In einer Welt der Fülle, wo es nur richtig organisiert werden muss, dass mit minimalen Aufwand (als irdische Kunst!) alle Menschen versorgt werden, ohne dass sie 1. den ganzen Tag arbeiten müssen 2. nicht Schlange stehen müssen 3. die, die arbeiten, und dafür sorgen, dass man nicht in der Schlange stehen muss, so gut vergütet werden wie Manager. Obwohl man das erst mal durch hundert oder tausend teilen kann, was Manager heute verdienen.

Die Zeit, in der wir zuhause unser Leben selbst gestalten können, geht nicht verloren, aber ihr fehlt die Speicherkraft von Zeit, die wir an vorigen Tagen in unserer Freizeit verbrachten. Unser Leben ist ein totales Stückwerk und nichts passt zusammen.

Wie soll den ganzen Stress Herr werden. Mit unseren Rollen haben wir wenigstens das Rüstzeug und wissen, was zu tun ist, während es mit neuer Herangehensweise, vielleicht im Vertrauen auf neue Wege auch so bestellt sein kann, auf die Schnauze zu fliegen. Der Mensch passt sich deshalb ungern neu an, weil in seiner Vorstellungswelt jeglicher Wandel mit Angst verbunden ist, durch entsprechende Erfahrung des Hin und Her Geworfenwerdens in unserer mittelalterlich anmutenden Gesellschaftsart kein Wunder.

Die hauptsächliche Sorge, die uns - mittlerweile durch Energieverlust stumpfsinnig geworden - noch umtreibt, ist unser Selbstbild nicht zu verlieren.

Dementsprechend suchen wir nach Bestätigung unserer Rolle, und machen es besonders gut, was verlangt wird. Abhaken. Und ein ruhiges Gewissen geniessen, das wir verwechseln mit dem Umstand, keine Maßregelung und evtl. Kündigung und das ganze Spiel von vorne (Anstehen, neue Arbeit, neues Würfelrollen) zu befürchten.

Statt eines Arbeitsplatzes, kann es auch die Familie sein, die uns gleichwohl beschützt, als auch dafür steht, uns Stress zu bereiten.
Es ist egal, wo wir in der Welt sind, wir haben das Auge für uns Selbst verloren.

Wir haben vergessen, was uns wirklich gefällt, und trauen uns bald auch gar nicht mehr, weil vielleicht tun wir der Welt Unrecht, wenn wir sie vergessen, und unseren eigenen Auffassungen gerecht werden.
Nur durch den Energiemangel fällt uns nicht auf, wie wir uns unbewusst jenen gedanklichen Mustern anpassen, die Millionen Menschen mit uns teilen. Eine echte Gefahr, die vom Kollektiv auf das Bewusstsein und Energiefeld eines jeden einzelnen ausgeht. Wenn ein Mensch Gemeinschaft sucht, hat er praktisch nur diese Welt von Anderen, die in der Sehnsucht nach Frieden auch so begegnet werden wollen, dass die anderen einen akzeptieren, weil man zB von denselben Dingen redet.

Indem wir aber unabhängig werden von dem, was uns Welt abverlangt, um zu existieren oder bei Leuten annehmbaren Eindruck zu hinterlassen, können wir klarer sehen. Und speichern wir zudem Energie durch ein Beachten, dass wir uns nicht in Sorgen und Hektik verlieren, können wir auch mit dem klaren Blick sehen, dass wir neu entscheiden können, was die Welt von uns verlangen kann, und was wir ihr selbst von uns geben.

Wir sind wie Sonnen, und diese Welt da draussen hat Ähnlichkeit mit einer verdunkelten Sonne. Die Menschen - also wir - werden die Schatten abstellen, die wir wie Schilder hochhalten, und bemerken, dass wir nichts zu befürchten haben, in einer Welt der Sonnen.

Man vergesse nicht den Stern Erde, bewusst schreibe ich Stern, weil sie ist auch so etwas. Wir alle sind wie Sterne. Wir sind das Licht. Oder kommen aus dem Licht. Und das Licht ist das Eine, das man Gott nennen kann und dass es überall gibt, wo der Archetyp des Sterns handelt.-
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