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Warum die Welt so schlecht machen

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 137

Ich hab in einem Blog letztens so ein bisschen Welt bashing betrieben, also gelästert. Warum nur.... (ich frag mich das auch selbst)

Wir sehen und erleben so viel Leid, bei anderen, oder auch bei uns, oder wir spüren gar nichts mehr. Wir sehen Dinge, die keinen Sinn machen, wir sind die Sklaven. Und irgendwie naja.
Und blah usw.

Am Ende analysiert man die Dinge und ich habe jetzt gemerkt, dass die Art, wie man Texte schreibt, - vor allem wenn man es ernsthaft betreibt als Kunst -, immer ein Ergebnis haben soll, das nicht darin besteht, am Ende schlecht gelaunt weg zu gehen, oder dass man daran erinnert wird, wie blöd die Welt zB ist.
Und dass man dann keinen Ausweg zeigt aus der Blödheit. Keine Geschichte, keine Botschaft, nichts von Interesse oder aufbauender Geistigkeit - nur so plump, ihgitt sagt.
Habe ich nicht gemacht, so deutlich war ich glaube ich nicht, dass ich nur rumge-ekelt habe, denn ich habe auch erklärt. Aber es war eigentlich der Ansporn des IHGITT gewesen, mit dem ich kam zum Vorhaben des Schreibens.

Es wäre also schicklich, sowas nicht mehr zu tun.

Aber es war irgendwie nötig. Es musste mal sein. Wenn man so will. Musste es mal sein. So wie man auf die Örtlichkeit muss.

Es ist wie Kotzen. Manchmal. Dann will man sich was klar machen. Und vielleicht ein Urteil sprechen, über die Welt. Unverdaulich.

Dass manche über Leichen gehen, um einen Lebensstil zu verteidigen und Porsche fahren zu können. Okay, es ist verständlich. Aber. Es tut doch weh, mir, wenn ich mir das überlege, wie viel gleichgültigmachende Prinzipien wir in der Welt haben, und die Menschen haben sich nur dran gewöhnt.
Alle leben wie auf einer Insel und halten die anderen einfach schon im Bewusstsein draussen.
So sind sie sich nicht bewusst, dass es eigentlich machbar wäre, einen Menschen vom Verhungern abzuhalten, und wenn es keiner tut, ja mei. Nicht mein Problem. Dass das die Verantwortlichen sagen, die Macht haben, finde ich widerlich. Wenn wir das sagen, dann wissen wir ja, wir können nichts ändern. Aber die da oben könnten wenigstens darüber reden: Und letztlich sind die ganzen Werte auch bei uns so gelegen, denken wir auch so. Wir können auch nicht anders, weil die Welt bereits so ist.

Usw. Ich glaube, ich suche auch nach Antworten und finde nicht immer die überzeugende Antwort. Warum ist alles so?

Man mag manchen Hinweis finden, zB die Gier, die auch die Verantwortlichen (Politiker) verblendet hat. Prunk, Glanz und Gloria und eine Welt, in der wir alle Mars raus holen, um unsere eigene Position gegenüber sozialen Kräften durchzusetzen.

Ändern lässt sich aber nichts, als einzelner, deshalb möchte man vielleicht auch etwas diese ideen in den Wind streuen, damit andere bestätigt werden und die Position der Kritik sich vergrößert.

Und doch bleibt immer etwas bestehen, dass wir alle irgendwie auch unseren Frieden brauchen, und deshalb unsere Wege gehen, und dieses Hadern mit der Welt einstellen. Es scheint so mehr oder wenig einfach Schicksal zu sein, dass nur einige Wenige die Welt gestalten und beherrschen und wir müssen uns abfinden mit dem, was sie uns lassen oder nehmen.

Aber die Wahrheit, die darf nicht verloren gehen. Das war irgendwie mein Anliegen. Die Dinge liegen so, basta. Die machen es auch so, sie sagen, die Dinge liegen so , basta. Aber sie denken nur an andere Dinge, und werten alles anders. Gut. Kann ich auch.

Ich wollte es mal gesagt haben. Mich frei reden. Ich hoffe auf eine bessere Zukunft, aber ich glaube auch, dass der Aufstieg einige dieser Tendenzen die wir heute haben verschärfen, weil die Leute jetzt zwei Möglichkeiten haben auf die Energie zu reagieren. Sie wird integriert in das Selbst, oder in den Schatten mit den Illusionen und Verdrängungen. Im letzteren geht die Welt natürlich im Gleichschritt mit den Illusionen ebenso voran, voran in den selbst aufgestellten Abgrund. Weil diese Lebenslügen , die in der Welt verbreitet sind, untauglicher werden mit jeder Energiezunahme. 2014. 2015. 2016.

Diverse Schatten bringen uns oft Wut, Frust, emotionale Gifte, und wir haben Gelegenheit einen Topf zu leeren, als würden wir uns einfach entscheiden, gewisse Dinge nicht mehr so zu erleben. Vielleicht tue ich das, meinen Schmerz, den mir die Welt bereitet hat, ablassen, um mich zu befreien endlich.- Astrologisch kann ich das mit der Sonne im 6. Haus verstehen, dass ich so kritisch gegenüber Lebensumstände sind. Das ist die typische Konstellation für Gesellschaftskritik man sortiert aus, was nicht rein passt (in das Selbstgefüge; ja die Gesellschaftsordnung hat sehr viel mit uns zu tun, weil sie uns gepärgt hat und innerlich ausrichten kann, sie sorgt für eine Identität und Rolle, und Bedeutung der alltäglichen Hinwendungen und Leistungen, und besonders was diese Dinge mit unserem Bewusstsein machen; sie sollen Sinn ergeben, was wiederum mit meinen Schützekomponenten im 6. haus zusammenhängt; die Sinnfrage).

#Noch mal zum Aufstieg, wie ich das momentan erlebe:
Ich sehe die Energie so auf mich zukommen, dass ich mich manchmal wie in Mustern geworfen vorkomme, die aus vergangenen Epochen meines Lebens zu stammen scheinen, und viele haben mich unbewusst bis heute begleitet. Jetzt werden sie irgendwie sichtbar für mich, erlebbarer, natürlich sind es störende Komplexe, und wenn ich mich dann entscheide, gewisse Dinge, die mit den Mustern zu tun haben, anders zu sehen, dann fühle ich mich wirklich sehr viel freier, und habe weniger Angst durch das Ablegen diverser emotionaler Gifte (zB das Gefühl fehl am Platze zu sein, nicht "integriertes vollwertiges Mitglied unserer deutschen heiligen arbeitswütigen Nation zu sein ", am Ende rausgeschmissen zu werden , wann immer es um Abhängigkeiten geht , bei denen andere Leute zu tun haben).

Ja die Neigung Angst zu haben, nimmt zu in dieser Welt, und gleichzeitig auch die Möglichkeit, sich einer Lebensfülle zu vergewissern. Beides, es kommt drauf an, wie wir gepolt sind.

Und ich fand und finde in den Bäumen und der Natur einen echten Rückhalt, Wesen, und lebendige Kräfte, die liebend sind, und aufbauend wirken. Wir brauchen nur in der Natur sein, auch im Winter funktioniert das , wenn auch etwas dünner. Wenn wir in der Siedlung sind, unter anderen Leuten, all die Energieblasen um uns herum, das kann uns manchmal unbewusst wirklich zu gewissen Mustern bringen. Weil die Leute sind wirklich ziemlich neben sich und verkörpern dann auch ein Energiefeld, das die "Zerstreung vom Selbst" sozusagen fördert.

Wenn man dann das alles so erfährt, wie die Dinge liegen, dann fragt man sich automatisch, was mit der Welt los ist.
Und doch will man seinen Frieden finden, aber das ist ein anderer Prozess. Der ist relativ einfach und braucht nur Willen, dass man seinen Blick auf andere Dinge lenkt, und ich stelle mir oft vor, wie alles ein Spiel ist, oder wie die Welt ein Traum ist, den alle nur träumen - was gar nicht so unwahr ist.

Nun ja. So ist das, ne. Ich wollt nur grade bügeln, nämlcih jenen Eindruck, die Welt schlecht zu machen sei irgendwie sinnvoll.
Nein, das ist Unsinn genauso wie die Welt Unsinn ist, wenigstens in grossem Stil Unsinn.

Allenfalls habe ich es geschrieben, um mich zu überzeugen, dass sie es wirklich ist, von erbärmlicher Qualität, zum Ausspucken, und dass man also um die Herausforderung weiss, weil diese Eindrücke , die man Welt nennt, ziemlich schwer wiegen.

Also ein paar Tonnen kommen da schon zusammen, was die Welt als Eindruck aufstellt, das kann man nicht mit links schaffen.
Durch die Welt reisen, seine Positionen finden, Existenz, Schicksal, Vertrauen. All das, das geht nur mit Spirit zusammen, wenn man äh... jo. Wenn man gerissen ist. Verstohlen wie ein Dieb in der Nacht. Wenn man Supermann ist. Nein. Vergessen Sie es. Ich habe auch vergessen, was ich sagen wollte.
Ach ja, jetzt weiss ich es wieder. Man kann alles nur unter einen Hut bringen, wenn man letztlich unabhängig ist. Jedenfalls gilt das für mich. So erlebe ich es.

Unabhängig heisst aber nicht, frei von Hilfe. Ich zB hätte ohne Hilfe von Engeln und Co. den Weg, den ich bislang gegangen bin, nie gegangen und für mich war es bislang der richtige Weg.
Aber sie , die Helferlein oben, die haben mir nie eine Entscheidung vorgekaut . Sie haben nur für Einsichten, Umstände und Erfahrungen gesorgt, Informationen, aufgrund derer ich mich dann schliesslich entscheiden konnte.

Es geht darum, EIGENE ENTSCHEIDUNGEN zu treffen. Alles unter einen Hut bringen, ergibt sich dann von selbst. Die Ratgeber unserer Welt und auch kein Buch, kann letztlich alles so fügen, dass es für uns gangbar ist.
Wir müssen auch mit eigenen Fehlern leben und das fällt uns leichter, wenn wir sie auf uns schieben und nicht auf andere. Weil andere etwas für uns entschieden haben.

Und ich habe mich entschieden die Welt so zu sehen, wie sie ist. Ein ganz derber Ablauf von Vorgängen
--- naja Sie wissen schon. (eine schlechte Welt)
Es würde mich sonst zu sehr verzweifeln, die heile Welt Sicht verteidigen zu müssen. Weil ich keine heile Welt sehe. Nur wir sind es, die einen heilen Blick aufwenden können und wenn wir das tun, ist das nicht schlecht. Es ist gut, wenn es uns weiterbringt. Also ich habe nichts gegen den Blick, das Schöne in der Welt zu sehen. Es geht ja um unsere Entscheidung, dass wir uns froh machen mit den Wegen und Mitteln, die wir für uns leben wollen.

Manchem Treiben in der Welt. Ich will mich innerlich davon distanzieren.

Nicht ich bin der Verrückte, sondern ich halte die Welt für verrückt und komplett Wahnsinnig. Erst dann, erst mit der Welt , bin auch ich der Verrückte, als Teilnehmer dieses Wahnsinns, dieser Show, dieses närrischen Tanzes am aufgestellten Abgrund, der darin besteht, von sich selbst verloren zu sein. Keine Werte mehr haben, kein Gewissen, keine Freiheit. Keine echte Freiheit.
  • Iakchus
  • Iakchus
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