1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Warum die Unbewusstheit von den meisten gerne gewählt wird

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 56

Die Verletzung.
Sie ist eine harte Erfahrung, die wir uns in keiner Zeit so sehr einprätgen, wie in der erlebten Kindheit.

Wir alle wurden irgendwo verletzt. Wer das bezweifelt, hat vermutlich eine grosse Verletzung gehabt. Dafür ein Beispiel. Wenn ich frei wäre, würde ich auf die Welt der Anderen schauen, ohne deren Äusserungen ein besonderes (!) Gewicht zu geben.
Wenn ich irgendwo lese, was über Angts, Verletzung usw. und meine, derjenige trägt zu dickt auf, er übertreibt es, fragt es sich doch, warum derjenige gerade bei diesen Begriffen sich ertüchtigt sieht, um zu beanstanden, das ist alles übertrieben!

Vor allem die emotionale Beteiligung kann da manches Indiz bilden. Wenn wir das Wort Verletzung, Angst ohne Inhalt nehmen, tun wir dem Wort Gerechtigkeit an.
Wenn wir schon eine genaue Vorstellung haben, was in diesen Begriffen Angst, Verletzung enthalten sein soll, zeigt sich ein Vorgang, der durch die bloße Anwesenheit des Wortes woanders stattfinden musste, im Gehirn, in der eigenen Bewusstseinslage, mit der man die Worte deutet.
Wo man eine Empfänglichkeit hat, neigt man dazu, eine besondere Reaktion zu zeigen.

Man sieht sich verletzt.
Man will es gleichzeitig natürlich nicht wahr haben. Könnte man es, würde man jede Regung in sich hinterfragen, ob sie die Wahrheit verzerrt. Verletzungen und Ängste, gibt es auch in kleinsten Nuancen. Man kann wohl kaum bezweifeln, dass Verletzungen und Ängste in uns geschürt werden, auch wenn sie noch so gering sind. Sonst müsste man annehmen, man sei kein Mensch mehr.

Die Art und Weise, wie nun ein Mensch heranwächst, und ihm Orientierung gegeben wird, mit Verletzungen und Ängsten umzugehen, kann ganz verkehrt sein. Wie die allgegenwärtige Alltagserfahrung zeigt, muss sie verkehrt sein, wenn die Menschen aufgrund der erlittenen Qualen unbewusster werden, als sie vormals waren. Denn wir weiteren Gründen begegnen, Angst zu haben, fehlt uns die Orientierung, weil uns keine "Selbsterhaltung" beigebracht wurde, sondern eine Eingliederung in Abläufe. Es ist völlig mechanisch. Du hast Geldsorgen, geh Arbeiten. Du hast keine Arbeit? Stell dich an. Unterschreibe hier. Geh zu der Behörde. Unterschreibe. Grüße freundlich und bitte um Arbeit. Unterschreibe. Unterschreibe noch dort bei der Behörde. Zahle. Zahle auch dort ein. Halte Fristen ein. Es kpommt ganz große Angst auf, wenn ein Unternehmen pleite geht, oder der ganze Finanzmarkt abstürzt, und man wie immer damit rechnen muss, dass die Reichen sich jetzt noch mehr von uns einverleiben, weil wenn sie nichts mehr haben, kommen sie uns. Die Politik folgt ihnen nicht uns.
Angst.

Es verletzt zwar unser Ehrgefühl, arbeiten zu müssen, aber wenn wir das sagen, irgendwo, gelten wir als Schmarotzer, Idiot, Penner, Nichtsnutz, Taugenichts, Spinner, Aussenseiter, Träumer, Utopist, Gutmensch.
Bild: Ein liegender Mensch auf dem Geldbeutel anderer, zehrt unmerklich den Geldbeutel anderer und macht den Geldbeutel kleiner.
Noch ein Bild: Andere, die alles zusammenraffen und von anderen klauen, und sich einen dicken Geldbeutel machen, und andere davon abhalten, von diesem Geldbeutel was zu nehmen.

Eingliederung in Abläufe.
Um diesem Druck zu entgehen, dass man als Aussenseiter gilt, und sich aber nicht nur moralisch sondern auch strukturell damit nicht durchsetzen kann, macht man etwas, was alle tun. Die Flucht in die Arbeit ist eine Flucht aus der Bedrohung.
Diese Existenzangst ist die grösste Gefahr für die Seele, neben der vor dem Tod.

Existenzangst sorgt dafür, dass Radikale , Betrüger und Ausbeuter regen Zulauf bekommen. Weil Leute nach dem Glück suchen, das sie woanders nicht finden. Die Angst vor Existenzlosigkeit ist ein Druck, der zur Sinnfrage, die vielleicht nicht für jeden gleich gelöst ist, hinzu kommt.

Es gibt also eine strukturelle Besonderheit, die es Menschen erschwert, bewusst zu werden.
Dennoch. Es ist das mit den Schwierigkeiten , eine nötioge Lektion der Seele. Man kann es kurz machen: Es gilt spirituell zu sein und verankert im Spirit, trotz dieser Umstände. Es geht um religio. Um Zurückbindung. Sich in diesen Umständen einer irdischen Welt zu verkörpern, als Seele, die ja keinen Körper braucht, um Seele zu sein. Die Betretung dieses Ortes, Erde genannt, hatte den Grund, um mit dem Umstand umzugehen, getrennt von der Einheit des Lichtes zu sein, und doch zur Einheit zu gehören, und auch zu ihr zurück zu wollen. Es ist eine natürliche Sehnsucht in allen Seelen. In allen, die in ihrem seelisch gewordenen Hintergrund einen Lichtblick aufweisen.
Es gibt eine rare Anzahl von dunklen Seelen, die zu weit hinabgestiegen sind, und von denen man nicht erwarten kann, so wie sie als Dämon, gefallener Engel, Energievampir existieren, zurück zum Lichte zu gelangen. Doch besteht die Möglichkeit immer, und vielleicht gibt es irgendwann für sie die Wahl, sterben oder aufsteigen und einige mögen den Kurs ändern können, um aufzusteigen. Ich denke, auch viele menschlichen Seelen sind wirklich sehr tief geraten und man kann absehen, dass es in diesen Zeiten mit ihnen nichts mehr wird. Dazu gehören vor allem die radikalen Gewalttäter.
Bei ihnen aber, den Psychopathen , kann man gut erkennen, wie Verletzungen wirken - Verletzungen, und Ängste, die auch aus anderen Leben herrühren können (!). Die Ängste und Verletzungen haben nicht nur zur Folge den Schmerz, sondern den Wunsch den Schmerz zu befrieden. Die Seele hat nun eine grosse Aufgabe vor sich, diesen Schmerz zuzulassen als Erfahrung, und abzugelten als Loslassen. Um etwas loszulassen, muss man sich dem Griff bewusst werden. Das ist der Moment, wo man zugreift, um etwas festzuhalten. Wenn man erkennt, was da schmerzt, bedeutet das immer auch, dass man die Erfahrung des Schmerzes noch mal zulässt. Dass man zu den Ursprüngen geht, den Gefühlen, die etwas auzslösen, den Schmerz als irgendeine Erinnerung oder auch nur vage Vorstellung, dass man jemanden als schuldig erachtet und deshalb eine Rachefeldzug plant. Solche Leute sind geradezu vor Schmerz blind geworden, und glauben, sie könnten den Schmerz und weiteren Schmerz lindern, indem sie nach aussen gerichtet irgendetwas tun.
Freunde der Sonne. Das ist der größte Unfug. Man kann Ängste und Verletzungen nur wirklich heilen, indem man sich selbst verändert. Vergebung genauso wie über den Dingen stehen können, sind innere Zustände, die nicht von aussen ausgelöst werden brauchen. Unsere geistige, mentale, willentliche Bereitschaft ist es, die verbürgt, einen inneren Zustand zuzulassen, oder zu verändern. Uns zu transformieren kann nur heissen, dass wir uns ausrichten. Was ist das Ziel, fragen wir uns. Nach dem wir als Wissen so sehr sehnen. Das Ziel all unserer Transformationsarbeit ist das zu sein oder zu werden,was wir sind. Wir brauchen nichts tun. Wir müssen nur schauen, was sich in uns regt, und was unsere innere und deshalb seelische Identität bedeutet.
Damit werden wir froh sein, weil wir uns selbst gefunden haben und eine Sicherheit gewinnen, dass wir damit am besten klar kommen, von allen Möglichkeiten, Orientierung zu finden. Wir haben unsere eigenen Vorlieben, Farben und Talente. Verletzungen und Schmerz und Angst halten uns davon ab, nach diesen seelischen Vorgaben zu handeln und zu leben. Frei zu sein, und uns selbst leben, im Rahmen der Möglichkeiten , die in der Existenz für uns existieren.
Die Ängste und Verletzungen überwinden können, befreit uns, das Wunder des Lebens zu erkennen.

Sonst fehlt uns Energie, weil Ängste, Schmerz und ein Vorbeileben an sich selbst keine Energie zuführen. Jede positive, ausstrahlende Zuversicht und Glücklichsein, optimieren den Goldgewinn für unsere Seele, nämlich eine reichhaltige Erfahrung zu machen.

Nun sind die Menschen also ohne Energie, und quälen sich in dem Schlamm von abgetropften aber ganz gräulichen Erinnerungen, und würden bei jedem Gedanken an Glück nur lachen, und können es nicht mehr ernst nehmen.
Wüssten sie aber, was es bedeutet, mit Glücklichsein und Lebensfreude Energie zu gewinnen, und wie es ist, sich Selbst zu finden, ohne den Kleister, mit dem man ein Selbstbild anrührt. Dann würden sie mit Gram und Bedauern einsehen, wie lange sie in einem Gefängnis ihrer Illusion sich befanden, es gäbe keine andere Wirklichkeit für sie.
Sie putzen lieber dreimal am Tag eine Stelle in der Wohnung, als drei Mal am Tage irgendetwas zu machen, dass sie seelisch ins Gleichgewicht bringt, oder Energie mehrt. Die ganzen Rituale dienen nur dazu, eine äussere beeindruckende Fläche zu schaffen, die von ihrer Rechtschaffenheit ebenso kündet, wie von ihrer Vorliebe sich in einem äusserem Raum einzurichten. Und dort alles in Ordnung zu halten. Während es in ihrem Zugang zu ihrer Seele ein Chaos gibt (der Zugang besteht in der angenommenen Persönlichkeit, mit der unsere Rollen verbunden sind und unser Ego sich austoben kann, auf der Suche nach natürlichen Schutz aber auch einem aufgeblasenen bedürfnis nach Anerkennung als Ersatz für den Verlust der Bedeutung des Seelischen).

Aber es ist auch sehr bequem für die Leute. Ihre Hauptsorge ist der nächste Tag, der in ein Kontinuum der Sicherheit eingesponnen sein muss. Ich kenne das ja auch von mir selbst, keine Frage, dass uns das SEHR WICHTIG ist. Wie weit es von Glaubensfragen und Dekadenz abhängt, oder von Bedürfnissen, die wir uns seelisch stellen, und was wir für nötig halten, das sind persönliche Fragen. Es kann auch seelisch bedingt sein, dass ein Reicher viel Zeugs braucht. Weil die Seele sich das so ausgesucht hat, diese Erfahrugn zu machen. Der Bewusstseinsinhaber, genannt Persönlichkeit, soll aus seelischer Sicht versuchen, die Seele zu ihren Spielplätzen zu bringen.
Das Spiel ist ein kosmisches. Ich meine das nicht ironisch, die Spielplätze sind zwar nicht nötig. Aber die Seele sucht es sich aus, vor der Geburt, weil es diese Möglichkeiten, Lebensabläufe, Strukturen, Zufälle, Fügungen gibt. Ein Interesse, zB an einem Berufsweg kann zB durch eine einschneidende Erfahrung geöffnet werden, eine Fügung, oder es kommt einem die Idee seit Anfang an gut vor. Beidem , auch einer äusseren FÜgung, die das Interesse weckt, liegt eine Anziehungskraft der Seele zugrunde.

Es existiert die Möglichkeit, bequem zu sein, weil die Umstände einer Epoche es erlauben, diesen Platz einzunehmen. aber auch weil eine Seele es gut finden kann. Das heisst, umso mehr eine Epoche bequem gelebt hat, desto eher wird die nächste von bequemen Seelen auch heimgesucht, weil die, die in einer vorhergehenden Epoche gelebt haben, seelisch später wiederkehren.
Aber bleiben wir beim Grundsätzlichen. Der Bequemlichkeit an sich.
Sie fällt uns deshalb so leicht, weil die Umstände, die damit verbunden sind, uns ein festes REGELWERK schenken. Der Alltag funktioniert. Die Bewusstseinsordnung findet eine Struktur vor, die jeden Tag bestätigt werden kann. Das sorgt für ein gewisses Gefühl der Integrität. Auch wenn die gesichtete Ordnung krankhafte Frequenzen ausstrahlt, wenn die Warnlichter nur so blinken, dass epileptische Anfänge eigentlich kein Wunder wären. Jeden Tag sehen wir uns herausgfordert zum Neid, zum Ärger, und zur düsteren Aussicht. Die Wirtschafts-spropheten verkünden Aufschwung, und nur der darf es sein. Während ein echter Prophet den Weg ebnet, für den Aufstieg der Seelen ins Licht. Was nützt uns eine Wirtschaftsprognose, die nur aussagt, der Weg bricht noch nicht zusammen?

Das sind also auch noch unmittelbare Störfelder, die in unserem Denken geschaffen sind, Widersprüche, die aufgelöst werden nur durch Glauben. Die Abstumpfung, die dabei bezüglich von Wahrheiten geschaffen wird, ist spektakulär.

Aber da erscheint uns die Lösung: wir nehmen alles bequem an, und glauben, was lle glauben, sagen, was alle sagen, tun, was alle tun, denn alles andere ist zu anstrengend.

So verzichten wir auf die Gnade, mit Wahrheit zu leben. Und trampeln einen Pfad , wo die Sinnfrage überhaupt nicht mehr gestellt wird, weil wir sie vergessen haben.
Sie lässt sich nur weiter verdrängen, bis Seelisches uns öfter mal erinnert, letztlich auch durch Krankheiten. Dann ist es schwieriger, wieder dem Seelischen näher zu kommen, aber ein Prozess wird angestossen. Und die Erkenntnis ist, dass es ein Ungleeichgewicht gibt. Normalerweise sind viele Ungleichgewichte eine Überreaktion auf einen beständigen Reiz - man muss in seinem Leben, in der Nahrung, den Gewohnheiten, dem Denken und Einstellungen, und den Gefühlen herausloten, was der beständige kranke Impuls ist, und ihn sein lassen.
Das ist die Medizin, die oft funktioniert: Etwas weglassen.

Aber unsere Lebensweise scheint betoniert, letztlich verlieren wir zu viel Lust, die wir mit unserem Verhalten, den Vorlieben, dem Denken, und den Gefühlen verbinden. Wenn wir etwas davon ändern würden.
Weil es eine Leere gibt, vor der wir fliehen. Nämlich uns selbst gegenüber zu stehen, das schafft das Gefühl einer Leere in uns. Wir müssen aktiv sein, um dieses Gefühl weg zu bekommen.
Das denken wir, glauben, und fühlen wir. Aber genau das kann auch eine Lösung sein, wenn wir die Leere nicht mehr erfahren, denn dann haben wir unser Leben aufgefüllt mit uns selbst und dem, was wir dem Leben alles abgewinnen können an Herrlichkeit.

Die beständige Bewegung , die uns antreibt, irgendwohin, irgendwoher, selbst wenn wir nicht arbeiten, immer ein Ziel oder eine Tätigkeit vor Augen, die uns ablenken soll, dass wir etwas Freude empfinden, das ist eine krankhafte Verzweiflungstat, radikalisierter Fluchtbemühungen vor der Leere. Wir geniessen uns selbst nicht mehr, und das, was dieses Wunder an Möglichkeiten allein der Wahrnehmung bedeutet. Die Bedeutung von mir selbst, eingebunden in einen kosmischen Zusammenhang, lässt mich diese Erfahrung stundenlang anschauen, und kleinste Nuancen an Wissbaren, können mich tagelang begeistern. Was in der Welt kann dies auch? Ich muss dann immer irgendetwas nachschmeissen, meistens Geld. Oder Anstrengung, eine Tat. Etwas äusseres bewegen. Um mich dadurch erst innen zu bewegen.

Es ist bequem für die Leute, einfache Antworten zu haben, und vor allem einen gewissen Ablauf der Dinge.
Aber das ist nicht der Grund, warum sie unbewusst bleiben wollen.
Es ist anstrengend, bewusst zu sein. Man treibt nicht mehr von einer Laune zu einer nächsten, und man überlässt sich nicht mehr einem Strom des Gleichklanges und der eingerichteten Sorglosigkeit, sondern muss sich jetzt sorgen, ein Gleichgewicht zu erreichen und zu behalten.
Auch ist es wie gesagt schwierig, dieses Gleichgewicht zu schaffen , wenn keiner das mitmacht. Unser Verhalten würde sich schon etwas ändern, und das kommt uns dann sehr isoliert vor, allein gelassen.

Ich kann nur sagen, es ist das schönste Gefühl, in sich selbst verankert zu sein, und der Welt aus dieser Warte zuzuschauen. Man schaut auf alles, und sieht alles anders, als sonst. Die Bedeutungen haben sich verändert. Es sieht alles sehr viel wahrhaftiger aus, wenn man so schaut. Manchmal kriegt man es auch mit solchen Eindrücken, die gewaltig wirken können, dass mn glaubt, alle seien verrückt. Weil es so ein gigantischer Aufwand ist, bei der eigentlichen Bedeutungslosigkeit dieser Taten, weil das wirkliche Leben nur innerhalb stattfindet, selbst wenn man fünfzig Kilometer grosse Bauten errichten würde, das Staunen darüber fände innerlich statt.
You need to be logged in to comment