Iakchus 1. November 2014
Da die Krankenkassen Heilpraktiker nicht unterstützen, und diese daher auch selten das teure Equipment haben, ist man auf manche Diagnosen des Arztes weiterhin angewiesen, auf Ultraschall, EKG, Röntgen und ähnliche Sachen.
Andererseits arbeiten Heilpraktiker mit Mitteln, die kein Schulmediziner anbietet, zB Bioresonanz oder Aderlässen.

Laboranalysen des Blutes werden von den Krankenkassen (beim "Hausarzt") dann übernommen, wenn eine Beschwerde also Symptome vorliegen. Aber auch nur einmal in einem Jahr, so weit ich weiss.
Der Heilpraktiker kann ebenso wie der "Arzt" viel mit Blutanalysen anfangen. Blutwerte sind nach wie vor die Ultima Ratio um Krankheiten/Symptome zu beurteilen.
Es hat sich eingebürgert, dass man für Blutanalysen, die der Heilpraktiker untersuchen soll, zunächst zum Hausarzt geht, um dann eine Kopie der Analyse von dort zu verlangen, und diese dem Heilpraktiker mitbringt, damit man um die Laborkosten herum kommt.

Generell würd ich kein Dogma darum machen. Den Hausarzt komplett zu meiden aus dogmatischen Gründen, ist übertrieben. Immerhin hat er seine Methoden, die der alternative Heilberufler nicht immer hat.
Es ist nur so, dass er manchmal (oft?) nicht helfen kann/will/darf. In manchen Fällen kann man den schulmedizinisch geprägten "Arzt" aufsuchen, in anderen muss man alternative Heilberufler ergänzen und in manchen Fällen ausschliesslich auf alternative Heilberufler setzen. Meines Erachtens dreht es sich vor allem um die Frage, welche Krankheitsbilder man hat, oder ob ein Arzt nach Monaten einen immer noch nicht weiterhelfen konnte.

Es ist wirklich Tatsache, dass viele sich von der Schulmedizin abwenden. Und das tun sie nicht aus nostalgischen Gründen.