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Über Störfelder (und Mentalität)

Published by Iakchus in the blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Views: 0

1. Schach und Mentalität als Beispiel

Im Schachspielen merke ich das Störelement sehr deutlich.
Es gibt im Schachspiel ja den wesentlichen Umstand, dass man sich jedes Mal einen Zug überlegen muss. Also man muss ständig auf der Lauer sein, wie eine Raubkatze und darf sich keine Auszeiten gönnen. Es gibt nicht viele Tätigkeiten im Leben, aber eigentlich könnte man die Schachaufmerksamkeit auf so gut wie alles anwenden. Im Alltäglichen.

Und alles kann ein Störelement sein, es ist eine Nuance, die sich nervlich oder durch "sympathische Reize" und nicht sympathische Reize vermittelt, über Synapsen oder Stimmung oder das Energiefeld des Menschen und aller Dinge. Eine Nuance, weil es nicht auffällt, aber die Nuancen akkumulieren sich als Nebel, als Störfeld.

Geräusche dort, Geräusche hier, Stühle rücken, knarr, wummkrrrr, bum. Draussen Verkehrshupen, dann Leute die den Raum durchqueren und ich weiss nicht wo sie herkommen, wie soll man da sich konzentrieren? Aber es gibt viel mehr Störfelder, die wir gar nicht wahrnehmen.

Energetischer Art, Quantenergetischer Art, feinstofflicher Art.

So denn sind wir aufgefordert vom Schicksal nämlich (oder wir lungern), eine beständige Übung an den Tag zu legen, Ergebnisse hervorzubringen, die zeugen, dass wir den Störfelder überlegen sind, weil wir alle Kraft auf eine bestimmte Haltung verlegen.

Um diese Haltung zu gewinnen kann es nicht anders gehen, als in der Mentalität anzusetzen, wie man sich in die Welt gestellt sieht.

Verschiedene Leute sehen das Mysterium, begreifen es auf ihre Art, mit ihren Worten.
Und viele haben viele Perspektiven.
Für mich zB ist alles ein kosmisches Spiel, oder eine andere Perspektive: Alles ist Ausdruck unendlicher Liebe. Aber diese Worte allesamt bedeuten nur wenig, deshalb kann man es sich sparen und sucht lieber selbst das BILD, die klare Wahrnehmung, das Aha Erlebnis.

Die Störfelder, von denen das Leben naturbedingt und auch künstlich bedingt durchzogen ist, stellen eine ernsthafte Bedrohung dar, bei der man sich bei allem Spiel, ob im Schach oder sonstwie auf der Erde, im Klaren sein muss, dass man sich von den Störfeldern nicht nur NICHT ABLENKEN lässt, sondern auch merkt, wenn man abgelenkt wird, was viel wichtiger ist.

2. Das braucht also eine Haltung, wo klar ist, dass man als Mensch , als Spieler usw. eine "reine Qualität, eine reine Funktion " erfüllt, ein Ergebnis die nämlich durch diese "Reinheit" objektiv gültig für einen sein kann. Und das Wunder ist, man bewertet nur selbst diese Reinheit , und niemand anderes kann das überhaupt befinden. Es ist also subjektigv und es ist gut so und muss so bleiben.- Es kann keine Ideologie geben, wenn nicht eine des Herzens.

Die haltung sieht vor, dass man einen klaren Kern hat, auf den man sich beziehen kann, um dann Ablenkungen zu beurteilen.

ZB Alles was natürlich aus uns herauskommt und uns natürlicherweise harmonisch scheint, mag richtig sein: Lebensfreude. Usw,.
Wenn man davon abgelenkt wird, gehen NORMALERWEISE die Alarmglocken an.

3.
Der Alarm ist verhängnisvoll, denn es darf keinen Stress verursachen. Deshalb die vielen Puffer in uns.
Das ist gut. Okay. Dann müssen wir eine Instanz wachrufen, die nüchtern urteilt, während sie sich quasi sinnlich erfreuen kann. Erfreuen kann, an den Resultaten der eigenen Vorgänge, wo nämlich kein Alarm bei angeht.
Wo das Bewusstsein also auf Höhe bleibt. Alarm geht ja nur an, wenn wir abgelenkt werden, nicht schon weil es Stress gibt.
(Leider verwechseln wir das oft und schon bei Stress geraten wir in Eigenstress und der Stress verstärkt sich; Andererseits vernachlässigen wir auch oft unsere Leistungsfähigkeit, folgen wir aber den Rythmen unserer Stimmung, also unserem tierisch Glück, guck mal , das geht dann wunderbar alles; aber unsere Oberstubensitzenden (Eliten) sagen uns, man müsse woanders nach dem Glück suchen).
Lügen sind ein sehr ernstes Störfeld übrigens.

Wenn ein Störfeld existiert, kann das natürlich auch ein Hinweis sein, dass etwas nicht stimmt. Irgendetwas in Unordnung kam. Nachspüren, nachgucken. Und möglicherweise müssen wir einfach nur ein Schraubchen in unserem Kopf einstellen. Viel Stress kann so "entkonditioniert " werden.

Jedes wahrgenommene Ungleichgewicht kann ein Zeichen sein, dass wir etwas ins Gleichgewicht bringen können.

Störfelder gibt es . Es ist wichtig sie zu erkennen, um dann Entscheidungen zu treffen. Wenn man ein Fenster schliessen kann, ist es wohl die einfachste Weise. Aber wenn der Lärm beständig ist, muss man alternativ werden, oder wenn möglich eine innere Anpassung vornehmen, was in vielen kleineren Dingen funktioniert. Man lässt dann nicht zu, dass das Geräusch usw. als Stress wirkt und versucht "anders wahrzunehmen" (es ist sowieso alles im Grunde eine Auswahl, die wir treffen, also können wir auch ins Blaue spekulieren und mal was neues probieren: Unser Blick ist ja entscheidend von unseren Absichten abhängig, und viele Stimmungen und Bilder in uns rufen diese Wahl hervor)- im Gleichgewicht zu sein, heisst nicht nur, Ungleichgewicht oder Stresserfahrung zu (ver)meiden, sondern im Grunde heisst es, dass man das anstrebt, was anstelle des anderen tritt: ZB Freude, oder Bewusstseinsakte usw., also Ergebnisse des Seins. Denn die sind unanfechtbar, bleiben bestehen, solange man im Gleichgewicht ist. Da sie beständige Elementale bedeuten, sind sie auch immer tauglich, durchs Leben zu navigieren, da Kosmos diese haltung merkwürdigerweise und auf geheimnisvollem Wege zu belohnen scheint.

5. Es gibt keine Unendlichkeit der Wahl, d.h. alle Regeln durchs Universum zu navigieren sind nicht dogmatischer Natur, gelten nur von Fall für Fall - jede Situation erfordert eine neue Entscheidung oder Haltung und eine Regel ist eben nur Richtlinie und kann die Entscheidung und Haltung nicht ersetzen. Man muss die Regel also praktisch neu erfinden, sonst ist der Augenblick doch nur Kitsch und Vergänglichkeit Matsche.

6. Jede Aktion und Handlung im Leben ist einem Schachspiel vergleichbar. Der Zug wird ausgewählt, kann gefunden, kann gesucht werden. Da aber die Mentalität folgendermaßen beschaffen ist: dass Störfelder ablenken von dem besten Zug, der einem möglich ist, kommt es darauf an, sich über die gesamten Umstände und inneren Befindlichkeiten bewusst zu bleiben, und nicht zu vergessen, dass man ja stets den besten Zug sucht. Das hat egoistische Anteile, freilich, aber es wäre ungesund irgendwie. Allerdings wäre es unbefriedigend, wenn wir am Ende nicht zum Gemeinwohl kommen. Allerdings gibt es auch die Haltung, sich erst mal um sich selbst kümmern zu müssen und deswegen kann es nicht asozial sein, asozial zu sein. Aber man denkt, jeder Mensch müsse einer Gemeinschaft angehören, um Mensch zu sein. Man denkt das so, weil man den Egoismus falsch versteht, und das Kollektive irrtümlich als Lebensgrund versteht.
Es gibt nur eine Sonne, die ist im Menschen, nicht der Idee des Menschen, zB in einem Menschen, dessen Denken vom Kollektiv geformt wurde und vom gesundem Egoismus zur verschrobenen Konkurrenzgesellschaft kam - da ist klar, dass Egoismus nur noch schlecht bewertet wird!
Die ganze Wahrheit des Lebens ist also ein Störfeld, da es Lügen sind.
Egoismus ist schlecht heisst es. Ist gut, in Wahrheit, wenn es der richtige Egoismus ist.
Denn nur aus dem eigenen (!) Herzen kann das Leben des Ganzen blühen.
Das sind nicht nur Phrasen, es ist einer Gesetzmäßigkeit ähnlich, auf die man in verschiedener Weise und verschiedenen Bildern kommen kann. Eine Idee einer "Lebensweise für alle " sozusagen.

Aber die Begriffe sind jedenfalls verdreht UND wir wachsen damit auf UND kriegen dann Komplexe bei bestimmten Begriffen, weil wir glauben noch klar zu denken und lehnen so manches ab, was geredet wird und wir fassen nun mal die Begriffe mit Ähnlichkeiten und kennen keinen anderen Egoismus.
Hupplahutt, egoistisch? Es klingt doch verdorben das Wort, seien wir ehrlich.

In Wahrheit kann man nur wirklich sein, wenn man auf sich selbst bezogen lebt. Es geht gar nicht anders. Aber der nächste Schritt kommt nach diesem ersten, das Geheimnis ist ja, Lieben kannst du nur (die Gemeinschaft, den Staat, das leben usw.) wenn du dich selbst liebst. Altes geheimnis, aber man braucht sich nur die Realität anzuschauen, wie der Mensch funktioniert und nur funktioniren kann.

Dass der einzelne sich dem Wohl des Ganzen mit Liebe zuzuwenden trachtet, das Traumziel des Kollektivs, das wächst mit der Zeit sehr langsam, und man muss es wie eine Blume pflegen, oder die Einsicht des Einzelnen führt letztlich zu dieser Einsicht, wenn auch erst im Alter von 20, 30, 60 oder so. Oder gar nicht.
Jedenfalls , ich habe das Wohl des Ganzen zB lange als etwas definiert, das ja nichts mit mir zu tun hat und immer mit Forderungen des Ganzen zu tun hatte.
Gell? So halten wir das Ganze: "Die wollen was von einem. " Das ist unser Gedanke, und unser Gefühl.
Aber man hat nicht das Gefühl, das mal jemand zu einem kam und half.

Wir wachsen doch aus dieser Bereitschaft zu lieben heraus, weil wir praktisch lebensfeindlicher Bedrohung (Stress aller Art) ausgesetzt sind, von Anfang an. So ist es aber schwerer zu lieben, wenn wir Anpassungen mit uns tragen, an eine Welt der Störfelder.

Und wir bei diesen Anpassungen letztlich zur Gleichgültigkeit kamen und uns verschlossen haben gegenüber abstrakteren Energien (man kann alles umkonditionieren ohne wahnsinnig zu werden und es fängt einfach mit Stimmungsänderung an, nicht mit dem Denken!).

"Abstraktere Energie" soll einfach sagen dass es solche Kräfte und Energien im Leben gibt, die sich zB im Innenleben abspielen oder zwischen den Leben, aber nicht so konkret greifbar sind wie Geld. Liebe ist abstrakt, jemanden berühren konkret. Aber wie geschieht eine Berührung? Aus Liebe oder aus Gleichgültigkeit, oder weil man jemanden aufmerksam machen will? Also der Inhalt des Lebens bleibt immer unscheinbar... ist immer etwas abstrakt.
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