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Traumwelten, Erscheinungen und Schlafstarre

Eintrag von DruideMerlin im Blog DruideMerlin's blog. Ansichten: 543

Im Forum wurden schon verschieden Phänomen angesprochen, die sich im Umfeld des Schlafens abspielen. Schemenhafte oder konkrete Gestalten, die plötzlich ganz real am Bett auftauchen oder eine Starre, aus der man nicht entrinnen kann.

Diese Dinge geschehen häufiger als man glauben möchte und versetzt die Betroffenen in eine Spirale der Angst. Irgendwann wird dann auf diese Weise der Gedanke vom Schlaf zum Auslöser für immer neue albtraumhafte Erlebnisse.

Diese Phänomene erklären sich aus der Art, wie wir einschlafen. Man hatte bis vor kurzer Zeit noch angenommen, daß beim Einschlafen die Leistungsfähigkeit des Gehirns, wie bei einem Dimmer kontinuierlich heruntergefahren wird. Inzwischen weiß man aber, daß bei einem bestimmten Melatoningehalt einzelne Funktionen nach und nach einfach abgeschaltet werden, bis wir die Bewußtseinseben des Schlafes erreicht haben. Das erklärt auch, warum wir bei Übermüdung Auto fahren können, obwohl unsere Wahrnehmungsfähigkeit immer deutlicher ausgeblendet wird.

Normalerweise geschieht dieses Abschalten in einer bestimmten Reihenfolge und ist mit Auslöser verbunden. Wenn man sich also auf´s Bett legt, wird das vom Unterbewußtsein als Schalter zur Inaktivität verstanden, die Körperfunktionen werden heruntergefahren.

Es gibt nun im Gehirn eine wichtige Schaltstelle (Hippocampus), die darüber entscheidet, ob eine Information im Gehirn als traumhaftes oder reales Erleben codiert wird. Wenn nun diese Kontrollinstanz beim Einschlafen zu früh ausgeschaltet wird, werden auch die visuellen Bilder aus dem Unterbewußtsein als reales Geschehen betrachtet. Das Schließen der Augen ist auch einer der Schalter, denn damit fließen keine Informationen mehr aus der Außenwelt in unsere Seelenwelt und eine Codierung von real und virtuell wird überflüssig. Das ist dann auch der Grund, warum Träume so realistisch erlebt werden.

Der Betroffene erlebt also im Grunde nichts Ungewöhnliches. Bei verschiedenen Entspannungstechniken lassen sich solche Gefühle einer imaginären Begleitung bewußt herbeiführen. So lassen sich zum Beispiel in einer speziellen Meditation Engel oder andere Geistwesen spirituell erfahrbar werden.

All´ diese Dinge erlebt der Träumende nun diesseits der Grenze von Traum und Wirklichkeit.

Dieser Umstand erklärt auch das Durchleben der Schlafstarre. Hier erlebt man dann ganz bewußt die abgeschaltete Motorik des Körpers und die ungeheuere Schwere der totalen Entspannung, die den Schlaf begleitet.

Wenn wir jedoch diesen eigentlich normalen Zustand in einer bestimmten Bewußtseinsebene wahrnehmen, wird diese Unbeweglichkeit vom Unterbewußtsein, als lebensbedrohlich verstanden und löst damit Ängste und ein Gefühl der ohnmächtigen Beklemmung aus – eigentlich eine logische Reaktion.

In beiden Situationen sollte man versuchen, den Bezug zum Hier und Jetzt herzustellen, indem man die Augen öffnet, um Eindrücke aus dem Umfeld aufnehmen zu können (Schrank, Fenster usw.). Es ist deshalb auch sinnvoll nach dem Erlebnis sofort das Licht einzuschalten, aufzustehen und umherzulaufen. Manchmal gelingt es auch aus bedrohlichen Träumen durch einen realen Schrei zu flüchten.

Der Schrei ist die ultimativ letzte Waffe des Menschen, um sich aus einer bedrohlichen Situation zu retten. Mit ihm sollen alle Kräfte mobilisiert werden und Raum für den erhöhten Sauerstoffbedarf einer folgende Befreiungsaktion geschaffen werden.

Es ist auch klug eine übergeordnete Instanz als Beistand anzurufen, denn damit nehmen wir auch deren Kräfte an. In einem meiner Blogs habe ich schon über den Sinn spiritueller Begleiter geschrieben und wie nützlich uns diese Geistwesen (z.B. Engel) durchs Leben begleiten können. So läßt sich auch der Druck aus den Albträumen nehmen, wenn wir kurz vor dem Einschlafen unseren Engel bitten, uns durch die Traumwelt zu begleiten. Das gelingt jedoch nicht immer gleich, aber mit Geduld läßt sich diese Botschaft im Unterbewußtsein verankern. Man sollte nie vergessen, daß Seelendinge halt ihre Zeit brauchen


Merlin
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