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Traumfänger

Eintrag von starman im Blog starman's blog. Ansichten: 398

Träume sind Schäume, sagt man, aber wenn man nicht träumen kann, wird man krank. Aber warum kann man nicht träumen? Wer oder was verhindert, dass wir im Schlaf in andere Welten eintauchen? Kann es sein, dass Träume ein Eigenleben entwickeln und uns entfliehen, und wie bekommen wir sie wieder? ........

Es war schon die dritte Nacht in der ich mich traum- und schlaflos in meinem Bett herumwälzte. Der Mond sandte seine silbernen Strahlen durch die offene Balkontüre und ein sanfter Windhauch bewegte die Vorhänge. Draußen zirpten die Grillen ihren Nachtgesang und die Hitze des Tages war der Kühle der Nacht gewichen. Ich schloss vor Müdigkeit die Augen aber der Schlaf wollte sich nicht einstellen, oder doch?
Etwas lies mich aufhorchen. Das Gefühl einer Anwesenheit verstärkte sich und ich setzte mich auf und blickte im Zimmer herum. Aber da war nichts, ich konnte nichts erkennen. Doch da, zwischen drinnen und draußen, da war ein Schatten. Ich sah genauer hin und der Schatten verdichtete sich zu einer Gestalt. Vor lauter Faszination vergaß ich, mich zu fürchten und flüsterte: " Wer oder was bist du?"
Ein sanftes Lächeln wehte durch den Raum und umfing mich. "Darf ich eintreten?" fragte die Gestalt leise. Wider alle Vernunft bejahte ich. Warum ist mir auch heute noch schleierhaft, aber ich fühlte keine Bedrohung von der Gestalt ausgehen. Kaum hatte ich bejaht stand ER , ja Er vor meinem Bett und sah mich an... und ich sah ihn an. Es war ein Mann , nicht mehr jung aber auch nicht alt, von schlanker Gestalt.
Mein Blick wanderte zu seinem Gesicht, über seinen sinnlichen Mund, die gerade Nase hinauf zu seinen Augen. Augen die so dunkel waren wie die Nacht nie sein kann. Tiefe Brunnen in denen man versinken kann, wenn man sich nicht vorsieht. Wollte ich mich vorsehen? Oder wollte ich eintauchen in diese Tiefen ohne zu erahnen was mich erwarten könnte?
"Wer oder was bist Du" flüsterte ich, denn es wurde mir bewusst dass er nicht menschlich war. Er lächelte mich an und antwortete "Du hast mich gerufen, seit drei Nächten höre ich Dich" Ich schüttelte den Kopf, denn ich hatte nichts und Niemanden gerufen. Seit drei Nächten schlief ich traumlos und sehr unruhig.
"Eben" sagte er mir" Wo sind Deine Träume hingeflogen, willst du sie nicht wieder haben?", "Meine Träume, ja die sind weg und sie fehlen mir, du kannst sie mir wieder bringen?" fragte ich.
"Ja, ich habe sie bei mir, wenn du sie willst gebe ich sie dir, aber was bekomme ich dafür?" fragte er und lächelte dabei verschmitzt. "Was willst du dafür, was könnte ich Dir schon geben?" war meine Antwort."Oh ich wüsste schon den Lohn dafür, dass ich deine Träume eingefangen habe" schmunzelte er. Ich sah ihn fragend an und konnte mir nicht vorstellen was ich ihm geben könnte.
"Was? " dachte ich.
" Ich will ein Teil Deiner Träume sein, doch ich warne dich, wenn du ja sagst kannst du es nicht mehr zurücknehmen..... aber dafür wirst du nie mehr traumlos schlafen müssen......." sagte er auf einmal sehr ernst.
Ich wollte meine Träume zurück und da er mir gefiel sagte ich ja.
Da lachte er und meinte "Jetzt gehörst Du mir"
Ja aber wer bist du eigentlich" flüsterte ich während ich schon am Einschlafen war.........
Und dann war er bei mir, und nicht nur in dieser Nacht sondern in jeder Nacht die darauf folgte und er beantwortete meine Frage:
" Ich bin der Traumfänger, Ich fange die Träume der Menschen und bewahre sie, aber manchmal gebe ich sie auch wieder zurück. Aber es hat seinen Preis, du wirst mich nicht mehr los"
Er legte seine Arme um mich und wir küssten uns, und das Universum hörte auf zu existieren.
Wir liebten uns und es war wie der Urknall, und das Universum wurde neu erschaffen.
Wir durchwanderten die unendlichen Traumwelten und wir tun das noch immer.
Der Tag wurde zum Traum für mich
und der Traum zur Realität
aber ich bereue es nicht,
denn ich liebe ihn
meinen Traumfänger.
cailin, Miramoni und Tide gefällt das.
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