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Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 105

vielleicht kann man (ich) ja hin und wieder versteckt im Exil schreiben
Austria

Das kommt mir grad zu Gedanken...

Nachdem ich feststelle, dass eine deutsche Umgebung mir zu nahe erscheint. Für das Thema "Esoterik" und Aufstieg.

Schon immer bin ich Gefühlsmensch gewesen, doch was ist das? Ich weiss es natürlich, dass es um Gefühle geht, doch so genau könnte ich es gar nicht umfassen, besonders dann nicht, wenn ich schaue, wie es verstanden werden dürfte.
Gefühlsmensch klingt wie... naja wie bäh.

Ich schätze das ist total nebensächlich.
Es hat etwas mit Astrologie zu tun.

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So habe ich nun lange geschrieben gehabt, und finde endlich die Frage, warum, wozu, für wen?
Natürlich für die, die das mitlesen. Aber was lesen sie, und was will ich scheiben?

Sie - du, er sie, es - der Mensch, liest alles, was ihn vorkommt, und irgendwie interessant ist.

Ich habe darüber nachgedacht viel, und nun denke ich, dass man doch oft dort verweilt, und wiederkommt, wo man ein bestimmtes Thema erwartet.

Was für ein Thema könnte das sein als der des Aufstieges. Aber das wäre noch zu abwegig, direkt vom Aufstieg zu schwätzen.

Zunächst will ich zwei Dinge tun.
Die Kürze finden, und damit abfinden, Zeugnis abzugeben, von mir selbst, so wie ich bin. Entgegen der ganzen Verblendung in dieser Welt, wo wir uns oftmals nicht trauen, so zu sein, weil wir es zum Beispiel für naiv halten, ungenügend, oder weltfremd, egoistisch, selbstsüchtig, verblendet. Aber gerade das so zu sehen, ist Verblendung.
Man ist entweder sich selbst oder nicht. Was gehen mich all diese Stimmen an, die in mir widerhallen, und einmal irgendwan in der Welt geschahen? Wenn ich meine eigene Stimme suche...
Was sollte man sonst tun? Der Leser mag meinen, das ist jetzt aber kompliziert. Nein, es ist das Grundproblem, mit dem ich zu tun habe. Und das kann ich gar nicht mehr verleugnen. Sie werden es also immer wieder damit zu tun haben, dass ich eine Rolle suche, weil ich eine Rolle ablehne.
Weil ich auf Einflüsse offen reagiere, kann ich die Tatsache, zu Schreiben, nicht negieren. Das Schreiben ist eine Aussetzung mit Welt.

Einfach hier stellen und schreiben, ist auf vielerlei Weise möglich.
Einmal so: Man vergisst sich, und auch sich selbst, und schreibt nur das, was einem gerade per Laune in den Sinn kommt, oder auch so: man verfolgt einen Plan, und verliert sich gleichzeitig nicht selbst dabei.
Das wäre wohl eine eigentiche Kunst, beim letzteren.

Ein bisschen manövrieren ist für mich angezeigt, und das geht nur, wenn man einen Kurs weiss.

Ich fasse zusammen, die Welt ist Fiktion unser Denken ebenso und was wir auch tun, wird unser Gehirn sich nicht ändern in seinen Grundstrukturen, die uns erlauben, den puren Wahrnehmungsakt als eigentlichen Sinn des Lebens zu begreifen. Wenn wir wahrnehmen, was wirklich ist, ergibt sich ALLES weitere. Denn mit der Wahrnehmung ist ja ein unegeheurlich grosser Bereich verbunden, mitsamt Empfindungen. Mitsamt einer Aussicht auf Prozesse und Verläufe und wir sehen, wo wir einschreiten können oder wollen, um einen Kurs zu beeinflussen, den die Dinge nehmen.

Ich fasse erneut zusammen als nächsten wichtigen Punkt:
Der Kurs und der Plan, den wir verfolgen, das ist der Ausbruch. Ich schreibe "wir", weil ich es kurz mache. Alle anderen wollen anscheinend nicht ausbrechen und werden nicht mit dem "wir" gemeint sein.
Wohin und woraus brechen wir aus?

Wir brechen aus unserem bemitleidenswerten Zustand des Egos und Verstandeswirklichkeit aus, und kommen zum Selbst und der umfassenden Wirklichkeit des Kosmischen und Energetischen.
Man kann den Ausbruch auch anders bezeichnen.
Wohin es geht? Wir wissen es nicht genau.

Und ich spiele. Ich spiele. Ich habe schon immer gespielt. Gekämpft auch. Geirrt. Und was ich tue, tue ich, es ist mir egal, was andere darüber empfinden. Ich tue einfach, um diesen kleinen Rahmen zu einem Aspekt zu bringen, wo ich dieses Ziel endlich erreiche, NUR NOCH WENIGE WORTE zu brauchen.
Ja, es ist ein Kampf um Worte.

Diese elendige Affentheater, das wir alle mit uns selbst und den anderen spielen, ist ein Teil unseres Gefängnisses. Darin gefangen sind wir in Regeln der Welt, und der anderen Menschen, denen wir uns zu sehr anbiedern als es uns gut tut. Nur um eine Liebe zu heucheln, die keine ist. Affentheater wird ja meist gespielt, um unsere Rollen abzustecken. Ich bin der grösste Affe.

Der Schreiber erfindet Wirklichkeiten, auch für Sekunden: Er hat die Macht. Und was er gemacht oh Macht auch hat, das ist vollbracht auch nachts. Na, das reimt sich doch wunderbar. Wunderbarer Käse. Ich weiss. Des ist jetzt genug.
Ich glaube ich muss noch mal überdenken, ob ich jeden inneren Gedanken wirklich ausdrücken will. Aber etwas anderes will ich auch gar nicht mehr tun. Ich habe überhaupt nichts zu sagen.
Sondern ich will einfach nur kritzeln, so wie eine Ameise sich reckt, oder leckt, oder kratzt, vielleicht, wer weiss, ich weiss es nicht, aber sie tut es, was auch immer sie tut, weil sie an diesem Platz geraten ist, und dann einfach irgendwie zu diesen mechanistischen Bewegungen kommt, und Zeichen in diese Szene ritzt. Man könnte sagen, es geschieht einfach. Und soweit das Gewissen zB keinen Strich durch die Zeichnung macht, kann man es geschehen lassen und mal schauen wo es ankommt.
Einfach mal kritzeln.
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