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Spirituelle Kraft

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 119

Stärke ist das Eine. Aber wo und wie setzen wir Stärke ein?.

Was wäre ein Leben, ohne Gefühle, ohne Liebe, ohne Seeligkeit? Ohne Seele sogar? Verlieren wir die Gefühle, und überlassen uns einem grauen Denkstrom, scheint es zuerst mal einfacher, mit diesem Leben umzugehen. Aber auf lange Sicht bleibt uns da vieles entbehrt was andere das grösste Glück nennen. Zeit zu erleben. Anderes zu erleben, als nur als Zeitverlust. Nämlich einen Gewinn.

Als ich 1999 so meine Zeit der Erleuchtungen hatte, ging mir etwas auf. Und eine Illusion zerbrach endgütig: Dass es eine wirkliche Währung gibt, die man anstreben will, die unverkäuflich und nicht käuflich ist. Weil man sie schlecht zergliedern kann aus ihrem jeweiligen Gefüge einer Zeit und eines Augenblicks. Es kommt drauf an, wie man einen Augeblick erleben kann. Umso höher und tiefer die Wahrnehmungen sind, desto mehr erfahren wir, was darin ein WERT liegt. Der spirituelle Wert wird offenbart, wenn der Augenblick reichhaltig wird.
Denn Spiritualität führt uns nicht einfach zur Verbindung mit dem (kosmischen) Geist, sondern auich zu unserem Selbst, und den seelischen Bedeutungen: die tief in uns verwurzelte Seinskraft. Wenn wir einen Augenblick in Fülle erleben, was sehen wir dann? Es ist nicht nur ein "Mehr" an Wahrnehmung, sondern sie findet nun statt in einem besonderen Kontext, dass wir nur ganz bestimmte Dinge jetzt endlich sehen, die wir vorher nicht bemerkten. Immer passiert ein einzigartiger und aus der Sicht der Erleuchtung wunderbarer Augenblick - jeder Augenblick ist so einzigartig. Schon allein weil wir eine neue Bedingung aufstellen, sobald uns bewusst wird, dass wir zB etwas wahrnehmen oder zählen. Aber vor allem, weil alles in einem ewigen Fluß ist, der aber in eine Richtung geht, wo mit jedem Augenblick eine Veränderung geschehen ist. Zumindest HIER AUF ERDEN, in der ZEIT. in der Erleuchtung hat man das Gefühl, rückwärts zu reisen, obwohl man zeitlich nach vorne geht. Es ist, als würde man - als bewusstes Lebewesen - in oder durch die Unendlichkeit reisen. und als falle man hinein. Ins Bodenlose. Es ist kein Gefühl, dass wir es täten. Aber eine Art Eindruck, als würden wir in diese Richtung reisen. Und es scheint ganz natürlich. So was nimmt man dann wahr. Damit hat man Grübelstoff für tausend Leben. Davon kann man ein Leben lang zehren, zu allem Unglück muss man sagen. Weil die meisten erhalten einmal so eine Erleuchtung, und wiederholen es nie. Dabei ist es eine Frage nicht allein der Konsequenz , sondern der Bereitschaft an etwas zu glauben, das nicht ganz sicher ist.
Der tollkühne Held von damals, der hat Abenteuermut bewiesen, auch weil er jung im Herzen war, da fällt es einem generell leichter, alles abzulegen, um das Leben so wie es ist hinzunehmen. Ich kann mich erinnern, wie konsequent ich war, als ich alles vernachlässigte, was mir nichts mehr bedeutete, weil ich eine neue Suche beginnen wollte. In die Wälder zog es mich. Und da begann ich das erste Mal besondere Wahrnehmungen zu erhalten, einfach weil ich daran glaubte, dass dies möglich ist.
Und selbst wenn wir nicht so besondere Zustände erreichen, können wir mit unserem Leben so verfahren, dass wir dessen seelische Gründe finden und emporheben aus ihrer bloßen Hoffnung, in die Wirklichkeit bringen, dass wir diese Gefühle erfahren und erleben. Wir glauben, wir würden uns verwandeln müssen, eine Anleitung befolgen oder einen Kurs besuchen, dabei brauchen wir nur leben, wie es sich gehört zu leben. Es gibt da so etwas, was man so nennt, dass es nicht einfach nur biologisches Leben ist, sondern die ganze Fülle des Lebens, von dem Romane eher berichten können und wollen, als Lehrbücher in der Schule (moderne Klapse, wird nur nicht so genannt).

Seelisches. Das können ganz normale Gefühle sein, wie Dankbarkeit, Lebensfreude, Harmonie, (unverbindliche) Liebe. Die Erkenntnis, dass man eine Seele hat, und man in jedem Teil von ihr geprägt ist. Alles was aus unserem Urgrund herrührt. Das können Vorlieben ebenso sein, wie Verhaltensweisen, die uns liegen. Und für jemand anderem, wäre ein anderer Katalog wichtig. Er hätte ganz andere seelische Bedürfnisse und auch seelische Lebensaufgaben. Diese Aufgaben können zB darin bestehen, dass man ein bestimmtes Gefühlsspektrum zum Erleben in sich verhelfen soll.

Die meisten können es nur grob steuern, was sie in ihrem Leben heranwachsen lassen, an seelischer Vertiefung. Es ist schon irgendwo ein Schlüßel, den man drehen muss, um Zugang zu diesem Bereich in einem zu finden. Die gnazen Heldenreisen aus dem tarot oder so, beschreiben diesen Weg teilweise.
Die Herausforderug ist groß, hinsichtlich der mittel - bis langfristigen Auswirkungen eines Ereignisses, einer Krise, oder Auseinandersetzung mit Umständen. Die Herausforderung ist, nicht aus dem Gleichgewicht zu kommen, sein Leben im griff zu haben, so dass man jederzeit aus den Möglichkeiten frei und gut gelaunt das machen kann, was für einen am besten scheint und für die Welt ein Segen und kein Flucht, so weit das zu erreichen ist. Ich meine, wenn ich einen text zB , versuche trotz der krankhaften Überlänge, keine Fehler stehen zu lassen. Doch manchmal vergesse ich das. Es ist dann ein Fluch fdür den leser, das RätSel zu entuzifferm-
Ein Ereignis kann uns auch wütend machen. Das Ereignis kann etwas aus uns machen. Man sieht das zB an Terroranschlägen. Zweifellos wird das Schicksal einer davon betroffenen Person, wenn auch "nur" ein Angehöriger, davon erheblich verändert sein. Es wäre ein anderer text, würde ich als Beileidsbekundung schreiben, aber hier schreibe ich über andere Dinge. Gewöhnlich und wie es zu erwarten ist, geht das Leben seinen Gang. Aber es ist auch dort im Terror eine Tatsache, dass das Ereignis so nicht wirken muss, dass es ein Leben , das übrig geblieben ist, zerstört.
Der Mensch, in so einer Lage, wäre gut beraten, jetzt die Kraft zu finden, dass das Leben nicht aus den Fugen gerät.
Und genau das ist es, was eine spirituelle Kraft bedeutet. Man hat die Fähigkeit gewonnen, sich durch Schicksal aller Art, nicht mehr verbiegen zu lassen wie ein Blatt im Winde. Es wäre eine spirituelle Kraft, wenn dabei natürlich eine gewisse Zielsetzung vorschwebt, nämlich besondere Wahrnehmungen zu erzielen, die das eigene Lebenskonzept auf eine sichere Grundlage stellen: Es heisst ja nicht umsonst, das Selbst weiss alles. Man könnte sagen, das Selbst führt uns, wenn wir ihm folgen. Wir halten das Selbst solange für irgendwas, bis wir nicht mal Material und Infos von unserem Selbst in irgendeiner Weise erhalten und den Wert erkennen.
Darüberhinaus, wenn wir Ruhe bewahren können in unserem Lebensabschnitten, werden wir zu weiteren Wahrnehmungen fähig, mit denen wir nicht nur unser Schicksal erkennen können, um es besser auszuwählen, sondern auch die Möglichkeiten und das, was man seinen Platz nennt. Für jede Seele gibt es einen Platz. Manchmal weiss man nicht genau, wo das Leben einen noch hinführt oder ob man doch schon an seinem Platz ist. Daher ist man gut beraten, jederzeit sich einzurichten, als sei man Zuhause. Wenn wir uns in diesem Zuhause entfalten können, und uns ausleben können, ohne Hemmung oder Zweifel, dass wir wirklich so sein können, wie wir gerade mal ausprobieren wollen, ist eine gesunde Grundlage geschaffen, die uns eine Stimmung beisteuert. Aber die eigentliche Erleuchtung geschieht eher durch Nichtstun. Es wäre aber eine Art Folter, wenn wir versuchen zu meditieren, in einer schlechten Laune.

Wir müssen offen und flexibel bleiben, und nicht drauf hereinfallen, was andere tun . Wir fallen oft auf Abwege herein, indem wir emotionale Bande erleben, die uns suggerieren, wir müssten unbedingt so handeln, wie andere. Instinktiv gibt es für andere oft nur die eigene Sicht, wir müssen auf unsere achten. Wenn wir achtsam sind, erkennen wir, wann wir die Sichten anderer zu sehr beeinflussen und Argwohn oder Streit hervorrufen.

Und wenn wir frei sind, werden wir kaum entscheiden, dass wir zB etwas empfinden, wozu wir gerade keine Lust haben. SO einfach ist das. Wir haben die Freiheit, zu entscheiden, wie wir Zeit erleben wollen: DIE WELT wird da draussen sein, und es wäre töricht, überall sein zu wollen und der Welt ihren Tribut zu zollen, oder den Tribut an Gefühlen, den andere dieser Welt beisteuern. Meist ist es ja nur Ensetzen und Wut.
Kaum jemand macht das gleiche Projizieren von Gefühlen , wenn es um schöne Dinge geht. Ein Baum ist hundert geworden. Puh. Den sägen wir ab, sagen die Leute, wenn sie dazu eine Feier sehen müssten, die ihnen den Fussball raubte. Im Fussball werden alle ausgebuht, die nicht die eigene Farbe tragen, genau so siehts aus. Im richtigen Leben.
Die Fremden und die, zu denen man gehört. Jeder denkt so, weil er irgendwo gelernt hat, dass es so ist. Wir sind anonym. bis dass wir Interessen teilen.
Das Leben will keiner sehen, hat keiner sehen gelernt, es gibt Freude vielleicht über das wunderschöne Geschehen von Kinderspielen, aber guck bloß nicht zu lange hin, sonst rufen die die Polizei, die hätten einen mutmasslichen Kinderschänder gesehen. Die Leute wiederum haben das alles im Fernsehen gesehen. Die schlimmen Nachrichten werden andauernd gezeigt, die guten nie.
Weil die will auch keiner sehen. Weil niemand was damit anfangen kann, an das LEBEN erinnert zu werden. Es ist wirklich grausam, aber ich will nicht schon wieder anfangen damit.
Mit den emotional ausgebreiteten Ängsten unserer Zeit, suhlen sich zu jeder Begebenheit, die dazu einlädt, die scheinbaren Seelenträger in Mitleid und Selbstmitleid, oder nutzen schlimme Nachrichten als Beseelung eines Rituals der Gemeinschaft, in der Trauer und des Entsetzens, oder des Volkszorns.

Der menschliche Geist, die Gefühlsmechanismen und die Erinnerung, die funktionieren bei verschiedenen Menschen ähnlich, genauso so funktioniert auch das Seelische bei jedem gleich. Man kann von sich aus daher auf andere, auf das Allgemeine schliessen. Gefühle sind eine wichtige Essenz des Seelischen, aber nicht gleichzusetzen. Nur auf Gefühle zu achten, das ist noch nicht seelisch genug. Seelisch ist es zB, wenn ich eine Erfahrung von Freude erlebe. Ein normales sber gutes Gefühl ist es, wenn ich an einem Wintertag behaglich zuhause sitze und mich all dieser Elemente um mich herum erfreue, aber es wird schon bald seelisch, wenn ich dabei die Freude an sich beachte. Dankbarkeit ist ein anderes seelisches Gefühl. Teilhabe an etwas Größerem. Etwas Besonderes sein, sobald man erwachsen wird, das heisst natürlich, erwachsen wird man nur, wenn man sein Selbst nicht nur gefunden hat, sondern es aufblühen lässt. Die meisten , ich bin es jetzt sicher auch noch, das muss mal gesagt werden, wir alle sind wie Kinder.
Aber es ist nie zu spät, aus dem Hänschen einen Hans zu machen. Wir brauchen kaum etwas tun, als wir selbst zu sein. Das zu leben, was wir ohne Umstände, die es behindern, leben würden. Wenn wir den Kampf gegen die Umstände vielleicht mal anders machen, haben wir vielleicht mehr Erfolg. Oft reiben wir uns an den Umstände, weil es schon Kämpfe gab. Vielleicht blicken wir auf die gegenwart und erkennen, mittlerweile geht es doch, und wir hadern nur noch aus Gewohnheit.
Wenn ich bestimmte Gefühle als Lebenswirklichkeit erfahre, die viel größeres Gewicht haben, als Eigendünkel, Zorn, kurzfristige Lust, dann denke ich,ist das bei jedem so angelegt.
Das Seelische ist eine Ebene, die in sich eine Essenz enthält, ähnlich einer Frequenz, auf die das Leben eingestellt werden muss.

SIE teilt uns mit, welchen Weg wir gehen wollen. Das ist bei jedem anders. Genauso wie der Weg. Er wird anders gegangen und anders gefunden und sieht auch anders aus, bei verschiedenen Leuten. Aber dass es den Weg gibt, das ist immer dat selbe.

Daher ist diese ganze Gleichmacherei, dass jeder Arbeitsfähig ist, und ein Jeder konsumieren will, ein Betrug am Gewissen, das man haben müsste. Ne?
Man muss ausnahmsweise nicht stark sein, um das Gewissen zu hören, aber man muss stark sein, sich so weit zu verändern, dass man es befolgen kann, was das Gewissen rät.
Normalerweise aber, richtet sich das Gewissen danach, was man kann. Aber wenn man mehr könnte, kann es eine seelische Regung geben, die es uns schmackhaft macht, und dann irgendwann auch einen Gewissensbiss.
Umso wacher man ist, desto mehr ruft das Gewissen.
Stärke braucht es manchmal, um nach seinem Gewissen auch zu handeln.
Die Emotionen müssen geklärt sein. Es muss möglich werden, Reizen ausgesetzt zu sein, ohne über sie zu stolpern. Ohne dass es zu schnell geht mit dem Klick Klick im Kopf und Verhalten. Denn manchmal ist es anders zu handeln, als in einem Wisch oder schnellen Agieren. Nach Routine X. Manchmal ist es besser, nicht immer dasselbe zu tun, und auch mal etwas anders zu machen. Schon allein, dass es anders wird, hat oft grosse Veränderungen zum Guten zu Folge. Also ein bisschen Mut muss man aufbringen im Leben und im Seelischen, dass man sich auf neue Erfahrungen einlassen kann.

Was aber wollen Sie mit der ganzen Stärke, die Sie im Alltag aufbringen müssen oder wollen, oder glauben zu müssen? Wenn sie nicht im Seelischen gründen? Was hat dann Stärke für einen Sinn? Wenn das Leben an Ihnen vorbei geht, durch die ganze Stärke, haben Sie mit der ganzen aufgebrachten Stärke sich doch nur schwach gemacht , in Wahrheit.

Wohin mit der ganzen Stärke, wenn es schwarz auf weiss beendet werden wird, wenn alles vorbei ist? Wenn der Tod es scheidet, und nichts mehr davon übrig ist, worin Sie glaubten, sich sonnen zu müssen.
Tat es Ihnen gut? Bei der Grabesrede würde ich von sowas sprechen, von einem erstaunlichen Moment, nämlich der Frage wie es passieren konnte? Tat Ihnen das alles gut mit dieser Stärke? Nur so könnte ich verstehen, den Glauben an dieses Handeln, einen Alltag jeden Tag ständig zu bewegen, in derselben Weise, hektisch verloren, bis selbstverloren. Es gibt Momentum more, oder sowas. "Bedenke, das du sterben wirst". Die Bedeutung ist, dass man sich an das Vergängliche nicht klammern braucht. Es gibt tatsächlich Unvergängliches, das man in einem ganzen Leben messen kann, und das als Erfahrunggrund in die Seele eingeht, für nächste Leben.
Das soll ja nun mit dem Aufstieg zu Ende gehen.
Aber noch sind wir nicht so weit. Und haben noch unsere Manieren , wie wir Zeit erleben. Wie alle es tun. In hektischer Betriebsamkeit. Wo ist die Ruhe? Sollten man nicht mittlerweile eine besondere Stärke aufbringen, um zur Ruhe zu kommen?

Die Energiefelder um uns herum, laden uns zur Selbstverlorenheit ein. Weil die vielen um uns herum sich selbst vergessen, aus ihrer Mitte sind.
Zuviel Kleister wird angeührt,damit die Weltanschauung intakt bleibt. Das allein ist schon ein Hinweis, dass da etwas nicht stimmen kann. Wenn man Kleister braucht, also Ideenvorlagen und Glaubensvorstellungen, Illusionen, Gedanken, ist das schon ein Hilferuf, dass man das Seelische verloren hat: Die Lebenswirklichkeit nicht mehr ergründen kann, weil es nur laut ist im Kopf, und keine Stille zustande kam, nicht mal im Ansatz die Gedanken weniger bewegt werden, weil es einfach für die meisten keine anderen Erkenntnisgrundlagen gibt, als ewig dieselben Gedanken zu bewegen, um abzumessen und zu vergleichen. Wie soll da irgendjemand noch etwas wirkliches wahrnehmen, wenn der ganze Kleister jeden Tag angerührt wird? Und der trocknet auch nicht an einem Tag, der Klesiter, generell kann man sagen, es reicht einmal zukleistern, für drei Tage. Den ganzen Tag nur mit sich selbst reden, auch an andere gerichtet, die Welt ist so, wie sie ist, die Welt ist so wie sie ist. Dann bleibt alles wie es ist. Und dieser Impuls wirkt etwa drei Tage. Drei Tage haben wir aber dann Zeit, diesen Impuls erneut auszubauen. Und so geht das dann immer weiter. Drei Tage mal weniger denken, ist schon schwierig geworden in unserer Zeit. Und viele haben es nicht mal versucht. Weil sie nichts erwarten würden, was da irgendwie besonderes dran wäre.
Aber tatsächlich , tut sich da ein Abgrund auf, wo wir viel denken müssen, anstatt Wirklichkeit zulassen zu können.
Der Abgrund unserer verschrobenen Gedankenwelt? Der besteht darin, dass wir uns mit jedem Gedanken von der Wirklichkeit entfernen. Wir erinnern uns Stimmungen nur noch ein paar Tage lang, dann treten Gedanken als Beschreibung hinzu, und bald ist uns nicht mehr möglich, die Stimmung aus der Erinnerung wach zu rufen, sondern sie ist verblasst und nur noch der Gedanke daran existiert. Grau ist unsere Weltanschauung, wenn wir nicht stille sind. Und manchmal ist die Wirklichkeit sehr grau, weiol wir sehr viel nachdenken und kaum noch etwas erleben und wenn vor dem Erleben davon laufen (zB Depressionen, Angstzustände). Angst und so weiter haben die meisten Menschen. Auch ich finde die Angst in mir. Mittlerweile kann ich sagen, dass die Ängste immer geringer werden. Auch weil es den Aufstieg gibt, der uns energetisch freier macht. Das beste Mittel gegen Angst aber ist der kleine Schritt. Man geht kleine Schritte, die Angst zu überwinden und nicht zu grosse Schritte auf einmal. Man näher sich in kleinen Schritt dem Unternehmen, vor dem man Angst hat. Und erweitert dann immer mehr den Ereignishorizont, und wächst dann auch langsam und gesund in eine Sache hinein. Vor der Stille kann man Angst haben, weil man es mit Leere verwechselt. Es ist so, mir passiert das oft noch heute, obwohl ich die Wirklichkeit mit anderen Augen sehe mittlerweile, wo es Engel gibt, Pflanzen, selbst mit meinen Organen kann ich sprechen, und fühle schon wieder anders, und sowieso gibt es ein Fluidum des Kosmischen , das überall ist, und auch des Irdischen (im Sinne von Mutter Erde, Natur) , und ich spüre dessen Wirklichkeit, und deshalb ist es auf keinem Fall mehr wirklich leer. Aber früher kam mir oft eine Leere, wenn ich begann zu meditieren, und versdtand erst Jahre später, dass es eine konditionierte, angeeignete Leere war. Aber ich weiss, DASS WIR ALLE DIESE LEERE FÜRCHTEN. Und wir alle diese Leere kennen. Diese Leere in uns ist der Spiegel der Verwahrlosung des Seelischen. Statt uns davor fürchten, sollten wir es ausfüllen mit Leben, mit unserer Aufmerksamkeit,mit unserem Frohlocken, Lebensfreude, Lebensgeistern . Dem Bunten Tanz der Seele entsprechend.
Man muss dazu eine Entscheidung treffen, mehr nicht. Wir müssen WOLLEN, dass wir uns mit Licht einhüllen und Liebe und Lebensfreude. Wir entscheiden das. Man hat uns betrogen, so dass man uns diese Entscheidung weit weg legte, und wir es vergaßen und diese Leere entstehen liessen. Sobald wir diese Leere nicht mehr akzeptieren sondern transformieren, sind wir auf dem Weg in die Stille, und werden dabei weniger wahrscheinlich unangenehmes erfahren, was aus unserem Emotionalen herrühren kann. Aber darauf sollten wir auch etwas achten, dass wir die Emotionen klären und manche Meditation kann dem dienen, dass wir erst positive Gefühle aufbauen, abgeklärt und frei, und uns, sobald wir stark uns fühlen, den schlechten Emotionen zuwenden, um in ihren Ursachen ein neues Gefühl zu verwurzeln, so lange verweilen brauchen wir dann bei einer Assoziation oder ausschlagebenden Vorstellung nicht. Wir hauchen einfach einmal mit einem neuen Gefühl über alte Ansichten.
In der Stille kann und darf das Seelische geschehen und es wird uns immer weiter hinaus treiben, in die Wirklichkeit, als wir momentan in der Wirklichkeit jeweils sind.
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