Iakchus 30. Januar 2015
Und der (spirituelle) Weg kennt keinen Plan.
Was ein anderer tut, oder vorschlägt, mag wie eine Anleitung klingen: Es gibt sie nicht. Wir müssen (Sie dürfen) den Weg selbst finden, der einzig für uns bestimmt ist.
Denn es mag sein, dass jemand in der Meditation seinen Frieden und Freude findet, ein anderer im Dauerlauf. Es mag sein, dass jemand krank ist, und das schon seit längerer Zeit, und dann ist es sein Weg aus dieser Krankheit heraus zu kommen, oder wenn es eine unheilbare Krankheit ist, damit in einer Weise leben zu können, wie es das Beste aus den Möglichkeiten (seines Lebens) herausholt.
Ich kann mich erinnern, wie es bei mir anfing, zur Spiritualität zu kommen. Ich dachte , es gibt den Weg, den Plan, die genaue Anleitung. Da denkt man einfach zu viel Spiritualität, als es zu machen. Man kann getrost sagen, dass viele Künstler spiritueller sind als die Politiker - generell. Diese Künstler brauchen dabei nichts von Esoterik zu verstehen. Es reicht, im Augenblick zu leben und seine Wahrnehmung auf das Leben zu richten , und das ist schon sehr spirituell. Im Gegensatz zu einem Leben, wo alles kurz und klein gedacht wird. Wo alles was wir an Wahrnehmung vor Augen bekommen, verglichen wird mit dem , was wir einmal gelernt haben. Das ist absoluter Käse.

Spirituell sein, kann man auch verstehen als ein Energiegeladenes Leben, wobei nicht physische Kraft gemeint ist sondern Qi Energie. Der Begriff der Qi Energie stammt aus dem Chinesischen und man kann es kurz so beschreiben: Umso mehr Qi Du hast, desto gesünder bist du, und desto mehr Möglichkeiten findet deine Wahrnehmung, Dinge zu sehen, die anderen verborgen bleiben.