Iakchus 14. April 2015
Der soziale Faktor in der Spiritualität.
Also ich sagte, man sollte andere relativ gleichgültig behandeln. Aber eigentlich gehts dabei nur um die moralische Instanz. Jede begegnung kann uns gefangen nehmen, einfach dadurch, dass in der Begegnung sich Moralvorstellungen und Erwartungen ausdrücken. Wenn der andere Zeichen von sich gibt, dass er mit uns nicht einverstanden ist, neigen wir dazu, uns anzupassen.
Nun ist der Weg der Anpassung aber gepflastert mit Impulsen, und wir müssen Impulse bilden, die uns nach Minuten, Stunden und Tagen ebenso erfreuen, als würden wir meditieren.

Im spirituellen Bereich behandeln wir alles als dem Leben gleichrangig. ALLE Wesen sind LEBEWESEN, der Mensch nicht anders, als ein Engel, und wir sehen das mit unserem Gewissen oder höherem Selbst. Natürlich unterscheiden wir dabei zwischen Ego und jener Instanz des Seelischen, das den Menschen ihre Vorgaben bildet. Warum sie gewisse Dinge mögen, ablehnen, oder Erfahrungen gemacht haben, die sie gerpägt haben, ihre Hoffnung, Ziele, Wünsche, Meinungen - zum grössten Teil ist das Ausdruck des Seelischen, ebenso wie das Ego ein Teil des Seelischen ist, wenngleich das Ego kaum zu gebrauchen ist . Es wird überbetont.

Wir kommen innerhalb der spirituellen Suche damit schon gut zurecht, alles anzuschauen und zu erfahren. Alles als Aughenblicklichkeit zu erfahren und das viele Denken, wie etwas sein soll, auch die Menschen um uns herum, einzuschränken. Menschen haben zuM Teil eine Botschaft für uns, von der sie nichts wissen, aber wir als Zuschauer merken manchmal Bedeutendes an einer Person, das synchron zu dem besteht, was in uns vorgeht.

Aber eine Begegnung muss dennoch als etwas aufgefasst werden, wo wir ganz besonders vorsichtig werden, zumindest als Einübung. Wir sollten (unser Selbst verlangt es) höflich sein, aber nicht nachgeben, wo wir es nicht wollen, wo es sich nicht mit uns verträgt.
Da andere Menschen in der Regel aber total uninteressant sind, braucht man sich kaum einzubilden, man würde viel Zeit mit ihnen verbringen wollen. DENN sie stören die eigenen Energien, das ist nun mal eine Tatsache. Wir brauchen deshalb kein Eremit werden, oder Freunde zurückweisen, aber in manchen Augenblicken darum zu wissen, dass wir letztlich ganz allein stehen, und deshalb aber auch frei sind, kann uns sehr helfen, auch dabei, unnötige soziale Konflikte umgehen zu können.
Das einfachste dabei ist immer, dass man sich nicht zu wichtig nimmt. Denn das tun die anderen schon genug, und wenn zwei Wichtigtuer aufeinander treffen, sprühen selten Funken des Glücks, sondern oft ergibt sich ein Gehäkele. Man weiss ja schon aus Erfahrung bald, wo man etwas erreichen kann, und wo die Kräfte so angeordnet sind, dass man sich besser raushält.

Übrigens habe ich fast gar keine Klicks und nehme an, dass mich keiner liest.
Kann ich auch verstehen, bei dem Zeug, das ich verzapfe, aber es ist eben auch dieser Umstand, der meine Zügel locker schleifen lässt. Ich denke mir dann nämlich, was soll ich Stunden an einen text zubringen, den keinen interessiert. Übrigens gab es bereits weniger Klicks seit Esoterikforum sich im Design umgestellt hat und ich habe damals noch etwas "feiner" geschrieben. Irgendwie scheint es jetzt beim neuen Design auch keiner mehr mitzukriegen, was ein anderer schreibt. Oder es ist wirklich für die meisten total uninteressant.