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Spiritualität ab 40 Altersjahren

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 110

Die Seele will wahrgenommen werden. Schon sich hinzustellen oder hinzusetzen und seiner Gegenwärtigkeit bewusst zu werden - das ist ein seelischer Akt das zu tun. Das Vergegenwärtigen.
Darin sind Gefühle, Bewusstsein von dem Zeitpunkt, den man gerade erlebt, und eine Stimmung, genauer gesagt eine Lebensrichtung, die sich als Stimmung niederschlägt. Diese Stimmung wird zur Lebensrichtung, weil sie das Potential und auch die Macht hat, uns durch jeden Tag, Wochen für Woche, durch die Jahre zu führen. Die als energetische Grundlage unseres Seins auch nebenbei gesagt für eine gehörige Anziehungskraft sorgt. Ist unsere Laune und Stimmung positiv, sind wir auf das Leben gut eingestimmt. Wenn wir keinen Ärger, keine Traurigkeit und keine Angst erleben, sind auch unsere gesundheitlichen Faktoren günstig gestimmt.

Ich hatte schon diverse Leiden als Krankheit. Was ich dann in den jüngsten Jahren auch durch mediale Sicht erfahren konnte, das ist während dieser Krankheiten besonders eindrücklich gewesen: Wie sehr Gefühle und Stimmungen unsere Gesundheit beeinflussen. Das gilt aber auch für den Zustand, wo wir uns gesund sehen. Die Auswirkung schädlichen Verhaltens kann man gut in der psychischen Gelassenheit oder Zentrierung wiederfinden, wenn dieses Gleichgewicht zwischen Anforderung im Aussen und dem Bedürfnis nach innerer Ruhe fehlt.
Umso mehr Stress wir an uns heran lassen, und uns gefangen nehmen von vielerlei zerstreueenden Energien um uns herum , die dauernd auf uns eiströmen, desto mehr neigen wir zu gröberen Stimmungen, die immer irgendwo eine harte Kerbe des Alltäglichen beinhalten. Wir sind zerstreut, und das macht sich bemerkbar durch eine gewisse Hektik und Unkoordiniertheit. Eine Sache erledigen, um es hinter zu bringen, wir das Motto. Statt wir eine Sache bewusst erleben, und uns in die Sache denken, und nicht woanders hin, oder zu einer Ergebnis der Sache, was ja noch gar nicht feststeht. Aus dem Hier und Jetzt gekommen, ist der nächste Schritt immer leicht: uns noch mehr vom Hier und Jetzt zu entfernen.
Wir sind dann mehr glücklich, weil wir an etwas denken. Als glücklich, weil wir irgendwo etwas erleben.
Wir denken uns an den Abend, oder an die Zeit wo die Gesundheit wieder hergestellt ist oder wir denken uns sonstwie an eine andere Zeit, als eine Hoffnung. Anstatt dass wir im Konkreten, hier und jetzt, das tun, was uns gut tut. Ich kenne nur zu gut, dass wenn ich eine Krankheit hatte, früher zB war ich oft schwer erkältet, dass ich dann meine Lieblingsbeschäftigungen nicht aufgeben wollte. Das waren körperlich beanspruchende Dinge, aber auch Kaffee und Alkohol. Bis dass ich merkte, dass das dem Heilungsprozess nicht auf die Sprünge half. Das war nicht nur ein Gedanke, sondern eine Überzeugung, dass ich etwas anderes will, als die Krankheit zu verlängern. Kurzum, ich wurde wieder einmal einnert, an die Wichtigkeit im Jetzt für die spätere Zeit vorzusorgen. Es hat nichts mit Zwang zu tun, einer Überwindung, aber mit Disziplin. Doch zur Motivation, die wir brauchen, erhalten wir von dem Idealismus, an ein Ziel zu glauben. Es ist also nicht immer schädlich, an etwas zu denken, das noch nicht stattgefunden hat. Es steckt auch eine Stimmung, und damit Lebensrichtung darin, an ein Ziel zu glauben. Jeden Tag bilden wir einen Impuls, der sich morgen wieder niederschlägt. Unsere grösste Aufgabe, wenn wir so an die 40 kommen, ist eine eigenständige Haltung aufzubauen, was den Ort angeht, die Zeit angeht, in der wir leben. Gesellschaft um uns herum ist das eine, wir selbst sind das andere. Wer seine Rolle zu sehr von aussen abhängig macht, kann mit etwa 40 Jahren eine Krise erleben, dass ein gewisser Zweispalt aufkommt, zwischen einer inneren Grundlage, die nicht so ganz mit einem selbst übereinstimmt, um dem Leben gegenüber zu treten.
Wie kann ein Leben und die damit verknüpfte Haltung richtig sein, wenn wir im Aussen unsere Aufmerksamkeit binden, und zB einen Lebensweg vor unserem geistigen Auge malen, der nur mit vorgefertigen Schablonen zu tun hat, die leider selten mit uns selbst zu tun haben. Sondern zB in dem Satz zu erkennen sind: "Wenn ich alt bin, dann habe ich meine Wohnung und Rente, und dann ist gut". Man sucht auch nach Bedeutung, die das dann alles hat. Ohne Enkel und so weiter, fiele es manchen schwer, sich da was auszumalen. Das ist eine normale Bedeutung, die wir uns geben, dass wir andere Leute kennen, und deren Werden begleiten, aber es ist damit nichts formuliert, was wirklich mit uns selbst zu tun hat, was also darüberhinaus geht eine Familie zu haben. Das typische Burnout ist ein Resultat einer fehlenden Mitte, oder Verwurzelung. Wenn wir Bodenhaftung haben, bedeutet das immer, nur gemäß unserer Fähigkeiten zu handeln. Das Leben da draussen ist einfach zu schnell für den Menschen und wer sich davon abhängig macht, dass es Ziele zu erreichen gibt, ohne an sich selbst zu denken, der überdreht dann manchmal. Und es kommen Schwierigkeiten auf. Wer also mit vierzig Jahren Stress erzeugt bei sich und auch bei anderen, und wo das dann auch zurückwirkt, sollte hin und wieder lernen, Ruhe und Stille zu geniessen. Ich selbst weiss, wie schwer das ist. Nicht nur, weil wir bewegt sind, von vielen Gedanken. Sondern auch Sorgen, Ängsten. Die wir nie ganz bewältigt haben. Wir können eine Antwort geben auf so manche beklemmenden Gedanken und Sorgen. Die Kunst oder Leistung , die wir dabei erbringen müssen, macht unser Leben aus. Unsere Lernerfahrung und Reife. Lebensweisheit. So was kommt nie von selbst, sondern muss von uns durch harte Arbeit erbracht werden. Dabei ist die Arbeit kein Gewichteheben, sondern doch bloß nur etwas Inneres. Aber die Angst ist real. Und wenn sie noch in so geringsten Ausmaße auftritt, als Angst vor Langeweile!
Wieviel Freiheit wir im Inneren haben, mit diesem Inneren umzugehen, zu gestalten, Grundlagen zu schaffen! Das könnten wir erst voll erkennen, wenn wir begriffen haben, was uns oft daran hindert. Es ist diese Seltsamkeit, in eine Welt geboren zu werden, die nicht mehr alle Tassen im Schrank hat. Die meisten Menschen müssen anstehen, um in eine Waschmaschine gesteckt zu werden, die sie gehörig durchrüttelt. Wie kann man da noch einen klaren Gedanken fassen, wenn zudem Dunkelwesen und Energieräuber mitmischen. Wo eine kleine Angst ist, und eine auslösende Situation, schaffen sie den Nebel, und wir müssen Licht bewahren, Abstand usw., das typische Verhalten Erwachsener und halbwegs reifer Menschen, damit wir unseren Kurs beibehalten. Hin und wieder kann es auch so kommen, dass uns eine gesundee Furcht vor dem Abgrund eine Entscheidung erleichtert.
Wir sind in diese Welt gekommen und fanden viele Kräfte vor, und bevor wir sie verstanden, gerieten wir in deren Bann. Ruhe und Stille zu erfahren, ist daran gebunden, wahrzunehmen. Wenn wir unsere Wahrnehmung kontrollieren, dann können wir in der Stille uns auch auf angenehme Empfindungen konzentrieren. Derer gibt es genug, und wenn es nur die Sonne ist. Man stelle sich einen Film vor, wo 90 Minuten lang - durchaus spannend inszeniert - jemand nur rumsitzt und die Sonne bestaunt, und zwar im Weltall. Ganz allein. Es geht nicht um die Einsamkeit, sondern um die Tatsache, dass wir für uns selbst verantwortlich sind, dass es unsere eigene Traumshow ist, die wir uns liefern. Egal was wir denken, was wir fühlen, ob wir uns anbiedern an das Chaos um uns herum, oder nur in unserer Stille verharren, und nur das tun, was uns selbst angebracht scheint - es ist egal was wir tun, immer ist es nur unsere eigene Veranstaltung. Wie es andere sehen können wir nicht sehr beeinflussen. Wir können grob sein oder lieb, aber wenn der andere so oder so drauf ist, wird das nichts an ihm bzw. seiner Sicht ändern. Das ist eine Tatsache.
Wenn wir das begreifen, wie sehr wir nicht nur auf uns selbst gestellt sind, sondern wie unabhängig das ist, dass es keinen Grund gibt, etwas nachzumachen, was andere tun, sind wir der Freiheit sehr nahe gekommen, mit der wir uns selbst erfahren können.
Niemand muss auf Gemeinschaft verzichten. Es wäre viel zu öde, würden wir uns nur allein denken. Die ganze Welt ist voller Wesen. Aber wahrnehmen, werden wir sie erst, wenn wir nicht auf die Illusionen hereinfallen, die unser Gehirn macht und wo wir nicht merken, dass wir die Wirklichkeit zu sehr denken, als zu sehen.

Es gibt vieles, was wir tun, und im Aussen müssen wir dabei nie so viel tun, wie im Inneren.
Aber es muss irgendwie in einer bewussten Erfahrung stattfinden, was wir tun, oder lassen, und nicht verworren von den vielen Gedanken, die man im Kopf hat . Wo wir von der Suche nach Erlösung dieser Gedanken streben, oder den vielen Futtereien unterliegen, die vbeim Übermaß uns schwer und träge machen.
Man muss in sich selbst ruhend sein können. Sich selbst wahrnehmen, einen Kontext haben in dem das Selbst eingeflochten ist, als Grundlage der Wahrnehmung. Und dann ereignet sich das Spirituelle.
Andere Wirklichkeiten ebenso wie Botschaften des Selbst, oder des Geistes, und genauso Engel, Bäume, oder Ausserirdische. Einblicke in die kosmische Ordnung. Ein Gefühl für Wissen. Dem wir vertrauen lernen, oder das vertrauensvoll genug erscheint. Wir machen unsere Erfahrungen mit Spiritualität, und was Spriitualität genau ist, muss man selbst erleben, weil jeder einen anderen Zugang haben kann. Im Grunde wird es immer darum gehen, im Leben zu stehen. Das Leben zu beobachten, und dessen Begleitumstände. Es geht nicht um vorgefertigte Denkschablonen, sondern um Augenblicke, in denen sich von selbst ein Gedanke oder Wissen ergeben kann, was ja ein Unterschied ist zu der ständigen willentlichen Wiederholung unserer Gedanken und Vorstellungen. Mut ist es, auch mal auf Stimmen zu hören. Riskant ist es, ihnen blind zu vertrauen. Die geistige Welt wird uns in der Regel oft damit konfrontieren, unsere Haltung zur geistigen Welt reifen zu lassen. Indem wir nicht blind deren Rat befolgen. Oft ist es einfach so, dass uns nicht genug gesagt wird, und wir noch eine eigene Erfahrung ausbauen oder Entscheidung treffen müssen, um zu wissen, in welche Richtung es weiter gehen soll.

Und auf das verzichten wir. Auf diesen ganzen spirituellen Rahmen, wo unser Leben wirklich eine Richtung bekäme, oder eine Erfahrung wird, die uns erhellt und begeistert, und glücklich macht, die uns zeigt, was wirklich ist, und Bedeutung hat.
Wenn man so alt geworden sind, dass 40 oder 50 Jahre überschritten wurden. Dann erkennen wir die Seelenflucht oft nicht mehr. Die Flucht vor der Seele ist uns Gewöhnung geworden. "Grundgütiger," sagte man sich vor 20 Jahren, "davor will ich mich bewahren". So halbgar in der Spiritualität zu werden. Auch sagen wir uns oft, wir sind nicht so gut, dass wir es schaffen, da weiter zu kommen.
Aber meist gelingt uns doch etwas zu behalten mit einer passablen Form von Spiritualität. Wenn einer 40, oder 50 ist, dann hat er meist die Klippe überwunden, und hat ein bisschen aushalten gelernt, zugleich in der Lüge und der Wahrheit zu sein. Das könnte man Lebensweisheit nennen. Man kann nicht hundertprozentig aus der Lüge treten, man hat noch seine Komplexe usw., aber man kann auch anderes als wahr erleben, und das ist immerhin etwas.
Wir sind kluge Köpfe, wir sind gescheit, und wissen, was möglich ist. Wir vergessen nur, was uns in der Jugend möglich war.
Jung zu sein. Das Abenteuer zu wagen.
Von hier und auf jetzt etwas völlig neues tun oder nur mit kurzer Vorbereitungszeit, in der Hoffnung und Absicht, dass wir mit der Zeit in die neue Tat hineinwachsen.
Heute mit 40 denken wir nur zu oft, "ach, da muss man sich vorbereiten", usw. Weil wir nicht mehr so flexibel sind. Das kommt allein durch Gewöhnung. Wenn wir in jungen Jahren irgendetwas besonderes erleben durften, was unsere Wahrnehmung des Selbstverständlichen sprengte , dann reicht die ins Gehirn gebrannte Struktur das für das ganze Leben und wir müssten es auch später lange Jahre später wiederholen können.
Kann uns das nicht herausfordern, herauslocken aus unserer Dunkelkammer? Ans Licht? Einen neuen Anstoß liefern? Irgendetwas machen , was uns bei der Spiritualität Freude macht? Wir dürfen nur keine Vorlage bedienen, also glauben, es müsste etwas ganz bestimmtes sein. Alles kann Spirituell werden. Es geht nur um unsere Haltung, und massgblich um Spirituelles zu erfahren ist eine gewisse Offenheit. Ich würde sagen, Offenheit für den Augenblick. Dafür kann man sich motivieren, und eine neue Tat , ein neues Hobby oder irgendetwas was man sonst nicht so oft tut, kann uns aus der
Gewohnheit bringen. Es kann dieselbe Tat wie immer sein, wenn wir es anders machen und eine neue Aufemrksamkeit einüben. Nicht was wir tun, sondern wie wir es tun. Das können wir in Phasen betrachten, wo wir uns vornehmen, zB für eine Stunde versuche ich nun weniger zu denken. Und das zu erleben, was man ganzheitlich nennen könnte. Man könnte für eine Stunde sich seines Körpers erinnern, und das Körpergefühl auskosten. Als besondere Anstrengung dabei nimmt man sich vor, wenig zu denken. Man nimmt sich eine andere Stunde vor, wenig zu denken und mehr zu erleben, wenn man spazieren geht. Freude ist erleben. Es gibt viele Dinge, zB in der Natur, die einen erfreuen können, man muss nur den Schleier der alltäglichen Welt etwas beiseite schieben und eine eigene Wahrnehmung aufbringen. Eine natürliche Wahrnehmung der Energie oder der Bedeutung, nicht des Altagsgraus, der Bedeutungen, die alle Menschen irgendwo hinein projizieren. Was typischerweise grau ist und öde schmeckt, wenn man diese Energien heranzieht, um daraus Wahrnehmung zu formen. Es ist ein ganz eingelulltes Sehen. Die Leute gehen überall vorobei, ohne es richtig wahrzunehmen, ohne es zu geniessen, immer mit dem Kopf woanders. Nach Hause denkt man sich.
Diese Gedankenformen heften sich auch an die Gegenstände, die man täglich sieht. Entweder man lässt sich von diesen Gedankenformen der Öde inspirireren oder von der Kraft der Energie in der Natur und auch Beton besteht noch aus Natur.
Auch dieFormung, der Gestaltungswille der Schöpfer, Architekten und Baumeister, würde sich noch in einer betonkahlen Umgebung wahrnehmbar machen, und natürlich die Wirkung der Form eines Betonsbaus an sich. Quadratische Ecken, oder gerundete Kanten, sind völlig verschiedene Energieformen.

So schwierig ist es wirklich nicht, die Anpassung sein zu lassen und trotzdem die Integrität nicht zu verlieren.
WO finden wir Integrität, wenn nicht in uns selbst? Darin, was wir denken, und wie wir es denken, und welche Gefühle und andere Seinszutände wir dadurch hervorrufen. Stimmungen sind das Wichtigste. Freuen wir uns auf ein Morgen? Warum tun wir es nicht? Wir brauchen keine logische überzeugende Antwort, sondern einen Grund, uns zu freuen. Der logische Grund liegt in unserer Seele, die danach verlangt. Eine ganz normale Freude auf ein Morgen ist, dass wir selbst uns verändern können. Die Freude auf einen neuen Sommer. Natürlich gehts auch darum, im Hier und Jetzt zu sein. Aber die Freude an ein Morgen, lässt uns positiv gestimmt ins Bett gehen. Ich kenne jemanden, der das Morgen als bedrohlich definiert, weil er sich das so zurecht legt. Er lebt selbstverloren, die erste Geige spielen diffuse Ängste, die im Detail mit seinem andauernd schlechten Gewissen zusammenhängen. Morgen kommt die Bestrafung, das Strafgericht, die Konsequenz. Ich weiss es nicht genau, wie das liegt, aber die Selbstverlorenheit ist der Grund, warum er bis spät abends aufbleibt, und nicht schlafen gehen will. Weil er glaubt, er könne so verlorene Zeit zurückgewinnen. Schon auf der Arbeit ist es unsere tägliche Erfahrung, dass wir Lebens-Zeit verlieren. Die Selbstverlorenheit bei demjenigen macht sich bemerkbar durch ständige Verdrängungen. Nie wurde der Kurs geändert. Täglich wurde geübt, der Zeit hinter her zu jagen. Immer war man unpünktlich, weil man davor glaubte, noch Zeit für seine Sachen haben zu wollen, so viel wie möglich auszukosten. Aber durch die ganze Hektik, hat er vergessen, das wirklich zu erleben, was er gerade tut. Immer mit den Gedanken woanders. Immer auf der Jagd, die verlorene Zeit aufzuholen. Schiebt man auch Dinge auf. Und dann kommt die Zeit, wo die Dinge erledigt werden müssen, und es droht die Zeit , es wird knapp, und er verliert sich wieder in der Aktivität, die zu einem bloßen Erledigen wird. Von einem Erledigen zu einem nächsten Erledigen. Alles nur hinter sich bringen. Ohne wirklich präsent zu sein, ohne wirklich in sishc selbst zu gründen. So sieht es auch bei den meisten irgendwie aus. Es ist ein typisches Verhalten, nicht gegenwärtig zu sein, wenn man von gewissen Phasen absieht, die die meisten zum Beispiel zuhause finden. Aber draussen, da sind wir typischerweise immer woanders, als hier und jetzt. Was wir sehen da draussen, was uns den Blick öfe macht und das Gedanken anfeuert, ist genau das, was alle Menschen, die da her gegangen sind, gedacht haben. Daher fällt es uns so leicht zu, dass wir uns vor allem draussen mit unserer Wahrnehmung verlieren.

Unsere innere Welt auszurichten, das Hier und Jetzt zu erfahren, ist ein Mittel zur Integrität. Was unsere innere Welt angeht, es muss gesund sein, zu unserer Seele passen.
Es ist unsere innere Welt ja nicht nur Seele, sondern davor geschoben ist unser Denken, Gefühle und unsere Rolle für den Moment. Unsere Persönlichkeit. Die Persönlichkeit soll Zugang schaffen zu seelischer Erfahrung, nicht blockieren. Blockieren soll die Persönlichkeit nur negative Einflüsse.
Wir wollen Frieden, Harmonie und Glück. Wir brauchen anderen Menschen das nicht mitteilen. Es erregt zu viel Aufsehen , da muss man halt sagen, die meisten sind nicht gerade Anhänger von Abenteuern. Gegenüber anderen sollte man so wenig Abenteuer wie nötig erregen und es scheint, als verlange unsere Seele das.

Und dann leben vierzig Jahre lang, und blicken auf die Zeit, und uns kommt das alles so schnell vor, wie alles geschieht, und wie auch wir selbst geschehen, das ist bald ein Eindruck, wenn man 40 Jahre überschritten hat. Ich kann mich noch erinnern, noch vor wenigen Jahren war es eigentlich genauso wie heute, so mit 35 oder auch 30. Aber ab 30, da begann es schon. Das Gefühl, Zeit anders zu erleben. Es ist auch die Zeit, wenn im Spitzensport die Leute beginnen nachzulassen. Wir sind aber keine Sportler, doch deren Ernsthaftigkeit täte uns gut.

Wenn wir nach Ereignissen in unserer Jugend suchen, entdecken wir vielleicht manchen Mut, Wagemut, jenen Impuls einfach mal etwas neues zu tun, eine ganz neue Richtung, ganz neue Selbsterfahrung. Etwas, was man planen muss, oder spontan tut, aber eine Art Ausstieg und Einstieg in anderer bedeutet. Und es war gekoppelt mit Glaube, Hoffnung, Liebe (zur Sache), und einer positiven bejahenden Stimmung, die uns voran trieb.
Das können wir noch. Wir sind kaum je zu alt für das, was wir einmal aufbringen konnten.
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