1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Soziale Kontakte spirituell gesehen

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 131

Seitenlang habe ich nun herausgestellt, dass die Begegnung mit anderen Menschen vor allem problematisch sein kann - einfach indem unser Denken durch sowohl die Schattenseiten als auch der Moral einer Gruppe von Menschen beeinflusst werden kann, und auch unsere Gefühle. Damit kann sich Schicksal durch veränderte Entscheidungen verändern, ebenso unser einfaches Lebensgefühl. Sicher gibt es viele soziale Kontakte, die uns Dinge ermöglichen, doch spielen selbst dabei die Schattenseiten oft eine grosse Rolle.

Aber, dies war alles nur vorauszusetzen, der wichtigsten Aussage, dass wir im spirituellen Zustand Liebe erfahren wollen: Der Kontakt zu anderen Menschen ist dann anders geartet, nämlich aus dem Standpunkt einer erweiterten Erfahrung (oder auch erweiterten Wahrnehmung, wie man es auch nennen mag).
Mit der erweiterten Wahrnehmung fällt der Blick nun einfach auf das Wesentliche im Leben, nicht nur das, sondern es trügt der Eindruck über einen Menschen nicht mehr (auch wenn es nicht immer gelingt, diesen Eindruck in Worte zu fassen).
Abwertende Urteile über andere Menschen, müssen in mancher Form nötig sein, damit wir uns von deren Sippenhaftung oder sozialen Instinkt zur Liebe und damit der Neigung von Fügsamkeit trennen. Das geht nicht anders, als mit einem klaren Urteil über diese seltsame Erscheinung eines Menschen der modernen Zivilisation. Wenn wir den spirituellen Zustand suchen, müssen wir einen Teil von uns selbst abspalten und in die Wüste schicken, der sich zuviel mit seinen Vorstellungen an die Erwartungen anderer Menschen knüpft. Castaneda hat das sogar beschrieben, es ist nicht von mir gefunden. Ich habe es nur (Jahre) später nach dem Lesen, mehrmals bestätigt bekommen, dass die Bindung an andere Menschen zunächst mal alles blockiert, was uns davon abhält, andere Wirklichkeiten zu erfahren.

Wenn wir aber nach dem langen Suchen endlich in uns selbst stehen, und uns neuer Wahrnehmungskraft vergewissern können, und also im Seelischen gründen, haben wir keine abwertenden Urteile mehr über die Verhaltensweise anderer Menschen. Sie und ihr Handeln erscheinen uns in einem neuen Licht. Auch umfasst unser Blick nun das Irdische und zieht das Kosmische mit ein. Es ist schwer zu beschreiben, es wirkt einfach durchgängig alles verschachtelt mit dem Kosmischen und das Kosmische schwebt gleichfalls über allem.
Und jeder Sonnenstrahl verkörpert das Kosmische bildhaft am besten.
In diesem Licht , sind die Geschehnisse auf Erden von besonderer (Wahrnehmungs-)Qualität oder besonderer Bedeutung. Denn mit der erweiterten Wahrnehmung steht uns der Einblick in Ewiges zur Verfügung. Ewigkeiten, und einzigartige AUgenblicke, die so niemals wiederkehren werden: was wir spüren ist eine jeweils neue Dimension der . Zeit, von Energien, oder Kräften in uns oder ausserhalb uns...
SO sehen wir was geschieht, und das tun wir nicht mehr mti dem Kopf, und das Urteil ist ja mehr im Kopf. Der Kopf schaut jetzt aber mehr zu. Ist nicht mehr so beschäftigt, vor allem nicht mit der Routine des Abgleichens, ob in der Weltwahrnehmung und Interpretation sich auch alles mit den VORGABEN deckt. Die wir erwarten. Aber im spirituellen Zustand erwarten wir nicht viel, um nicht zu sagen nichts, aber wir nehmen eine Richtung wahr, in die es uns verschlägt. Und diese Richtung wird uns gut tun, oder enthält wichtige Informationen. Es wird cein Teil der Reise. Während wir im gewöhnlichen Schlafzustand der modernen Menschen uns nur im Kreise drehen, und persönlich in der Selbstwerdung nirgends ankommen. Dieses Streben nach Selbstwerdung ist uns angeboren, und die meisten sind zu erschlagen von dem wütenden Arbeiten. Dass sie die Selbstwerdung noch nicht in einem Höchstmaß beschreiten konnten, weil sie keine Zeit und Ruhe hatten, ihre Schattenseiten und Blockaden zu erlösen. So bleiben sie bei der Selbstwerdung auf einem Niveau, das nur rudimentär die gröbsten Konflikte im Erleben täglicher Anforderungen beseitigen konnte. Und die Selbstwerdung stagniert die meiste Zeit, bis sich ein Impuls regt, und ein winziger Schritt getan wird. Aber wenn wir dies mit einem spirituellen Zustand sehen, sehen wir vielleicht die Gründe, aber es liegt keine Wertung mehr in unserem Wahrnehmen. Wertung ist ja oft, wenn man indirekt oder direkt verlangt, jemand solle anders leben. Wenn ich hier so schreibe, da ist ohne den spirituellen Zustand, von dem ich spreche, dann werte ich sehr viel. Denn mit dem Denken ergibt sich einfach, dass die anderen Menschen eine grosse Torheit nicht nur für die übrige Welt begehen, sondern auch für sich selbst. Aber seelisch spüre ich durchaus, dass dies ihre Entscheidung ist, und mit Lebenserfahrung ahne ich, wie vergebens es wäre, jemanden zu seinem Glück zu zwingen, denn am Ende könnte er es gar nicht richtig auskosten, wenn er es nicht durch eigene Leistung geschafft hätte. Darum schreibe ich aus dem Standpunkt einer Wertung über diese Umstände, die beinhaltet eine Motivation, sich abzulösen von einem Vertrag, der nun als offenbar sittenwidrig einzuschätzen ist. Der Vertrag zwischen Mensch und Kollektiv, in das er geboren wurde. Niemand hat unterschrieben, und der Vertrag ist doch verpflichtend, jedenfalls tun wir so. Und genau das müssen wir nicht mehr tun.
Das Urteilen ist in dieser Phase nötig, damit wir uns abkehren.

Es gibt im anzustrebenden spirituellen Zustand allenfalls Ansichten über die Gründe von Menschen, - also wenn wir etwa über irgendwelche Verhaltensweisen schlau werden wollen, um das Leben zu verstehen, um uns zu orientieren, um zu wissen, wo wir dran sind. Um unser Schicksal in der Hand zu haben. Die Macht oder Magie, die hier ausgeübt wird, ist eine Tatsache. So ist von der Intention spiritueller Einstellung geprägt , das ist nichts anderes als ein Selbstbezug und Beachten des Gewissens. Das Gewissen ist eine Instanz in uns selbst, angeboren mit unserer Seele verbunden, und damit mit dem Kosmischen verbunden. Die Moral tritt oft anstelle des Gewissens, und enthält durchaus gewissenlose Absichten. Wenn es in einem Land oder Gruppe normal ist, Leute auf die Straße zu werfen, kann man das moralisch vertreten, vor anderen, Leute auf die Straße zu werfen.
Jemand, der sich der Lebenskräfte bewusst ist, und im Rahmen einer seelischen Entfaltung das Kosmische erkennt, und auch die Konsequenzen oder Verbindungen von Taten begreift, wenn auch nur in den energetischen Konsequenzen geahnt, und noch niht genau gewusst, so wird er die Macht nur so weit ausführen wollen, wie es im Anliegen anderer Menschen als angemessen scheint. Das ist der Inbegriff der Höflichkeit. Und es muss kein regelrechtes ausgreifendes Wohlwollen sein, wo man übermässig sein eigenes Hab anderen gibt.
Er sieht die anderen Wesen als gleichrangig, und könnte genauso gut an ihrer Stelle sein. Und nicht weniger aber hat er sich selbst achten gelernt, und seine Bedürfnisse. Er weiss, was einem Menschen gut tut, und erkennt dieselbe Sehnsucht nach Harmonie in anderen an. Aber er verschenkt dafür nicht sich selbst oder seine Seele. Er behandelt andere Menschen zuweilen als Faktoren. Er sieht zwar die Verbindung, aber auch die Trennung. Sie sind es, die diese Trennung aufrecht erhalten . Sie sind es, die nicht im Spirituellen stehen, und keine Ahnung von wichtigen Dingen haben, und auch selten die Bedeutung ernst nehmen, die spirituelles Dasein wirklich bedeutet. Sebst wenn man etwas nicht umsetzen kann in seinem Leben, kann man die spirituelle Bedeutung ernst nehmen, weil man sie begriffen hat. Weil also die Menschen, denen man begegnet, halb im Koma ihrer fixen Vorstellungswelten sind, und andererseits einen riesigen Schutzpanzer aufbieten, und damit eine Rolle spielen, die so typisch für unsere moderne Krämerseelenwelt ist, das einem schon manchmal jede Verstopfung sich in einem dunstigen Strahl kloakischer Matsche auflösen mag. Deshalb , weil wir so viel zu lachen haben, über die Abgründigkeit der Menschen (ich bin keine Ausnahme, ich muss das immer betonen, weil wir so viele Kanzelreden sinnlosen Inhalts kennen, vermuten wir stets, jemand (Chef) will uns Moral predigen, und eben kein Gewissen predigen). NEIN, ich predige vom Gewissen, aber ich bin auch nur ein Mensch, der tagsüber , ich gebe es zu, einfach in die Hose machen muss, grosses Geschäft ganz dünn, wenn ich sehe, wie wir alle miteinander agieren. Blind, stumpf, rücksichtslos, übervorteilend, überholend, hupend, ärgernd, Ellenbogen, was für eine herrliche Welt, nur kriege ich dann Dünnschiss. Tut mir leid, das sagen zu müssen. Über diese moderne Zivilisation. Dieses Wort, Dünnschiss, angewendet auf eine Allgemeinheit, ist eben keine Volksverhetzung. Sondern ein Ausdruck von Schimpf. Eine persönliche Beleidigung ist es auch nicht. E s ist eine Sachbeschreibung. MODERNE ZIVILISATION. Jeder Mensch kann sofort aus dieser Kloake aussteigen. Deshalb ist es niemals persönlich beleidigend.

Deshalb, weil die Menschen sowieso jeden Humor verloren haben, und es Worte gibt, die das Übelste beinhalten, was man ja selber in seinem Schädel hervorruft an Bedeutung (!), deshalb nur als Beispiel verwendet, ist ein sozialer Kontakt, selbst wenn man spirituell ist, auch eine Begegnung mit kranken Menschen. Wieso muss ich mir gefallen lassen, als Esoteriker oftmals als krank bezeichnet zu werden, und die anderen dürfen dieses Recht der Behandlung nicht erfahren? Ich begründe es sogar, dass die Krankheit darin besteht, neben ihrem Leben zu stehen, sich ihres Lebens nicht zu erfreuen, sich der Lebendigkeit nicht zu erfreuen, nicht im Herzen sein, alles total Ego, total Moral, total Verstand. Das ist krank.
Was willst Du mir darauf noch sagen?

Krank ist es, fünf Tage arbeiten gehen zu müssen. Vieles ist krank. Es ist krank, so viel Wert auf Materielles zu legen, UND DABEI NICHT GLÜCKLICH ZU SEIN. Krank ist es, die Pflicht zur Existenz mit einem Rollenbild auszufüllen, man schafft sich eine Rolle fürs Leben, für den Alltag, für den/die Partner(in), für die Familie. Und sobald mehrere Rollen benötigt wird, und die eine Rolle zB Familie mit der des Beruf zusammentrifft, merken wir die Verschiedenheit der Rolle, und damit haben wir auch ein Indiz, dass wir etwas falsch machen. Wer im Leben eine Rolle für alles hat, eine LEBENSROLLE, womöglich angefüllt mit spirituellen oder esoterischen oder geistigen Inhalten, eine Rolle, die mit Sinn und Lebensfreude angefüllt ist, oder der Suche danach, der macht es richtig.
Diese beklatschte Rolle, die die Leute spielen, ist eine Anpassung. Nichts , was auf eigenen Füßen gewachsen ist.
Damit man auch schön eine solide Identität hat, unangreifbar, vor allem unangreifbar in Bezug zur Panik von anderen Menschen, denen alles Andersartige in den Augen brennt, eine Rolle dafür geeignet, damit alt zu werden.

Es ist krank, der Masse von Menschen zu folgen, die das tun. Es ist krank, weil es schädlich ist für den Menschen, der das tut.

Wenn wir aber im spirituellen Zustand sind, urteilen wir nicht so hart, wir wissen es nur, aber wenn wir in einer Begegnung wären, würden wir die Verletzlichkeit des Anderen würdigen, weil dies so zu handhaben, lässt auch unser Herz erstrahlen. WIr behandeln einen anderen Menschen mit Respekt und WÜRDE, weil wir das Leben als heilig empfinden. Nicht die Person, weil die nur ein Abklatsch des Lebens ist, aber das Leben. Das verehren wir als heilig.

Wir alle kennen diese Maxime, was du nicht willst, was andere mit dir tun , füge niemanden anderen zu. Dahinter steht einfach, dass wir uns wie bei einem angeborenen Reflex in die Stelle eines anderen versetzen können, weil wir sind Seelen, lebendige Wesen, und die anderen auch, und wir könnten jeweils in die Position des anderen geraten sein. Das ist kein Gedanke, mehr ein Instinkt oder Gefühl in uns, das sich vielleicht biologisch erklären lässt, oder aber durch den Bezug zum Seelischen als eine Art Urgefühl, dass es seelisch normal ist, gleichen Seelen zu helfen, weil alles sich als Eins empfindet. Aber wir machen daraus kein Martyrium, sondern gehen nur so weit, wie es unsere eigene Integrität oder Lebensfreude bewahrt.
You need to be logged in to comment