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Selbstsein in der Welt I

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 96

Ein ganz normaler Tag, den können wir verschieden erleben. Das ist eine Lebensweisheit. Manche sagen, es sei keine, weil zu banal.
Aber wenn wir wissen, dass wir fröhlich sein können, kann das ein großer uNterschied sein zu einem Tag, wo wir eher in Gleichgültigkeit sind.

Die Welt neigt zu ihrer eigenen Banalität, zB für die Mehrheit von Menschen ungünstige Überlebensbedingungen zu schaffen, weil man günstige Überlebensbedingungen (für einige) schaffen will.
Es ist doch banal, dieses Gehabe der ewigen Sklaverei zu hinterfragen, so könnte man sagen, weil in uns dieser Trieb naturbedingt vorherrscht, den wir astrologisch Mars nennen können. Der Stärkere überlebt eben. Eine banale Lebensweisheit, die wir in der Welt der Menschen vorfinden.

Da haben sie ihren Mangel an Alternativen, mit denen ihnen die Banalität des von ihnen erlebten Alltages normal und selbstverständlich ist, wo es nichts besonderes für das Selbst zu gewinnen gibt, wo man traurig und einsam zurückbleibt, nachdem man die Welt erobert hat.

Und mit diesem Fokus auf ihren täglichen Überlebenskrampf, wozu sie sich unbedingt anpassen mussten, und ihr Selbst verlieren mussten, können sie in jeder Form der Lebensbewegung nur eine plumpe Banalität erkennen, aber nichts was gesetzmässig oder gesellschaftsvertraglich bestimmend wäre (was wir momentan kollektiv tun, nämlich uns in einer Lebenswahrheit aufzuhalten, die uns stumpfsinnig hält, basiert auf an einem ungeschriebenen Vertrag, der uns abhängig machte von dem, was die anderen Menschen da draussen für einen Überlebenskrampf versuchen; sie tun so, als wären wir pflichtig. Wir wollen etwas, also müssen wir dafür tun. Das ist das Motto.

Und damit, das will ich hier eigentlich sagen: ergibt sich für uns eine gewisse Schuld.
Die fühlen wir teilweise.
Wir sollen etwas tun, sonst kriegen wir nichts. Das steckt in uns drin. Die ganze Welt ist von diesen Ausnutzungs-Willensabsichten durchsetzt. Einer macht es dem anderen nach, oft aus Frust oder Resgination ("wenn mir das so oft passiert, ausgebeutet oder ungerecht behandelt zu werden, mach ich es dem nach", kleine Kinder beginnen so das Lernen, dass sie das nachmachen, was vorgelebt wird, und dann finden sie sich immer mehr damit zurecht, - aber ob es die richtigen Verhaltensweisen und Einstellungen sind, müssen wir die ganze Zeit nach der Kindheit prüfen, so lange bis wir erlöst sind von der Schattenwelt der Energien und ihren Formen, die zur Wirkung haben, uns in unserer Leuchtkraft mittels Stress, Druck, Angst zu mindern).

Und es gibt noch wichtiger Erinnerung, Last, Selbstverständlichkeit, Normalität, in der wir aufgewachsen sind. Das bindet uns.
Wir denken uns immer wieder eine uns vertraut erscheinende Wirklichkeit, mit bestimmten Konzepten, Zielen, Sinn.
Das meiste davon hat das Kollektiv gelernt. Es ist nichts besonderes, das mit dem Sinn. Und ein Künstler oder Gärtner kann sehr viel Sinn in seiner Arbeit, in Lohn und Brot stehend, erfahren, trotz dem ganzen Geld zählen am Monatsende.

Aber was ich sagen will, die Möglichkeiten, Sinn zu erfahren, werden immer schwieriger, weil der Stressfaktor immer mehr Raum einnimmt. Das ist die Folge eines zusammenbrechenden, von den Menschen auch mehr und mehr hinterfragten Gesellschaftssystem. Es geht momentan nur darum, wie man aus SIcht der Politik die Menschen am besten kontrollieren kann. Damit alle ihre Ruhe haben.
Und damit die Angepassten weiter ihre Lebensentwürfe an die Bedürfnisse anderer anpassen. Damit die Reichen oder sonstwelche die profitieren in ihrem eigenen Lebensentwurf gestärkt werden.

Dass wir in so einem egoistischen System leben und es nicht dazu bringen, öffentlich darüber zu sprechen, ist an vielen Bedingungen geknüpft. Aber in erster Linie fehlt uns die (geistige, psychische) Energie! Mit der wir frei erkennen könnten, und den Druck der sozialen Gruppe um uns herum überwinden, wenn sie anderes zu erkennen scheint. Man müsste ja von verkennen sprechen, was die Masse stets tut. Wenn einer in eine Richtung läuft, schauen erst mal alle, was es dort gibt, und wenn ein weiterer dann noch erzählt, da gibt es was, will sich keiner was entgehen lassen .
Aber auch so, die Gruppe dient als Anker.
Da hält man sich gerne auf, weil man in dem Gleichklang bestätigt wird von allen anderen, und sei das, was alle denken und tun, noch so dämlich - wir passen uns an, weil wir Angst haben, es nicht zu tun.

Sie haben - oder unserer Vorväter - eine Welt errichtet, in dem sie für sich (einen Teil des Ganzen) zuviel wollten, und den anderen Teil des Ganzen (uns Arbeitende) so zur Anpassung gezwungen haben, dass es ihnen nützt.
Wir heute leiden nicht so sehr an den Verhältnissen. SONDERN WAS SIE AUS UNS GEMACHT HABEN, UND WO SIE UNS INNERLICH WEITER HINFÜHREN.

Wie können wir bei uns selbst sein, und trotzdem den Menschen und der Welt noch auf einer Ebene begegnen, wo es Sinn stiftet?

Die Antwort liegt dort, wo wir Sinn erfahren.
Wie bemessen wir eine Begegnung? Was soll erfüllt sein?

In der Welt erwarten manche die Einhaltung von Regeln. In gewisser Weise kann man durch die Welt gehen, und ohne dass das Ego sich reiben müsste an irgendwelchen inneren Beklemmungen , Scham, Zorn. Weil man nämlich die ganze Zeit mit dem Bewusstsein zu etwas Größerem als das Ego zielt, wo es wichtiger ist, die Energie zu halten.

Das hört sich komisch an. Wenn man das Bewusstsein als die wichtigste Größe in unserem Leben ansieht, was man auch verschiedentlich mit Argumenten unterlegen kann, dann zählt das Ego als Werkzeug (und nicht als Störenfreid dieser angestrebten Harmonie mit einem kosmischen Ganzen, wozu das Bewusstsein Pforte ist). Dieses Werkzeug Ego dient nur marginal und nicht zentral dazu, nach der Auswahl von Rollen und Positiuonen durch den Verstand, diese Rollen und Positionen im Alltag oder einer anderen Realität umzusetzen.
Das Ego führt unsere Wünsche des Selbst weiter. Das Ego kann aber wie es leider meistens geschieht, zu sehr beansprucht werden, die ausgewählten Rollen und Positionen weiter zu verteidigen, weil wir mit unserem Ich nur noch im Ego verweilen.
In dieser Maske, die wir oder die andere uns aufzusetzen versuchen.
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