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Schamanische Sichtweise

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 68

Ich kann kaum vorgeben, diese schamanische Sichtweise aus einer Erfahrung zu beschreiben, die der Zuschreibung von Schamanismus würdig wäre.

Kurz gesagt, wenn man urteilen will, wer ein Schamane ist, müsste man selbst einer sein und zwar weitaus mehr, als nur Dinge gekostet zu haben, muss gewisse Dinge können, und zwar vollständig beherrschen. Erst dann würde man wirklich tiefgründig beschreiben können, worauf es ankommt.

Da ich dazu nicht in der Lage bin, bleibt mir auch das vollständige Erfahrungsspektrum verborgen; jene Sicht der Dinge, die Schamanen aufweisen.

Aber doch kann ich sagen, dass ich Bruchstücke erblicken konnte und mir eine Meinung darüber gebildet habe, was Schamanismus oder eine schamanische Sichtweise ist.

Im Kern befasst sich Schamanismus mit dem tiefen Kern des Lebendigen, das eingebettet in Mutter Erde und kosmische Urgründe ist. Letzteres ist sehr wichtig, weil es das ganze Verhalten prägt, das Schamanen gegenüber dem Leben haben. Dieses Leben wird vom Schamanen verstanden als Teil der Erde, weil einfach alles, was hier stattfindet, Teil der Erde ist. Es ist ein Teil des Irdischen, dass es hier Lebewesen gibt, die zur Wahrnehmung und sogar Energiearbeit fähig sind. Darüberhinaus mag ein Schamane, nicht jeder gleichermaßen, Einblicke in verborgene Wirklichkeiten und Dimensionen haben. Aber vor allem wird die Symbolhaftigkeit des Lebens und aller Lebensvorgänge erkannt.
Alles was ist, kennt eine energetische Grundlage, eine Typik, eine Archetypik, lann als ein Symbol beschrieben werden. Wenn man zB krank ist, gibt es aus schamanischer (energetischer!) Sicht zB Chakren, oder auch Säfte (Elemente), die in Ungleichgewicht geraten sein können. Der Schamane braucht das Leben nicht befragen nach Symptomen, um zur Diagnose zu kommen, sondern er sieht SOFORT was nicht stimmt. In der Regel sieht er auch, welches Element gestärkt werden muss, oder mit welchen Tätigkeiten man ein bestimmtes Chakra stärken und klären kann. Oder ob ein emotionales Trauma hinter einer Krankheit steckt, oder dass es eine die Krankheit auslösende Lebensweise gibt (zB Stress durch Routinen, sie in irgendeiner Überzeugung resultieren, die wiederum von einer emotionalen verletzung asusgelöst wurde usw.).

"Teil der Erde zu sein", ist kein ideelles Konstrukt, sondern im Detail eine Übernahme von energetischen Möglichkeiten, die die Erde und der Kosmos bieten.
Das wird einfacher zu verstehen sein, wenn man zum typischen Merkmal des Menschen neben dem Körper noch einen Energiekörper definiert. Ein Energiekörper, der ebenso grundsätzlich und formell ist, wie der physische Körper. Und diverse Möglichkeiten bietet. Indem der Schamane lebt und leibt, also sich mit Wirklichkeiten beschäftigt, erkennt er mehr und mehr dass der Mensch und sein Energiekörper gewisse Möglichkeiten erhält, die durch die Bedingungen auf Erden inkarniert zu sein entstehen.

Schamanen haben die Fähigkeit, die Wahrnehmung auf den Energiekörper zu lenken und auf dieser Ebene des Energiekörpers (auch von Pflanzen usw.) Wissen zu erkennen, oder harmonische Handlungen vorzunehmen. Ein Blick und ein Gedanke genügt, um energetisch etwas zu verändern, zu harmonisieren. Eigentlich sind es Heiler, Magier und Zauberer, indem sie mit Energien und energetischen Ebenen Dinge bewirken können, die sich nicht auf materieller Ebene erreichen lassen.

Schamanen handeln im Einklang kosmischer Harmonie, weil es dem natürlichen Empfinden dieses Ortes Erde entspricht.

Sonst wären sie Schwarzmagier. Sie wollen aber dass im Sinn der Erde das irdische Geschehen in Harmonie stattfindet. Sie handeln aus ihrem Herzen, weil es das Natürlichste ist, und sie selbst und alles andere ihn Harmonie führt. Womit ein Kreis ein grosser kosmischer Kreis geschlossen wird.
Auf der energetischen Ebene zu handeln, bedeutet den Geist der Erde und des Kosmos weiterzutragen. Es ist wenig bis kein persönlicher Vorteil gesucht, sondern eher ein ERLEBEN. Wenn es einen persönlichen Vorteil gibt, fügt sich dieser gewöhnlich in den Kontext harmonisch ein. Immerhin müssen auch Schamanen eine irdische Existenz bewältigen, und sind nicht etwa in jeder Hinsicht Magier, die aus dem Nichts ein Stück Brot herbeizaubern.

In geistiger Hinsicht ist der Schamanismus intelligent, und es bedarf der Fähigkeit, Unterscheidungen und komplizierte Zusammenhänge auseinander halten zu können, aber der geistige Bereich wird allgemein kurz gehalten. Das Denken wird beherrscht. Es wird erst dann notwendig wenn es tatsächlich notwendig oder nützlich ist.
Das Leben findet mehr im übrigen ganzen Bewusstseinsraum statt.
Es wird erlebt als eingebettet in einen größeren kosmischen Zusammenhang.
Das Leben wird als Ausdruck kosmischen Glücks erlebt... -

Trotz einer gewissen Distanz zum Weltlichen, was ausgedrückt ist allein durch ihre Art wahrzunehmen, gönnen sich Schamanen genauso gut einer beherzten lebensfrohen Sicht der alltäglichen Dinge, wie es normale Menschen tun sollten. Sie gönnen sich Genuss und Freude an Dingen, wenn es sie nicht zu sehr aus der Fassung bringt.

Es ist das typische Wesensmerkmal oder Charakteristikum des Schamanismus, in Kontakt mit den Energien oder energetischen Ebenen zu stehen, mehr zu sehen als andere, und daneben ist auch ein gewisses Verhalten typisch, dass alles Leben als heilig empfunden wird, und man allen Leben deshalb auch mit (angemessenen) Respekt und gewahrener Würde gegenübertritt. Dennoch gibt es ein gesundes Empfinden für Schicksal und den Lauf der Dinge, und man macht sich als Schamane gewöhnlich nicht zum Trottel der Welt, der die Geschicke der Welt nicht in den Griff bekommt. Aber andererseits zeichnet Höflichkeit den Schamanismus aus, und man hilft im Alltäglichen, wo man kann. Und es ist immer Ausdruck des Lebens, wenn man dem Leben auf die Sprünge hilft.

Wenn der Schamanismus konkret einer Person hilft, die den Schamanen extra aufsucht, ist es nur eine vollständige Hilfe, wenn auch die seelische Ebene zu ihrem Lohn kommt, was nichts anderes als seelische Entwicklung ist. Die Seele und damit der Mensch muss durch eigene Erfahrungen zu eigenen Entscheidungen kommen. So kommt es, dass die schamanische Hilfe oft nur darin besteht, einen Weg zu zeigen. Erkennen und Entscheiden muss man ihn selbst.

Der Schamane wird gewisse Dinge zu offenbaren wissen, und andere Dinge nicht, die beim Betreffenden hinter dem Horizont des Seelischen stehen. Der Schamane ist nicht Gott, und weiss auch nicht alles zu beurteilen, und hält sich meist auch nur an Eingebungen, die er nicht ganz verstehen muss. Er weiss um den Sinn hinter den Eingebungen und weiss, dass dahinter die Handschrift eines grossen Geistes steckt, der alle Wirklichkeit durchzieht, und selbst für den Schamanen im Kern geheimnisvoll bleibt.

Der Schamanismus in seiner Hilfestellung ist nicht distanziert, und auch nicht dogmatisch, sondern berücksichtigt das Verlangen der Seele nach Erfahrungen.

Die schamanische Sichtweise blickt auf Energien , beeinflusst und benutzt Energien, so zum Beispiel die "Qi Energie" (siehe Qi Gong). Um zu heilen, oder energetische Abläufe in Harmonie zu fügen.
Ein wichtiger Umstand, ist , dass der Schamanismus einen ganzheitlichen Blick auf das Leben hat, und zu seinen Entscheidungen kommt, indem er aus sehr hoher Ebene der Wirklichkeit seine Entscheidungsgrundlagen bezieht, das können auch Engel sein. Die Welt ist voller Energien und Kräfte, von Naturgeistern bis anderen guten Geistern der Erde und des Lebens, und der Schamane kann sehr verschieden sein, mit welchen Kräften er als Schamane umgeht und wirkt. Im Gunde fügt er sich in die Natur der Dinge, weil es sich so für ihn ergibt. Weiterhin ergibt sich für ihn die Sichtweise, dass in der Natur der Dinge und sei es ein Panzer, alles sich harmonisch fügen sollte. Wenn aber ein Panzer ein Panzer sein will, so wird das akzeptiert und ein Umgang gefunden. Die schamanische Sichtweise ist zugleich pragmatisch wie bejahend. In einem Krieg würde man in der Regel erwarten, die gesündeste Entscheidung ist, dem Krieg fern zu bleiben.
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Der Schamane tut nur etwas was auch der gewöhnliche Mensch selbst zu zun gewollt ist, wenn er entdeckt, dass das Reich des Lebens dies nahe legt zu tun (ein reines Gewissen vorausgesetzt).

Der Schamane vollendet nur die Möglichkeiten, die das Leben ihm bietet. Es gibt Ansichten, dass die energetische Konfiguration eines Schamanen eine andere als die des gewöhnlichen Menschen ist, was ihm womöglich seine Fähigkeiten verleiht. Aber im Ansatz und in seiner Motivation, ist sein Verhalten auf etwas Universelles gegründet, an dem alle Menschen teilhaben können.
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