1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Reinen Herzens sein, was soll das heissen?

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 114

Vorab ich spreche aus der Perspektive eines Menschen zu anderen Menschen. Zu denen ich mich auch zähle.
Wenn ich sage, die anderen Menschen sind doof, dann meine damit auch mich, der anstelle der Anderen sein kann. Wenn DU derjenige bist, der diese Perspektive als Leser einnimmt, bin ich einer der Anderen.
Ich will also nicht sagen, ich bin irgendwo besser. Ich bin ausserdem noch ein ganz mieser Schuft, dem so viele Malheurs und Torheiten, überflüssige mich ja selbst nervende Empörungen geschehen, dass man Bände damit füllen könnte.
Aber aus dem, was ich bin, kann ich begreifen, was ich nicht sein will. Und in diese Perspektive kann jeder schlüpfen, der an Wahrheit in der Realität interessiert ist. Dann denke ich, das wird man hilfreich finden, denn mir hat ers und tut es helfen. Zum reinen Herzen zu finden.

Was zählt ist bei egal welcher Sache, nicht so sehr ob man das in perfekter Weise immer und allgegenwärtig zelebrieren kann, sondern auf Wunsch zustande bringt. Im Herzen zu sein heisst noch nicht, darin rein zu sein.

Wenn man einen Moment mal oder auch mehrere Momente ungeniert herzenslos ist, oder auch nur herzenslos ist in Bezug zu einer BESTIMMTEN Abart des Menschen, jener Abart nämlich, wo man blind ist von Zorn und sich mitreissen lässt, wie ein Affe (im Zoo oder draussen in der Wildnis)...
Ich schreibe das bewusst so, auch um es kurz zu machen.

Ich fang mal gleich mit einer Floskel an, die auch das Kernthema weiter erklärt. Bevor es um das reine herz geht, zu einem Aspekt, der damit zu tun hat, dass wir unreinen Herzens sind.

Zunächst mal, es gibt einige mentale Muster, die zB weis machen wollen, dass das Wort "soll" immer etwas ist, was uns von aussen auferlegt wird.

Die fehlende Mitte ist es, die uns dazu bringt, uns an manchen Dingen zu reiben, und dann dafür sorgt, weiterhin in der fehlenden Mitte zu sein.
Das heisst, haben wir das einmal verloren, ziehen wir dementsprechend auch Muster an, die mit der fehlenden Mitte weiter einher gehen werden.

Wir wuchsen auf in einer Welt von sozialen und asozialen Kräften, in einer Welt von Leuten, Menschen wie du und ich, und Menschen wachsen noch heute darin auf. Und diese Kräfte wollten uns einspannen. Sie hatten und haben ihre Probleme, sehen Schreckgespenster eines sozialen oder asozialen Gewissens.
Sozial oder asozial ist egal, es ist beides dasselbe. Es gibt kein Gut oder Böse in der Haltung der Sklaverei denn sie ist böse. Viele reiben sich auch an kurzgefassten Ausdrücken wie das Böse. Der Deutsche klingt ja nicht so penetrant Klischeebeladen. Woran liefgt das? An der Stimulation der Gehirnrinde mit Bedeutung.
Beides - sozial oder asozial zu sein - verbürgt eine Sklaverei in sich.

Die Leute glauben, anderen in den Allerwertesten (Metapher!) zu kriechen, sei etwas anderes, als wenn man die Bedürfnisse anderer achtet.
Sie haben als Lichtwesen ein Bedürfnis nach Teilhabe an einer Welt der Lebendigkeit.

Nur leider verwechseln die meisten eine bloße Hinwendung zu anderen mit Bewusstwerdung über die doch ständig bestehende Teilhabe an einem Ganzen. Auch der noch so übelste Schwerverbrecher nimmt an diesem Ganzen teil, auch wenn er sich nicht darüber bewusst ist.

Wir glauben, das Seelische sei gleichzustellen mit dem, was wir über die Welt denken. Wir wissen doch gar nicht, was die Welt hinsichtlich der bedeutendsten Aspekte alles bedeutet. Wir glauben an eine soziale Welt, in der wir von den Kummer, Trübsal und Missgeschicken der Anderen ganz abgelenkt werden, mental stimuliert werden durch dieses Mitgefühl das in Wahrheit eigentlich SCHULD ist.

Wir fühlen uns schuldig, wenn wir den Anderen nicht (psychische) Energie geben, oder in ihre Aktivitäten solcherlei einfliessen lassen. Uns ist das selten bewusst, aber wir können es merken an Gefühlsschwankungen, Gedankenveränderungen und sogar regelrechten Stimmungswandel. Dann sind wir zu sehr draussen, aus uns selbst geraten.

Aber das alles wird keinen Sinn ergeben, wenn wir nicht vorraussetzen, lebensfroh und zuversichtlich, bei klarem Verstand und gütigem Blick zu sein. Nur dann verlieren wir wirklich etwas wichtiges, wenn sich eine bedeutende Gedankenveränderung, Stimmungswandel oder Gefühlsänderung ergibt. Jemand in seiner Mitte hat etwas zu verlieren. Das begreift man nur, wenn man jemals diese Mitte kennen gelernt hat.

In seiner Mitte zu sein, heisst an sich glauben, und sich eines stabilen Standpunkts bedienen zu können, seine Fähigkeiten einsetzen zu können und unbeeinflusst von anderen Meinungen etwas bewerkstelligen zu können, weil man seine Aufmerksamkeit allein von dieser Mitte aus auf die entsprechenden Dinge lenkt.

Dieser letzte Absatz ist eigentlich, was ich sagen wollte, das andere ist nur Geschwätz. Man muss an sich glauben. Dann, wenn man genügend sich selbst kennen gelernt hat, und Einflüsse von aussen davon unterscheiden kann, dann findet man ein Gespür, wo es um Herzensdinge geht. Das was einem wichtig ist, und vernünftig scheint. Es ist ein klarer Verstand, unbenebelt, unbetrübt.

Schau dich doch mal um, wie oft wir betrübt sein können. Irgendetwas, was uns nicht passt, und schon neigen wir zu gewissen Verhaltensanpassungen.

Der Jugend fällt das besonders leicht, diese Anpassungen zu vollbringen, aber nur weil sie auf der Suche ist nach Lebenslust ist . Sonst gibts Rebellion.
Dennoch verfällt sie eben - aufgrund der Anpassungsfähigkeit leicht ihnen unbwusste Formen von Gehirnwäsche.

Die Älteren, wozu ich alle über 35 zähle, haben die Gehirnwäsche hinter sich , ihre Anpassungsleistung ist vollendet und mit der Lebenserfahrung haben sie sich eine stabile, aber auch starre Position ausgebildet und sind in ihren Urteilen in der Gefahr unflexibel zu werden. Sie werden potentiell der Gefahr erliegen, immer derselbe zu bleiben, ohne jemals sich selbst geworden zu sein.

Naja, "sich selbst werden" ist nur so ein Spruch, um deutlich zu machen, dass man bei sich ankommen kann.

Die meisten Älteren ermangelt es an tauglichen Überzeugungen, die sie zu sich selbst bringen.
In dieser Wlet ist das kein Wunder, da alles sich nur um Dinge dreht, die uns von der (inneren) Ruhe abbringen.
Die (innere) Ruhe kann man auch zeigen, während man in Aktivitäten ist.

Dann blickt man klar, und kann alles viel besser. Man muss mal darauf achten, wieviel Unruh in uns zustande kommen kann, und wie schwer es ist, diese innere Ruhe trotz Anforderungen zu finden. Es ist möglich. Leicht sogar. Aber man muss an sich glauben. Das ist für mich der Schlüßel. Vielleicht gibt es für anders gestrickte Menschen einen anderen Schlüßel. Ich bin sicher, es gibt aber nicht mehr als 6, 8, oder 12 Schlüßel. So viele Typen unter den Menschen gibt es nicht, dass sich unsere Psychologie so sehr unterscheiden würde.

Der Glaube an sich selbst ist jedenfalls etwas, was die Welt um uns herum uns nicht gerade befördert hat, in uns auszubilden.

Daran hapert es meistens. Wir achten einfach zu sehr auf die Schuld, in uns, die uns meist unbewusst ist. Wir fühlen uns schuldig gegenüber anderen, wenn wir frei sein wollen. Das ist so irgendwie zustande gekommen, diese Urprägung.
Der Neid in der sogenannten "solidarischen Arbeitsgesellschaft " auf die sogenannten Schmarotzer die nicht arbeiten, das könnte ein Grund dafür sein.
Schon immer fällt es uns schwer, jemanden etwas zu lassen, was wir nicht haben können. In Wahrheit ist auch hier bloß ein psychologisches Muster wirksam. Die Neider haben sich nie aus freiem und reinen Herzen zu dem entschieden, was sie sind oder tun. Würden sie sich bewusst machen, dass sie Sklaven dieser Ordnung sind, und was diese Ordnung überhaupt ist, würde es auch nicht mehr nötig sein, andere zu beneiden, die einfach nur schicksalsmässig in eine andere Rolle geraten sind.
Sie sind gehirngewaschen von diesem System und haben es nicht bemerkt, deshalb sehen und denken sie alles im Rahmen dieses Systems.

Ich erwähne das nicht ohne Grund. Den solche Dinge sind es, uns unbewustse Prägungen, die uns von dem möglichen reinen Herzen abbringen.
Wie kann ein Herz rein sein, wenn es ausserhalb unseres Selbst steht?
  • Iakchus
  • Iakchus
You need to be logged in to comment