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Nährstoffaufnahme sinnvoll und angemessen planen

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 434

Man sucht sich Nahrungsmittel, die möglichst viel von dem und dies haben.
Denkt man dabei an die Wirkung weiterer Stoffe in Nahrungsmitteln, zB von Oxalsäure?

Oxalsäure findet sich fast überall, aber einige Lebensmittel sind besonders reich davon.
Wer trinkt nicht gerne Pfefferminztee?
Er ist reich an Oxalsäure.

Oxalsäure hemmt nicht nur, sondern fördert auch (in seltenen Fällen) eine Aufnahme von Nährstoffen.
Hemmen tut es Eisen, fördern tut es Kupfer. In den meisten Fällen hemmt es die Mineralstoffaufnahme.

Um zu erfahren, wo Oxalsäure drin steckt, gibt man bei Google einfach das Lebensmittel und Oxalsäure ein, zB "Schokolade Oxalsäure", oder "Birne Oxalsäure". Findet man keine Treffer, kann man davon ausgehen, dass das Lebensmittel keine oder unwesentlich wenig Oxalsäure hat.

Man kann seine Mahlzeiten nun geschickt planen, wenn man die Interaktionen kennt.

Oxalsäure ist zB in Pfefferminztee, Kamillentee, und besonders in schwarzen Tee. Wer Hafer zum Frückstück wählt, weil er auf das Eisen darin setzt, und einen solchen Tee begleitend trinkt, untergräbt die Eisenaufnahme.

Wer die Eisenaufnahme födern will, kann Vitamin C-reiches zu Eisenreichem ergänzen, und auch ein bisschen Essig (da Essigsäure hilft), sogar Alkohol fördert die Eisenaufnahme durch Anregung der Magensäure. Ebenso manche anderen Dinge. Die Magensäure hilft, das Eisen aus der Nahrung zu lösen.

Unterschiedliche Angaben findet man für die Kupferaufnahme bei Vitamin C. Verlässlich scheint die Angabe, dass hohe Mengen von Vitamin C die Kupferaufnahme eher hemmen als fördern. Und geringere Mengen von Vitamin C nur bei gleichzeitiger Einnahme sehr vieler anderer Begleitstoffe und Aminosäuren überhaupt eine förderliche Wirkung hat - weswegen ich Vitamin C zu Kupfer sicherheitshalber einfach nicht hinzu nehmen würde.

Da man gewisse Nährstoffe braucht, sucht man sich Lebensmittel, die viel davon haben, zB Kupfer oder Mangan in Schokolade.
Die Oxalsäure in Pfefferminztee ebenso wie die Oxalsäure in Schokolade fördert die Kupferaufnahme und hemmt Eisen.

Und hemmt leider auch die Manganresorption.

Selbst pur mit Schokolade kann es sein, dass die Oxalsäure der Schokolade das Mangan in der Schokolade zu sehr hemmt. Milch kann in Kombination mit mangenreichen Nahrungsmitteln die Manganresorption jedoch fördern.
Trotzdem scheint Schokolade nicht die beste Quelle für Mangan. Nur für Kupfer.

So suche ich nach weiteren Lebensmitteln, die viel Mangan enthalten. Haselnuss zB.
Nüsse sind genial, weil sie viel von diesen seltenen Nährstoffen haben.
Sie sind nur fettreich. Also wenn man Nüsse isst, isst man einfach sonst nicht zu viel Fett und es bleibt alles im Gleichgewicht.

Ich habe mich kundig gemacht, wie der Nährstoff Mangan resorbiert wird. Ich schrieb das alles auf ein Blatt. In der Regel beschränke ich meine Liste aber auf Nährstoffkategorien, also zB Chrom, Mangan, Kupfer.
Wenn man einmal auf den Trip gekommen ist, lässt es einen nicht mehr los. Und ergänzt im nächsten Schritt wichtige Förder- oder Hemmstoffe.

Bei Vitalstofflexikon.de findet man Lebensmittelübersichten (Rubrik: Lebensmittel).
Bei Nährwertrechner.de ebenso, dort habe ich nach essbaren und für mich in Frage kommenden Nahrungsmitteln mit viel Mangan gesucht (etwas mühsam, weil der Seitenaufbau lange dauert).
Wegfallen tun fast all die Teesorten, weil 1. Oxalsäure drin ist und 2. man 100 gr Tee weniger annehmbar findet über den Tag zu trinken, als zB 100 gr. Weizenkeime. Ausserdem lösen sich manche Mineralien nicht so gut in Wasser. Bis auf Kalium.

Eine Sache ist mir ins Auge gefallen: Der tägliche Bedarf an Nährstoffen wird einfach zu hoch angesetzt. Man sollte also nicht in Versuchung kommen zu glauben, "oh ich brauche aber 1 mg Mangan, jetzt muss ich täglich 100 gr. Weizenkeime fressen". Ich denke, man kann bei Beachtung der hemmenden Stoffe die Hälfte des "offiziel" angegebenen Tages-Bedarfs heranziehen.

Es ist gut, mehrere gute Quellen für seinen Nährstoff zu wissen, um dann auch regelmässig zu wechseln dass man nicht täglich nur eine Manganquelle isst usw.. Denn: Jedes dauerhaft eingenommene Nahrungsmittel kann irgendwo Probleme machen.

Was hat viel Mangan, und was kann man problemlos essen, zB weil man kaum 100 gr. Kapern an einem Tag essen kann: Erdnüsse, Macadamianuss, Cashewnüsse, Paranüsse, um die Nüsse zu nennen, die zugleich weniger Eisen als zB die Haselnuss aufweist (Haselnussmus: 3.8 mg Eisen auf 100 gr Nüsse).
Alle die oben genannten Nüsse haben etwa 0.7 bis 1 mg Mangan pro 100 gr. zu bieten.
Wer keinen Eisenüberschuss hat, braucht auf diese Feinheiten natürlich nicht achten.

So, jetzt muss man diese Nüsse aber getrennt von Oxalsäure einnehmen, also ideal für zwischendurch. Zwischen schwarzen Tee, zwischen Pfefferminztee, zwischen Kaffee.

Die Wirkungsdauer der Oxalsäure wird zum Teil mit 2 Stunden angegeben, was andere Experten als Quatsch bezeichnen. Sie nennen eine halbe Stunde, und wieder andere Experten vermuten sogar nur 20 Minuten. Ich halte mich an eine halbe Stunde. Und bei zwanzig Minuten wirken förderliche/hemmende Substanzen vermutlich nicht mehr so stark.

Wenn man also einen Nährstoff nimmt, und ihn aufgenommen haben will, sollte man ihn bis auf einige Ausnahmen wo Oxalsäure fördert, 20 o. 30 Minuten vor oder nach Oxalsäurehaltigen Sachen bzw. anderen hemmenden Sachen nehmen.
Natürlich gibt es weitere hemmende Stoffe. Phytate, Tannine (Gerbsäuren).

Eisen: Die Eisenaufnahme wird vor allem durch Magensäure gefördert. Es gibt da auch Sachen, auf die man erst nicht kommt. Zum Beispiel Arginin in seiner HCL Form (zu Kaufen bei Aminofactory) steuert per se Magensäure bei, und kann damit die Eisenaufnahme fördern.

Ich wollte hier nur ein Beispiel geben, wie man seinen Tag der Ernährung sinnvoll plant und nicht aus Unwissenheit seinen ganzen Plan kaputt macht, weil man alles zusammen nimmt.

Wenn man zB nach zinkreichen Nahrungsmitteln sucht, um diese aufzunehmen (oder Nährstofftabletten mit Zink), und auch gleichzeitig nach Eisenhaltigem sucht, stört sich beides gegenseitig und man sollte zeitlichen Abstand bei der Einnahme von Zink und Eisen einhalten.
Ich denke, anders wie bei der Oxalsäure, sind bei Mineralstoffinteraktionen 2 Stunden Abstand eine gute Zeitspanne, um auf sicherer Seite zu sein. Die Oxalsäure wirkt m.E. im Darm selbst und bindet Mineralstoffe DORT ab, während die Mineralaufnahme durch die Darmschleimhaut an bestimmte Transportproteine/-enyzme gebunden ist, die sich zB bei Zink und Eisen gegenseitig behindern. Eines dieser Mineralien wird bei Verfügbarkeit dann eher transportiert als das andere.

Übrigens, wenn der Eisenspeicher voll ist, dass man also sehr viel Eisen hat, kann automatisch der Zinkspiegel niedrig sein.

Bericht:
Ich hätte keinen Eisenüberschuss bekommen, wenn Vitamin C und auch Alkohol (in der Spätphase meiner Entgiftung) die Eisenaufnahme durch Chlorella Algen nicht dramatisch gesteigert hätte. Laut manchen Experten ist Vitamin C (durch Reduktion des dreiwertigen Eisens in zweiwertiges) oder Alkohol (über die Magensäure) bei pflanzlichen Quellen für eine Förderung der Eisenaufnahme jedoch nicht sehr relevant, aber es könnten die Aminosäuren in der Alge sein, die diesen "Dienst" erwiesen haben, und dass sich das auch mit Vitamin C, Cystein und Alkohol "verbündet hat". Wikipedia meint dazu, dass Vitamin C und Cystein die Resorptionsrate dann erhöht, wenn gleichzeitig auch qualitativ hochwertige Aminosäuren zugeführt werden (d.h. Aminosäurenquellen, die ein für den Menschen ausgewogenes Verhältnis aller Aminosäuren bieten, und das dürfte bei Chlorella Eiweissen der Fall sein; ebenso bietet Fleisch ein höherwertiges Aminosäurenspektrum auf). http://de.wikipedia.org/wiki/Eisen-Stoffwechsel#Resorption

Ich habe während meiner ganzen Chlorella Kur, von 7 Tagen in der Woche an 6 Tagen kein Fleisch gegessen aber dennoch einen Eisenüberschuss. ALSO muss ich vor allem mit Vitamin C, Cystein (bzw. Acetylcystein), Arginin (als HCL Variante!), Alkohol und den Proteinen in Chlorella die Eisenaufnahme stark befördert haben!

Will man seinen Eisenstatus erhöhen, sollte man zu eisenreicher pflanzlicher Nahrung ein Glas Orangensaft, eine Paprika , Grünkohl oder andere Vitamin C reiche Sachen essen, und pflanzliche Eisenquellen mit tierischen in einer Mahlzeit verbinden . Ich glaube dazu reichen schon geringe Mengen tierische Proteine aus. Eisen aus Fleisch wird einerseits sowieso gut aufgenommen, aber unterstützt auch die Aufnahme des Eisens aus Pflanzen.

Übrigens erkennt man offenbar eine Eisenspeicherkrankheit (vererbarer Gendefekt) bei Ferritinwerten weit über die Norm (zB 500). Wenn der Ferritinwert bei Gesunden im Normbereich ist, können aber andere Eisenwerte erhöht sein und trotz des normalen Ferritin Wertes einen Eisenüberschuss anzeigen.

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Auf folgenden Seiten findet man mehr zur Resorption und Bioverfügbarkeit diverser Nährstoffe:
http://www.vitalstoff-lexikon.de/Spurenelemente/Eisen/

Navigation im rechten Kasten, zB Mineralstoffe, Spurenelemente und dann zB Eisen, Chrom, Calcium usw.. In dem Text gibt es dann jeweils ein Kapitel zur Bioverfügbarkeit oder Resorption.
In der linken Menüleiste findet man auch noch viele Informationen, zB INTERAKTIONEN zwischen Mineralstoffen und anderen Nährstoffen.
Einige Informationen sind sehr medizinisch-technisch, ich überlese sie einfach und achte auf die sich ergebenden Fakten und Schlussfolgerungen.
  • Iakchus
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