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Mystiker

Eintrag von Mipa im Blog Mipa's blog. Ansichten: 338

Vor ein paar tagen stiess ich auf ein buch. Der titel erschien mir zunächst etwas zu ...dramatisch...Da es aber das einzige buch war, dass ich zu mystischen erlebnissen fand, also jemand in der heutigen zeit beschrieb, was in ihm vorging - die autorin zudem seit einiger zeit pfarrerin in der Schweiz ist - bestellte ich es mir dennoch.
Letzte nacht hatte ich auf der arbeit immer mal wieder etwas zeit und begann mit dem Lesen. Sehr bald versank ich in den erlebnissen der autorin, besuchte mit ihr die klosterkirchen, darunter das Hildegard Kloster in Bingen und auch das Kloster Maria Laach (lustigerweise war ich auf die handwerkliche Werkstatt dort vor einigen tagen gestossen, als ich nach etwas suchte...). Ich konnte ihre 'suche' (Inti nannte es treffend 'sehnsucht') - die ganz plötzlich bei der betrachtung eines Jesus-bildes in einer kirche einsetzte- nachvollziehen, ihre zerissenheit, ob sie nun dem Budhismus beitreten solle oder doch wieder dem Christentum, von dem sie sich schon lange abgewandt hatte. Ich musste lächeln, als ihr irgendwann ein lama im budhistischen zentrum sagte, dass es nicht darauf ankäme, dass die visionen, die sie während der medidationen habe, nicht an eine religion gebunden seien, dass sie sich nicht entscheiden müsse und ganz gelassen sein könne.
Ich konnte die entspannung der autorin nachempfinden, ihre freude, wenn sie Jesus-bilder/fresken betrachtete, die allumfassende liebe, die sie durchflutete, die sich mit nichts vergleichen lässt. Sie machte sich auf die suche nach werken von Hildegard von Bingen, Johannes von Kreuz, von Teresa von Avila, Meister Eckhart....Ich verstand, dass sie ihre erlebnisse vergleichen und damit eigentlich verstehen wollte, dahinterkommen wollte, was in ihr vorging.
Wie gingen mystiker früher mit mystischen erlebnissen um, warum wird heute oft belächelt oder gar für verrückt gehalten, was früher anerkannt wurde? Stand man früher den quellen nächer? Wie kam es zu dieser ausgeprägten rationalität? Die fragen der autorin sind sehr interessant und nachvollziehbar.
Mich hat das buch in seinen bann gezogen und ich habe - zumindest in den fragestellungen, aber nicht nur - parallelen zwischen der autorin und mir gefunden.
Mal sehen, wie es weiter geht.....:)
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