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Müssen wir immer in Bewegung sein und voller Ziele?

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 74

Wieviel Frust bringt es, immer ein Ziel zu haben, das wir verfolgen, und das im Morgen liegt, und daher stets innerlich woanders zu sein?

Wieviel Freude bringt es, im Jetzt ein Ziel zu haben, das sich sofort erreichen lässt, und sei es ein bloßer Wahrnehmungsinhalt, der von Dingen ausgeht, die jetzt geschehen und nicht morgen.

Wenn ich etwa nur der Lust und Laune wegen ein Bild male, oder was man eben so - ohne konkreten Gewinn - aus Lust macht, egal was. Aber nicht als Beruf oder weil man ein aufhängbares Bild malen will, nicht weil irgendetwas "er-reichen" will.
Sondern um in diesem Augenblick in diesem Geschehen aufzugehen oder das, was gerade passiert, als eine totale Wirklichkeit zu sehen.

Weil man sich nur auf diese Sache konzentrieren kann.
Weil man dazu fähig ist, sich zu konzentrieren, weil man nicht der Zerstreuung erlegen ist.
Und in der Tat sagte schon Don Juan bei Castaneda zu uns, dass der "moderne Mensch" selten in der Lage sei, sich auf etwas zu konzentrieren.

Es gibt immer so Gedanken, wo man etwas tun will, und man kann das auch tun, was man will, aber man tut es gar nicht richtig, weil man gar nicht richtig dabei ist, und es ist nur ein Pseudo-Tun, weil unsere gedanken woanders hängen.

Warum müssen wir überhaupt immer so viel danach suchen, dass etwas erreicht wird? Warum so viele Ziele, von denen wir uns bewegen lassen. Geregelter Tagesablauf und so, Wiederholungen nur aus Gewohnheit eigentlich.

Natürlich, irgendwo müssen wir uns zB ernähren, aber wer sagt, dass wir dabei nicht auf unseren Körper hören könnten?

Und auf der gegenseite steht doch dieser Augenblick. Diese Leere? Wenn wir eine Leere im Nichtstun empfinden, haben wir das Leben nicht gelernt und dann ist auch klar, dass die vielen Ziele nur Fluchtwege sind, aus unverarbeiteten Traumen.

Ja wir alle sind geschockt von dieser rücksichtslosen Haudrauf Welt.
Bedingungslos werden wir hin und her geworfen von Einflüssen und einmal erwachsen , halten wir das alles für so selbstverständlich, dass die Welt so ist, wie sie ist, dass wir es ihr nachtun.
Und blind werden, gegenüber uns selbst, und dem Punkt, wo wir sind. Hier und Jetzt oder ganz woanders.

Folgen wir doch der Lust. Und prüfen, was dabei heraus kommt. Und dann erinnern wir uns an Abenteuer, wenn wir neue Wege gehen, und uns gönnen, statt Verletzlichkeit zu zeigen, einen kühlen Kopf zu bewahren. Denn die Emotionen sind es, die uns manches verderben. Und die Emotionen sind dennoch frei, indem wir uns ihnen ausliefern, oder noch besser sie verstehen.

Und dann in aller Ruhe herausfinden, dass das Ertragen der Leere überhaupt nicht stattfindet, und nur ein Relikt aus unserer Erinnerung ist, in der wir eine kalte Welt erfuhren, und sie für alles hielten.

Wir hatten nicht Zeit genug, man hat uns sofort in den Verstand geprügelt (in der Schule), um das Geheimnis des Lebens zu verstehen.

Wenn man Zeit hat, versteht man es und sieht das Schöne, und weiss, dass es irgendwo einen Kontrast (die Dualität) dazu gibt, mit dem man sich letztlich abfindet. Weil auf der einen Seite ist die Aussicht schöner, wenn man sich dem Punkt hinwendet, wo man einfach dieses Kontroll-Element der Lebensfreude erfährt.

Viele suchen nur kurzfristiges Vergnügen, aber das ist inicht immer eine wirkliche Freude. Es ist oft begrenzt und hält nicht lange an, wenn man die Freude im Aussen sucht. Wohl kann ein Ding, zB Musik, ein Toaster oder eine Waschmaschine Freude schenken, doch entstehen tut sie in einem selbst. Und da wir viel Freiraum haben, die Welt als Geschenk wahrzunehmen, auf vielerlei Ebenen, haben wir also auch viele Gründe, uns zur Freude zu bringen ...
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