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Monolog

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 73

Ich habe neulich ühber die Welt mich hergemacht, in Worten über ihre Schlechtigkeit.

Ich trage als Wunsch dann in mir, mich noch mal zu überzeugen, dass diese Dinge wirklich so liegen.
Also mal ehrlich. Wir sind Menschen, und wollen natürlich unseren Frieden finden. Mir gehts genauso. Aber ich finde ihn nicht, ohne meine Position zu definieren.
Ich ärgere mich nicht, dass die Welt so ist. Natürlich äergert ES mich, dass die Dinge so liegen. Es ist aber eher abstrakt. Man fragt sich, was erklärt diese Dummheit in der Welt. Man findet viele Antworten, nur wenige Ansichten, aber ganz oft, dass man gar keine weiteren Gedanken dazu hat.

Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und meine, dass wir oft einfach kein bock haben, das schwierige Rätsel in die Hand zu nehmen, warum die Dinge so liegen. Manche kommen sogar auf abstruse Ideen, weil es unsere Natur sei, sind wir böse. Andere wiederum meinen, das ist nicht böse, nur natürlich.

Menschen verhungern während andere Porsche fahren.

Es ist nicht moralisch gemeint.
Es ist ein Bild. Es zeigt unsere Gleichgültigkeit. Und Moral ist etwas, was Du in die Tonne kloppen kannst. Moral ist kollektive Eifersucht auf Verstöße dessen, was andere für Lebensweisheiten aufgestellt haben.
Ehtik ist ein Abzweig der Moral, und die beliebigen Entstellungen und Verstellungen durch wissenschaftliche Räte und gängige Justizsprechung zeigen die Willkür dabei. Rechtssprechung ist Gewohnheitsrecht, das ist so. Alle einigen sich nur auf gängige Praktiken. Das Grundgesetz umzusetzen würde unser ganzes Leben auf den Kopf stellen. Das ist alles Moral, was Recht heute ist, oder was Leute tun oder lassen sollen. Geh arbeiten!
Sonst bist du ein Taugenichts.
Gewissen ist etwas anderes, es ist unwandelbar und Ausdruck unseres menschlichen ungetrübten Zuganges zur Wahrheit des Selbst.
Beinahe alle Menschen können gröbere Formen des Gewissens in sich spüren, wonach man den Lebensweg oder die Arbeit eines anderen nicht unnötig stört, oder erschwert.
Man spuckt nicht auf den Brief, den ein Posttrräger später austragen muss.
Auch wenn man eigentlich irgendeine Behörde oder auch Bundeskanzler postalisch benachrichtigen wollte, dass man nicht einverstanden ist, mit einigen ach sehr vielen Dingen.

In diesem Brief würde ich fünftausend Mal wiederholt nur rein schreiben: Hallo und guten Tag, auf Wiedersehen. Denn diese Briefe von "modernen exkommunizierten Protestanten" (von Protestlern abgeleitet), diese Briefe werden ja doch nicht gelesen. Ach ach ach.

Das Gewissen würde Zwangsarbeit für unzulässig erklären, auch in der legalisierten Form, wie sie heute auf Hartz Vier im ach so reichen Deutschland der Fall ist.

Nur ein Beispiel, verstehen Sie mich nicht falsch.

Ja. Auf dem Weg unseren Frieden zu finden, muss man sich irgendwann wohl oder übel auseinandersetzen mit diversen Teufeln. Manchmal fesselt es einen, wirft einen regelrecht um. Seit mehr als hundert Jahren beschäftigt mich nun, ein alter Tattergreis geworden, die Gesellschaftskritik, und da haben wir den Salat, lebenslang geschimpft und gewettert, aber wo ist denn die Perspektive? Eines Tages werden die Lebensuzmstände, die mir heute vielleicht noch Freiheit schenken, vorbei sein. Und dann muss ich in diesen Hexenkessel eintauchen. Jetzt aber weiss ich, worauf ich mich dann einlassen müsste. Weltliches und Allzumenschliches. Man geht da seine Arbeit nach, oft in miesen Verhältnissen, die einen daran erinnern, dass das Mittelalter wieder live zu erleben ist, Geschichte nahe.
Was ich hier tue, so in manchen Umtrieben, ist doch was wir alle tun. Unsere Position abackern. Eine Position, die uns stabil macht. Eine Ansichtsweise, ein Verständnis auch unserer Bedeutung und Rolle. Ob für uns oder in der Welt, letztlich ist es immer für uns.

Es ist unsere urtypische Suche nach uns selbst, mit 20 kommt ein Impuls, mit 30, dann ein ganz gewaltiger so um die 40. Manche vertsiefen mit 40, resginieren , kehren den Blick ab von sich selbst und den Wünschen darin, mit 60 werden sie dann verbitterte Nachbarn sein.
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