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Monolog eines Alltagstrott' lers

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 110

Und was diverse Verhaltensstörungen angeht, die uns befallen (ich will nur Beispiel sein), werden wir diese doch immer mehr als eine Gestaltungssache begreifen.

Wenn wir entscheiden lernen, sie abzulegen zugunsten einer wirklichen Erfahrung.

Natürlich geht es bei mir höchstpersönlich darum, dass ich mich durch das Schreiben quasi aus dem Chaos einer Welterfahrung therapiere.
Ja der hat es nötig, dass hast Du ja gleich gewusst. Aber wer hat es nicht nötig? Die Welt ist eine Schreibe. Wir denken sie, bündeln sie durch Vorstellungen und daraus hervorgehenden Bewertungen, Einordnungen, und Gefühlen auch. Und die Gefühle sind das Entscheidende.
Sie sind die Wurzel unseres Daseins. In diesen gründen wir, und oft können wir sie nicht kontrollieren (im Sinne von zulassen, vermeiden).

Ich kenne viele Leute, die mehr als nur gestresst sind, sondern recht extrem Selbstverloren. Sie sidn Extremisten. Das muss Du dir mal vorstellen.

Ich meine, der Alltag mit der millionenhaften Ausdünsting pflichtbewusster Sebstvergessenheit, umlagert jedes Streben zu sich selbst vorzudringen.
Ich sehe ein Bedürfnis nach Selbstzentriertheit, VERWURZELUNG IM LEBEN, im eigenen Rythmus . UND WUNDERE mich ernsthaft seriös ohne Quatsch und so weiter, DASS DIE MENSCHEN DAS ALLES SO MITMACHEN.
Ich mache es zwar auch mit, und verstehe so auch ein wenig, dass in der Masse einfach keine Gestaltung eines Widerstandes aufkommen will, weil man lieber sein Leben geniessen will. Was mich angeht, will ich es bewusst erleben und nicht verleben von einer Hatz auf die nächste Jagd für Dinge, die ich im Leben immer wieder neu haben muss, damit auf diese Weise ein angenehmes Gefühl sich einstellt.
Ich verstehe es. Aber trotzdem wundert es mich, dass es so eng ist . Dass es sehr exotisch anmutet, etwas in Frage zu stellen. Gehorsam hat die Schule allen eingetrichtert, eine Knasterfahrung als WARNUNG.

Keiner sagt ihnen bzw. uns, dass es etwas Wichtigeres als Geld gibt.
Als hätten sie unterwegs das Leben vergessen, und so entscheiden sie auch alles (sehr lebensfeindlich die Politik zB).
Sie haben es in sich selbst auch vergessen zu erforschen. Weil ihnen keine Zeit bleibt. Das eben kennen zu lernen. VOn Anfang an abgelenkt und mit Karriere und Geld infiziert, wie moderne in Kleid und Krawatte gestopfte Affen. Ja tut mir leid, es ist nicht böse gemeint, aber doch eine Wahrheit. Sie machen es nur, weil es ihnen eine einfache Möglichkeit ist, einfachste Bedürfnisse zu stillen, und einfach wird es WEIL ES ALLE machen. Wofür dann der ganze Umweg in Kauf genommen wird, während andere Wege (angeblich) verstellt sind. Würden die Affen vorgeführt bekommen, dass massive andere kürzere Wege benutzt werden, und es ist in Ordnung diese Wege zu nutzen, würden sie dann auch diese kürzeren Wege benutzen.

Als ob alle Menschen an einer Philosophie der Zombies teilhaben, denn wir verhalten uns gegenüber uns selbst wie Zombies, zerfleischen uns für die Sorgen materieller Dekadenz und Wahnsinns. In Zeittotschlagen. Auch anderer Leute Zeit.

So sehe ich das. Diese ganze Welt des Materialismus ist krank . Ich komme darauf nicht aufgrund linksgerichteter Ideologien und Steilvorlagen von marxistischen Denkfabriken, sondern aufgrund der Analyse menschlicher Bedürfnisse.
Ich bin erst mal der Auffassung, das man sich die existentielle Sicherheit überlegen muss, am besten einzurichten. Und dann erst was anderes. Die haben es total auf den Kopf gestellt, ein typisches Zeichen der Ausbeutung und Machtausnutzung. Verbrecher.

Wer sich und das Leben nicht kennt, wird diese Bedürfnisse , die in uns liegen, auf eine sehr oberflächige Weise auswählen können und lebenslang kurzfristigen Höheflügen und einem Schwelgen nachgehen. Aber nicht wirklich glücklich sein. Irgendwann ist man auch zu alt für die Frische bis 50.
Und diese Zeit stiehlt man uns.

Und in Anbetracht einer DAUERHAFTEN EXISTENZBEDROHUNG DURCH NICHT GEWÄHRLEISTETE SICHERHEIT , wird der Mensch zurecht geprügelt in seinem Gefühl, Denken und Handeln, und nimmt, was er kriegen kann, um die Angst zu beschwichtigen.

Nun könnte mein Spucken auf der Straße eine Angewohnheit sein, aber es ist legendär harmlos, und ich spucke bewusst nirgendwo, wo einer was tut oder machen wird. Ich habe mal gesehen, wie Rotz an einer Ampelknopf hing. Das ist ekelhaft. Ich versuche mir abzugewöhnen, zu spucken um meine Beschwerde auszudrücken.

Ich habe das Spucken in den letzten Beiträgen hier auch nur ironisch benutzt, und übertreibe.

Immerhin will ich kenntlich machen, dass auf dem Weg, den wir als Lichtwesen gehen wollen, negative Gefühle oder Zustände die grössten Störeinflüsse sind. Lichtwesen sind wir alle, weil wir in uns ein gewisses Streben entdecken können, nach einer Art objektiv gültiger Lebensauffassung. Ein Gewissen des Lebens, und die Moral einer Kultur steht dem manchmal entgegen. Naturvölker betonten das , was im Leben von sich aus empordrängen wollte, statt es zu verdecken, wie heute oft üblich. Man kackt sich lieber in die HOse als eben in die Büsche zu gehen, was würden die Leute denken!

Nun könnte man sich vorstellen, dass man sich einfach so gut wie möglich davor schützt, vor diversen Störeinflüssen, ohne zu auffällig zu werden. Denn mit Atemmaske werde ich nie rumlaufen.
Die Erfahrung von Zeit lass ich mir doch nicht durch diverse Störenfriede nehmen, die das Autofahren, das muss man schon sagen, sehr selbstverständlich finden.

Wenn wir auch alle jeden Tag arbeiten müssen, kann ich die Angewohnheit verstehen. Man sollte drei Tage komplett nichts machen, keine Motoren, keine Flugzeuge. Was wäre das schön, und wir hätten immer noch genug. Aber dann sind da die Industrien, die Ressourcen verschwenden würden, wenn sie immer wieder unterbrochen werden. Die effektivste Produktion ist eine anhaltende Produktion. Es ist wie zum Verrückt werden. Die Frage ist: Müssen wir wirklich so viel haben, oder ist erlebte und selbst ausgewählte Lebenszeit nicht viel wichtiger?
Wofür wollen wir leben? Tja.
Ja, jaja, ich weiss, es ändert sich ja doch nichts. Ich würde langsam auch anfangen dran zu glauben, und den Schrecken , den die Nachkommenschaft erlebt, bliebe mir gleichgültig, hauptsache man kann jetzt noch ein bisschen was geniessen was man noch hat oder bekommt im Leben.
Wenn ich nicht um den Aufstieg wüsste.

Jedenfalls bin ich innerhalb von zehn Jahren diversen Umwälzungen der Gewissheit ausgesetzt gewesen, Dinge, die jeweils neu hinzukamen und mein Weltbild auf den Kopf stellten und nun endlich ist das Ziel vor Augen.
Zuerst begegnete ich telepathisch Schamanen , dann stellten sie sich als Ausserirdische heraus, zeitgleich entdeckte ich die Möglichkeit mit Engeln zu reden, mit Bäumen. Mit Mutter Erde. Mit allen denkbaren Lebewesen. Und was man dann manchmal so ein Stück mit dieser Führung geht, kommt man zu diversen Einstellungen dem Leben gegenüber - wenistens als Ideal - und ich zumindest empfinde die Welt da draussen als recht grausam im Vergleich mit dem, was das Leben lehrt, das lebenswert sei.

Weil mich die Führung aus der geistigen Welt in eine Integrität ins Leben führte, die eben einen scharfen Kontrast bildet auf das, was man im Alltag normalerweise so vor sich hinlebt (sich jeden Tag neu vergisst und neu sammelt, statt irgendwie bei sich zu bleiben und dieses Erlebnis in einem Kontinuum zu erleben; der Arbeitsalltag schneidet uns in Stücke).
So komme ich auf eine Lebensweise, die unbedingt momentan fehlt, wo die oberste Priorität die Sicherheit ist.

Da der Aufstieg kommt, kann man sich freuen, dass es diese Sicherheit noch bald geben wird, als eine Folge diverser Veränderungen.

Mein Spucken versuche ich mir abzugewöhnen, denn es wäre ja doch entsetztlich , sich vorzustellen, jemand verstünde die Geste. Er würde sich ja doch nicht vom Autofahren abhalten lassen. Aber stinken tun Sie trotzdem.
Doch auf diese Weise schaffe ich es ja nur, meine eigene Vorstellung von dem, was momentan zu (er)leben ist , zu zerstreuen.

Man darf sich gar nicht zu sehr gefangen nehmen, und es lohnt dennoch nicht, seine Wahrnehmung zu sehr abzuziehen, bis man in einem Tunnel landet. Das ist ja genau das, was die eigene Niederlage bedeutet. Die moderne Eingelulltheit (Tunnel der Wahrnehmung), ist ein Symptom tiefen Mangels an Willen, sich mit seiner Wahrnehmung gegenüber der Welt durchzusetzen.
Es fehlt die Übung.
Man lässt sich in seinem Traum abdrängen, weil man andere nicht belästigen will, lässt sich dafür lieber belästigen. Der moderne kleine Masochist.
Übrigens, muss man nicht unbedingt äusseres tun, auch was gestik betrifft, um innen etwas zu bewirken.
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