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Mantras chanten - ohne Unterlass möglich und hilfreich

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 321

Eine grosse Liste mit Mantras habe ich erstellt auf Youtube
Chanting - Healing soul, mind and body - Enlightment

1. Mantras? Funktioniert das?
Es funktioniert sogar sehr gut.
Sie funktionieren beim aktiven aufmerksamen Zuhören, und sie wirken stärker wenn man selbst mitchantet.
Meinem Verständnis nach sieht die Sache so aus: Es werden in unserem Gehirn oder Bewusstsein durch den Klang der Silben länger vorherrschende Energieformen gebildet - und zwar durch das kontinuierliche Chanten dieser Energieformen. Umso öfter man sie wiederholt, desto nachhaltiger bleibt in unserem Kopf ein Echo zurück. Das geschieht übrigens auch mit allen in Worten gefassten Denkinhalten im Alltag. Ebenso mit schlechten, wie mit guten Launen: Alles, was wir denken, hinterlässt einen Impuls, der über den Augenblick des Gedachtwerdens hinauswirkt! Nur haben diese von uns im Alltag geschaffenen Energieformen keine Äquivalenz zu höheren seelischen oder geistigen Qualitäten, oder sagen wir es ist selten der Fall.
Ein Mantra bildet eine Brücke zu der jeweiligen, spirituellen Bedeutung. Am Anfang der Worte war die Welt noch spirituell und alles aus dem Gesichtspunkt des Bewusstseins geschöpft - das nur nebenbei gesagt. Bei einem Mantra ist das Wort eine Brücke zu der jeweiligen spirituellen Bedeutung, die auf letztlich geheimnisvolle Weise für uns wirkt.
Man kann als Ansatz auch als Neurolinguistisches Programmieren betrachten, aber es ist nicht wirklich gleichbedeutend. Denn es geht über die Gehirnfunktionen (Gedanken) hinaus, und betrifft auch die energetische Ebene (wodurch Heilungen veranlasst werden können) - geschweige betrifft es beim Chanten eine astrale Ebene, wenn geistige Wesen wegen dem Chanten zu einem kommen.

Ein einmaliges oder dreimaliges Chanten dürfte nur bei gewisser Übung einen grossen Effekt haben, wonach dieses einmalige Chanten mit einem Schlag die gewünschte Energieform manifestiert die wiederum das Wesen oder die seelischen Qualitäten wachruft.

Erfolgverheissender ist das wiederholte Chanten.
Diese Energieformen bringen uns seelische Qualitäten, von denen unser Bewusstsein angefüllt wird, sie wirken auf den Körper um zB Heilungen zu unterstützen, oder rufen Wesen, die uns energetisch/mental/geistig oder körperlich helfen. Allgemein kann man sagen, unsere Schwingung wird verändert.

Bei "Om mani padme hum" (ausgesprochen: "oh mani peme hum") ist das sehr einfach. Wenn man dieses bereits rezitieren kann, kann man sich an schwierigere Mantras wenden.

Wichtig ist zu versuchen die originale Aussprache zu treffen. Dazu helfen die Youtuibe Videos. Wer Lust verspürt, sucht sich seine entsprechenden Mantras, entweder zielgerichtet oder wegen der einfachen Aussprache.
Nur sollte man versuchen nicht jene Videos zu erwischen, die aus dem Westen stammen und wo man mitunter manche Wörter mit Akzent ausspricht. In meiner Linkliste habe ich solche Videos nicht gelistet, da sind nur Videos die ich als authentisch empfinde.

Welche Mantras man wählt, bleibt dem Geschmack überlassen. Es gibt Mantras zur Anrufung von geistigen Wesenheiten (zB Lakshmi, Ganesha, Krishna oder Rama), ebenso wie zur Anrufung innerer seelischer Qualitäten (zB Om mani padme hum) oder zur Reinigung (Benzo satto hung).
Es gibt tibetanischen Buddhismus (Sanskrit) , es gibt hinduistische Mantras (in Hindi). Man kann alles durcheinander schmeissen, denn es gibt keine "Gegnerschaft" dieser Wesen, die man tatsächlich anrufen kann. Ich bin medial , habe mit diesen Wesen und Engeln darüber gesprochen. Das einzige Problem ist, dass man nicht unendlich Zeit hat alles zu lernen und mitzuchanten. Aber ansonsten kann man nichts verkehrt machen was die Häufigkeit und Verschiedenheit angeht. Tibetanischer Buddhismus lässt sich problemlos mit Hinduismus zusammen an einem Tag oder gar einer Stunde chanten.

Zwei schöne Mantras, das erste schwieriger zu lernen, das zweite sehr einfach aber nicht wirkungsloser:

Text im Video


Text: Om namo Bhagavate Vasudevaya
Hilfe zur Aussrpache: http://en.wikipedia.org/wiki/Om_Namo_Bhagavate_Vasudevaya

Vasudevaya ist ein Mantra zu Vishnu und Krishna.

Man ruft mit diesen Mantras Qualitäten, geistige, energetische Formen wach, bzw. ruft (bei Vasudevaya) die entsprechende geistige Wesenheit.

Man feiert mit diesen Mantras auch diese geistigen Wesen, und drückt damit Huldigung und Würdigung aus, wie sie auch von der Sonne auf alles Leben ausgestrahlt wird. Eine Freude am Dasein (analog der Freude des Lebens können wir uns über das Dasein dieser Wesenheiten oder Qualitäten freuen). Die Wesen, ausserhalb unserer irdischen Ebene, erfahren eine Huldigung allein schon durch die kosmische Ebene; dort wird alles gehuldigt, was dem Licht nahesteht (wenn der Aufstieg k0mmt, werden wir das auch in uns erleben, dass alles Leben eine Art heilige und ehrenvolle Freude darstellt).

2. Wie lernt man Mantras?
Wie man eine Sprache lernt, nur braucht man dazu nicht die ganze Sprache nur die Aussprache einzelner Worte lernen. So wie man ein Gedicht lernt. Dazu gibt es viele Wege, und es bedarf nur des Textes. Die Umschrift von Texten, die in einer anderen nicht romanischen Schrift gehalten sind, ist dabei nur eine Annäherung, und die Aussprache (zB für Deutsche) ist oft verschieden.

Zum Beispiel :
"Om shreem om hreem shreem hreem kleem shreem kleem Vitteshwaraye namaha"
Es wird gesprochen als "Om shrim hrim ...", wobei das Hrim (hreem) etwas schwieriger auszusprechen ist, genauso wie in anderen Mantras manchmal das Shree (sri).
Da hilft es eben den Text von jemanden vorgesungen zu bekommen, UND die Umschrift (zur Orientierung und zum Lernen) vor sich zu haben.

Tip: Man kann mit Firefox und "Video ultimate downloader" (Addon) die Youtube Videos runterladen und mit dem VCL Media Plyer dann gewisse Zeilen als Loop abspielen - das ist sehr gut um ein schwieriges Mantra aussprechen zu lernen.

Weitere Tips : Um solche Worte zu lernen, kann man Schritt für Schritt vorgehen , Wort für Wort - man legt beim Ansehen eines Videos die Aufmerksamkeit auf das eine Wort , das man zuerst lernen möchte, und lässt die anderen erst mal vorbeiziehen bis das eine Wort wiederkehrt.
Bei manchen Mediaplayern gibt es auch eine "Loop" Einstellung.

Die Bedeutung der Mantras zu verstehen, vertieft die Wirkung der Mantras. Eigentlich sollte man ja wissen, was ein Mantra bewirkt. Man braucht es nur ungefähr zu wissen. Die Quintessenz ist wichtiger, die Grundaussage.
Im Internet gibt es viele Seiten zu Mantras, und man gibt einfach als Suchbegriff das ganze Mantra ein (oder den Beginn). Manchmal hapert es an der Umschrift, dass man keinen genauen Treffer findet (aber gewöhnlich ist die Umschrift bei Youtube bereits adäquat).

Und die Wikipedia Seiten zu den hinduistischen Gottheiten oder Wesen ist auch sehr hilfreich - zum Teil sind die englischen Seiten unvoreingenommener und ausführlicher.

Manchmal gibt es verschiedene Geschwindigkeiten mit verschiedenen Betonungen. Zum Beispiel diese und eine andere Version des Gayatri Mantras. Das erste fand ich gut zum Lernen, aber vorziehen tue ich die Aussprache des zweiten (bzw. wähle das zweite verlinkte Video zum Mitchanten). Oder ich chante die erste Version mit einer etwas anderen Aussprache.

Wenn man dazu noch eine dritte Variante wählt, kommt man auf die Gemeinsamkeiten und versteht besser, worauf es phonetisch bei der Aussprache ankommt. Übrigens gibt es bei der dritten Variante einige zusätzliche "OM" . Einmal am Ende des Mantras, bevor das "bhūr bhuvaḥ svaḥ" wiederholt wird (siehe die Umschrift des Gayatri unten).
Und ein Om kommt bei dieser Variante auch vor "tát savitúr váreniyaṃ", also "om tát savitúr váreniyaṃ".

Mit der Zeit entwickeln wir ein Gefühl für die Aussprache.

Gayatri Mantra (Version 1)
oṃ bhūr bhuvaḥ svaḥ
tát savitúr váreniyaṃ
bhárgo devásya dhīmahi
dhíyo yó naḥ pracodáyāt


Gayatri Mantra (Version 2)
oṃ bhūr bhuvaḥ svaḥ
om tát savitúr váreniyaṃ
bhárgo devásya dhīmahi
dhíyo yó naḥ pracodáyāt om


Auf den ersten Blick wirkt es schwierig, aber wenn man sich erst mit nur einem Wort, dann einer Zeile beschäftigt, wird man sehen, dass es Spaß macht, mitchanten zu können.
Die Mantras (beim Anhören der Videos) mitzuchanten verstärkt den Effekt, als wenn man nur selbst chanten würde.

Ich denke die beiden zusätzlichen Om sind nicht entscheidend ob das Mantra wirkt; - es ist das OM bekanntlich ein Grundmantra, es wird "Klang des Absoluten" (oder "Klang des Einen") genannt. Es gibt oft mehrere Versionen eines Mantras, die wohl nur feine Unterschiede in der Wirkung haben (evtl. eine erweiterte und ergänzte Bedeutung).
Das Besondere in der Sprache von Sanskrit und Tibetanisch ist, dass die Worte aneinander gereiht eine ganz besondere Bedeutung annehmen.

Obiges Gayatrie ist ein Mantra das die spirituelle Sonne anspricht. Vor allem Selbstgewahrsein und Selbsterkenntnis, eingebettet in Erkenntnis, Wärme, Wissen, Weisheit, Freude .

3. Materielles, Äusserlichkeiten? Über die Wirkung
Viele erhoffen sich materielle Wunderdinge, reichen Geldsegen, die schönste Frau , den reichsten Mann, und alles mögliche, was in Äusserlichkeiten besteht. Eine typische Eigenschaft des materialistischen Zeitalters. Man sollte da nicht zu viel erwarten. Alles , was geschieht, steht im Einklang mit unseren seelischen Bedingungen und wenn man in seinem Seelenplan nicht begründet hat, dass man Millionär wird, dann wird man es nicht und wendet man 24 Stunden am Tag ein Mantra an. Aber es ist auf jeden Fall ein besseres Schicksal möglich, da man einfach mehr Intuition und Geschicklichkeit im Alltag aufbauen kann, und auch mehr Selbstintegrität erfährt. Vergessen wir nicht, ändert sich unsere Wahrnehmung, kann sich Schicksal ändern - weil wir aufgrund wahrgenommener Inhalte alles denken , planen und beurteilen werden. Wenn wir in der Wahrnehmung nach negativen Dingen fahnden, werden diese Dinge auch aufgefunden . Begleitet unsere negative Empfindung als Reaktion auf diese Wahrnehmung unser Handeln, werden unsere Taten anders inspiriert, als wenn wir durch Mantras viel eher in die Richtung seelischer Empfindung gelenkt werden, wo es die Negativität ja nicht gibt.

Es ist allerdings schon so, dass manche dieser Mantras nach aussen wirken, weil sie die Aura klären, und damit die Resonanz (Anziehung) verändern. Es gibt Mantras, und Wesenheiten, die bei ihrer Tätigkeit auch nach aussen gerichtet sind, und wenn irgendwo von "Wohlstand" die Rede ist, kann man es so verstehen, dass allgemein einfach bessere Fügungen, und das Geschick im täglichen Umgang mit anderen Menschen verbessert wird (man zB weniger Anfeindung erhält). Andere Leute verhalten sich anders, wenn unsere Ausstrahlung entsprechend ist.

Was ich bei täglichen Praktizieren gemerkt habe, ist dass man innerlich ruhiger wird, eine geklärte Wahrnehmung erhält, und sogar ein besseres Charisma. Daneben hat es viele Effekte auf die Gesundheit.
Beinahe alle Mantras wirken auf das Chakrensystem vorteilhaft. Manche gezielter als andere.

Überhaupt, wenn Mönche heilige Texte rezitieren bzw. chanten werden diese Worte , die von Licht, Gott und Erleuchtung handeln, stark auf unser Unbewusstes wirken, selbst wenn wir die Worte nicht wirklich verstehen.

Ich hatte einen Muskelschmerz, und dann rezitierte ich (zusammen mit dem Zuhören eines Videos) ein enstprechendes Mantra der Reinigung und der Muskelschmerz verschwand bald.

Als ich Vasudevaya (Avatar von Vishnu, Verkünder der Bhagavad Gita) anrief, konnte ich medial sehen, dass er nach einiger Zeit kam, und mich fragte ob er denn was tun dürfe, und ich ihm es erlaubte; dass er da etwas mit mir im Kopfbereich machte , energetisch, aber erst nachdem ich die Erlaubnis gab. Das soll irgendeine Reingungsarbeit sein. Ich soll ihn nun jeden Tag anrufen. Am dritten Tag sehe ich eine Veränderung. Am ersten Tag war da eine Art energetischer Stab, der aber in Richtung zur Stirn nach vorne gebeugt war, und mittlerweile ist dieser Stab etwas senkrechter. Er wird mir sagen, wann es beendet ist.
Ich empfinde seit dem Beginn des Chantens auch viel mehr Kraft, auch zB um meine Ernährung umzustellen, so hat mich Vasudevaya noch darum gebeten, damit meine gesundheitlichen Probleme verschwinden.

4. Die Wesen bitten näher zu kommen, und in den Süden gerichtet chanten
Offenbar stellen sich die Wesen sich erst zu einem, und beobachten, nachdem man sie gerufen hat - und es ist so, dass man erst eine Erlaubnis geben muss, bevor sie näher zu einem kommen und Dinge wirklich verbessern. Oder eine Absicht formulieren muss, wobei sie helfen sollen.
Also hält man sich zwischenzeitlich beim Chanten vor Augen , bei welchen Problem man eine Hilfe möchte, und erlaubt dann auch der Wesenheit tätig zu werden, was im Stillen ebenso funktioniert wie mit irgendeinem ritualisierten Spruch, der diese Absicht hat. Es ist , als würde man die Wesen bitten herein zu kommen (in den Bereich der Aura ).
Diese Wesen wirken ähnlich den Engeln. Sie würden auch so helfen, doch umfassender und direkter ist es, wenn man ihnen im Geiste die Erlaubnis (Einladung) erteilt.
In einem gewissen Sinne, ist es wie eine zeitweilige Verbindung . Man hat einen (angenehmen) Gast... - man sollte diesen Gast nicht als Gast ansehen, sondern als liebevolle Vereinigung begreifen. Wenn man ihn gerufen hat, bleibt er eine Weile, bis die Wirkung des Mantras verklungen ist.

Aus dem hinduistischen Bereich hat man da eine grosse Auswahl. Eine jahrhundertealte Traidition hat ein energetisches Gedächtnis geschaffen, und diese Wesen oder Qualitäten in diesen Kontexten der Mantras zum Anrufen gestärkt. Aber dass sie kommen, liegt nicht an diesem energetischen Gedächtnis, sie sind überall , genauso wie die Engel. Das kollektive Gedächtnis erleichtert uns nur das Anrufen.

Der Süden (Die Sonne)
Jede Himmelsrichtung hat ihre eigene Qualität. Generell ist es zu empfehlen, in Richtung Süden stehend oder sitzend zu chanten (liegend? dann der Kopf und der Blick in Richtung Süden).

Das ist die Richtung der Sonne und der damitu verbundenen Qualitäten. Wer feinfühlig genug ist, merkt den Unterschied zum Beispiel zur Himmelsrichtung des Morgen im Osten. Im Süden erscheint das chanten stabiler, es erhält einen Bewusstseinsraum, der für eine gewisse "Wahrnehmungsneutralität" sorgt. Es ist, als erlebte man die Dinge aus neutraler Perspektive, und es ist doch sehr warm und aufgeklärt. Es ist analog Mittags (Süden), Morgens (Osten), Abends (Westen), Nachts. Bei einem Mantra wird auf irgndeiner Weise etwas in uns angesprochen, das am besten zu der Zeit passt, wo wir und Hier und Jetzt fühlen, ohne Anfang oder Ende. Als ein "So ist es".

5. Wie lange chanten?
Ich würde sagen, umso länger desto besser. Es gibt so eine Zahl 108 , die man als optimal ansieht (108 mal chanten). Aber ich denke, es kommt nicht genau auf diese magisch anmutende Zahl 108 an.
Meine Erfahrung: etwa 50 Mal chanten (etwa zehn Minuten bei einem kurzen Mantra) kann ein Wesen oder die entsprechende Qualität die ganze Nacht bei sich halten (wenn man in diesem Fall abends chantet). Vorausgesetzt man hat schon etwas Übung oder sonstwie Erfahrung mit Engeln, geistigen Kontakten oder einfach eine gute Intuition oder geöffnete Wahrnehmung (=geöffnete Chakren!). Ansonsten sollte man sich vielleicht täglich eine bestimmte Zeit suchen, und 30 Minuten chanten.

Man kann auch beim Spazierengehen chanten, im Stillen. Wenn kein Mensch zu sehen ist, dann tat ich es auch schon laut. Aber die Engel und Wesen sagen mir, das könnte zu einer gewissen Unbehaglichkeit führen, wenn man jemanden begegnet der einen plötzlich hört, und der einen für bekloppt hält (diesen Blick spürt man ja und dann macht man sich ziemliche Gedanken; das Kopfkino startet). Ausserdem fällt einem das Atmen schwerer wenn man chantet und gleichzeitig geht .
Deshalb chante ich draussen gewöhnlich im Leisen oder ganz im Stillen. Zuhause aber singe ich regelrecht mit.

Chanten erzeugt ein sehr angenehmes Gefühl und vermittelt Ganzheit, man spürt auch die kosmische Liebe (die die Wesen und Qualitäten vermitteln). Man spürt diese Wesen um sich herum. Und es spielt keine Rolle, wieviele man von ihnen gerufen hat. Sie alle wirken auf verschiedenen Ebenen und sogar zusammen, indem sie sich einander verstärken, wenn es bestimmte Dinge für sie zu tun gibt (zB energetisch unsere Aura oder Chakren aufräumen, das tun sie sehr gerne).

Rein reduktionistisch-materialístisch gesehen hat Chanten eine Wirkung auf das Gehirn, weil unsere Gedanken durchs Chanten von den vielen Bildern und dem Kopfkino abgebracht werden.
Kopfkino ist es, wenn wir uns andauernd etwas überlegen wie es ausgehen kann, wie etwas aussieht, was nicht vor Ort ist. Das tun wir ständig. Aber wenn wir chanten, werden die Gedanken beansprucht durch das Mantra oder die gedachte Absicht des Mantras (zB an die Wesenheit zu denken). Sprich, die Gedankenwelt wird ruhiger.
ABER natürlich ist Chanten weit mehr! Die Wesen gibt es wirklich, die Magie des Willens existiert wirklich!

Um zu meditieren habe ich von jemanden (Youtube) gehört, der empfiehlt die Gedanken als Wolken vorbeiziehen zu lassen, ohne in diese Wolken zu "steigen", oder sich zu sehr mit ihnen zu befassen. Als wären Gedanken Wolken und wir werden zum Beobachter (was bloß ungewöhnlich für uns ist). Dann entstehen Lücken, Abstände bei diesem vorbeiziehenden Gedanken bzw. Wolken, und die Lücken lässt man größer werden, und bald hat man den Dreh raus diese Lücken größer werden zu lassen, und man findet allmählich zur inneren Stille.
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