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Liebe und Paradies

Eintrag von JustInForAll im Blog JustInForAll's blog. Ansichten: 116

Jesus sagt: Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher ins Paradies gelangt.

Warum hat er das gesagt und was meinte er damit:

Man sollte dabei erst schauen, wie Gier entsteht.
Gier ist ein Charakterzug, der nie satt wird.
So ein Mensch bekommt, egal von was, nie genug.
Wann geschieht das beim Menschen?
Wenn er keine Liebe mehr im Herzen hat.
Er liebt nichts wirklich und nichts macht ihm Freude, also braucht er eine Ersatzbefriedigung.
Einige Menschen kaufen sich unter diesem Umstand dumm, dämlich und bankrott.
Dann gibt es welche, die gierig auf Macht und Geld sind und die sind die weitaus gefährlicheren Gierigen in den menschlichen Gesellschaften.

Wenn ein Mensch keine wirkliche Liebe mehr im Herzen hat, geht er über Leichen für sein Wollen. Das macht ihn so gefährlich.
Es ist einem solchen Menschen kaum was heilig. Er kennt kaum Mitgefühl und verletzt andere Menschen, um an seine Ziele zu gelangen.
Er ist der ärgste Narziss. Wobei ich hier die Definition von Narzissmus kritisieren möchte.
Man sagt nämlich, dass Narzissmus krankhafte Selbstliebe sei.
Nein, Narzissmus ist eher krankhafter Mangel an Selbstliebe. Darum fordert der Narziss ja auch die Attribute der Liebe von außen an. Was er in sich nicht findet, fordert er von außen an.
Innen drin ist ja keine Liebe, also muss Liebe von außen kommen. Wenn nötig, dann mit Manipulation.

Ein Narziss besteht nicht aus Liebe darauf, dass er immer Recht behält, sondern weil er sich in seinem Mangel an Selbstliebe ertappt fühlt und das löst Leid in ihm aus. Er erlebt ständig die Hölle, wenn ihm von Außen nicht gegeben wird, was in ihm selbst fehlt.

Wer sich selbst reichlich liebt, braucht keine Bestätigung von außen. Der reicht sich selbst. Der ruht in sich selbst in seiner eigenen Liebe. Der ist bereits im Paradieszustand.

Das Paradies als Reich Gottes ist eine Umschreibung für den Liebes-Zustand.
Wie kann einer, der keine Liebe in sich spürt, diesen Zustand erleben?
Das Paradies ist kein Ferienort, wohin man seine Koffer packt und hinreist.
Es ist ein Zustand, in dem man entweder ist oder nicht ist, ganz gleich ob einer lebt oder nicht.

Daher sagt Jesus: Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher ins Paradies gelangt.

In einer Welt der begrenzten Werte, entsteht auf der einen Seite ein riesiger Mangel, wenn die Werte sich auf der anderen Seite stetig sammeln.
Wenn einem Menschen das gleichgültig ist und er ständig seiner Gier nach immer mehr folgt, dann kann keine Liebe in ihm sein, da er ständig Ersatzbefriedigung braucht.
Ein wahrer Mangel konnte jedoch noch nie durch Ersatzbefriedigung gedeckt werden, sonst würden die Menschen nicht gierig nach immer mehr werden.
Daher kann ein so gieriger Mensch nicht das Paradies erleben, da er innerlich nicht in dem Zustand ist.
Das ist aber auch kein unlösbarer Zustand, denn der Mensch kann sich selbst ändern, sich selbst transzendieren.
Dazu müsste er damit anfangen, sich zu fragen: „Ich habe nur einen Magen. Wozu brauche ich Werte für 1000000 Mägen?“
Und: „Ich liebe mich, wie ich bin und brauche keine 1000000 Werte und 10 Kinder, die mich trösten müssen, weil ich so bin, wie ich bin.“
Denn es gibt weder was Gutes, noch was Böses, es sei denn man tut es.
Und: Wie man sich bettet, so liegt man.

Liebe Grüße
Justi
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