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Lebenswandel: Die letzte Konsequenz nutzen (Gesundheit und Lebenshaltung als Basis)

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 223

Häufig wissen wir , was wir wollen, und worauf wir eigentlich verzichten sollten.
Wir wissen um den Lebensstil, den wir anstreben sollten, um gesünder oder spiritueller zu leben, oder gewisse Erfahrungen zu vertiefen, für die wir bereit wären, würde sich nur unser Leben ändern.

In dieser Zeit der kosmischen Energieanstiege (Aufstieg) kommt noch hinzu, dass es einige gesundheitliche Schwierigkeiten geben kann. Auch sie sind ein Hinweis für eine nötige Kurskorrektur - aber wir sollten die Veränderung verstehen und uns kein schlechtes Gewissen machen lassen.

Lass mich erst mal eine Menge Worte über das Altern verlieren.

Nun kann es sein, dass wir noch eine gewisse Auszeit wollen, und gar nicht so sehr die letzte Konsequenz annehmen wollen. Ich spreche da aus Erfahrung. Als ich 25 Jahre alt war, gab es viele Gelegenheiten, spiirtuell weiter zu kommen, d.h. spirituelle Erfahrungen zu machen. Aber ich sah mich noch Problemen ausgesetzt, die mit meinen Schatten zu tun hatten. Spirituell zu leben war unter diesen Vorraussetzungen schwieriger, als in den Tag hinein zu leben und möglichst viel Genuß anzustreben. Auch mit Alkoh0l oder Drogen. Nun bin ich über 40 und habe vor zwei Jahren die sog. Midlife Crises schadlos überstanden. Darin geht es um die Lebensausrichtung. Unsere Seele und Psyche meldet sich zu Wort, wenn unser Leben zu inhaltslos ist, und wir zuwenig Bedeutung und Zufriedenheit für uns gewinnen. Die Midlife Crises ereilt uns meines Erachtens nur, wenn wir weit neben der Spur laufen, die für uns seelisch vorgesehen ist. Typischerweise , wenn wir ein Rollenbild leben, das uns selbst nicht gerecht wird. Also wenn wir uns selbst nicht gefunden haben.

Weder ich noch Leute aus meinem Umfeld haben diese auch hormonelle Umstiegsphase als schwierig erlebt. Doch hatte ich bei allen Leuten und bei mir den Eindruck, dass es so eine besondere Zeit ist, wenn man zwischen 39-41 Jahren gelandet ist. Und zwar eine besondere Zeit, insofern ein Druck aufkommt, der bei bestehender Selbstverleugnung dann eben zur echten Sinnkrise werden kann. Mit entsprechenden Symptomen der Antriebslosigkeit oder Depression.

Egal. Was ich sagen wollte, ist: es kann für jeden seine Zeit geben! Das ist dann, wenn wir bereit sind. Wo alles an Veränderung leichter fällt.
Man wird zwar älter und damit eventuell ungewzungener. Man hat viel erfahren und weiss, dass man im Leben einige Dinge nicht so ernst nehmen muss. Oder dass gewisse Dinge zu beachten sind, und man zB seine Schwächen kennt. Aus Schwächen werden nicht automatisch Probleme, aber es wären keine Schwächen, wenn es nicht regelmässig zu typischen Probhlemen kommen kann. Mit dem Alter kennt man das und kann besser damit umgehen als in jungen Jahren.
Doch man wird auch älter, und leidet an der Gewohnheit, die man annimmt. Junge Gehirne , dass muss man einfach als Tatsache beschreiben: sind in der Lage kurzen Prozess zu machen und rasch umzuschalten. Sie sind flexibler und haben mehr Abenteuermut. Sie haben mehr Idealismus, der den Weg für so manches Abenteuer mit dem nötigen Geist der Zuversicht ebnen kann.
Ältere Gehirne neigen dazu, jeden Tag als denselben zu erleben. Sie richten sich ein und leider richten sie sich oft auch in ihre Schatten ein.

Mit dem Alter kennt man auch sein Schicksal besser, und sei es, dass man seine Nische gefunden hat und man mit der Zeit vertrauen gelernt hat, dass es eine Weile so weiter gehen kann. Und wenn es eine Änderung gibt, gibt sie einem nicht mehr so viel Angst ein, wie in jungen Jahren, dass eine Veränderung einen selbst so sehr verändern könnte, wie man es nicht will. Kurz: Man ist etwas standhafter geworden.

Was die Haltung angeht, ist diese essentiell für spirituelle Erfahrungen. Die Haltung zur Umgebung ist gemeint, aber vor allem zu sich selbst. Zu seinen Fehlern, zu seinen Schatten oder zu den Unausgeglichenheiten. Ehrlichkeit sich selbst gegenüber, und das frei von Schuld.

Mit 25 hatte ich mehr Schuldkomplexe, und wenn ich zu mir selbst ehrlich sein wollte, fühlte ich mich oft schlecht. Diese Ehrlichkeit bertraf eine Absolutheit in Sachen Spiritualität, ich hatte Schwarz Weiss gemalt. Mir stets vorgestellt, wie ich lebe, das sei nicht genug. Zum einen Teil war das ein Anspruch und durchaus legitim, denn ich wusste, was für mich spirituell zu erreichen war. Und ein gewisser Lebenswandel verunmöglichte dies. Doch vor allem fiel es mir schwer, ehrlich zu sein, weil ich jede Menge Ängste und Komplexe entdeckte (und ein Lebenswandel im Genuss lenkte davon ab). Ich blieb ehrlich, in dem ich mir sagte, ich saufe eben statt zu meditieren und betrachte es als einen Umweg. Die Komplexe bauten sich dadurch ab, dass ich älter wurde. Das wäre so oder so wohl kaum anders verlaufen, nur hätte ich mehr Spirituelles erfahren können.
Diese Komplexe waren als Wurzeln in meiner Kindheit gelegt worden und betrafen auch eine Art Angst, nicht genug zu tun in Sachen Spiritualität. Das schlechte Gewissen, weil man selbst etwas versäumt und seiner Seele schadet! Ein ziemlich grosser Komplex. Der genüssliche Lebenswandel als Folge der nächsten 10 Jahre etwa war für mich wie eine Erlösung und hatte nicht viel mit Verdrängung zu tun. Es war etwas, was man ausprobieren wollte. Die Spiritualität trat nie in den Hintergrund. Es gab immer wieder Momente, wo ich neue Erfahrungen machte, und mir auch Zeit für diese gab. Aber konsequent war ich nie. Wenn man dann älter wird, wird man gelassener. Ich hatte lange Bedenken, dass ich umso älter ich werde, den Draht zur Spiritualität verliere. Aber es ist eher umgekehrt. Weil ich die ganze Zeit mit spirituellen Kontexten (zB Engelkontakten) in Berührung stand, wuchs ich schrittweise in diese Welten hinein, auch ohne besondere Tiefe anzustreben . Durch das Alter und die normalen Lebenserfahrungen bedingt, lernt man in Sachen Lebenshaltung hinzu und wird allgemein toleranter gegenüber seinen Fehlern.
Jetzt bin ich zu mir selbst ziemlich ehrlich, ohne irgendeine Schuld fühlen zu müssen - mit 42 sieht man die Welt gelassner und man hatte Zeit genug, seinen festen Stand inmitten anderer Menschen zu bewahren (man ist im Alter meist ungewzungener). Es gibt natürlich auch solche Menschen, die im Alter verbitterter, starrer und unnahbarer werden. Wenn man spirituell ist oder in irgendeiner Weise sensitiv, merkt man doch , was einem in seiner Persönlichkeit Unbehagen bereitet. So vermeidet man gewisse Persönlichkeitsstrukturen zu nähren, die einen starrsinnig, jähzornig und verärgert machen. Das ist, was ich mit Gelassenheit meine. Gründe für Lebensfrust hätten wir alle! Man muss nur in die Welt schauen, dass es dort nicht so zugeht, wie wir uns insgeheim wünschen würden.

Mit meiner Medialität habe ich entdeckt, dass es auch ein riesiges negatives Energiefeld gibt, das uns mehr beeinflusst, als wir glauben mögen. Dieses schwarze Energiefeld stammt in erster Linie durch alle Menschen, die es in jeder Stadt und aus jeder von Menschen berührten Sache verströmen. Aber eigentlich stehen dahinter Dunkelwesen und eine jahrtausende alte Programmierung, und ebenso eine den Menschen unbekannte energetische Einrichtung auf der erdabgewandten Seite des Mondes, welche Impulse aussendet, die uns im Schatten halten sollen (Energien, die bildlich gesprochen die Wirkung von KNOTEN haben: Unser Denken wird ebenso verknotet wie unser Fühlen und das sorgt dann für das Gegenteil eines freien Flusses . Wie oft geschieht es uns, dass wir von Problemen blockiert werden? Oder dass wir in den Sorgen feststecken bleiben? Dass dies so schwierig zu überwinden ist, das ist die Wirkung dieser Impulse)

Meine Meinung zur seelischen Werdung: Es geht nicht grundsätzlich darum, spirituell zu sein, sondern SEINEN PLATZ IM LEBEN ZU FINDEN UND IN DIESEM PLATZ ERFAHRUNGEN ZU MACHEN. GELASSEN DAS GLÜCK ANNEHMEN UND DAS GLÜCK VERWIRKLICHEN KÖNNEN.
Das ist manchmal ein Kampf. Im Alter werden wir öfter davon betroffen sein, dass körperliche Dinge in Ordnung gebracht werden müssen, zB dass wir schon mal zum Arzt gehen müssen. Das bekümmert manchmal, aber man sollte es wirklich als eine Sache sehen, wo wir mit einem Arztbesuch eine Lösung finden. Und danach frei werden. Das heisst, wir sollten sogar Kraft daraus schöpfen anstatt uns erniedrigen zu lassen. Die Kraft gewinnen wir durch die Aussicht der Heilung! Oder dadurch, dass wir uns sagen, "es könnte auch schlimmer sein". Diese Kraft kann man auch ohne gesundheitliche Probleme finden, wenn man andere Schwierigkeiten hat: Man sagt sich, "hey, ich könnte schwer erkrankt sein, da ist der Besuch beim Arbeitsamt doch ein Kinderspiel".
Man kann sich wunderbar programmieren, indem man sich sagt, dieser Unfall, diese Krankheit ist etwas, was geschehen ist, weil ich in eine wunderbare Zeit eintrete. Vielleicht eine Reise. Man könnte so eine schöne Reise auch hinter sich haben. "Der bevorstehende Arztbesuch ist, was ich mir dabei als zu zahlender Preis zugezogen habe." Dass man sich also sagt, ich gewinne etwas. Das funktioniert - entscheidend ist die Wirkung in uns selbst, nicht ob es realistisch ist, so zu denken. Auch wenn es nichts gibt, was man in Gedanken findet, was eine solch Reise sein könnte, kann man sich gefühlsmässig auf eine solche Spur bringen - man denkt zB einfach an einen Film, wo ein Held so eine Reise unternahm. Das Gefühl oder die Stimmung muss dabei stimmen. Vielleicht hatte man mal einen Urlaub, der schön war, und nun erinnert man sich, an das Zurückkommen, oder anders, dass man erneut davor steht. Diese Programmierung macht vieles leichter, weil sie ein Äquivalenz schafft zu dem, was ein Arztbesuch oder eine bevorstehende schwierige Situation eine gewisse Last sein wird. Dadurch, dass man es zu etwas Besonderem macht, verliert sich die Schwere.
Man vertieft sich gerne in seine Probleme, und das ist ein grosser Fehler. Man muss , statt zu grübeln , sich auf Dinge (und Einstellungen) einschwören, die einem Freude bereiten . Oder sich bewusst machen, was die schönen Seiten des Lebens sind. So weit es die Probleme zulassen, diese Freude an den Dingen auch gezielt umsetzen.

Mir hilft es manchmal, mich zu virtualisieren. Ich bin gar nicht ich. Ich bin nur Zeuge meines eigenen Lebens. Ich ziehe Kleidung an, gehe Wege, und sei es zu einem Arzt oder Frisör, warte dort, und dabei stelle ich mir vor, dass ich wie ein Schauspieler eine Rolle spiele. Eine andere Vorstellung für den Alltag ist, etwa, wenn man etwas schwieriges tun muss, sich konzentrieren muss usw., dass man sich vorstellt, man wäre Astronaut, den Weiten des Weltalls ausgeliefert und jeder Handgriff muss sitzen. Ein jüngster Kinofilm, der das gut veranschaulicht, ist "der Marsianer". Auch bei einer solchen Virtualisierung stellt sich ein besonderes Gefühl ein, und es ist nur wichtig, dass man nicht zu beliebig mit seiner Vorstellung wird. Es muss das Gewahrsein im Hier und Jetzt stattfinden.Ich sehe mir die irdische Realität an, die Dinge , die um mich herum sind, und schon funktioniert diese Vorstellung, ein Astronaut zu sein. Es hat etwas von "an den Tod denken", alles loslassen, was nicht relevant ist - es ist nur viel eleganter.

Manchmal ist es sehr nützlich, Ärzte zu wechseln oder einen Heilpraktiker oder alternativen Mediziner aufzusuchen. Vor allem wenn es um Entgiftung geht (die meisten Rücken-, Muskel- und Gelenkprobleme liegen an Übersäuerung und Verschlackung mit Metallen wie Aluminium). Leider scheinen nur 1 % aller Mediziner inkl. Heilpraktiker darum zu wissen. Dennoch lässt sich mit Heilpraktikern oft besser reden als mit Schulmedizinern.

Wenn wir auf unsere schwierigsten Probleme eine Lösung gefunden haben, selbst wenn diese zur Umsetzung noch aussteht, können wir endlich Raum und Zeit geniessen.
Was ist das für eine kostenlose Freude, in seinem Zimmer zu sitzen, draussen das Wetter zu bestaunen, und Raum und Zeit auf Erden zu erleben? Oder sich genüsslich einem Roman hinzugeben, ein Hörbuch, ein Film - und sich in eine Welt der Vorstellungskraft zu begeben, und dabei nicht immer was zum Fressen vor Augen haben zu müssen. Mit kleinen Dingen, wie einem heissen Kräuter Tee, sich zufrieden zu geben. Ich stelle mir oft vor, um 1800 war es nicht anders. Kargheit kann die Aufmerksamkeit wecken, um Zeit und Raum vollständiger zu erleben und man findet in der bloßen Tatsache, über Heizung zu verfügen, bereits eine besondere Qualität. Das heisst, mit der Kargheit lernen wir wertschätzen, mehr als wenn wir im Überfluss sind. Aber es soll Kargheit kein Dogma sein.

Was ich ebenso erwähnenswert finde , ist , dass Wahrheit und Wissen in der Regel (aber nicht immer) Ängste nehmen kann. Man könnte unsicher sein in Bezug auf das , was auf einen zukommt. Mancher Kartenleger kann hier Gewissheit und auch Lösungen zeigen, die das beste Ergebnis beinhalten. Man könnte ein Leiden haben und fragt sich, ob man zum Arzt gehen soll.
Guckt man sich Erfahrungen zu diesem Problem an, entdeckt man im Internet genug "Gesundheitsseiten", die einem einen ersten Überblick verschaffen, und auch Behandlungsmethoden. Im nächsten Schritt guckt man sich Erfahrungsberichte zu dieser Behandlung an und man sieht meist doch, dass es gar nicht so schlimm ist. Es gibt immer diese Regel, dass negative Erfahrungen eher berichtet werden als die angenehmen - das sollte man bei der Bewertung nicht vergessen.

Wissen schafft in der Regel Vertrauen und Zuversicht, man weiss, wo man dran ist. Es ist nur nötig, diesen ersten Mut aufzubringen, sich mit einem Problem auseinanderzusetzen. Für mich ist der Umgang mit Schwiewrigkeiten essentiell ein Bestandteil spiritueller Bestrebungen. Man kann Spiritualität nicht in eine Nische sperren, man muss es ganzheitlich angehen, und die spirituelle Erfahrung wird einem viel eher und umfassender zuteil. Es geht darum, sich frei zu machen. Wenn man ein Problem zu lange aufschiebt, beginnt es doch immer wieder sich in die Aufmerksamkeit zu bringen, und wird uns so tyrannisieren.

Unsere Seele ist es, die unser Bewusstsein ausfüllt, und die sowohl Geschmack an Wahrnehmungen beisteuert, als auch unser Blick einfärbt. Viele unserer individuellen Empfindungen und Bewertungen, was die Dinge in der Welt bedeuten, stammen von unserer Seele.
Jeder Mensch blickt verschieden auf die Welt. Ein Schütze sieht die Großartigkeit der Dinge, und ein Fische Möglichkeiten der Verbundenheit. Und ebenso sieht der Schütze , wo die Großartigkeit entweiht wird, und der Fische, wo die Verbundenheit zur Gefahr wird. Aber hinter diesem Sonnenzeichen der Astrologie, steht die Seele, die mit keinem (!) astrologischen Faktor abgebildet wird. Es ist in jedem Leben ein anderes Radix, mit einem anderen Aszendenten (obwohl der Grad des Aszendenten derselbe ist, aber selten das Zeichen). Weil es so verschiedene Seelen gibt, kann es sehr verschieden sein, welche Großartigkeit der Schütze sehen will. Es können bei einem materielle Dinge sein, bei einem anderen Schütze der Glaube, und wieder bei einem anderen kann es die einfache Großartigkeit des Seins bedeuten usw.. Das hängt in erster Linie mit dem Weg der Seele durch die vielen Leben zusammen, und dem, wonach die Seele strebte, um aus Erfahrungen reifer zu werden oder Dinge besser zu verstehen. Letztlich streben alle Seelen nach dem Licht, sich frei zu machen von irdischer Verhaftung usw. , aber es braucht Mut, für eine inkarnierte Seele, dies zu tun. Mut gewinnt die Seele durch Erfahrung der verschiedenen Leben.
Die ENTSCHEIDUNG ist es, zu der sich eine Seele und ihr Geist aufraffen will. Entscheidung zu den Dingen, die sie weiter bringt: Ausübung von Talenten, Erfahrung von Lebensinhalten oder Eigenschaften des Menschen, oder eine irdische Verhaftung hinter sich zu lassen. Es sind manche Leute, die auf ihrem Gebiet den Menschen helfen, "mit ganzer Seele dabei" - wie man so treffend sagt. Die Seele möchte gerne helfen, weil sie Ganzheiten liebt. Sie ist darauf eingestellt, an einem Ganzen teilzuhaben. Es erfreut sie, wie eine Sonne zu wirken. Das kann in Gesundheitsfragen, spirituellen Lehren, Kunst oder Erfindungsgeist bestehen. Mit dem irdischen Leben und der Dunkelheit auf Erden kommen natürlich Schwierigkeiten hinzu und eine Erfindung kann manchmal nicht ihr volles Potential ausschöpfen. Viele Erfindungen auch in der Medizin wurden aus der geistigen Welt inspiriert (zB durch Engel), und die Seele betrachtet sich eigentlich als ein Mittler dieser Inspiration. Es erfüllt sie, Glück auf die Erde zu bringen. Auch wenn es dem Menschen nicht bewusst ist, und er in seiner Erfindung meist nur die Annehmlichkeiten vor Augen hat, erfüllt es doch eine Seele, etwas geleistet zu haben und das geht von dort auch auf den Menschen ein. Viele Künstler haben mit ihrem Lebenswerk etwas geschaffen, und man sieht es ihnen im Alter an (im Gesicht): sie sehen zufrieden, ein bisschen erhaben und vollständig aus. Erhabenheit soll hier einfach nur ein gewisser natürlicher Stolz bedeuten. Stolz zu sein ist nicht verkehrt, er verleiht der Persönlichkeit Rückgrat und Format (sich seiner selbst sicher sein) - es ist nur was anderes, wenn dieser Stolz dazu führt arrogant zu werden. Auch unser einfaches Leben ohne bedeutende Leistungen, die in die Geschichte eingehen, kann so ein Lebenswerk werden. Sich seiner Selbst sicher sein, das ist der Zauber.

Manchmal gibt es einschneidende Erlebnisse, die dazu führen, sich für etwas zu interessieren und es dann auszubauen. Manchmal handelt es sich um Besonderheiten der Wahrnehmung, die irgendwann aufgeschlossen werden.
So haben nahezu alle besseren Schriftsteller eine andere Wahrnehmung auf die Welt, als normale Leute. Sie stehen in der rechten Gehirnhälfte und das ist auch immer eine seelische Ebene. Gute Romane enthalten auch immer etwas, was die Dualität zwischen Selbst und Welt angeht (zB der Zauberberg von Thomas Mann). Moderne Romane konzentrieren sich leider viel zu oft auf Spannung und Thrill.
Alles, was mit Wahrnehmung zu tun hat, das ist auch immer nahe beim Seelischen. Weil es dabei nicht so viel ums Denken geht (linke Gehirnhälfte). Sondern ums Erleben (rechte Gehirnhälfte).

Manchmal ist die Seele bereit, aber unser Geist nicht. Manche Menschen sterben, weil sich ihre Seele dazu entschlossen hat. Es gibt verschiedene Linien im Schicksal, auf denen ein Tod eintreffen kann, und je nach seelischer Lage wird ein solcher Zeitpunkt gewählt. Die Seele sagt sich, ich habe genug erfahren und es geht nicht mehr weiter. Wenn man sich überlegt, wie viele Krankheiten woanders geheilt wurden, oder heftige Unfälle überlebt wurden, wo ein Tod normal zu erwarten gewesen wäre, da kann man annehmen, die Seele war noch nicht bereit abzutreten, sie hat hier noch etwas zu erfüllen!
Unsere Seele wird jedenfalls immer dabei sein, selbst wenn wir uns darüber unbewusst sind. Unser Blick in die Welt, ist von unserer Seele gefärbt.
Wenn wir also schauen, ohne zu urteilen, sind wir der Seele bereits sehr nahe. Und umso mehr wir urteilen und denken, vergröbern wir die eigentliche seelische Sichtweise.
Nun können wir der Nähe zu unserer Seele noch etwas hinzugeben und die wichtigste Eigenschaft ist neben der (Selbst- oder All-)Liebe die Lebensfreude.

Einfach nur Erfahrungen zu machen ist nicht genug, es geht um das WIE. Wie handeln wir? Wie froh sind wir? Damit erhält unser Leben erst seelische Bedeutung, indem wir die Eigenschaften der Freude, der Zuversicht, der Erfüllung, und des klaren Bewusstseins für uns ausleben.
Das macht dann auch Sinn.

So viele Fragen gibt es um den Sinn des Lebens, - das ist der Sinn: Seelisches. Seelisches? Das ist Freude, Zuversicht, Liebe, Erfüllung, Harmonie, Einheitserfahrung... solche Sachen. Freundschaften oder Naturverbundenheit - ist beides ähnlich. Es verstärkt den Zusammenhalt des Lebendigseins.
Der Bezug zur Natur hat etwas leichtes, einfaches, nüchternes, offenes, unbekümmertes. Ich sehe wie die Pflanzen mich wahrnehmen - das ist einfach eine Tatsache. Die meisten Menschen spüren das nicht und die wenigsten können mit so einer Aussaage überhaupt was anfangen. Das macht mich eigentlich sehr traurig. Aber es gibt vor allem Frauen, die einen innigen Kontakt zu Pflanzen aufnehmen und manchmal auch das lebendige Feld einer Pflanze deutlich spüren können.
Man muss also nicht erleuchtet sein, um diese Natur etwas mehr als die meisten anderen Leute spüren zu können.

Jetzt kommen wir langsam zur Sache.

Erleuchtet zu sein, oder den Himmel auf Erden zu erleben, inmitten den diversen Abgründen auf Erden, das ist für mich (mittlerweile) nur eine Zugabe. Weil das irdische Leben an sich schon ein Wunder ist, das einem jeden Tag erneut ins Bewusstsein gerufen ist. ABER ich habe Lust auf die spirituellen Ebenen. Weil sich für mich ergeben hat, dass sich das ganze Leben ändert, und damit auch die Freude, und vor allem die Gründe, warum man krank ist. Hamörhiden zB sind eine zwingende Ursache unserer Lebensführung: Zu wenig Bewegung, zu langes unbequemes Sitzen, übersäuerter Körper und Verstopfungsneigung durch Fehlernährung. Häufig kämpft man gegen seinen Stuhldrang an, was nicht gerade gesund für die Gegend da unten ist. Nun, das soll nur ein Beispiel sein. Es gibt viele alltägliche Gesundheitsbeschwerden, die sich auf unsere Lebensführung zurückführen lassen. Zu wenig kann der Körper sich entgiften, weil wir durch die Art unserer Ernährung ständig neue Giftstoffe zu uns nehmen. So werden wir älter und bekommen immer mehr Schwierigkeiten, mit Gelenken, Rücken, Kopfschmerzen, Verdauung und Darm, oder erkranken leicht an Erkältungen usw..

Nicht zu vergessen unsere Lebensfreude: Mir gefällt es zum Beispiel, Raum und Zeit zu erleben, und zwar in der Natur. Die reine Kraft des irdischen Ortes zu erleben. Wenn man draussen ist, schlummert dort die kollektive Erinnerung jahrtausendealten Lebens in der Natur.

Jahrtausende hat man IN der Natur gelebt! Das ist ein Gefühl wie Kino! Ich meine das wirkllich so. Manchmal fühlt man die alten Kulturen in der Natur, im Wald, oder in der Heide. Ob Mittelalter oder Steinzeit. Heiden hier ein Europa, oder wenn man in Amerika lebt, die Indianer. Das ist für mich erlebbar und damit eine besondere Qualität der Erfahrung. Es steckt in den Bäumen als Erinnerung oder im Boden.
Und das Besondere daran ist, es erinnert mich an ein Leben im Sein, ohne Haben. Mit Nichts in den Taschen. Der Unendlichkeit und Vergänglichkeit gleichermaßen ausgesetzt: Das ist für mich die irdische Erfahrung. Ich glaub sogar, alte Kulturen haben in einem solchen Bewusstsein gelebt. WEIL ES SICH VON SELBST ERGIBT; und nur die heutige Menschheit ist so verkopft, und völlig sinnenlos, dass sie es nicht wahrnehmen kann, was sich bei Betrachtung der Natur oder der natürlichen Welt von Gegenständen von selbst ergibt. Wir lassen uns alles eingeben, von aussen. Oder unserem Verstand, der das Gelernte nachbildet. Jedes Leben wird auf ein Gleis gestellt, schon im Vorschulalter. So können sich die Menschen auch kaum begegnen, weil es einfach keine Situation dafür gibt. Mit dem Kindsein lernen wir, uns einander fremd zu bleiben. Wenn wir aufeinander zu gehen, dann oft mit Forderungen oder Erwartungen oder Suche nach Hilfe.

Aber trotzdem dass mir diese unverfälschte Naturerfahrung gefällt, fehlt mir die letzte Konsequenz! Um es zu vertiefen und als Ausgangspunkt für weiteres zu nutzen. Denn ich weiss, aus meinen Erfahrungen von 1999, dass ein Aufenthalt in dieser Natur das ganze Sein verändern kann. Man könnte es als Entkopplung des angewöhnten Denkens beschreiben. Endlich nehmen wir andere Energien auf, als jene, die wir selbst erzeugen oder gewöhnlich zulassen. Aber das nur einen Tag machen schafft keine Kontinuität, es bedarf einer längeren Auseinandersetzung mit einem neuen Denken/Wahrnehmen.

Wie dem auch sei, jede Veränderung muss mit Freude geschehen, ohne (inneren) Zwang, und es muss frei sein. Das heisst, man muss einfach für sich leben können, ohne dass andere einen loben oder bestätigen müssen. Millionen Menschen leben in einem verkopften Alltagstrott, und das wirkt sich - im Sinne von energetischer Ausstrahlung - auch auf jeden Einzelnen aus. Umso mehr Menschen (zB Stadt) nahe beisammen sind, umso wichtiger wird die Natur, um eine Quelle des Ausgleichs zu finden.

Die letzte Konsequenz suchen!
Nicht nur suchen, sondern natürlich auch ergreifen! Das ist es, was uns fehlt. Wir wissen irgendwo alle, was wir am liebsten wollen. Aber uns fehlt die Konsequenz. Vielleicht wollen wir auch nur etwas ausprobieren, eine Meditation, ein bisschen Buddhismus, ein bisschen Tai Chi oder so was. Nur um mal was neues zu erleben, oder einem geheimen Gefühl zu folgen, dass diese Dinge für uns etwas Besonderes bereit halten.

Aber dann erleben wir einen Tag um den nächsten, wir erledigen alles in Routine, weil wir uns dran gewöhnt haben. Und uns fehlt der "Schneid" für das Neue. Warum haben wir uns dran gewöhnt? Weil das Leben an sich schon schwer genug ist, und uns diese Gewohnheit nicht unglücklich macht, sondern uns den Eindruck vermittelt, der Tag hat einen Sinn. Es ist nur eine Gewohnheit!
Wenn wir diese Gewohnheit brechen und eine neue annehmen wollen, so ist das Brechen dieser Routine erst mal ein Faktor einer Unsicherheit!
Und deshalb die Neigung, immer im alten Trott zu verharren. Es scheint uns einfach vertrauter und damit sicherer. Aber es spielt sich vieles nur im Gehirn ab. Wir können mit nur wenigen Tagen bereits anderes Verhalten uns angewöhnen, das besser geeigndet ist als der gewöhnliche Ego trip des Bewahrens und Rollenspielens. Wichtig bleibt nur, auftretende Alltagssituationen gekonnt hinter sich zu bringen. Elan, Esprit, Freiheit, ungewzungenes Agieren - das sind Dinge, die uns sogar leichter fallen, wenn wir aus dem Gewohnheitskreis ausbrechen.
Eine gesündere Lebensweise verschafft ein angenehmes Körpergefühl. Das kann dann spirituelle Erfahrung sehr begünstigen.

Vielleicht gibt es keine Lösung ausser , dass man sich frei macht vom (unbewussten/bewussten) Glauben, unser Tag müsse so ablaufen, wie immer, denn nur dann fühlten wir uns gut. Die Lösung könnte sein, sich zu sdagen, das Leben ist ein Abenteuer, und eine Routine hindert mich daran, es auszukosten!
Fürwahr, das Streben nach Bewusstsein kann selbst eine Routine werden und das ist dann gut, wenn es uns Entscheidungen gelingen, die täglich aufs neue den Begebenheiten oder Erfordernissen genüge tun, und dabei unsere wache Aufmerksamkeit nicht untergraben. Wach zu sein und tun zu können.... und zwar Dinge, die einem Teil unseres Selbst gefallen- ohne in den gewöhnlichen Alltagstrott zu verfallen. Das meiste , was den Alltagstrott auslöst , sind Ernährungsgewohnheiten. Wir müssen kein Asket werden, aber statt Chips und Zuckerhaltiges schafft eine gesunde Ernährung auch einen klaren Geist. Es gibt viele gesunde Knabbereien für zwischendurch, sogar Gemüse als Rohkost.

Wir sollten natürlich auch frei von aktuellen Problemen sein. Ob es körperliche Beschwerden sind, Geldprobleme, Haltungsprobleme (wie gehe ich damit um, dass Situation X eintreten kann): wir brauchen eine Aussicht. Etwas, was uns eine stbile Aussicht verschafft, beginnt im Geist und endet in unserer Haltung.

Aber wie können wir uns von der letzten Konsequenz überzeugen? Ich habe gefunden, oft hilft dabei sich klar zu machen, dass unsere ZEIT auf Erden begrenzt ist. Nicht, um sich Angst zu machen. Wie gesagt, sollte man immer so wenig Gründe für Sorgen haben wie möglich, weil man nichts , was sich sofort klären liesse, aufschiebt. Zumindest was die wichtigsten Dinge angeht. Andererseits sollten wir gelassen bleiben (oder gelassener werden). Wenn wir dann unser Leben mal anders leben wollen, können uns Kleinigkeiten rasch in alte Bahnen drängen, weil wir mit der Vertrautheit eine Sicherheit zurückgewinnen. ABER wenn wir eine Lebenshaltung anstreben, wo wir uns um diese Widrigkeiten bewusst geworden sind, und wir aus unserem Leben lernen, dann können im Gegenteil neue Situationen unsere Bewährung sein, und eine neue Lebensweise festigen helfen (durch die Herausforderung bedingt erhalten wir mehr Stärke, die neue Lebensweise beizubehalten oder uns "erst recht" zu entscheiden).

Und dann sind Gelegenheiten sehr nützlich, um die letzte Konsequenz zu ergreifen. Eine Gelegenheit kann sein, über etwas bewusst zu werden, ein aktueller Moment mit besonderer Einsicht oder ein Tag mit Mut und Drang, was zu verändern. Etwas erlebt zu haben, endlich erwas zu wissen usw..
Alles mögliche kann úns Gelegenheit werden aber vor allem unsere Lust an neuen Erlebnisweisen.

Deja Vues
können meiner Meinung nach starke Gelegenheiten sein. Es scheint, dass in dem Impuls, wir hätten bereits etwas erlebt, eine Art Schicksalsknoten zu Ausdruck kommt. Eine Art Wegkreuzung, die unser inneres Verhalten betrifft (und von dort ausgehend natürlich die Entscheidungen im Leben betrifft). Wenn wir ein Deja Vue erfahren, sollten wir uns fragen, ob wir nicht spüren, dass irgendwo in der gerade erlebten Zeit nicht eine Chance besteht, etwas auf andere Weise zu erleben. Einen Lebensabschnitt (von Monaten) mal mit mehr Bewusstsein zu erleben , ohne die alten Süchten oder alten Komplexe, jedenfalls eine Zeit erleben ausserhalb unserer angewöhnten Neigungen.

Das Deja Vue könnte uns kommen, weil wir vor einer CHANCE stehen, eine gewisse Zeitspanne verändert zu erleben, mit neuen Einstellungen. Aber erscheinen tut das Deja Vue als Warnung, weil wir dazu neigen, in dasselbe Verhalten zu rutschen. Es ist, als rufe uns das Deja Vue vor Augen: An dieser Wegkreuzung standest du schon sehr oft.
Wenn ich weiter schlussfolgern darf, ist das Äussere als Anlaß egal - denn das Gefühl des Deja Vues wird von unserem Gehirn, und vielleicht damit verbunden durch unser höheres Selbst geliefert.
Etwas zu erleben, als hätte man es bereits erlebt... - als sagte uns die Seele: "Hallo? Das kennst du nun, mach mal was anderes." Dabei geht es wie gesagt nicht um das äußere , Weltliche, Alltägliche, sondern um unsere innere Hinwendung zu unserem Leben. Vor allem unserer Art des Denkens, Wollens, Entscheidens, des Lusthaben an dem, was wir im Bewusstsein zulassen wollen, was unseren Tag ausmachen soll. Womit wir als Lust oder Impuls durch die Zeit gehen.... - das Deja Vue macht uns klar, dass jetzt eine Umkehr stattfinden sollte. Wenn wir das selbst begreifen, erhalten wir eine gewisse Kraft, die kommende Zeit mit einem neuen Verhalten zu begegnen. Vielleicht mal nicht automatisch die Knöpfe in uns drücken lassen, sondern gescheitert zu agieren. Was wir unseren Alltag erleben braucht sich keineswegs ändern, nur WIE wir das alles mit innerem Verhalten begegnen, darum geht es.

Manchmal beinhalten solche Gelegenheiten eine besondere Kraft, weil es zb um Gesundheitsfragen geht. Man bemerkt vielleicht eine Veränderung und möchte dass es nicht chronisch wird, und im Gegenzug begreift man plötzlich wie toll das Leben ist, wenn man seine Lebensgewohnheiten verändert. Als ich 20 war hatte ich unheimlichen Respekt vor dem Rauchen und vor Alkohol. Ich verlor ihn mit der Zeit. Und neige sowohl dem Rauchen und dem Saufen zu. Und doch weiss ich, oder will ich, eines Tages wird das vorbei sein mit diesem nutzlosen Abhängigkeiten.
Solche Momente kennen wir alle: Aus Gewohnheit schleift sich unser Sinn für das Gesunde und Ungesunde ab.
Ich habe gemerkt, dass bereits eine halbe Tasse Kaffee, eine Zigarette oder ein kleines Bier den Geist vernebelt. Wenn ich Kontakt zu den Engeln suche, wird alles unzweideutiger und klarer, wenn ich gewisse Sachen nicht in meinen Stoffwechsel lasse. Es geht dabei weniger um die Chemie, als um eine energetische Ebene (Aura!).

Es ist auch noch so: alles was ungesund ist, ist selten etwas, was uns nachhaltig Freude bereitet. Es ist immer nur kurzfristig eine Droge. Und wenn wir das verstehen, wie viel mehr Macht wir über unser Bewusstsein erlangen, je nach Lebenshaltung und Gesundheitsfragen, erscheint uns das als echter Gewinn. Wenn wir unsere Gewohnheiten verändern, steigert sich unsere Klarheit von Tag zu Tag.
Manche Gelegenheit beinhaltet auch einen Schockelement, und einige Tage beruhigt sich alles wieder. Nun kann aber manchen Schock nutzen, um jetzt erst rechvt zu sagen, zB jetzt ernähre ich mich erst recht gesund.

Man könnte das, um was es geht, in einem Satz sagen: Die Freiheit ist ein Geschenk, das man nutzen muss. Man versteht Freiheit viel besser, wenn man die Unsicherheit erkennt, die damit verbunden ist. Aber sie nicht duldet, sondern die Unsicherheit mit der Lust an der Freiheit ersetzt. So ein bisschen Unsicherheit, wie der Tag verläuft.... ob man abends zufrieden ist.... oft ist es ja ein fixer Punkt, den wir uns vorhalten: Heute abend bin ich wieder an Punkt X, und man freut sich gewöhnlich auf diese Aussicht. Aber man kann es auch so machen, dass man es sich offen lässt und das Abenteuer zulässt, nicht zu wissen, was man abends tun wird, und dann entscheidet man es spontan.

Das Schwert zu ziehen,
ist ein Symbol,
um Licht von Dunkelheit zu trennen,
eine ENTSCHEIDUNG zu treffen,
in welche Richtung wir gehen wollen,
mit Konsequenz.

Es geht nicht so sehr um Verzicht und Askese,
als darum, mit geringen Mitteln viel Freude zu erfahren.
Es geht um Freude, unter dem gesunden Maß.
Umso weniger wir brauchen, desto stärker sind wir.
Und Stärke bedeutet, einfach einen Kurs beizubehalten.

Eine gesunde Haltung ist es,
wenn wir Freude an den Veränderungen empfinden.
Es kann dahingehend nicht zuviel Idealismus geben.
Bei Kaffee denkt man an einen anregenden Wacheffekt,
der mit der Gewöhnung allerdings mehr Aufregung als Anregung bedeutet.
Bei Kräutertee denkt man stattdessen an so Dinge wie Mineralstoffe, Kalium, gesunde Flavonide, Saponine und andere sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe.
Der Idealismus des Anstrebens eines gesunden Körpers wird immerhin sehr konkret entlohnt, wenn man vorher sich ungesünder ernährte, zB mit zuviel Kaffee, zu viel Fertiggerichten. Weil man so den Vergleich hat.
Ein weiterer möglicher Idealismus wäre bei gesunser Ernährung, an die Reinheit zu denken, die für spirituelle Erfahrungen sehr nützlich ist.

Aber noch wesentlicher ist das Gefühl einer gewissen Nüchternheit, was vor allem im Kontrast enorm wirkt. Wenn man nämlich ansonsten sehr viele den Körper vergiftende Substanzen zu sich nahm: Alkohol, Kaffeee, Rauchen, und Konservierungsstoffe. Gifte sind Gifte. Ich habe dahingehend lange mir was vorgemacht, aber diese Gifte über längere Zeit verändern den Körper/Stoffwechsel! Und damit das Körper-Gefühl.
Diese Nüchternheit macht uns bereit für die erhabene Seite des Lebens,
wo unsere Erfahrung in kurzen Worten seelischer wird,
kompletter und wir von den Schatten befreiter sind.
Denn es ist für mich medial erfahrbare Tatsache, dass in manchen Nahrungsmitteln,
nicht nur Kaffee sondern auch Fertigprodukten, Energien lagern, die auf uns wie Schatten wirken.

Übersäuerung
Ich habe sowieso den starken Eindruck, dass eine Übersäuerung des Körpers die Tendenz schafft, dass sich in der Aura Schatten bilden. Das sind Flecken, die nicht so hell strahlen wie übrige Stellen in der Aura. Anders gesagt Dunkelwesen und ihre Einnistung.
Umso heller die Aura strahlt, desto mehr der Wahrnehmungsfähigkeiten ergeben sich uns. Die normalen Sinne Hören, Riechen, Sehen usw. sind nur eine Möglichkeit der Wahrnehmung. Vor allem mit dem Sehen können sich mediale Eindrücke verbinden, die mit einem Gefühl einher gehen. Dieses Gefühl ist die Basis für erweiterte Wahrnehmungsfähigkeiten.
Und folglich ist ein gesundes Gefühlsleben sehr nützlich. Und eine hell strahlende Aura ergibt auch zwangsläufig eine intakte und geklärte Gefühlsebene. Und von den Gefühlen werden auch manche Eingebungen geliefert.

Zu diesem Komplex gehört auch Stress. Stress lässt unseren Geist hin und her zu vielen Punkten springen, ohne eine klare Linie auszubilden. Man nennt das Zerstreuung. Vielen Stress bereitet man sich selbst. Der Körper brauxcht sowohl Anspannung als auch Entspannung. Entspannung ist eine einfache Sache. Aber Anspannung zu finden, das braucht eine optimale Dosis und auch Struktur. So ist die Struktur von alltäglichen Stress derart, dass es die ganze Zeit hindurch wirkt und wir gar nicht mehr aus der Anspannung finden. Eine günstige Form von Anspannung ist Spazierengehen, Wandern. Denn hierbei wird gleichzeitig ein Entspannungspol geöffnet, der sich auf den Geist auswirkt, während der Körper seine nötige Anspannung erhält.

Und was bringt es uns?
All diese Ausgeglichenheit wird uns empfänglicher machen für die leisen Regungen der übersinnlichen Welt, ebenso wie für das Reigen der Natur. Wir fühlen uns mit uns eins, und erleben unseren Lebensort oder Lebensplatz voll, und nicht nur halb in einer Alltags-Trance.
Gerade dieses Gefühl "hier zu sein", erachte ich als äusserst nützlich und bereichernd. Hier zu sein, meint einfach, sich bewusst zu sein, dass man ist.

Und noch etwas ist relevant geworden. Wir befinden uns mit dem Aufstieg der Erde in einer Phase zunehmender Einstrahlung von kosmischen Energien.
Die Engel sagten mir, dabei werden Prozesse intensiviert. Das sind alle Prozesse, die guten ebenso wie die schädlichen. Aber besonders die schädlichen haben Gewicht, weil wir auch insgesamt mit den Energiezunahmen ein wenig belastet werden.
Das macht sich besonders auf gesundheitlicher Ebene bemerkbar. Es geschieht jetzt in kürzerer Zeit, dass auf Ungleichgewichte eine körperliche Reaktionen folgen kann. Aber auch die Regenerationskraft des Körpers ist gewachsen. Wenn wir dann eine Zeit lang alles richtig machen, kann der Körper viel besser seine Schwachstellen regulieren.

Wenn wir in einem stabilen Zentrum unseres Seins sind, können uns mehr der positiven Effekte erreichen. Die Belastungen auch auf den Körper werden sich nicht mehr so stark auswirken. Die Energiezunahmen an sich können bereits eine Art Ermüdung einzelner Organe zeitweise mit sich bringen, und eine zusätzliche Belastung zB durch ungesunde Ernährungsweisen wirkt an sich momentan schon doppelt so heftig.
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