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Kritisches über die Psychiatrie - Teil 1

Eintrag von Solis im Blog Solis's blog. Ansichten: 170

Einige kritische Erlebnisse mit der Psychiatrie

Wer von der Psychiatrie abhängig ist und Kritik an ihr nicht gut verträgt, sollte hier besser nicht lesen.

Im Verlauf meines Lebens hatte ich immer wieder ganz verschiedenartige Begegnungen mit der Psychiatrie, von einigen berichte ich hier.
Meine Erlebnisse führten zu einer sehr kritischen Einstellung ihr gegenüber.
Ich will damit nicht sagen, dass alles an ihr falsch sei, aber ich will sagen, dass zu viel an ihr falsch ist. Die Psychiatrie selber leidet im Großen und Ganzen an einer Zwangspsychose, deren Opfer die seelisch Hilfesuchenden sind, von deren Abhängigkeit die Psychiatrie sich schamlos nährt.
Wer Hilfe braucht, fühlt man sich elendig, hat keine Wahl, als sich an die Psychiatrie zu wenden; aber man kann trotz allem auch Glück haben.


Schizophrenie religiöser Art

An meiner Wohnungstür traf ich zufällig eine verwirrte junge Frau an, die durch Widersprüchlichkeiten des Protestantismus` regelrecht verrückt wurde.
Sie war Patientin einer offenen Psychiatrie, bei der jeder das Haus nach Abmeldung verlassen durfte, ging aber nicht mehr zurück. Die Gedanken nach einer Lösung ihrer Probleme schienen so groß zu sein, dass ihr der Gedanke nach einer Rückkehr wohl nicht einfiel. Sie irrte die ganze Winternacht durch die Stadt herum, trat des Morgens in das Haus ein, wo ich damals wohnte, was ihr möglich war, weil ein Arzt seine Praxis darin hatte.
Ich kümmerte mich um die verwirrte Frau
und sie berichtete mir ihre ganze seelische Problematik mit dem von ihren Eltern kommenden Protestantismus und die Widersprüche, die sie aufzuklären nicht imstande war, welche sie in die Schizophrenie brachten. Ebenso berichtete sie mir von dem unangemessenen Umgang der Psychiatrie mit ihr. Man würde sie und andere Patienten nicht verstehen und sie innerlich insgeheim auslachen.

Ich hatte mit ihr, ihrem Mann und ihren Eltern noch einige Monate Kontakt. Das Erstaunlichste und Erfreulichste daran war, dass sie mir, als sie mich mit ihrem Mann das letzte Mal besuchte, sagte, nicht nur seit, sondern durch unser Gespräch die Symptome nicht mehr aufgetaucht wären, sie fügte noch hinzu, geheilt zu sein.
Aber was hatte ich dazu nur beigetragen? Es lag wohl daran: Ich nahm die Frau ernst, nahm sie als Mensch an, lächelte, wenn es zu lächeln war und stellte einige kritische Fragen, wenn sie angemessen waren, an denen sie ihre Gedanken vergleichen und ermessen konnte.
Sie trug auch ihren Teil dazu, denn sie war jemand, der verzweifelt nach einer Lösung suchte. Ihre einsame Odyssee durch die eiskalte Nacht (- 16 Grad!) hätte sie an die richtige Tür gebracht, wie ihre Eltern sagten.

Ich hatte Jahre später Gelegenheit, diese psychiatrische Einrichtung näher beobachten zu können. Es wurde dort eine quasi legitimierte Menschenverachtung praktiziert.
In der Bevölkerung der Umgebung hat diese Einrichtung überhaupt keinen guten Ruf; sie ist eigentlich seit vielen, vielen Jahren verrufen. Meine scharf kommentierten Beschwerden an die Geschäftsleitung wurden nicht beantwortet. In diesem Krankenhaus, das nicht nur eine psychiatrische Abteilung hat, sind allerhand Vorfälle passiert, die ich persönlich erlebte. Man behauptet dort von jedem Mitarbeiter, man würde mit Patienten professionell umgehen; ich habe tatsächlich die absolute Ignoranz und Erniedrigung von Patienten feststellen müssen. Meine Beschwerden in diesen Fällen wurden ebenso nicht beantwortet. Mein Resümee ist: Patienten werden wie unwesentliche Objekte behandelt!- Ich müsste wohl die Aufsichtsbehörde einschalten, aber was würde sie tun? Nichts, denn was ich berichte, liegt innerhalb des Akzeptierten.
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